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Raus aus der Hochschule und erstmal rein in die Agentur

von Daniel Leicher in Vorstellung

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Ich bin also der Neue hier: Daniel Leicher, 22, Student und aus der Nähe von München. Von März bis Juli werde ich mein Praxissemester bei We Are Social verbringen und damit zum ersten Mal richtig in das Agenturleben einsteigen.

In die Social Media Welt bin ich 2008 mit meinem eigenen Blog geraten und seitdem auch nicht mehr davon los gekommen – Facebook und Twitter folgten schnell. Etwas später ging ich noch mit zwei Podcasts an den Start und verschiedenste Internet-Projekte™ kamen auch noch hinzu.

Nach der Schule ging es 2011 mit meinem Studium in PR und Kommunikationsmanagement los. Und ja, ich bin noch immer begeistert dabei. Wenn ich nicht gerade studiere oder im Internet herumhänge gehe ich ziemlich gerne Skifahren, Mountainbiken oder Laufen und organisiere auch ein Festival: das Kulturspektakel Gauting.

Bei We Are Social habe ich mich schon letztes Jahr im November beworben und dabei weniger auf eine klassische Variante gesetzt. Vielmehr hatte ich eine kleine Website mit Anschreiben und Lebenslauf gebastelt und so bestand meine Bewerbungsmail lediglich aus einem Link und einem Passwort. Geklappt hat das scheinbar ganz gut – denn hier bin ich. Nach der ersten Runde durch die Agentur lerne ich jeden Tag Neues dazu: neue Aufgaben, neue Projekte, neue Gesichter und natürlich auch viele neue Orte zum Mittagessen.

Eines steht heute schon fest: Die nächsten fünf Monate werden sicherlich spannend.

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Tulpen aus Amsterdam und neuer Arbeitsplatz in München

von Christine Himmelberg in Vorstellung

ChrissiGleich am ersten Tag stand ein Blumenstrauß mit Tulpen an meinem neuen Platz und weckte Erinnerungen an vergangene Zeiten. In meinem Fall aber nicht an Amsterdam sondern an Maastricht. Denn dahin hatte es mich für knapp ein Jahr als Studentin der Politik-wissenschaft verschlagen – im Sommer hatte ich meinen Abschluss dann endlich in der Tasche. Davor konnte ich bereits knapp eineinhalb Jahre erste Erfahrungen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sammeln. Zuletzt bei der Maisberger GmbH als Account Executive für Kunden wie Pitney Bowes, Tieto und Ecoblue.

Als Account Executive starte ich auch bei We Are Social durch. Hier gilt das ‚Learning on the Job’-Prinzip und lässt mich als Neue von Anfang an eigenverantwortlich zum Zug kommen. Ein Glücksfall, denn so kann ich am schnellsten in die Themen und Aufgaben eintauchen, die mit den Kunden hier anstehen.

Die Leute fragen ja immer, was man so macht, wenn man so was intelligentes wie Politikwissenschaft studiert hat. Unter zukünftige Bundeskanzlerin geht da eigentlich nichts. Gut, dass ich bei der Pressestelle der FDP Bundestagsfraktion bereits einen ersten Eindruck von politischer Arbeit bekommen habe – nach der jüngsten Wahl ist dieser Zug allerdings auf unbestimmte Zeit abgefahren. Möglicherweise muss ich einfach eine eigene Partei gründen, die sich für Einhörner einsetzt und Cat Content ganz groß rausbringen will. Oder so ähnlich – an den Details arbeite ich noch. Der Vorteil: Ich kenne jetzt den Kaiser, da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Wie man merkt, ist die Anfangszeit bei We Are Social nicht spurlos an mir vorüber gegangen – hier geht es jeden Tag lustiger, verrückter und liebenswerter zu und das färbt einfach ab. Da We Are Social in Deutschland gerade sehr schnell wächst, wachsen auch meine Aufgaben und das bringt mich Tag für Tag ein Stückchen weiter.

Ursprünglich wollte ich ja erzählen, dass in der Agentur überraschend viele Männer arbeiten – aber seit ich hier angefangen habe, wurden nur noch Frauen eingestellt. Wir nähern uns also langsam aber sicher einem ausgeglichen Verhältnis zwischen Frauen und Männern an. Ganz ohne gesetzliche Vorgaben, vielmehr durch geschicktes Auslagern der überschüssigen männlichen Kollegen in den sogenannten „Room6“. Man muss nur erfinderisch sein, dann bekommt man hier alles geregelt. Und für den versöhnlichen – gemeinsamen – Arbeitstagsabschluss gibt es ja die legendäre „Beer O’Clock“.

