Here are all of the posts in the ‘Statement’ category.

Fröhliche Weihnachten von We Are Social!

von Bastian Scherbeck in Statement

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Ho, ho, ho,

der Heilige Abend steht vor der Tür. Gefühlt aber schon unter dem funkelnd-leuchtenden Tannenbaum. Da empfehlen wir: Macht’s wie die Katzen.

Schön gechillt die kommenden Weihnachtstage an sich vorüber ziehen lassen. Auf der Couch dem vollen Magen frönen, bei Glitzer und Gloria den Visionen fürs nächste Jahr nachhängen. Weltherrschaft und so!

Wir von We Are Social werden’s so machen. Wir schauen schon jetzt auf ein großartiges Jahr zurück – mit vielen Höhepunkten und tollen Ideen, die wir mit euch umgesetzt haben. Danke dafür!

Aber genug der vielen Worte. Musik sagt schließlich mehr. Besonders unser spezieller XMas Soundtrack!

Unsere Geschenke gehen traditionell an die Münchener Tafel, als  Spende in Höhe von 500 Euro.

Da bleibt nur noch zu sagen: Der Weihnachtsmann, pardon, die Weihnachtskatzen können kommen! Wir freuen uns auf ein spannendes nächstes Jahr mit euch!

Merry Christmas and a very Happy New Year!

Facebook verringert die organische Reichweite

von Bastian Scherbeck in Facebook, Statement

Vor knapp einem Jahr haben wir in einer Analyse festgestellt, dass die Reichweite von Markencontent auf Facebook kontinuierlich abnahm – die gleichen Inhalte erreichten weniger User als in den Monaten zuvor.

Gestern wurden unsere Analysen bestätigt – und zwar von Facebook selbst. In einer, durch AdAge veröffentlichten, offiziellen Stellungnahme von Facebook, macht Facebook seine Strategie im Bereich Paid Media deutlich:

 We expect organic distribution of an individual page’s posts to gradually decline over time as we continually work to make sure people have a meaningful experience on the site.

Wie auch immer man zu Facebooks Strategie und den dahinter liegenden Motiven steht: Die Tatsache, dass Marken in Zukunft ohne unterstützende Ausgaben im Bereich Paid Media weniger und weniger Ihrer Fans mit Ihren Inhalten erreichen werden ist nun unstrittig.
Trotzdem: Die notwendigen Investitionen in Facebook Ads werden auch in Zukunft keinen Ersatz für eine sorgfältig ausgearbeitete Social Media Strategie darstellen. Mit dem gestrigen Statement ist nur klar: Sie sind ab sofort ein notwendiger Baustein eines soliden Brand Engagements im Social Web. Wohlgemerkt: Einer von vielen notwendigen Bausteinen. Qualitativ hochwertige Inhalte, mit denen sich die Zielgruppe aktiv und sichtbar (bspw. in Form von Likes, Shares und Kommentaren) auseinandersetzt, werden- mit Media-Unterstützung – einen deutlich größeren Teil derselben erreichen als Content, welcher allein auf die Kraft des Media-Budgets setzt.

Die Bedeutung einer klaren Zielgruppenvorstellung, einer zielgruppenrelevanten Content-Strategie sowie auf Basis dieser erstellter, herausragender Inhalte nimmt damit letztlich weiter zu: Wenn Content mit Media-Budget hinterlegt wird, steigt der Druck, dass dieser nachweislich Erfolge erzielt, spürbar an.

Facebook macht dies in Ihrem Paper mit dem Titel “Generating business results on Facebook” ebenfalls deutlich und stellt einige wichtige Punkte heraus:

  • Kreative Inhalte sind auch zukünftig von entscheidender Relevanz
  • Die kommunizierten Inhalte müssen ebenso wie die Konversation mit der Community und aufbauend auf dem Feedback derselben permanent angepasst und optimiert werden
  • Es wird weiterhin möglich sein, eine organische Reichweite zu erzielen – wobei Inhalte, mit denen die Community stark interagiert, hier deutlich stärker distribuiert werden, als Inhalte, welche keine Interaktion hervorrufen

Zusammengefasst: Die Relevanz von Paid Media hat gerade massiv zugenommen. Noch stärker zugenommen hat allerdings die Relevanz  einer klar strategisch fundierten, kreativen Ausrichtung der erstellten Inhalte und der durch sie ausgelösten Konversationen.

Brand Improvisation

von Marcus Brown in Statement

When Dwayne “The Rock” Johnson arrives at a WWE venue, the 40.000 people sitting in the arena and the millions of people sitting at home watching “Monday Night RAW” all wait for him to say two one of two things; “finally, The Rock has returned to [add name of city]” or “if you smell what The Rock is cookin’?”.

