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We Are Social’s Tuesday Tune-up #61

von Dorothee Biedermann in mashup

Twitter unterstreicht Relevanz als Wahlkampf-Tool

Der US-Wahlkampf ist in vollem Gange und auch Social Media macht fleißig mit. Youtube, Facebook und Co. wird erneut eine große Wichtigkeit in der Präsidentschaftswahl bescheinigt. Die erste Fernsehdebatte zwischen Obama und seinem Herausforderer Romney wurde von über zehn Millionen Tweets begleitet und wurde zu dem politischen Event in den USA mit den meisten Tweets. Twitter unterstreicht die eigene Relevanz nun durch eine Studie, die auf dem Blog des Mikrobloggingdienstes veröffentlicht wurde. Zusammen mit Compete stellte Twitter sich der Frage, welchen Einfluss die politischen Tweets auf das tatsächliche Verhalten der Leute haben. Das Ergebnis lautet:

Durch politische Tweets landen mehr User auf den Spendenseiten der Kampagnen. Darüber hinaus haben diese Besucher auch eine größere Absicht, tatsächlich zu spenden. Je häufiger die Twitteruser politische Tweets in ihren Newsfeeds sehen, desto eher spenden sie. Dabei gelten die Ergebnisse für Republikaner und Demokraten gleichermaßen.

Twitter in Zahlen

Über die Jahre hat Twitter hinsichtlich seiner Nutzerzahlen immer weiter zugelegt und auch wenn Deutschland noch zu den Twitter-Entwicklungsländern zählt, hat sich das Wachstum in der Vergangenheit beschleunigt. Um die Entwicklung der Plattform zu honorieren und mehr über die Twitter-Nutzer herauszufinden, hat beevolve einen Report verfasst, der die User ausführlich nach Geschlecht, Alter, Geographie, Follower, Themen, Aktivität, mobile Verhalten und Co. darstellt. Twitterland Nummer eins sind vor Australien und England wenig überraschend die Vereinigten Staaten während es Deutschland nicht unter die Top 10 geschafft hat:

 

Die weiteren Hintergründe und Statistiken zu Twitter-Nutzern findet ihr hier.

Einfluss von Tablets auf die Fernsehnutzung

Mit steigendem Nutzerzahlen für Tablets wenden sich immer mehr Internetuser dem mittelgroßen Bildschirm zu, um Inhalte aus dem Netz zu konsumieren. Zum Beispiel, um Videos zu schauen. Doch auch wenn die Tablets eine neue zusätzliche Quelle für Videokonsum darstellen, scheinen die meisten der Befragten ihre bisherigen Gewohnheiten nicht grundlegend zu ändern.

 

Tablets scheinen an anderer Stelle einen größeren Einfluss zu haben: Sie bieten den Nutzern die Möglichkeit für Multitasking während sie eine Sendung oder einen Film schauen.

 

 

Neuer Edgerank und We Are Social Statement

Content produzieren, der den Facebook-Nutzer genauso interessiert wie Postings von Familie und Freunden lautet die zukünftige Devise der Community Manager von Unternehmensseiten auf Facebook. Ursache ist der erneut angepasste Edgerank-Algorithmus, der mittlerweile von unabhängiger Stelle bestätigt und durch eigene Beobachtungen untermauert wurde. Wir haben die Diskussion im Netz mit einem Statement begleitet.

Facebook: User wird mobiler und passiver

Nachdem Facebook die Millardenmarke geknackt hat, veröffentlicht ein neuer Report nun die Nutzungsgewohnheiten der User, die sich offensichtlich verändern: Ein signifikanter Teil der User wandert auf mobile ab. Das bedeutet, dass das Netzwerk sich verstärkt um seine Mobile Ads Pläne kümmern muss, um profitabel zu werden. Mehr als die Hälfte der Befragten zwischen 15-25 Jahren greifen über Smartphones auf die Plattform zu, verglichen mit 24 Prozent im Vorjahr. Macquire prognostiziert ein quasi gleichbleibendes Wachstum auf 70 Prozent im kommenden Jahr.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die Nutzer außerdem passiver werden und lieber in den Inhalten ihres Netzwerkes stöbern als aktiv Updates zu posten. Männer antworten mit 33 Prozent bereits eher auf Status Updates als Frauen mit 28 Prozent, während Frauen (20 Prozent) eher dazu neigen Inhalte zu teilen als Männer (17 %).

