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We Are Social ab sofort Partner des MUNICH DIGITAL INSTITUTE

von Hani Kilech in News

MUNICH-DIGITAL-INSTITUTE-Logo

Das MUNICH DIGITAL INSTITUTE hat ein ganz klares Ziel: digitale Kompetenzen vermitteln. Dieser Anspruch treibt die beiden Initiatoren Christian Henne und Christoph Pschorn bereits seit einem Jahr an:

Zunächst dachten wir an eine Content-Plattform. Einfach mal fachbereichsübergreifend und etwas analytischer rangehen. Gute Texte machen, gut aufbereiten. Dann merkten wir: Moment, wir können und wollen keine Themenfelder besetzen, für die wir die Kompetenzen in der Tiefe nicht haben. Okay, also haben wir uns Partner gesucht. Und als uns klar wurde, dass wir da auf etwas größeres zusteuern, kamen wir zu dem Schluss, wir sollten ein Institut gründen. Und zwar gleich ordentlich als echte GmbH.

Das MUNICH DIGITAL INSTITUTE bietet We Are Social eine hervorragende Plattform für einen interdisziplinären Wissensaustausch. So sieht Bastian Scherbeck die Rolle von We Are Social innerhalb des Instituts:

Im Kern unterstützen wir das Institut dabei digitale Themen mit einem analytischem Blick im Bereich Media & Marketing zu betrachten. Damit geben wir primär Orientierung und Unternehmen sowie Institutionen die bestmögliche Entscheidungsgrundlage für die richtigen Antworten auf den digitalen Strukturwandel.

MUNICH DIGITALS als Schnittstelle zwischen Forschung, Wirtschaft und Unternehmen

Ab sofort verantwortet We Are Social den Fachbereich Media & Marketing – einen von insgesamt sechs Fachbereichen des Instituts:

  1. Social Business: Siegfried Lautenbacher (beck et. al)
  2. SocialCRM: Christian Henne (HenneDigital)
  3. Media & Marketing: Bastian Scherbeck (We Are Social)
  4. Web Technology: Christoph Pschorn (creating-web)
  5. Mobile Future: Heike Scholz (mobile zeitgeist)
  6. Recht & Datenschutz: Nina Diercks (Dirks&Diercks) / Stephan Schmidt (TCILAW) / Thomas Köhler (Ce21)

Aktuell entsteht ein erster Fachbeitrag von Bastian Scherbeck rund um „die Rolle der E-Mail in Zeiten von Social, Mobile & Collaboration“. Fachbeiträge, die bereits online sind, findet ihr hier.

MUNICH DIGITAL Afterwork // Hardrock Café München
Am 12. Februar findet rund um das Impulsthema „E-Mail in Zeiten von Social, Mobile und Collaboration. Zukunft oder alles vorbei?“ zwischen 19 und 22 Uhr im Hardrock Café in München die Auftaktveranstaltung aus der Reihe MUNICH DIGITAL Afterwork statt. Die Teilnahme ist kostenlos und wer Lust hat kann sich auf Eventbrite ab sofort registrieren. Auf Facebook und Xing findet ihr auch alle relevanten Infos. Weitere Impulsthemen folgen.

Mini-Konferenz // München
Auch wenn vor Konferenz Mini steht wollen wir mit unserer Konferenz größer werden. Konkret plant das MUNICH DIGITAL INSTITUTE im Juni 2015 in München eine Mini-Konferenz unter dem Namen „Die zwei Seiten der Markenmedaille“. Das Thema steht ganz im Zeichen der beiden Fachbereiche SocialCRM sowie Medien & Marketing. Christian Henne und Bastian Scherbeck fokussieren sich gemeinsam mit Unternehmensvertretern auf Markenwelten, Versprechen und Vertrauen auf der einen und auf die Qualität von Kundenbeziehungen, um Customer Experience, auf der anderen Seite.

Wer an der Mini-Konferenz Interesse hat, kann unter diesem > Link < unverbindlich bei den MUNICH DIGITALS anfragen.

Der MUNICH DIGITAL Plan 2015
Und los. Das erste volle Jahr in der Geschichte des MUNICH DIGITAL INSTITUTE läuft! Im Blogbeitrag von Christian Henne könnt ihr euch noch detaillierter über alle konkreten Pläne und Aktionen der MUNICH DIGITALS informieren.