These two statements are just two little things that make up the “gimmick” palette of the WWE character of The Rock. All WWE wrestlers have them; The Miz is “awesome”, CM Punk is “The Best In The World”, Ryback needs feeding and Daniel Byran just says “NO” or “YES” depending on what storyline the WWE are currently running him on. Behind the scenes teams of WWE creatives control the storylines and gimmicks of the wrestlers to ensure that the audience have a wonderfully predictable experience that appears to be spontaneous but is, in fact crafted. That’s how improvisation works.

There has been much talk about improvisation in our industry this week and that’s all down to a global-televised-advertising event that features some sport, some missing electricity and a cookie. The Oreo’s tweet has guaranteed it a place in every single Social Media presentation that will be given in 2013.

The tweet itself isn’t actually that interesting. It is just a print ad which has been conceived and produced very quickly. The fact that it improvises off of an actual event doesn’t make it new either because brands have been doing that in press ads for decades too; they just took longer to approve and produce but even so, the lead times were a maximum of six hours. Something happened (a team the brand was sponsoring won or lost something), they made an advert, it went to press and the advert was in the next morning’s newspaper.

What is interesting is what went into making it happening – the war room – the client and the agency sitting in a room watching the event and waiting for something interesting to happen. The Super Bowl, as with all sporting events, is great for improvisation because at least two things are going to happen; somebody is going to win and somebody is going to loose. Any other unexpected turns of events, such as a power cut, are a wonderful little bonus.

Improvisation can only work if something happens. Improvisation requires a framework of predictable things for it to appear random and spontaneous. It shouldn’t really surprise anyone that Oreo did what they did because that’s what Oreo do. In much the same way that the WWE audience expect The Rock to ask them if they can smell what “he is cookin’” we kind of expect Oreo to ask us to “dunk in the dark”.

Understandably, we will probably be hearing lots more about improvisation and real time communications over the course of the next year; we will see a lot more war rooms monitoring and reacting to live, televised events and there will undoubtedly be discussions around the overall return of such undertakings; especially if there isn’t a power cut.

The real power of brand improvisation, war rooms and real time shouldn’t, however, be chained to massive televised events because every second, of every day interesting things are happening all around us. The problem with the version of the war room that our industry is currently discussing is that it is temporary, it’s not actually a room at all; it’s more of a tent that’s set up for an event and then taken down when the lights and cameras are turned off. The war room should be watching and listening to all of the tiny noises, the personal moments, the little disasters and the massive moments of personal joy that surround us daily. We should be improvising with the tiny stories. That requires a lot of hard work, rehearsal and trust between the agency and the client; it requires resources and a completely different workflow too but the rewards for both the brand and the audience, as we have seen with the cookie example, are considerable.

We Are Social wünscht frohe Weihnachten!

von Bastian Scherbeck in Statement

Mit Riesenschritten neigt sich das Jahr 2012 dem Ende zu. Zeit sich zu besinnen und auf die (sozialen) Höhepunkte der letzten, in jeder Hinsicht höchst erfolgreichen, 12 Monate zurück zu blicken:

  • 01/ 2012: Das deutsche Team nimmt vollständig am ersten #weareskiing in den französischen Alpen teil: Wir lernen einen Großteil unserer europäischen Kollegen kennen und schätzen, was der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene sehr gut tut.
  • 04/ 2012: We Are Social Deutschland wird 1 Jahr alt: Den 1. Geburtstag feiern wir noch in unseren alten Räumen in der Infanteriestraße 19. Zu Besuch: Die Gründer von We Are Social (Robin Grant und Nathan McDonald) sowie einige europäische Kollegen.
  • 08/2012: Das starke Wachstum macht es nötig: Wir ziehen um und residieren ab sofort direkt am Gärtnerplatz – in einem der schönsten Münchner Viertel. (Noch) ausreichend Platz für Alle in charmanten Räumlichkeiten mit Historie: Bevor Facebook (und wir mit Facebook) durchstartete, hatten die “Lokalisten” hier ihren Firmensitz.
  • 09/2012: Auch in diesem Jahr heisst es wieder #wearewiesn: Wir nutzen die knapp 200 Jahre alte Tradition für einen gemeinsamen Abend, der so schnell (zumindest bis zur nächsten Wiesn) nicht in Vergessenheit geraten wird.
  • 11/2012: #wearemovember: Die männlichen Kollegen (nicht nur in der deutschen Niederlassung sondern rund um den Globus) beginnen Ihre Oberlippenbärte sprießen zu lassen – das Ganze natürlich für einen guten Zweck (mehr dazu gibt es unter www.movember.com). Das Ergebnis: We Are Social München sammelt und spendet innerhalb eines Monats über 500 € und landet damit in München auf einem respektablen zweiten Platz.

