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We Are Social’s Curiosity Stop

von Bastian Scherbeck in Uncategorized

Wir müssen uns den Tatsachen stellen: 2015 ist sowas von vorbei. Zeit also, von unseren Hoverboards herunterzusteigen und uns in unseren (wohl metaphorischen…) fliegenden Autos aus dem Jahr 2016 festzuschnallen. Mit dieser Vision im Geiste laden wir euch ein einen Blick auf den Curiosity Stop, unsere Zusammenfassung der neuesten und heißesten Social Media Innovationen, zu werfen.

Hier geht es nicht um wilde Ideen, gesponnen von verrückten Wissenschaftlern ohne Kontakt zur Außenwelt:  Es geht um Innovationen, die Teil eines Trends sind, der sich im Hier und Jetzt entwickelt. Ein gutes Beispiel ist Pillow Talk. Das zweiteilige System besteht aus einem Armband und einem kleinen Lautsprecher. Solltet ihr die Nacht getrennt von eurem Partner schlafen müssen, könnt ihr das Armband einfach tragen, während er sich den Lautsprecher unter sein Kopfkissen legt. Pillow Talk sendet dann in Echtzeit den Herzschlag und spielt ihn über den Lautsprecher ab. Findet ihr ein bisschen … zu viel des Guten? Willkommen in der neuen Welt des „Wearable Social“, in der Bewegung, Herzschlag und Emojis eine neue Form sozialer Sprache sind.

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Letzten Monat, haben unsere britischen Kollegen berichtet, dass die US Geological Society Twitter jetzt benutzt, um Erdbeben zu beobachten. Doch damit ist der große Moment von Big Social Data noch lange nicht vorbei: Twitter wird jetzt auch von der Food Standards Agency im Vereinigten Königreich als Frühwarnsystem genutzt. Sobald jemand also über seine Übelkeit twittert, wird ein Schema von Übelkeits-Fällen aufgezeichnet und die Agentur ist im Stande die zuständigen Krankenhäuser entsprechend zu informieren.

Diesen Monat begegneten uns außerdem ein paar Neuigkeiten, die nicht zu unseren bisher etablierten We Are Social Social Trends passten, unter anderem die Beta-Version der App Sharecare. Diese zeigt anhand einer Sprachanalyse an wie gestresst ihr seid. Durch die Analyse von Telefongesprächen gibt sie in Echtzeit Feedback zu Stress, Verhaltensweisen und Beziehungen. Ziemlich abgefahren, aber gleichzeitig auch ziemlich cool.
Auf genau solche bahnbrechenden Trends werden wir, während wir sanft ins neue Jahr rutschen, ein besonderes Auge werfen; Immerhin könnten sie den Weg für den neuesten Social Trend bereiten. Lehnt euch also einfach zurück und kommt gut ins neue Jahr. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Die fünf goldenen Regeln des Influencer Marketings feat. Essena O’Neill

von Bastian Scherbeck in Uncategorized

Spiegel, Süddeutsche, Die Welt, CNN…alle haben berichtet. Selten war eine Onlinepersönlichkeit so stark in den klassischen Medien vertreten wie Essena O’Neill in den vergangenen Wochen. Grund dafür: Die 19-Jährige (ehemals 500 000 Instagram Follower & 250 000 Youtube Abonnenten) radierte im Zuge einer ethischen Sinnkrise alle eigenen Social Media Kanäle aus und verwies auf ihren Blog. Neben persönlichen Enthüllungen und Krisen prangerte Essena allerdings auch der Online-Marketeers aktuell liebste Strategie an: Influencer-Marketing.

#freiheit
Klingt bekannt: Bereits letztes Jahr gab es in Deutschland einen ähnlichen, wenn auch weitaus weniger emotionalen Fall-Out von Unge, einem der bekanntesten YouTuber Deutschlands. Dieser verabschiedete sich von seinem Netzwerk Mediakraft mit einer dramatischen Videobotschaft: Man habe seine Reichweite missbraucht, ihm Produktplatzierungen untergejubelt und ihn zu wenig unterstützt.