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Ein Tumblr als Türöffner

von Rebekka Kirsch in Vorstellung

Ein verrückter Tumblr, ein ernst gemeintes Anschreiben und die bedingungslose Liebe zu Social Media sind Schuld. Schuld daran, dass ich jetzt Account Executive bei We Are Social Deutschland GmbH bin. Und das mit der Schuld ist so ein Ding, die kann auch für ganz wunderbare Dinge zur Verantwortung gezogen werden.

becky_moustacheWas Social Media betrifft war das wohl Liebe auf den ersten Klick vor 4,5 Jahren. Und seitdem begeistert weiter geklickt. Gebloggt. Geliked. Geshared. Geblockt. Geposted. Gelöscht. Geschrieben. Das komplette Beziehungspaket eben.

Als wirtschaftliche Fremdsprachen- korrespondentin mit ersten PR-Agentur-Erfahrungen ging es in Wien als PR- und Social Media Assistentin im Bereich Games weiter. Zum Studium ging’s dann wieder ins schöne Bayern, als Münchner Kindl sehnt sich das Herz eben doch etwas nach dem blau-weißen Himmel. Und auch wenn Franken nicht Bayern ist und Bayern „ned des Franken ingludiert“ war es doch eine gute Entscheidung. Zumal es als Studentin der Buchwissenschaft und Ökonomie – Zweifachbachelor – genug Gesprächsstoff für alle kommenden BarCamps, Messen, Konferenzen und Partys gab, da der Normalsterbliche nicht wirklich wusste, was mein Studium so umfasste. Außer Lesen. Und Bücher.  Und letztere mochte ich vor 20 Jahren schon sehr gerne und jetzt umso mehr.

Um Social Media und Bücher zu verbinden startete ich dann einfach eine studentische Consulting-Initiative LooksIntoBooks und erstellte im Team ein paar Grobkonzepte für deutsche Verlage wie dem FJB Verlag, Econ Verlag oder Eichborn Verlag. Das resultierte dann in der Übernahme der Leitung der neugegründeten Social Media AG des Nachwuchsparlaments, das während der Buchtage Berlin jährlich statt findet sowie in der Teilnahme als Stipendiat beim Think-Tank-Projekt „protoType“ des Börsenverein d. dt. Buchhandels und Mitkonzeption des Projekts „Emotional Booksearch“. Als Werkstudentin für PR und Online Marketing war ich beim Michael Müller Verlag für die Apps zuständig, was schlussendlich im Thema meiner Bachelorarbeit „Mobile Social Marketing“ resultierte.

Da ich mich selbst sehr stark mit den Karrierechancen in der Buchbranche und für den Nachwuchs auseinandersetzte, ich war schließlich eine der „Young Professionals“, stellte ich mit meiner Buchbranchen-Kollegin das Onlineportal „BuchKarriere – Dein Platz in der Buchbranche“ auf die Beine. Ein Projekt für den Nachwuchs der deutschen Buchbranche, das ich in meiner Freizeit weiterhin betreue und aufbaue.

Die Aussichten in der Buchbranche für Querdenker, wie ich es nun doch einmal bin, waren aber im Vergleich zu den Aussichten, die mir We Are Social bot, alles andere als attraktiv. Entwicklungspotenzial, flache Hierarchien, viel zu lernen, spannende Kunden und das Verstehen meines Bewerbungstumblr  wollte ich haben und waren mitunter Grund genug, um den Start in München bei WAS anzugehen. Wer keine große Angst davor hat Ideen in die Tat umzusetzen und „einfach zu machen“, der kann sich schwer in festen Strukturen mit seit Jahren eingefahrenen Vorgängen vorstellen.

Wenn ich jetzt in der Früh meine Laufschuhe schnüre, dann mache ich das mit dem Wissen in zwei Stunden nicht in der Uni oder Bibliothek zu sitzen, sondern das machen zu dürfen, was ich recht gut kann. Und mir sehr viel Spaß macht. Quasi ein Happy End, vor allem, wenn ich danach noch zum Laufen komme oder in der schönsten Stadt Deutschlands den lauwarmen Spätsommerabend genießen kann. Happy End.

