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Neues Profil-Design für Twitter

von Hani Kilech in News

Es war nun schon länger klar, diverse Blogs hatten darüber berichtet, nun ist es offiziell und erste detailliertere Informationen liegen vor: Twitter hat heute angekündigt, (s)ein neues Profil-Design für Desktop über die kommenden Wochen hin nach und nach auszurollen. Admins werden dann über eine Meldung die Möglichkeit haben, die Umstellung aktiv zu bestätigen.

Aufgeräumter und dabei dennoch auffälliger sollen in Zukunft vor allem größere Bilder und Tweets mit Medien im Fokus stehen. Zudem soll es eine Reihe an neuen Funktionen geben, die es beispielsweise ermöglichen Tweets zu sortieren. Visueller Content wird noch wichtiger als schon zuvor, der Profilhintergrund fällt weg, dafür rückt ein großes Headerbild in den Fokus.

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Grundsätzlich lässt sich festhalten: Optisch und strukturell stellt das neue Layout zunächst einmal eine sehr offensichtliche Annäherung an das Look-and-feel anderer, klassischer sozialer Netzwerke wie etwa Facebook oder Google+ dar – der erweiterte Funktionsumfang unterstreicht diese Tendenz. Interessant ist die Umstellung im ersten Schritt vor allem für Marken und Admins, denn sie müssen sich mit den neuen Gegebenheiten auseinandersetzen und Profile Skins und Content nun darauf optimieren. Zudem sind ihnen auch neue Möglichkeiten in der Aussendarstellung geboten. Der End-User als solcher wird davon zunächst aber nicht so viel mitbekommen: Zum einen geschieht der Konsum von Tweets, analog zu Facebook, bekanntermaßen in allererster Linie über den Newsfeed (vs. aktive Profilbesuche durch Nutzer, die vergleichbar selten sind, wie auch Facebook Page Besuche). Zum anderen ist die Umstellung zunächst auf Desktop beschränkt, was im vorrangig mobilen Zeitalter viele aussen vor lassen wird… Weitaus endnutzerorientiert und -relevanter erscheinen hier wiederum die zuletzt vorgestellten kommenden Funktionen, mittels derer etwa bis zu 10 Leute in einem Twitter-Bild getaggt sowie bis zu vier Bilder umfassende Twitter Bildergalerien ausgespielt werden können.

Im Folgenden haben wir die wesentlichen Veränderungen Punkt für Punkt zusammengefasst:

Header

Prominentestes neues Feature ist ein 1500 x 500 Pixel großes Header-Foto (bisher galten hierfür die Maße: 520 × 260 Pixel), welches den Platz des bisherigen Hintergrundes einnimmt. Dieser wird in Zukunft nicht mehr in der Profilansicht erscheinen.

Auch das Profilfoto wird in Zukunft größer und rückt zudem aus der Mitte auf die linke Seite. Anstatt 73 x 73 Pixel, erscheint es künftig in 200 x 200 Pixel in der Desktop-Profilansicht. Hier empfiehlt Twitter eine Abmessung von 400 x 400 Pixel.

Biografie
Die Bio ist weiterhin 160 Zeichen lang und direkt unter dem Profilbild platziert. Seit welchem Zeitpunkt ein jeweiliger Account besteht, wird künftig gleich unter der Biografie angezeigt. Wie bisher auch, erscheint direkt unter der Bio weiterhin der Link zur Homepage. Dieser kann und sollte ab sofort auch als Link zum Impressum genutzt werden. Denn im Zuge des neuen Profil-Designs werden einer ersten Einschätzung durch Rechtsanwalt Schwenke nach die Impressumsentscheidungen zu Facebook und Google auch auf Twitter übertragen. Wer möchte kann auch unmittelbar in der Bio auf ein Impressum verlinken.

Tabs
Neben der bisherigen Angaben wie Follower, Following und Tweet-Anzahl, werden nun auch Favorisierungen, Fotos und Videos direkt mittig unterhalb des Headers angezeigt. Gleichbedeutend mit einer besseren Sichtbarkeit dieser Elemente. Bislang wurden diese Optionen links oben angezeigt. Favorisierungen werden auch quantitativ sichtbarer und erhalten damit eine neue Gewichtung. Listen hingegen werden unter „More“ angezeigt und verlieren damit an Gewichtung.