Geburtstage und Feieranlässe im Mobile Newsfeed

Bei Facebook Gifts hat Facebook die richtige Richtung schon erkannt. Bisher blieben die Geburtstage bei der mobilen Nutzung von Facebook unter Events vergraben und weitere Feieranlässe der Freunde wurden nicht angezeigt. Für die Beta-Tester von Facebook Gifts hat Facebook jetzt begonnen Geburtstage, Hochzeiten, Verlobungen etc. oberhalb des Newsfeeds anzuzeigen – und sie gleich mit Geschenkevorschlägen verbunden.

 

 

 

Auch ohne die Intention Gifts zu pushen fördert die Änderung die User Experience, da es bisher einfach war, bei der mobilen Nutzung Geburtstage von Freuden zu verpassen, da diese nicht prominent angezeigt wurden.

Facebook ändert Open Graph Richtlinien

Und weiter geht’s mit Facebooks Drang, die Nutzung für seine User angenehmer zu gestalten. Das Netzwerk hat einige Änderungen in seinen Open Graph Guidelines und Plattform Richtlinien angekündigt, um Funktionen runterzufahren, die Nutzer als Spam wahrnehmen könnten. So können Entwickler nicht länger automatisch sehen, was die User an Inhalten auf Facebook verwenden, wenn diese nicht Aktionen wie Like, Watch, Read, Listen oder Follow ausführen.

 

 

Zudem werden Nutzer nicht mehr direkt auf Erlaubnisanfragen von Apps weitergeleitet, die auftauchten wenn ein User Social News oder Video anklickte. Damit konnten einige Apps zwar viele neue User gewinnen, die Funktion erwies sich aber als nutzerunfreundlich.

 

 

Auch über API ist es Apps nicht mehr erlaubt, auf die Pinnwand von Freunden eines Nutzers zu posten, da dies zu vielen Hides führte und Inhalte als Spam markiert wurden. Weiter zurückgreifen können Apps auf den Feed Dialog oder das Taggen von Nutzern.

Neben den Einschränkungen, die innerhalb der nächsten 90 Tage verwirklicht werden sollen, hat Facebook außerdem verkündet, Open Graph Stories prominenter in News Feed und Timeline zu platzieren. Die Stories mit stärkerem Fokus auf Bilder sollen 70 Prozent mehr Clicks erzielen und 50mal mehr Likes.

 

 

Facebook testet neue Navigationsleiste

Auch an weiterer Stelle wird getestet. Dabei geht es um die Navigationsleiste. Bisher werden Benachrichtigungen wie Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Interaktionen in der linken oberen Ecke angezeigt. In den Testversionen befinden sich die Informationen auf der rechten Seite über dem Ticker beziehungsweise den Geburtstags- und Veranstaltungsinformationen. Futurebiz vermutet, dass dies ein Hinweis auf eine überarbeitete Suche sein könnte.

 

 

Twitter kauft Video Service

Twitter hat Vine gekauft, ein Unternehmen für Video Service aus New York, das bislang noch gar nicht gelauncht wurde. Anders als andere Dienste erlaubt Vine punktuelle Aufnahmen, die dann zu einer längeren Aufnahme zusammengeführt werden können. Sollte Twitter sich also entscheiden, einen Video Service anzubieten, kann auf das eigene Portfolio zurückgegriffen werden.

Neue Version der Google+ Mobile App

Google+ hat eine neue Version seiner Goole+ Apps für Android und iOS veröffentlicht. Das wichtigste Feature des Updates ist der Support für Google+ Seiten. Seiten-Admins können jetzt auch mobil auf die Seiten zugreifen, posten, kommentieren und mit den Fans interagieren. Eine Änderung, die überfällig war und die Nutzer immer wieder verlangt haben seit Google vergangenen November die Pages eingeführt hat.

Asien online

45 Prozent der Internetnutzer unserer Welt kommen aus Asien. Die Kollegen von We Are Social Singapore haben einen Report mit vielen faszinierenden Zahlen zu der Internetnutzung in Asien erstellt.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #57

von Dorothee Biedermann in mashup

Chinas “Facebook” Renren hat jetzt auch die Timeline

Facebook bleibt weiterhin draußen in China. Gegen die Optik des Netzwerkes scheint allerdings nichts einzuwenden zu sein. Schon immer orientierte sich das chinesische Soziale Netzwerk Renren stark an Funktion und Aussehen von Facebook – ob mobile, News Feed oder Nutzerprofil. Und was jetzt als neues Profil verbreitet wird, ist nichts anderes als eine Kopie von Facebooks Timelime. Absolut nichts anderes! wie erste Bilder des Roll-Outs zeigen.