Dabei ist das Konzept so alt wie Werbung und Massenmedien: Sobald ein Produkt kognitiv mit einer einflussreichen Person vernetzt wird, wird diesem mehr Wert beigemessen und Vertrauen entgegengebracht.

Beide Fälle zeigen aber vor allem eins: In einer Welt, in der Meinungen und Probleme direkt publik gemacht werden können ist im Bezug auf Influencer- und Word-Of-Mouth Marketing von klaren Verhältnissen und eindeutigen Strategien noch lange nicht die Rede. Unternehmen arbeiten hier mit (jungen) Menschen, deren Reichweite in der Regel nicht primär auf Information, sondern vor allem auf Emotion und Persönlichkeit beruht.

Fangen wir also noch einmal ganz von vorne an: Strategisch fundiertes Social Media Marketing sollte zunächst die beteiligten Personen, nicht Plattformen und sicherlich nicht Produkte ins Zentrum des Ansatzes stellen (“put people before platforms”). Auch wenn der heutige Facebook-Feed zum Teil schon an Vertriebsplattformen erinnert, ist Social Media Marketing die Form des Marketings, die nur dann zielunterstützend wirkt, wenn Sie einen klaren Nutzen sowie Mehrwert für alle Beteiligten erzeugen kann: Marke, Brand Ambassador und Kunde. Fehlt dieser auf einer Ebene, geht es auch dort gewaltig schief – siehe die Fälle Essena und Unge. Deutlich wird bei den beschriebenen Fällen auch: Der monetäre Mehrwert allein ist zwar immer öfter “ein notwendiger” alleine aber eben auch “nicht hinreichender” Bestandteil – dies gilt für Kunden ebenso wie für Brand Ambassadors.

Trotz einigen Herausforderungen: Influencermarketing kann, wenn es auf einem strategischen Fundament, starken Beziehungen und konstanter Kommunikation basiert, ein zentraler und nachhaltiger Marketingansatz sein.

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Word of mouth is the primary factor behind 20 percent to 50 percent of all purchases.
(Jonah Berger – Contagious)

 

Um mit dieser Strategie erfolgreich zu sein sollte man aber einige Punkte beachten:

1. Transparenz:
Produktplatzierungen befinden sich häufig rechtlich in einer Grauzone, entsprechend gibt es viele Firmen, die ihre Kampagnen nicht als Werbung ausgeschildert haben möchten. Timm, unser In-House Jurist, beurteilt die Situation folgendermaßen:

“Ein Nutzer darf über die Werbeabsichten eines Unternehmens nicht getäuscht werden. Wann diese Werbeabsichten vorliegen ist nicht immer auf den ersten Blick sofort ersichtlich. Zeigen „Influencer“ oder „Prominente“ sich auf den sozialen Plattformen zum Beispiel in einem eher privaten Umfeld, wird der durchschnittliche Nutzer nicht unbedingt von einem werblichen Content ausgehen. Dieses muss daher für jedes Posting / jedes Video einzeln beurteilt werden. ”

Inwieweit offensichtliche Platzierungen und plattes „In-die-Kamera Halten“ heute noch Sinn machen scheint allerdings eh fraglich: Beides stößt bei der Zielgruppe inzwischen häufig auf Ablehnung. Influencermarketing umfasst weitaus mehr als solche Plattitüden: Es soll Mehrwert schaffen.
Als Unternehmen ist es dementsprechend notwendig, seine Absichten und Ansätze zum einen gegenüber den Influencern, zum anderen gegenüber den potentiellen Kunden klar zu kommunizieren.

2. Authentizität
Essena hatte sich in den letzten beiden Jahren als eine an alternativen Lebenskonzepten interessierte Person positioniert und in ihren Posts und Videos einen nachhaltigen Lebensstil propagiert. Dennoch waren ihre Produktplatzierungen eher dem Bereich der FMCG zuzuordnen: Günstig importierte Fashionprodukte, knappe Bikinis.
Solche Kooperationen senken nicht nur die Zufriedenheit, der Person, die solche Kooperationen entgegen der eigenen Ansichten eingeht, sondern auch die Glaubwürdigkeit der Marke.