Fotos und Videos rücken noch stärker in den Mittelpunkt: So werden künftig die bisherigen sechs Thumbnails auf der linken Seite als eigenständiger Reiter in einem Grid dargestellt.

Timeline
Bisher waren alle Tweets lediglich in chronologischer Reihenfolge in der Timeline zu sehen – ohne die Möglichkeit einen Filter anzuwenden. Das wird sich nun mit einer Reihe an Möglichkeiten zum Ordnen von Content ändern.

Tweets, die das meiste Engagement generieren, sogenannte Best Tweets, werden in Zukunft automatisch vergrößert dargestellt und somit für Profilbesucher einfacher zu finden sein. Dies kann positive, wie auch negative Konsequenzen mit sich bringen. Denn auch Tweets, die negative Reaktionen ausgelöst haben, bleiben somit länger sichtbar.

Ebenso neu ist die Möglichkeit Tweets anzupinnen. Was bisher nur durch eine Bewerbung möglich war, wird nun unabhängig von dieser möglich. Wichtige Tweets, wie etwa Produktlaunches, Informationen oder Gewinnspiele, bekommen so über einen längeren Zeitraum mehr Sichtbarkeit.

In Zukunft wird es zudem möglich sein, Tweets nach diversen Optionen zu filtern: Tweets, Tweets mit Medien (Fotos, Videos) und Tweets mit Antworten. Neben Tweets erscheinen nun auch weitere Aktivitäten in der Timeline, wie beispielsweise neue Accounts, denen ein Profil folgt.

Bei Accounts wie adidas Fussball oder dem von Michelle Obama, ist das neue Design bereits sichtbar.

We Are Tumblr

von Daniel Leicher in News

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Nicht mit uns! Spaß geht immer – auch während der Arbeit. Hier verschlingen wir gemeinsam Kuchenberge, lachen über die neuesten Internet-Memes und leben unsere Snapchat-Sucht voll aus. Wer uns auf Instagram folgt, hat sicher bereits einen Blick in die Welt der We Are Socials geworfen. Das reicht uns aber noch nicht.

Wir möchten unseren Agenturalltag in all seinen Facetten zeigen und dafür brauchen wir ganz einfach eine größere Bühne mit mehr Platz. Mehr Platz für Fotos, GIFs, Videos, Texte und am besten alles schön bunt gemischt. Und weil alle bei uns am liebsten alles teilen wollen, kam nur eine Plattform für uns in Frage: tumblr.

Auf unserem neuen tumblr zeigen wir ab jetzt regelmäßig Snapchat-Reviews, Vorstellungsrunden, neidisch machende Kuchenbilder und vieles mehr.

Vorhang auf für wearesocialde.tumblr.com.

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Future Factors 2014: 10 provokante Thesen rund um digitale und soziale Vernetzung

von Hani Kilech in News

Mit der Reihe „Social, Digital & Mobile Worldwide Reports 2014“ hat unsere Niederlassung in Singapur bereits aufgezeigt, dass wir neue, digitale Technologien und Anwendungen immer stärker in unseren Alltag integrieren. Immer mehr Menschen vernetzen sich untereinander und immer mehr Menschen können nahezu überall und zu jederzeit das mobile Internet nutzen. Soweit so gut, aber welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf unsere Zukunft? Dazu haben unsere Kollegen aus Singapur alle Niederlassungen von We Are Social befragt und heraus kamen die „Future Factors 2014“: 10 provokante Thesen, die nicht als verbindliche Vorhersagen, sondern vielmehr als Denkanstöße und Grundlagen für weitere Diskussionen zu verstehen sind.

Vielen Dank an Simon Kemp, Managing Director bei We Are Social Singapur, für die Aufbereitung der „Future Factors 2014“.

WhatsApp wächst weltweit um 175 % innerhalb der vergangenen 12 Monate

von Hani Kilech in News

GlobalWebIndex hat sich das Wachstum der Nutzerschaft von WhatsApp in den vergangenen 12 Monaten angeschaut und dazu ein Chart veröffentlicht. Demnach ist WhatsApp weltweit um 175 % gewachsen. Mit dieser Zahl im Hinterkopf scheint die Kaufsumme von rund 19 Milliarden US-Dollar etwas mehr Sinn zu machen…

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Heute zählt WhatsApp weltweit rund 450 Millionen Nutzer. Für Facebook sind dabei sicherlich die wichtigsten Eckpunkte, dass es sich um eine junge und aktive Nutzerbasis handelt, die eine Affinität zu mobilen Geräten hat.

