Social Business @ We Are Social

von Thomas Hirschmann in Vorstellung

We Are Social – Social Business?

Ja, sind wir, denn das Thema werde ich zukünftig bei We Are Social betreuen und stärker in unserem sozialen Tagesgeschäft verankern. Mein Name ist Thomas Hirschmann, ich bin Wirtschaftspsychologe und habe mich in den letzten Jahren nicht nur theoretisch im Rahmen meiner Promotion sondern auch praktisch als Innovationsberater speziell mit den Themen Social Business und Social Commerce beschäftigt. Denn Social Business und Social Commerce sind Themen mit nachhaltiger Relevanz – nicht nur für die, die ihre Produkte in der Online-Welt effizienter verkaufen wollen. Auch klassische Unternehmen werden zukünftig sozialer werden (müssen) – schlicht weil die Konkurrenz nicht schläft und in allen Bereichen Brücken und Netzwerke zu ihren wichtigsten Interaktionspartnern (aka „Key Stakeholdern“) baut. Brücken die notwendig sind, um die eigene Bedeutsamkeit im sozialer werdenden Gesamtkontext des Marktes aufrecht erhalten zu können.

Doch was bedeutet Social Business im praktischen Geschäftskontext und was machen wir bei We Are Social anders als die anderen, oft sehr effizienten „Lösungsanbieter“? Um die Frage zu beantworten müssen wir uns zunächst einmal genauer ansehen, wie bestehende Lösungen im Moment oft aussehen:

Da gibt es Online Sales-Lösungen, die einem als Kunden keinerlei Gestaltungs- oder Feedback-Möglichkeit geben. Oder „Social Sales“-Lösungen, an denen das einzig soziale darin besteht, dass man seinen Einkauf am Ende auf der größten Social Media Plattform für alle sichtbar posten kann. Aber wer will sich zum unbezahlten Vertriebsassistenten machen lassen, bloß weil er mal schnell online ein T-Shirt gekauft hat? Andere Lösungsanbieter glauben, dass man ein Angebot einfach nur dahin tragen muss, wo sich die soziale Gemeinschaft tummelt und bauen standardisierte Shop-Lösungen, in die man alles „einkippen“ kann, woran sich ein Preisschild heften lässt; auf dass es sich dann über nicht weiter benannte soziale Kräfte irgendwie selbst an den Mann bringe…

Innerhalb von Unternehmen werden neue Kommunikationstechnologien und –wege implementiert, die die Kooperation und Kreativität schlagartig verbessern sollen. Das Unternehmen soll so als „soziale Maschine“ effizienter und schlagkräftiger werden – obwohl der einzelne Mitarbeiter weiter nur Rädchen im Getriebe bleibt. Und glauben HR-Spezialisten wirklich, dass es einem Bewerber Spaß macht, sich stundenlang durch bürokratische Online-Bewerbungsformulare zu quälen um kurz vor dem Ende des Verfahrens die Browser-Rückmeldung zu bekommen, dass leider etwas schiefgegangen ist und sie nochmal von vorn anfangen müssen – man aber trotzdem den „Like-Button“ betätigen soll?

Social Business ist nicht nur eine technische Entwicklung oder eine Trend-Erscheinung – es ist eine zutiefst menschliche Forderung, unser wirtschaftliches Tun an die Erwartungen anzupassen, die wir alle selbst haben, wenn wir eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder ein Produkt erwerben. Wir wollen individuell ernst genommen und als Menschen verstanden werden. Wir wollen gehört werden und mitbestimmen. Und wir wollen vor allem so behandelt werden, dass wir uns als Teil einer sozialen Gemeinschaft sowohl in unserer Individualität als auch in unserem sozialen Zugehörigkeitsgefühl verwirklichen können.

Für solche Lösungen braucht man mehr als nur Apps und Ads – es braucht ein integriertes, (sozial)psychologisches Verständnis unserer Motive und Wünsche als Kunden und Menschen. Ein soziales Verständnis, dem wir uns bei We Are Social verschrieben haben und dass wir bei aller technischen Versiertheit und Umsetzungskenntnis immer im Blick haben – auch angesichts harter Sales-Vorgaben und KPIs. Denn nur so können wir sicherstellen, dass Ihre Kunden mit Ihrem Unternehmen am Ende genauso zufrieden sind wie unsere Kunden es mit uns sind!

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