3. Relevanz
Dem letzten Punkt schließt sich die Relevanz nahtlos an; Marken müssen sich fragen: Wen erreiche ich eigentlich mit meinen Ambitionen? Auch, wenn es verlockend klingt durch Personen mit hoher Online-Reichweite eine breite Masse zu erreichen, sollte man sich hier vom Quantitätsdenken des Offlinemarketings entfernen. Insbesondere bei Nischenprodukten mit engen Zielgruppen ist weniger oft mehr. Dank moderner Targetingoptionen und sehr spezifischer Werbeplatzierung online, sind Nutzer es inzwischen gewohnt maßgeschneiderte Produkte zu sehen, anstatt solche, an denen sie nicht das geringste Interesse zeigen.

4. Verbindungen
Einer der weiteren Beschwerdepunkte von Essena war außerdem die Art der Kommunikation mit der sich ihr Brands zugewandt haben: Strikte Vorgaben, vorgekaute werbliche Texte und unpersönliche Ansprache kommen bei Influencern nicht sonderlich gut an. Brands sollten sich hierbei immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass sie a) eine Community ansprechen und dass b) Blogger ihre eigene Community und deren Verhalten am besten kennen. Natürlich muss und soll es Richtlinien für die Posts geben, immerhin handelt es sich um eine Dienstleistung; dennoch ist gestalterische Freiheit nicht nur für die Creator selbst, sondern auch für die Werbewirkung zuträglich.

5. Beziehungen
Am besten promoten die Menschen ein Produkt, die selbst davon überzeugt sind. Für Brands bedeutet das, diese entweder zu identifizieren oder neue „Brand-Ambassodors“ zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle bereits genannten Punkte erfüllt werden: Verstehe dein Produkt, verstehe deine Stakeholder, verstehe dein Konzept.

Zusammengefasst: Althergebrachte Marketingkonzepte digital zu erweitern – das alleine reicht im Social Media Marketing nicht aus. Ein strategisches Fundament, welches die beteiligten Personen in den Mittelpunkt der digitalen Kommunikation und damit des digitalen Marketings stellt, ist unumgänglich. Wer nicht versteht, wie und vor allem warum Menschen (mit Marken) kommunizieren und in welchem jeweils individuellen digitalen Kontext dies geschieht, wird am digitalen Marketing scheitern.

We Are Wiesn – das Oktoberfest im Social Web

von Verena Mesch

Auch wenn die Wiesn (Oktoberfest, Anm. für Nicht-Bayern) 2015 sowohl im Bezug auf Besucher, als auch auf Bierkonsum ein bisschen nachgelassen hat, (offizieller Wiesn Bericht) bedeutet sie immer noch 16 Tage Ausnahmezustand in München. Der Wahnsinn spielt sich aber nicht nur offline ab, denn auf den sozialen Plattformen war ebenfalls einiges los. Wie oft die Wiesn erwähnt wurde, welche Hashtags wie oft verwendet wurden und welches Zelt das Beliebteste auf den sozialen Plattformen ist, seht ihr in unserer Infografik.

Was haben Mario Götze und die Polizei München während der Wiesn gemeinsam? Genau, den beliebtesten Tweet. Mario Götze hat damit einen Reach von 3 Mio erreicht, wurde 567 Mal retweetet und 1.897 Mal favorisiert. Der “Aufklärungs-Tweet” der Polizei München über koksende Wiesnbesucher erreichte immerhin fast 275.000 Follower mit 318 Retweets und 421 Favs.

Für alle Snapchat-Fans gab es zwei verschiedene Geotags (siehe hier & hier), über 200 Millionen Nutzer konnten die Oktoberfest-Story weltweit sehen.