Digitales Deutschland 2015

von Hani Kilech in News

Unseren Report „Digital, Social & Mobile 2015″ haben wir grundsätzlich bereits in der letzten Woche vorgestellt. Grund genug sich die Zahlen einmal im Detail nur für Deutschland anzusehen und die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammenzufassen. Wem das nicht reicht, der kann sich auf den mehr als 370 Seiten des Global Digital Reports 2015 austoben.

Aktive Internetnutzer 2015 vs. 2014
Im Januar 2015 zählen wir in Deutschland rund 71,7 Millionen aktive Internetnutzer. Ein Zuwachs von rund 5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Berücksichtigt wurden dabei sowohl Verbindungen über stationäre als auch über mobile Geräte. Gemessen an der Gesamtbevölkerung Deutschlands stellen die aktiven Internetnutzer damit einen Anteil von rund 89 % .

Digital-in-Germany

Auf den ersten Blick gibt es bei der Gesamtzahl aller aktiven Social Media Accounts im Vergleich von 2015 zu 2014 weder nach oben noch nach unten Bewegung.

Annual-Growth

Bei der Zahl aktiver mobiler Social Accounts zeigt sich allerdings ein Wachstum von rund 9 %. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in diesem Zusammenhang auch einen Anstieg hinsichtlich der täglichen mobilen Internetnutzung von durchschnittlich 1 Stunde 27 Minuten (im Januar 2014) auf 1 Stunde 52 Minuten (im Januar 2015).

Time-spent-with-Media

Social Media Nutzung
Insgesamt gibt es in Deutschland rund 28 Millionen Social Media Accounts – rund 24 Millionen Accounts werden bereits über das mobile Web aufgerufen.

Social-Media-Use

Mobile
In Deutschland nutzen im mobilen Web gemessen an der Gesamtbevölkerung 22 % Social Media Apps, 21 % Videos, 18 % Spiele und 9 % standortbasierte Suche. Online Banking über das mobile Web macht bereits einen Anteil von 20 % aus.

Mobile-Activities

Soziale Plattformen
Unter den am häufigsten genutzten sozialen Plattformen tauchen drei Messenger und Chat Apps auf. WhatsApp haben 26 % der Gesamtbevölkerung genutzt. Damit bleibt Facebook in dieser Kategorie knapper Sieger mit rund 28 %. Deutlich dahinter liegen Facebook Messenger mit 15 %, Skype mit 9 % und Twitter mit 7 %.

Top-active-Social-Platforms

We Are Social startet in San Francisco

von Bastian Scherbeck in News

Einige haben es womöglich schon der internationalen Presse entnommen: We Are Social geht in San Francisco mit einer neuen Niederlassung an den Start.

Der Grundstein für diesen Schritt wurde 2012 mit dem Büro in New York gelegt. Dank des überwältigenden Erfolges der vergangenen Jahre arbeiten heute an der Ostküste bereits 50 Kolleginnen und Kollegen und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum.

Zu Beginn leitet Leila Thabet, Managing Director, We Are Social US, das neue Büro. Dafür wird sie solange zwischen den beiden Standorten New York und San Francisco hin- und hrpendeln bis ein Führungsteam an der Westküste benannt ist.

Leila-Thabet

Leila Thabet, Managing Director, We Are Social US

Das Office in San Francisco rundet die Präsenz von We Are Social in den USA ab und stellt eine Reaktion auf die zahlreichen Anfragen von Kunden, die an der Westküste zu Hause sind, dar. Erfreulicherweise begrüßen die Kollegen in San Francisco vom Start weg Old Navy als jüngsten Neukunden und verantworten ab sofort sämtliche Social Media Aktivitäten in den USA. Und natürlich sind alle sehr stolz darauf den Schwergewichten Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram und Pinterest in die Bay Area zu folgen.

Für We Are Social markiert San Francisco ein neues Kapitel. Mit dem weltweit neunten Standort stärken wir unseren globalen Agenturauftritt und zählen nun mehr als 500 Kolleginnen und Kollegen auf fünf Kontinenten – obwohl We Are Social vor gerade einmal sechs Jahren gegründet wurde. Das beeindruckende Wachstum zeigt, wie unsere Mission, social thinking in den Fokus der Marketingstrategien unserer Kunden zu rücken, bei Unternehmen auf der ganzen Welt Anklang findet.

