We Are Social’s Tuesday Tune-Up #17

von Anna Kranz in mashup

Memology 2011 – Das bewegt die Deutschen auf Facebook

Gestorben wird immer; in diesem Jahr beschäftigt vermehrt der Tod die deutschen Facebook-Nutzer. Das steht ganz im Gegensatz zu 2010, als noch die WM, Farm-, FrontierVille sowie diverse Apple Produkte die Top 10 Statusmeldungen beherrschten. Der bedeutendste Trend in Statusmeldungen in Deutsch war dieses Jahr der Tod von Amy Winehouse auf Platz 1. Auch der Tod von Osama bin Laden (Platz 3) und Muammar al-Gaddafi (Platz 8), sowie Fukushima (Platz 7) schien das Mitteilungsbedürfnis des Morbiden zu steigern. Auf Platz 2 wurden die EHEC-Bakterien zum online Gesprächsthema, während der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg den 4.Platz sogar noch vor Kanzlerin Angela Merkel (Platz 10) einnehmen konnte. Warum auch immer, das Dschungelcamp auf Platz 6 war ebenfalls status-update-würdig. Fußball ist auch immer noch ein großes Thema bei Facebook und der deutsche Meister BVB fand auf Platz 9 Einzug in die Top 10. Call of Duty: Modern Warfare 3 landete als einziges Produkt in der Liste auf Platz 5, wobei die Top 10 im vergangenen Jahr noch produktlastiger waren. Liegt das vielleicht an der Social Media Müdigkeit einiger Unternehmen die in einer neuen Studie (siehe unten) festgestellt wurde?

Mehr Wert auf Social Media legen

Zum fünften Mal in Folge analysiert McKinsey Social Media Technologien; wie sie von Firmen genutzt werden und was für einen Nutzen beziehungsweise Mehrwert sie für Unternehmen haben. Befragt wurden dafür weltweit 4200 Führungskräfte. Wenig erstaunlich ist die Beziehung zwischen nachlässiger Social Media und schlechterer Unternehmensperformance. Aus der Studie geht außerdem hervor, dass Unternehmen durch integrierte Social Media Nutzung nicht nur finanzielle Vorteile haben, sondern auch ihren Marktanteil verbessern können. Da es sich aber um einen sehr dynamischen Bereich handelt, ist der Mehrwert nicht immer direkt messbar, vor allem wenn die Social Media Strategie nicht konsequent umgesetzt wird. Deswegen ist mehr Eifer und Offenheit von Unternehmerseite gefordert, die wir natürlich immer gerne beraten.

Twitter started Promoted Products

Im April letzten Jahres hatte man es schon angekündigt, nun ist es also soweit. Was vorher nur großen Marken vorbehalten war soll jetzt auch für kleinere Unternehmen zugänglich sein. Mit ’Promoted Products’ können Firmen bei Twitter Anzeigen buchen, die dann zielgerecht Twitter-Usern vorgeschlagen werden. Hört sich jetzt nicht so überwältigend an, aber man darf nicht vergessen,  dass es ab sofort möglich ist mit Kreditkarte Anzeigen direkt zu bezahlen. Noch befindet sich das Projekt aber in einer Testphase an der nur von Twitter ausgesuchten Marken teilnehmen dürfen. Angegeben wird, das ’Promoted Products’ schon in den kommenden Monaten weiteren Werbekunden als Plattform dienen kann. Geht man aber davon aus, dass über ein Jahr Zeit verstrichen ist zwischen der eigentlichen Ankündigung und der Projektestphase, wird man sicher noch länger warten müssen.

YouTube ändert sein Layout und sieht jetzt aus wie ein Fernseher

Ein neuer Monat, ein neues Layout. YouTube hat seit 1. Dezember ein neues Layout, welches Kanäle mehr in den Vordergrund rückt und somit TV-ähnlicher wirkt. Der Schwerpunkt liegt also nicht mehr auf den einzelnen Videos, sondern auf den Kanälen. Sicherlich möchte YouTube dadurch die Attraktivität von Unternehmen als Social-Media Plattform genutzt zu werden, steigern. Interessanterweise ist es nun auch möglich sich nicht nur mit Google+, sondern auch mit Facebook, Twitter, orkut oder MySpace verbinden zu lassen um YouTube Aktivitäten automatisch auf die zuvor genannten Profile weiterzuleiten.