Schau ma mal, was die nächste Wiesn bringt. Auf jeden Fall wird der Harry G. auch 2016 wieder die Möglichkeit haben, Rechnungen zu fotografieren. Hat auf Facebook auch schon 2013 und 2015 gut funktioniert.
Wiesnfacts

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #167

von Julia Kraft in Uncategorized

Willkommen zum ersten Tuesday Tune-up 2015!  Freut euch auch dieses Jahr auf die aktuellsten News rund um Social Media.

Twitter-Nutzung nach wie vor gering

Laut der Investmentbank Morgan Stanley, verbringen Internet-User auf Twitter immer noch relativ wenig Zeit. Dabei wurde allerdings die Zeit, die User innerhalb der Twitter-App verbringen – also genau dort, wo Twitter von den meisten Usern genutzt wird – nicht mit einbezogen. Das relativiert einige Ergebnisse, dennoch ist der Vergleich zu Google oder Facebook recht aufschlussreich:

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Neuer Facebook Video-Bereich

Facebook hat seinen Video-Bereich neu gestaltet, welcher nun stark an YouTube erinnert. Eine Handvoll Facebook-Seiten hat bereits Zugriff auf das neue Layout, welches Playlisten und empfohlene Videos anzeigt, alle anderen müssen sich noch ein paar Wochen gedulden.

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Neue App fügt Sticker in Facebook Bilder ein

Du bist verrückt nach Facebook-Stickern? Du liebst Fotos? Dann haben wir gute Neuigkeiten: Mit der neuen “Stickered”-App von Facebook können Fotos jetzt mit beliebig vielen Stickern versehen und über den Messenger verschickt werden. Die Funktion ist Teil der neuen Updates der Messenger App, die neue Bilderrahmen und Sticker-Designs beinhaltet. Daumen hoch!

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Details zur WhatsApp Video-Call-Funktion durchgesickert

Sieht so die neue Video-Call-Funktion von WhatsApp aus? Laut einer Analyse von Dateien, die vor kurzem von WhatsApp geleaked wurden, sieht es ganz danach aus. Wir nehmen an, dass WASSSUUUP jetzt wieder cool wird, oder was meint ihr?

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Twitter: Neue Funktion zeigt verpasste Tweets an

Twitter hat eine neue „While you were away“-Funktion hinzugefügt, die relevante Tweets aus dem eigenen Netzwerk einblendet, die gepostet wurden, während man offline war. Diese nicht-chronologische Funktion ist eher untypisch für Twitter; es ist zu erwarten, dass zukünftig weitere Funktionen dieser Art hinzugefügt werden.

Twitter while you were away

Twitter Analytics jetzt auch in iOS App

Twitter User können nun ihre Twitter Analytics mobil in der iOS App einsehen. Durch Auswählen eines eigenen Tweets in der App erhält man eine Übersicht der Reichweite des Tweets, wie oft er favorisiert wurde, sowie eine Auflistung der Nutzer, die das eigene Profil besucht haben.

Twitter analytics

Jeder kann nun auf Pinterest werben

Auf Pinterest konnten seit Juni bisher nur ausgewählte Partner mit bezahlten Pins auf der Plattform werben. Ab jetzt kann das jeder, erklärt Joanne Bradford, Head of Partnerships bei Pinterest:

“On Facebook, you think about friends, and on Twitter you think about news. On Pinterest, you think about what you want to do, where you want to go, what you want to buy.”

Da macht Werbung natürlich Sinn. Der Schritt kostenpflichtige Werbeformate für Unternehmen einzuführen, könnte der Plattform helfen, endlich Fuß im Wettbewerb um Werbe-Budgets zu fassen.

Weitere Finanzspritze für Snapchat

Snapchat bekommt $ 485 Mio. in einer zusätzlichen Finanzierungsrunde, was den Wert des Unternehmens auf mehr als $ 10 Mrd. steigen lässt. Falls ihr euch wundert, wie viel Geld das ist – es ist sehr sehr viel.