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Die Zukunft wird zeigen, ob sich in Hinblick auf Anzeigen etwas auf WhatsApp ändern wird – bislang haben sich Jan Koum und Brian Acton ganz klar gegen Anzeigen ausgesprochen. Im Gegensatz dazu ist bei Facebook das Geschäft mit Ads mittlerweile zum wichtigsten Umsatztreiber geworden.

Wo steht die Konkurrenz?
Trotz der beeindruckenden Zahlen (Wachstum, Nutzer, verschickte Nachrichten) liegt WhatsApp hinsichtlich der aktiven Nutzer im weltweiten Vergleich von Messenger und Chat Apps noch hinter QQ, wobei der Fokus von QQ ganz klar auf China liegt:

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Betrachtet man das Wachstum der Nutzerschaft von Messaging-Apps im weltweiten Vergleich, fällt sofort das rasante Wachstum von WeChat mit 379 % ins Auge – insbesondere da die folgenden Daten dieses Mal China nicht berücksichtigen:

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Social, Digital & Mobile in 2014

von Laura Jaspert in News

Das erstaunliche Wachstum in allen digitalen Bereichen nimmt weiter Fahrt auf, wie We Are Socials neuester Bericht über die zentralen Social-, Digital- und Mobile-Statistiken zeigt. Ein wesentliches Ergebnis der Studie stellt der große Anteil der mobilen Endgeräte am Wachstum insgesamt dar. Darüber hinaus sind in den diesjährigen Daten einige interessante Trends und Ungewöhnlichkeiten abzulesen.
Auf ein paar Highlights wird im Folgenden eingegangen, weiterführende Informationen findet man in der SlideShare-Präsentation.

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Internet
Zählt man die Nutzer aller einzelnen Länder zusammen, ergeben sich aktuell ungefähr 2,5 Mrd. Internetuser weltweit – das entspricht 35 % der Weltbevölkerung:

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Auch wenn es damit 150 Mio. Nutzer mehr als zur gleichen Zeit des vergangenen Jahres sind, sind die Zahlen mit Vorsicht zu betrachten. Verlässliche und aktuellere Daten sind für manche Länder nicht verfügbar. Die International Communications Union schätzt aber, dass es weltweit eher um die 3 Mrd. Internetnutzer sind. Den größten Unterschied machen hierbei vermutlich die Mobile-Only-User aus. Das Internet ist immer noch nicht gleichmäßig verbreitet – in manchen Teilen der Welt ist es nach wie vor nicht möglich, stabile und schnelle Internetverbindungen aufzubauen. Vor allem in Afrika, Zentral- und Südasien werden nur verhältnismäßig kleine Nutzerzahlen übermittelt – auch wenn es erwähnenswert ist, dass die Mobile-User in diesem Teil der Erde einen signifikanten (wenn auch nicht quantitativ erfassten) Anstieg bewirken könnten.

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Mit Blick auf das andauernde Wachstum der Internetverbreitung ist es offensichtlich, dass Mobilverbindungen für den Großteil von Neuregistrierungen in den kommenden Monaten verantwortlich sein werden.
Wie die Grafik unten zeigt, passt sich die Verteilung der mobilen Endgeräte der Aufteilung der Bevölkerung an. Das bedeutet, dass mittlerweile alle Menschen eine realistische Möglichkeit auf Internetzugang haben:

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Die Kosten mobiler Datennutzung bilden jedoch in vielen Regionen der Erde immer noch ein Hindernis. Mit Blick darauf, dass die Kosten weiter sinken und vice versa die Leistungen weiter steigen, ist es wahrscheinlich, dass für immer mehr Menschen auch in Entwicklungsländern ein stabiler Internetzugang realistischer wird.

Social Media
Social-Media-Kanäle weisen mit über 135 Mio. neuen Usern in 2013 weiterhin ein starkes Wachstum auf. Diese Zahl kann geringfügig vom tatsächlichen Wachstum abweichen: Wir legen den Fokus ausschließlich auf Zahlen monatlich aktiver User, um über die Nutzung von Social Media zu berichten. Deshalb können einige Zahlen geringer ausfallen als letztes Jahr (damals haben wir die Gesamtzahl von registrierten Usern diverser Plattformen als Grundlage genutzt), gleichzeitig könnte das aktuelle Wachstum der aktiven Nutzung geringer erscheinen, als es tatsächlich war.