Google+: Wer nutzt es? [Infografik]

Wenn man der Flowtown Grafik trauen kann ist Google+ stark männerdominiert und kann mit nur 37% weiblichen Nutzern aufwarten. Nicht überraschenderweise stellen US-Amerikaner die Mehrheit der Nutzer, aber auch deutsche Benutzer müssen sich mit knapp 710.000 Usern und als fünftstärkste vertretene Nation nicht lumpen lassen. Im Bezug auf Unternehmen sind seit dem Launch der Firmenprofilseiten im November schon 61% der Top 100 Marken vertreten. In den USA wurde seit dem Launch außerdem ein leichter Besucherzuwachs (von 5.1 Millionen auf 6.8 Million) gemessen. Trotzdem kann Google+ bei weitem nicht mit Facebook mithalten. So haben beispielsweise Coca Cola, McDonalds und Verizon nur ein paar Handvoll Fans auf Google+, aber Millionen auf Facebook. Grundsätzlich gestaltet sich Google+ einfach noch nicht nützlich aus Firmenperspektive, wie auch unsere Kollegen bei WAS London festgestellt haben.

Google+ und Facebook aus Doppelnutzersicht (Studie)

Die W3B-Studie von Fittkau & Maaß hat Doppelnutzer von Google+ und Facebook befragt und schließt daraus auf eine Umverteilung der Social Network Nutzung auf dem deutschen Markt. Bei der Studie fällt auf, dass beispielsweise die Mehrheit der Nutzer die Privatspäre-Einstellungen von Google+ bevorzugen, aber auch die Chat-Funktion bei Facebook. Außerdem wird Facebook besser bewertet, wenn es um den Spaß bei der Nutzung geht. Doch Google+ kann mit einer als besser empfundenen Benutzerführung und übersichtlicheren Gestaltung punkten. Trotzdem geht fast jeder zweite Doppelnutzer davon aus, beide Netzwerke weiterhin parallel zu nutzen und sich nicht auf einen Betreiber festzulegen.

Flipboard jetzt auch kostenlos auf’s iPhone

Was bisher iPad-Benutzern vorbehalten war ist jetzt auch für iPhone-User erhältlich. Flipboard trägt verschiedene Social Media Plattformen, beispielsweise Twitter, Facebook, aber auch LinkedIn und Google Reader, zu einer Art persönlicher Zeitung zusammen. Der Nutzer stellt sich sein eigenes Magazin zusammen, indem er sich Beiträge seiner Interessengebiete hervorheben lässt. Wir bei We Are Social finden auch die iPhone-Umsetzung sehr gelungen.

Wohin das Auge so gelenkt wird bei Social Media Profilen

EyeTrackShop und Mashable wollten wissen, auf was beim Social-Media-Profil Besuch zuerst geachtet wird.  Die nicht repräsentative Studie (30 Teilnehmer) verglich die Augenbewegung von Nutzern, wenn sie sich Profile anschauten. Zwölf verschiedene Soziale Netzwerke wurden dafür verglichen. Bei Facebook, Klout und StumbleUpon fand das Profilbild die meiste Beachtung. Bei LinkedIn andererseits wurde der Jobtitel anversiert und mehr als alles andere auf dem Profil beachtet.  Mehr zur Studie gibt es hier.

Playmobil Facebook Fanpage geht online

Mit Spannung erwartet geht sie endlich online, die von uns gemanagte Facebook-Seite. Seit ihrem Start letzte Woche konnte sie schon mehr als 1000 Fans verbuchen. Steffi liefert in Kürze einen ausführlicheren Bericht dazu.

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