Wer mit unseren Kollegen in San Francisco Kontakt aufnehmen möchte schreibt einfach eine Mail. G, der Agenturhund, freut sich auch schon auf Besuch. 

G

Wir wünschen We Are Social San Francisco einen perfekten Start!

Mobile Messaging: WeChat im APAC-Raum Nummer 1

von Deniz Ugur in News

Ein aktueller Report von GlobalWebIndex zeigt, dass WeChat im Bereich ‘Mobile Messaging’ den asiatisch-pazifischen Raum dominiert: Nahezu 40 % aller erwachsenen Internetnutzer, die im Rahmen der Studie befragt wurden, nutzen die Plattform mindestens einmal im Monat. Auf dem zweiten Platz folgt der Messenger von Facebook mit lediglich 16 %.

Laut GlobalWebIndex verzeichnet WeChat nicht nur in China sondern im gesamtasiatischen Raum ein starkes Wachstum. Zwischen Q1 2013 und Q3 2014 kletterte die Nutzerbasis der Plattform im APAC-Raum um rund 150 % – jetzt hat auch noch Tencent, die Muttergesellschaft, den Kauf von Dianhua und Lighttalk bekanntgegeben. Da für Dianhua ein WeChat Account erforderlich ist, werden wir sicherlich bald weiteres Wachstum sehen.

WeChat-APAC

Facebook’s Teen Problem

von Jason Mander in News

Die jüngsten Daten von GlobalWebIndex bedeuten sowohl gute als auch schlechte Nachrichten für Facebook. Zwar ist der Branchendino immer noch die Nummer 1 unter den sozialen Netzwerken, aber die Hälfte der User geben an, die Plattform immer seltener zu nutzen – dazu gehören auch etwa zwei Drittel der wichtigen Zielgruppe ”Teenager”. Jason Mander, Head of Trends bei GlobalWebIndex, spricht exklusiv auf unserem Blog über die wichtigsten Erkenntnisse des neuen ”GlobalWebIndex Social report”.

In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Berichte, die Facebook in den Kontext sinkender Relevanz und Beliebtheit rückten. Sicherlich der einfachste Weg um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und für Schlagzeilen zu sorgen – nur leider nicht die Wahrheit. Fakt ist, derzeit ist kein anderes soziales Netzwerk in der Lage eine annähernd vergleichbare Reichweite zu erzielen wie Facebook, kein anderes Netzwerk erfreut sich in so vielen Ecken der Welt einer derart beständigen Beliebtheit und kein anderes soziales Netzwerk ist derart in die Infrastruktur des Internets eingebunden wie Facebook (Stichwort: Like Button).

Unsere jüngsten Ergebnisse zeigen, dass jenseits der Grenzen Chinas, mehr als 83 % aller erwachsener Onliner bei Facebook angemeldet sind und rund 47 % sich selbst als aktive Nutzer des Netzwerks sehen. Für eine Plattform, die erst 10 Jahre jung ist, eine beeindruckende Leistung.

Facebook kann sich auch auf die beste Engagement Rate berufen: Mehr als die Hälfte (54 %) aller Facebook Nutzer loggen sich mehrmals pro Tag ein – mit diesem Wert steht Facebook auf dem Spitzenplatz mit 20 Prozentpunkten vor Twitter.

An dieser Stelle scheint für Facebook alles rund zu laufen – nun ja, nicht so ganz. Auch Facebook muss sich einigen Herausforderungen stellen. Zunächst einmal verhalten sich Nutzer auf lange Sicht immer passiver auf der Plattform, da sie sich Messaging Apps und anderen Netzwerken wie etwa Pinterest und Instagram zuwenden. Hier werden mittlerweile Inhalte geteilt, die vorher noch direkt auf Facebook gelandet sind.

In den vergangenen sechs Quartalen sank auf Facebook das Volumen der privaten Nachrichten um 20 Prozentpunkte, die Häufigkeit neuer Statusmeldungen um 17 Prozentpunkte, das Volumen hochgeladener Videos um 10 Prozentpunkte und das Volumen hochgeladener Fotos um 24 Prozentpunkte. Knappes Fazit: Facebook Nutzer machen heute weniger auf der Plattform als in der Vergangenheit.