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Durch die unterschiedlichen Kontexte, in denen Social Media verwendet wird, sowie die damit verbundenen Verhaltensweisen und Möglichkeiten für Marken, haben wir uns für diesen Report entschieden, neben Social Networks auch auf Chat Apps, wie beispielsweise WhatsApp oder WeChat, einzugehen.

Diese Plattformen halten aber weiterhin das große Interesse der User und Vermarkter aufrecht – ein Trend, der sich in den enormen aktiven User-Bases wiederspiegelt:

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Es stellt sich ebenso heraus, dass Social Media heute im Leben von Personen verschiedener Bevölkerungsgruppen fest verankert ist. Diese steigende Omnipräsenz kann zu Veränderungen demographischer Gruppen innerhalb individueller Plattformen führen. Doch selbst wenn sich die Gewohnheiten der User ändern, scheint es, dass sich diese nur zwischen verschiedenen sozialen Plattformen hin- und herbewegen und Social Media selbst nicht verlassen.

Abgesehen von der steigenden Omnipräsenz jedoch bleibt das Vordringen von Social Media global ungleichmäßig verteilt:

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Wie vielleicht schon erwartet, spielt Mobile eine immer wichtigere Rolle in der Social-Media-Welt. Facebook gibt an, dass fast drei Viertel der 1,2 Mrd. monatlich aktiven User weltweit mobil auf die Plattform zugreifen, während an jedem beliebigen Tag nur beinahe die Hälfte der User mobil online sind.

Die wichtige Rolle von Mobile wird ebenfalls durch andere Plattformen widergespiegelt. Twitter beispielsweise entwickelt sich zunehmend zu einer mobile-dominierten Plattform, während WhatsApp, WeChat und Instagram sogar komplett auf einem mobilen Ökosystem beruhen.

Mobile
Wie man durch Obiges merkt, haben die meisten Vermarkter mittlerweile akzeptiert, dass mobile Endgeräte die wichtigsten Geräte für den Nutzer sind. Die Möglichkeiten, die sie bieten, entwickeln sich in rasantem Tempo weiter. Mobile Endgeräte mit Internetzugang haben bereits traditionelle Arten Internet zu nutzen, wie beispielsweise über Laptops und PCs, überholt, während die Verkaufszahlen der Smartphones die der normalen Handys übertreffen.

Die Zahl der Mobilfunkverträge stieg in 2013 auf 173 Mio. Verträge an. Die Zahl der aktiven Mobilfunkverträge ist ausreichend für 93 % der Weltbevölkerung. Zwei Drittel der afrikanischen Bevölkerung sind mittlerweile mit Mobilfunk ausgestattet. In vielen Regionen – auch in den Entwicklungsländern – liegt die Verbreitungsrate von mobilem Zugang mittlerweile bei 100 %:

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Auch das mobile Internet hat sich weltweit in den letzten Monaten enorm ausgeweitet: 1,5 Mrd. Menschen haben aktuell über ihr mobiles Endgerät Zugang zu relativ schnellem Internet:

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Regionale Sichtweise
Trotz der Tatsache, dass sich das allgemeine Bild in vielen westlichen Ländern immer mehr angleicht, gibt es noch bestimmte Regionen, die ihre Eigenheiten beibehalten. China und Osteuropa bevorzugen nach wie vor lokale Social Networks, während Afrika, Zentral- und Süd-Asien erheblich unterrepräsentiert sind, was das Vordringen des Internets betrifft:

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Lokale Betrachtung
In dem diesjährigen Report gibt es detaillierte Inhalte über die digitalen Ökosysteme der 24 größten Volkswirtschaften der Welt:

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Außerdem haben wir neben den zentralen digitalen Kennziffern einige verhaltensbezogene Kennzahlen, wie z.B. die Verweildauer im Internet und auf Social-Media-Plattformen sowie das Vorkommen bestimmter Aktivitäten auf mobilen Endgeräten mit Internetzugang, näher betrachtet.

Zahlen und Fakten der einzelnen Länder sind in der kompletten, mehr als 180 Seiten langen SlideShare-Präsentation zu finden. Hier die Infografiken, die Deutschland betreffen:

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Die Quellen für alle oben angegeben Daten sind im vollständigen Bericht aufgelistet.