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So nah und vor zwei Wochen doch so fern

von Tobias Deisenhofer in Vorstellung

Tobias_DeisenhoferPhileas Fogg und Passepartout schafften es in 80 Tagen um die Welt – ich habe in meinem Fall nicht so genau auf die Uhr geschaut und trotzdem mein Ziel nach einer dreimonatigen Weltreise pünktlich am 1. Juli um 9:30 Uhr erreicht: We Are Social. München. Klenzestraße 38. Rückgebäude. Mein Name ist Tobias Deisenhofer und ich bin in meiner zweiten Woche als Operations Manager bei WAS an Bord. Und im Grunde jetzt schon ein alter Hase. Aber nicht wegen meines jungen Alters. Sondern weil ich We Are Social am Standort München bereits in den frühen Anfängen begleitet und beraten habe.

Seit ich denken kann, bin ich Münchner und bleibe es auch ganz sicher mein ganzes Leben lang. Daran konnte in den vergangenen drei Monaten kein Ort der Welt etwas ändern. Auch wenn Phileas Fogg und Passepartout zugegebenermaßen effizienter oder besser gesagt schneller um die Welt gereist sind als ich, so haben wir doch gewisse Gemeinsamkeiten: Pünktlichkeit und Genauigkeit. Allerdings hätte es bei mir auf keinen Fall den Wetteinsatz von rund 20.000 Pfund Sterling gegeben. Damit wären wir auch gleich bei meinem Spezialgebiet: Controlling. Zuletzt als Senior Controller bei Interone.

Meine Weltreise habe ich gut genutzt, um etwas Abstand von Zahlen zu bekommen. In Bangkok stand erstmal ein Besuch bei meiner Familie an. Fast vergessen: Ich bin halb deutsch und halb thai. Auf meiner weiteren Tour habe ich es mir auch nicht nehmen lassen bei We Are Social in Sydney vorbeizuschauen und die Südinsel Neuseelands mit dem Auto einmal zu umrunden. 3.000 Kilometer in 28 Tagen oder 672 Stunden oder 40.320 Minuten oder 2.419.200 Sekunden. Na gut, mit den Zahlen kann ich es einfach nicht lassen. Aber bei meinem ersten Fallschirmsprung am Great Barrier Reef hatte ich zum ersten Mal für einen freien Fall sprichwörtlich kein „Controlling“ über die Lage. Dank dieser Erfahrung und festem Boden unter den Füßen starte ich bei We Are Social mit frischem Wind, der mich gefühlt in 80 Tagen um die Welt bringen könnte – jede Wette ;-).

Hello, is it me you’re looking for?

von Daniela Beck in Vorstellung

Als ich 2005 das Frankenland verlassen habe und gen Ostwestfalen gezogen bin, um dort Populäre Musik und Medien zu studieren, dachte ich noch, dass ich damit den Musikjournalismus revolutionieren würde. Wie man sieht, ist diese Mission gescheitert. Trotzdem habe ich mein Studium genossen und beantworte immer wieder gerne die Frage, was man denn mit diesem Studiengang so macht. Da ich alles von klassischer Musikgeschichte über Journalismus, Kulturmarketing, Gender Studies und Popwissenschaften in irgendeiner Seminar-Form mal besucht habe, lässt sich die Frage allerdings nicht so richtig beantworten.

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Während meines Studiums habe ich angefangen, ausgiebigst durch Europa zu touren (manche würden sagen, ich “folge” einer Band…) und nutze dafür auch heute noch jede Gelegenheit. Auf dem Foto sieht man mich übrigens auf einem Festival – daher auch der “zerstörte Look”. Auf meinen Reisen habe ich viele schöne Städte gesehen und vor allem München hatte immer eine gewisse Anziehungskraft, weswegen ich froh war, dass ich 2011 für meinen ersten “richtigen” Job nach München ziehen konnte. Bei amazon.de habe ich, erneut entgegen meiner Intentionen, nicht die Musiksparte mal so richtig aufgeräumt, sondern mich anderthalb Jahre mit den Bereichen Kochen, Essen und Haushaltswaren beschäftigt und dabei Hersteller wie Zwilling, Leifheit, Brita und über 100 weitere Marken Content- und Marketing-technisch betreut. So langsam gewöhne ich es mir inzwischen auch wieder ab, dass ich bei Geschirr erstmal unten auf den Stempel schaue…

Obwohl ich dort sehr viel gelernt habe, hat mich das tägliche Starren auf Kochtöpfe und Bodenwischer nicht richtig erfüllt und so habe ich 2012 beschlossen, mir eine kleine Auszeit zu gönnen. Diese habe ich genutzt, um mir ein paar neue Städte anzusehen, München besser kennenzulernen und natürlich noch mehr Konzerte und Festivals zu besuchen. Frisch erholt und voller Tatendrang bin ich nun bei We Are Social als Account Executive gelandet – und freu mich einfach auf die neuen Aufgaben und Kollegen!