Es ist aber auch Zeit “Danke” zu sagen!

  • Danke, dass Sie auch auch im Jahr 2012 Ihr Vertrauen in uns gesetzt haben.
  • Danke für all die spannenden Projekte die wir für Sie und mit Ihnen realisieren durften und den Mut den diese voraussetzen.
  • Danke, dass wir nur durch Sie und mit Ihnen innerhalb eines Jahres unseren Freundeskreis deutlich erweitern konnten: Die Mitarbeiterzahl des Münchner Standortes hat sich fast verdreifacht (von 7 auf knapp 20) – ebenso wie die Quadratmeterzahl unserer Räumlichkeiten.

Doch “Danke” sagen allein ist etwas wenig. Wir haben uns deswegen auch in diesem Jahr dazu entschlossen, unseren Namen ernst zu nehmen und sind gleichzeitig der im letzten Jahr entstandenen Tradition treu geblieben: Unsere diesjährige Spende ging wieder an die Münchner Tafel, wo Sie in diesem Jahr jedoch insbesondere die Kinderherzen höher schlagen ließ.

Abschließend: Danke, dass wir auch im neuen Jahr 2013 auf Sie zählen können!

Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch in das Jahr 2013 wünscht das gesamte Team von We Are Social Deutschland!

Update “Edgerank-Stellhebel”: Page-Reichweiten sinken weiter

von Bastian Scherbeck in Facebook, Statement

Es war einer der meistgeteilten, “geliketen”, kommentierten und diskutierten Beiträge in diesem Blog: Facebook-Content: Ganz oder gar nicht.  Zugegebenermaßen zu unserer Überraschung, denn das auf Facebook die Reichweite nicht mit der Zahl der Fans einer Page gleichzusetzen ist, ist eigentlich ein alter Hut. Aus unserer Sicht: Schwer verdaulich für die Unternehmen – aber letztlich folgerichtig. Denn bei Facebook – auch wenn das Unternehmen gerne anders sehen würden – kauft man mit “Fans” eben nur die “Chance auf Reichweite” – und nicht die Reichweite selber. Das dies Facebook nicht unbedingt mit Vehemenz kommuniziert, muss man Ihnen zurecht ankreiden (Andererseits verschenkt Facebook durch das organische Wachstum eben auch Reichweite – wer tut das sonst?). Laut Dr. Andreas Bersch von Brandpunkt wird die aktuelle Situation in 2013 zu einer stärkeren Rückbesinnung auf die eigene Website führen – denn da sei Reichweite eben noch Reichweite. Auch wenn ich ihm an dieser Stelle prinzipiell zustimmen mag (es gibt viele sehr gute Gründe, das Augenmerk auch wieder auf die eigene Website zu lenken – hoffentlich haben Sie diese niemals wirklich aus Ihrem Blickfeld gleiten lassen), halte ich die oben genannte Begründung für nicht sinnvoll: Auch auf der eigenen Website ist gekaufte Reichweite nicht gleichzusetzen mit einer ernsthaften Auseinandersetzung der User mit den Inhalten dieser Seite – was letztlich zum gleichen Ergebnis führt. Wie man es also auch dreht und wendet: Facebook zieht (sicherlich nicht fehlerfrei aber kompromisslos und letztlich, bezogen auf die kommerzielle Kommunikation, zugunsten der User) einen Ansatz durch, den ich nur unterstreichen kann: Was nicht von Relevanz ist, will ich auch nicht in meinem Newsfeed sehen. Und ja: Ich nehme damit bewusst in Kauf, dass das ein oder andere für mich Relevante (erneut bezogen auf die professionelle Kommunikation) dann auch durch den Filter rutscht und nicht bei mir ankommt. Lieber so als anders herum. Auch Unternehmen sollten diese Entwicklung aus unserer Sicht begrüßen. Mit Ihr umgehen, müssen Sie so oder so, wie unser Update des vor einigen Wochen erschienenen und zu Beginn dieses Artikels erwähnten Postings zeigt:

Page-Reichweiten sinken weiter

Wir haben uns – erneut in Zusammenarbeit mit unseren Freunden und Kollegen bei Socialbakers und diesmal mit einem deutlich größeren Data Sample – die Entwicklung seit unserem letzten Posting angeschaut. Das Ergebnis: Die Reichweite von Pages nimmt weiter deutlich ab.


Average post organic reach 10th Aug – 2nd Nov, based on 41,051 posts made by 274 sample pages in the period

Wie aus dem obigen Graph ersichtlich, hat die durchschnittliche organische Reichweite eines Postings seit Ende August um mehr als 40% abgenommen, ohne das ein Ende der Talfahrt in Sicht wäre. Natürlich wird dieser Effekt bei Betrachtung individueller Pages variieren, die nachlassende Reichweite lässt sich allerdings über Pages aller Größen hinweg relativ einheitlich nachweisen:


Average post organic reach 10th Aug – 2nd Nov, broken down by page size, based on 41,051 posts made by 274 sample pages in the period.