Digitale Vorsätze für das neue Jahr

Gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? So manch einer hat seine guten Absichten auch auf Twitter geteilt. Die Plattform hat dazu eine Top-10-Liste veröffentlicht:

Twitter resolutions

Mark Zuckerberg kann sich hier vielleicht noch was abschauen. Er hat sich an Facebook User gewendet, um einen guten Vorsatz für 2015 zu finden – in der Vergangenheit kamen dabei folgende Vorsätze heraus: Mandarin (Chinesisch) lernen, jeden Tag eine Krawatte tragen und kein Fleisch zu essen, sofern das Tier nicht von ihm selbst getötet wurde. Letzteres ist wohl eher gewöhnungsbedürftig.

We Are Social’s Tuesday Tune-up #152

von Laura Jaspert in mashup, Uncategorized

Social gewinnt im Marketing zunehmend an Bedeutung
Letzte Woche wurde die CMO Umfrage veröffentlicht. Diese Umfrage unter 351 Marktführern zeigt, dass Social für Brands immer mehr an Bedeutung gewinnt; aktuell macht es 9,4% des Marketingbudgets aus, innerhalb der nächsten fünf Jahre wird ein Anstieg auf 21,4% erwartet.


In der Grafik wird jedoch sichtbar, dass es sich nach wie vor als schwierig erweist, den ROI zu messen. Besonders negativ zu werten ist der große blaue Teil, bestehend aus den 45% derjenigen, deren Arbeit keine nachweisbaren Auswirkungen auf den Erfolg hatte. Um den ROI in Zukunft besser messen zu können, werden steigende Budgets erwartet.

Wie kosteneffizient ist Social Advertising?
Sehr! Das sind wunderbare Neuigkeiten. Die Q2 Analyse von Neustar zeigt, dass Social Ads wirksamer sind als Werbenetzwerke, Portale und auf Kosteneffizienz basierte Plattformen. Das Diagramm sagt alles:

Wie Ads in sozialen Netzwerken Kaufentscheidungen beeinflussen
Social Ads sind also rentabel, doch welche Plattform ist die beste? Eine Analyse von AoI Platforms mit Daten von 500 Millionen Klicks hat gezeigt, dass YouTube das beste soziale Netzwerk ist um Kunden neue Produkte vorzustellen, dicht gefolgt von Facebook. YouTube eignet sich für den Kaufentscheidungsprozess, während Twitter gut in der mittleren Phase genutzt werden kann.

Über 50% der Bevölkerung besitzen ein Handy
Die Hälfte der Weltbevölkerung besitzt aktuell ein Mobiltelefon. Zu dem Zeitpunkt, als wir unseren Artikel über das Thema veröffentlicht haben, lebten 7,25 Milliarden Menschen auf unserem Planeten (letzte Woche sind jedoch sicherlich einige hinzu gekommen). Im Vergleich dazu stehen 3,63 Milliarden Handynutzer.

1 Milliarde Facebook Video Views pro Tag
Die Facebook Video Views sind zwischen Mai und Juli monatlich um 50% gestiegen. Seit Juni sind es täglich 1 Milliarde gewesen. Fidji Simo, Project Management Director of Video bei Facebook dazu:

Das Video ist eine der einnehmendsten und umfassendsten Arten, eine Geschichte zu erzählen. Es ist ein bemerkenswertes Medium, ganz gleich, ob es um Nachrichten, die ersten Schritte eines Babys, oder spenden für einen guten Zweck geht.

Er äußert sich nicht dazu, wie viel Prozent davon die Ice Bucket Challenges eingenommen haben. Nachdem die Videos von öffentlichen Usern und Seiten in naher Zukunft allerdings eine Views-Anzeige bekommen werden, wissen wir bald mehr.