Good News für Facebook

45 Millionen Nutzer hat Renren in China, Konkurrenz durch Facebook droht laut North Asia Director Jayne Leung nicht. Das gilt nicht für den gesamten asiatischen Raum. Denn in Japan ist Facebook mittlerweile auf Erfolgskurs. Seit September 2011 sind die Nutzerzahlen von fünf Millionen auf 15 Millionen gestiegen. Damit überholt Facebook das japanische soziale Netzwerk MIXI, das bisher die Nase vorne hatte.

Twitter in visuellem Einklang

Der Mikroblogging-Dienst ist der Meinung „… you have more to show“ und launcht ein Profilupdate. Ab heute können die Nutzer ein Header Foto hochladen, das dem Profil – sei es das Web oder Mobile Apps für iPad, iPhone und Android – ein einheitliches Aussehen verpasst. Das bewährte Background Bild für twitter.com bleibt bestehen.

Passend zum aufgehübschten, einheitlichen Profil wurde auch an der Twitter App fürs iPad gearbeitet, die abgesehen von der optischen Verschönerung jetzt schneller und einfacher zu bedienen sein soll.

Google kauft Instagram Konkurrent Snapseed

Von Wettrüsten zwischen Facebook und Google kann im Bereich der Fotodienste noch nicht die Rede sein. Die Übernahme der Nik Software und damit auch der Foto-App Snapseed durch Google kommt an Facebooks Instagram-Kauf nicht heran und fällt eher in die Rubrik nachrüsten. Ähnlich wie Instagram ermöglicht Snapseed seinen Nutzern, Bilder zu bearbeiten, mit Filtern zu versehen und das anschließende Weiterleiten über soziale Netzwerke oder Mail. Google+, zumeist als Geisterplattform verschrien, könnte mit Snapseed versuchen, die fotofreundlichen Features des Netzwerkes zu pushen und damit verstärkt Fotografen und User ansprechen, die auf die visuellen Darstellungsmöglichkeiten von Google+ setzen.

Bye Bye Reach Generator

Weniger als sieben Monate stand der Reach-Generator für die Premium Werbetreibenden auf Facebook zu Verfügung. Zum Zeitpunkt der Einführung sagte Facebook, dass geschaltete Ads mit dem Programm statt 16 Prozent der Facebook Fans zukünftig 75 Prozent pro Monat erreichen können. Nicht einmal den Babyschuhen entwachsen ist jetzt Schluss mit dem Reach Generator – zugunsten der Promoted Posts. Verfügbar für alle Seiten über 400 Likes können Reichweiten Ziele nun mit dem neueren Produkt erreicht werden und Facebooks Ads-Angebote einfacher gestaltet werden. Aktuelle Kampagnen mit dem Reach Generator werden wie geplant weiterlaufen, neue Aufträge aber nicht mehr angenommen.

Twitter erweitert Geotargeting

Auch Twitter hat sich Gedanken gemacht wie die „Promoted“-Angebote verbessert werden können. Die (naheliegende) Lösung: Geotargeting! Marketer in Großbritannien und Japan wie in einigen US-Staaten haben jetzt die Möglichkeit Promoted Tweets und Promoted Accounts nach speziellen Regionen auszurichten. Damit gehen Tweets gezielter auf die ortsbezogenen Bedürfnisse der Nutzer ein.

Tweets als Beweismittel vor Gericht

Bezüglich der Bedürfnisse des Twitter-Nutzers und Occupy Demonstranten Malcom Harris hat Twitter nun im Rechtstreit mit der New Yorker Staatsanwaltschaft nachgegeben. Der Mikroblogging-Dienst wollte Tweets, die Malcolm Harris über die Plattform absetzte, ursprünglich nicht an die Ermittler weitergeben und argumentierte, dass sie Eigentum des Nutzer seien. Nun ist Twitter eingeknickt und gibt die Daten weiter an das zuständige US-Gericht. Die Tweets könnten beweisen, dass Harris wusste, dass er im Rahmen der Occupy-Proteste Polizeibefehle missachtete.

Das Social Media Monster

Ja, bisweilen zeigt sich das Netz an der einen Ecke und Nische als wahrliches Kuriositätenkabinett. Und auch Social Media wartet ab und an mit gespenstigen Inhalten auf. Aber das Social Media Monster ausrufen? Der Grusel den Brian Wallace von nowsourcing heraufbeschwört ist weniger grafischen Ursprungs, ihn lässt die Zeit frösteln die für Social Media draufgeht. Nicht nur die private Freizeit der Nutzer und FOMO-infizierten schwindet durch das Surfen auf Facebook und Tweeten über Twitter, offensichtlich wird auch die (US)-Wirtschaft schwer belastet. Ablenkung durch Twitter, Facebook & Co. kosten den amerikanischen Staat scheinbar 650 Billionen Dollar. Meint zumindest die schaurige Grafik auf redeapp.com:

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