Auch von Edgerank-Checker gibt es ein Follow-up zu vermelden: Auch sie weisen eine stark fallende Reichweite im Zeitraum von September bis Oktober nach, wobei sie die durchschnittliche Reichweite verschiedener Posting-Typen betrachten:

Hier wird ersichtlich: Einfache Status-Updates scheinen von der fallenden Reichweite weniger betroffen zu sein als Photo-, Link-, oder Video-Updates. Aus unserer Sicht: Noch zu früh um klare Schlüsse aus diesen Ergebnissen zu ziehen, hier wäre ein weiteres Follow-Up wünschenswert.

Engagement gleichbleibend hoch

Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, ist die Engagement Rate trotz der weiterhin fallenden Reichweite relativ konstant geblieben:


Average post engagement rate 10th Aug – 2nd Nov, based on 41,051 posts made by 274 sample pages in the period.

Was bedeutet dies für die professionelle Kommunikation auf Facebook?

Daten, Fakten, Hintergründe: Wie wir nun bereits mehrfach und anhand von Daten aufgezeigt haben, hat die Reichweite der Facebook Pages seit Ende August deutlich abgenommen: Ein Prozess, der sich damit bereits seit zwei Monaten fortsetzt und – davon ist auszugehen – auch nicht wieder rückgängig gemacht werden wird.

Was bedeutet die Tatsache, dass Facebook fortlaufend den Edgerank justiert und damit die Menge an Branded Posts in den Newsfeeds der Fans deutlich reduziert nun für die Kommunikation von Marken und Unternehmen?

Nun, während einige weiterhin (und sicherlich nicht völlig zu Unrecht) behaupten, es handle sich um eine strategische Maßnahme von Facebook, welche Unternehmen dazu zwingen wird Ihre Reichweite durch Promoted Posts zu steigern, sind wir weiterhin der Meinung, dass es sich eben auch um eine sensible Maßnahme zugunsten der Nutzer handelt, welche ihre Newsfeeds zunehmend von Posts diverser Unternehmen beherrscht sehen.

Noch einmal gesagt und betont: Prinzipiell ist dies auch keine neue Maßnahme, sondern eben der schon oben beschworene alte Hut: Page Admins haben noch nie 100% ihrer Fans durch Postings erreicht; schon immer hat am Ende der Edgerank darüber entschieden, welche Posts der Page an welche Fans ausgeliefert wurden – und welche eben nicht. Die gute Nachricht lautet:

Sie können etwas dagegen tun!

Der Wettbewerb um einen für Marken und Unternehmen deutlich kleiner werdenden “Share of Newsfeed” ist in vollem Gang. Für Sie bedeutet das: Es war nie so wichtig wie heute, Ihre auf Facebook publizierten Inhalte auf ein möglichst hohes Engagement der User mit denselben zu trimmen – ohne dabei Ihre Ziele sowie die Ansprüche der User aus den Augen zu verlieren. Nur wenn Sie es schaffen die Ansprüche aller drei Stakeholder (Unternehmen, User und Facebook als “Betriebssystem des Social Webs) konstant zu befriedigen, werden sie auf Facebook erfolgreich Ihre Ziele verfolgen können. Oder wie es Josh Constine in seinem Posting (dem wir ansonsten deutlich widersprechen) so richtig ausgedrückt hat:

Focus on publishing high-quality content. Don’t post too often and don’t cram your marketing down people’s throats. Be entertaining and informative. Then follow your analytics closely, consider hiring experts that can help, and refine your strategy.

Und auch wenn Sie es nicht hören wollen: Sie werden nicht mehr darum herum kommen, auf Facebook Budget in die Hand zu nehmen und Ihre Inhalte zu promoten. Im besten Fall geben Sie Ihr Geld sinnvoll aus. Das bedeutet: Promoten Sie solche Inhalte, die Ihrer Community gerecht werden und ein möglichst starkes Engagement hervorrufen (oder spülen Sie Ihr Geld gleich … sie wissen schon).

Und wie äußert sich Facebook zu dieser Situation?

We’re constantly improving the way stories are shown in newsfeed. With the growing number of pages on Facebook it is important that people see content that is most relevant to them. These findings show that engagement with newsfeed posts has actually increased. At the same time, the number of posts being dismissed as uninteresting or spam has fallen. That’s a great result for page owners and an improved experience for all of us who use Facebook.

Ich überlasse Ihnen eine erneute Interpretation der Aussage von Facebook …