Ein weiterer beängstigender Punkt für Facebook: Langeweile. GlobalWebIndex hat rund 12.500 Facebook Mitglieder in UK und den USA befragt, von denen 50 % angaben, dass sie das Netzwerk wesentlich seltener nutzen als früher. Als Hauptgrund gaben die Befragten (45 %) an, dass ihr Interesse an Facebook im Laufe der Zeit schlicht und einfach nachgelassen hat. Mehr als ein Drittel der Befragten (37 %) gaben sogar an von Facebook gelangweilt zu sein und rund ein Fünftel (18 %) denken, dass Facebook heute nicht mehr so cool ist wie in der Vergangenheit. Privatsphäre ist ein weiterer Punkt: 3 von 10 Befragten glauben nicht, dass Facebook ausreichend sicher ist.

In Hinblick auf Teenager wird es jetzt noch einmal interessant: Die Gruppe der Teenager ist seltener als andere demografische Zielgruppen geneigt, sich generell von sozialen Netzwerken als Genre zu entfernen aber wiederum eher geneigt Facebook den Rücken zu kehren.

Ein Blick auf andere Plattformen verrät, wer davon am meisten profitiert: In den vergangenen sechs Monaten konnten Tumblr mit 120 %, Pinterest mit rund 111 % und Instagram mit 64 % unter allen sozialen Netzwerken am schnellsten wachsen. Verglichen mit Facebook (2 %) wird schnell klar, wer das Momentum für sich nutzt und wer nicht.

Top-Social-Platforms

Tumblr und Instagram haben mit Abstand die jüngste Zielgruppe: Bei Tumblr fallen 38 % und bei Instagram 37 % der Nutzer in die Altersgruppe 16-24 Jahre. Mehr als 70 % der User auf beiden Plattformen sind unter 35 Jahre. Im Gegensatz dazu hat Facebook die älteste Zielgruppe aller relevanten sozialen Netzwerke: Rund ein Viertel aller Nutzer sind älter als 45 Jahre. Sogar LinkedIn hat eine jüngere Nutzerschaft.

Unter den Messaging Apps ist unterdessen Snapchat nicht nur die am schnellsten wachsende App – hier ist auch die jüngste Nutzerbasis unterwegs. Global betrachtet sind Teenager rund 2,5 Mal so häufig geneigt auf Snapchat aktiv zu sein als der durchschnittliche Internetnutzer. Diese Zahl variiert sehr stark von Land zu Land und kann deutlich höher ausfallen. In Europa und Nordamerika ist Snapchat wesentlich erfolgreicher unterwegs als in anderen Regionen. In einigen Ländern ist Snapchat unter Teenagern sogar beliebter als der Facebook Messenger oder WhatsApp – was dabei hilft zu verstehen, wieso Snapchat das prominent diskutierte Angebot von Facebook seinerzeit ausgeschlagen hat und weiterhin ein Dorn im Auge des Branchenprimus ist.

Aktive-Nutzer

 

Natürlich muss man alles in den richtigen Zusammenhang rücken: Facebook ist nach wie vor oben auf und im Grunde haben nicht wirklich viele Teenager dem Netzwerk den Rücken gekehrt. Weiter ist Facebook auch nicht darauf angewiesen, dass seine Nutzer das Netzwerk lieben; die Atlas Plattform und die auf Anzeigen zurückzuführenden Einnahmen unterstreichen den Anspruch ganz bestimmte Zielgruppen zu erreichen. Solange Mitglieder und Besuche sich konstant auf dem aktuellen Niveau bewegen oder sogar steigen – was derzeit auch der Fall ist – folgt für Facebook Profit. Nichts desto trotz, noch vor 10 Jahren war Facebook ‘die’ soziale Plattform auf der jeder Teenager sein wollte, jetzt ist Facebook genau das Gegenteil – es hat viel von seinem Appeal innerhalb dieser Altersgruppe verloren. Wir können uns auf einige neue Feature einstellen, die Facebook kurz- bis mittelfristig launchen wird um diesem Trend entgegenzuwirken.

Note: GlobalWebIndex conducts quarterly research across 32 markets, representing nearly 90 % of the global internet audience. It surveys more than 170,000 internet users per year, including 30,000 in both the US and UK. Download a free summary of the new GlobalWebIndex Social Q3 report here.