Facebook stellt “Privatsphären-Check” vor
Facebook hat einen “Privatsphären-Check” eingeführt, der bereits seit März getestet wird. Jeder User, der sich einloggt, bekommt die Möglichkeit, die Einstellungen zu ändern und wird dabei von einem Cartoon-Dinosaurier angeleitet. (Einem Tyranosaurier? Sorry, der Biologie Unterricht ist lange her…) So funktioniert es:

Twitter führt Kauf-Button für mobilen Verkauf ein
Einkaufen auf Twitter ist nun möglich – das Netzwerk hat vor Kurzem einen “buy now” Button für iPhone und Android eingeführt. Dafür hat es 25 Beta-Partner, unter anderem die Marken Burberry und Home Depot, sowie größtenteils Celebrities ausgewählt. Musiker sind ein wichtiger Teil der Partnerschaft, berühmte Persönlichkeiten werden in der Lage sein, für Unternehmen als Paid Influencer zu agieren. Das Video zeigt, wie es funktioniert:

Snapchat führt städtespezifische Geofilter in Europa ein
Nach dem Erfolg städtespezifischer Geofilter in den USA kommt dieses Snapchat-Feature nun auch nach Europa. London bekommt als erste europäische Stadt 30 spezifische Geofilter. Zwei davon wurden schon veröffentlicht: London Eye und die Tower Bridge. Wir sind gespannt, welche deutsche Stadt die erste wird.

Netflix gibt Usern Kontrolle über Sharing-Funktion zurück
Netflix gibt seinen Usern ein Stück Privatsphäre zurück. Bisher wurde automatisch alles mit Facebook-Freunden geteilt, was man auf Netflix angesehen hat, wenn die Freunde ebenfalls bei Netflix angemeldet waren. Jetzt kann jeder jedem vom skandinavischen Krimidrama erzählen, aber die Gossip Girl Abende für sich behalten (oder anders rum, selbstverständlich).

Asda will YouTube als Verkaufskanal nutzen
Die Walmart-Tochter Asda, eine Supermarkt-Kette aus UK, möchte in naher Zukunft YouTube-Usern die Möglichkeit geben, Produkte zu kaufen, ohne die YouTube-Seite verlassen zu müssen. Die Partnerschaft mit dem e-commerce Service “Constant Commerce” erlaubt es Asda, eine Liste von Produkten neben den Videos einzublenden, die User direkt in ihren Warenkorb legen können, ohne vom Video weggeleitet zu werden.

Samsung launcht #thatsucks Kampagne
Samsung hat sich mit seiner aktuellen Hashtag-Kampagne für einen neuen Staubsauger mit Namen #thatsucks einem großen Drahtseilakt gestellt. Trotz einiger negativer Reaktionen zeigt das Unternehmen, dass es noch möglich ist, Risikos im Bereich Social Media auf sich zu nehmen und erfolgreich zu bewältigen.

 

adidas präsentiert auf der New York Fashion Week die erste crowdsourced Fashion Show
adidas hat auf der New York Fashion Week die weltweit erste Fashion Show gezeigt, die komplett über Crowdsourcing konzipiert wurde. Auf dem #NEOrunway war beinahe jedes Element der Show von Fans ausgewählt worden – von den Frisuren und dem Makeup bis zur Musik, den Outfits und dem Set Design.

LinkedIn: Zentrum der neuen 30-Millionen-Dollar Kampagne von Starwood
Die Hotelkette Starwood setzt LinkedIn ins Zentrum ihrer neuesten Kampagne, die immerhin 30 Millionen US-Dollar umfassen soll. Ziel ist es, das “Starwood Preferred Guest” Bonus-Programm im Business-Umfeld zu promoten. LinkedIn passt hier natürlich blendend ins Kampagnen-Setting – wobei das Contentvolumen dadurch auch auf Facebook, Twitter und YouTube ansteigen wird.

EA kreiert Social Media Sitcom
EA flankiert den Launch von “Die Sims 4” mit einer Sitcom, die auf Social Media stattfinden soll. Vier unterschiedliche Charaktere, alle mit einem persönlichen Twitter-Account, werden die Story innerhalb von 2 Wochen durchspielen. Basis der Geschichte ist “Gone with the wind” (Vom Winde verweht), daher das Wortspiel “Gone with the Sims”.