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Die wunderbare Welt des Internets #24

von Marcel Witczak in wunderbarewelt

Wie man es richtig macht
…erklärt der Chef persönlich: Ende der 80er-Jahre erfand John McAfee das gleichnamige Antivirenprogramm. Auch wenn der gute John seit nunmehr 15 Jahren nichts mehr mit der Software zu tun hat, möchte er den Nutzern einen Mehrwert bieten. In einem durchweg seriösen Video erläutert er, wie die erfolgreiche Deinstallation McAfees funktioniert – und liefert ganz nebenbei Einblicke in den Alltag eines Softwaremillionärs im Ruhestand.

Ein echter Macher!
Christian Ude möchte Ministerpräsident von Bayern werden. Und das wird man nur als echter Macher, als jemand, der sein Wort hält. Und genau das verspricht auch sein Werbeplakat: Auf dem Original ist Ude zu sehen, wie er das Wort „Wort“ buchstäblich in den Händen hält. Wem diese kreative Meisterleistung noch nicht genug ist, der findet auf Ude Holding Things (Loddar lässt grüßen!) weitere Wortspiele in Bildform, beispielsweise wie er „eine Rede hält“:

Ude Holding Things

Nicht machbar!
Die einen kaufen Follower auf Twitter, die anderen wollen keine. Besser gesagt: Andere sind “too fast to follow”. In diesem Fall ist vom Abarth 500 die Rede, einem Sportwagen, dessen Twitterprofil genau diesen Claim benutzt. Und tatsächlich hat das Profil 0 Follower. Sehr schöne Idee!

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Wer macht so etwas?
Das Internet und Cat-Content halten zusammen wie Pech und Schwefel. Aber manchmal geht es auch zu weit. Das Interwebs präsentiert voller Stolz: Die schlimmsten Fotos von Männern mit Katzen.

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Was die Macht so macht
…ist schon sehr faszinierend. Ein paar Studenten mit zu viel Zeit, eine simple Idee und eine versteckte Kamera – mehr braucht es nicht, um einen tollen Streich zu kreieren.

Nachmacher!
Apple Fans haben ein neues Ziel vor Augen: Diesen Herbst erscheint das neue iOS 7. Für diejenigen, die keine Apple-Developer sind und dennoch nicht so lange warten möchten, hat Recombu das neue iOS 7 browserkompatibel nachgemacht, so dass ihr euch dieses bereits jetzt anschauen könnt.
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Nicht nachmachen!
Es gibt Zeiten, da sollte man als Frau besser nicht in einem Meer schwimmen, zumindest nicht ohne die richtige “Ausrüstung” – das macht die folgende Werbung auf sehr anschauliche Weise klar.

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We Are Social’s Tuesday Tune-Up #43

von Florian Wimmer in mashup

Twitter sendet ersten TV-Spot und veröffentlicht neue Markenrichtlinien

Das soziale Netzwerk Twitter hat in den USA seinen ersten TV-Werbespot gesendet. Der Werbeclip, der 16 Sekunden lang dauert, lief im Rahmen des Nascar-Rennens und zeigt den Rennfahrer Brad Keselowski, der mit seinem Smartphone Bilder aus seinem Auto heraus macht.

Weder sonderlich spektakulär noch aufwändig gemacht, sollte der Spot nicht in erster Linie die Aufmerksamkeit für NASCAR erregen, sondern Marken verdeutlichen welchen Nutzen der Microblogging-Dienst für sie haben kann. Nämlich gebündelte Informationen zu der Marke über die gezielte Suche mit dem Hashtag. Zudem will Twitter mit dem Clip die neuen Hastag-Pages promoten. In dem Clip taucht daher auch anstatt www.twitter.com/NASCAR die neue Version www.twitter.com/#Nascar inklusive Hashtag auf.

Auch bei der Verwendung der Marke und Markenzeichen hat Twitter neue Richtlinien eingeführt:

Erlaubt ist:

  • Den offiziellen, unmodifizierten Twitter-Vogel zu verwenden, um die Marke zu repräsentieren
  • Dabei muss er nach rechts schauen
  • Und 150 Prozent Freiraum um den Vogel herum gegeben sein.

Gegen die Nutzungsregeln verstößt, wer:

  • Wer Sprechblasen oder Wörter um den Vogel herum platziert
  • Den Vogel dreht oder spiegelt
  • Animationen hinzufügt
  • Den Vogel dupliziert
  • Die Farbe verändert
  • Andere Marken oder Logos um Twitter herum platziert

Netzwertig.com kann den neuen Richtlinien wenig abgewinnen und kritisiert, dass Twitters Markenbekanntheit nicht groß genug ist, um auf das textbasierte Twitter-Logo komplett zu verzichten. Während Facebooks Like mittlerweile ohne weitere Erklärungen auskommt, dürfte der Twitter-Vogel, bei gerade mal 600.000 aktiven  Twitter-Nutzern in Deutschland, insbesondere bei älteren Menschen Erklärungsbedarf hervorrufen.

Neuer Videochatdienst Airtime von Napster-Gründer

Mit reichlich prominenter Unterstützung haben Napster-Gründer Sean Parker und Shawn Fanning ihr neues Start-Up Airtime vorgestellt. Airtime ist ein Videochatdienst der an ChatRoulette erinnert, mit Hilfe einer Bilderkennungssoftware allerdings unangemessene Darstellungen nackter Haut und Körperteilen verhindern möchte. Weitere Elemente wie sie beispielsweise bei Google+ Hangouts und Skype zu finden sind machen den Dienst zu einer moderneren Variante der Videochats.

In naher Zukunft ist geplant, Airtime zu einer Plattform mit integrierbaren Apps umzuwandeln. Die Aufmerksamkeit für das Start-Up ist aktuell sehr hoch, genauso wie das Startkapital das auf 33 Millionen beziffert wird. Auch Mark Zuckerberg hat Airtime schon getestet und damit einen anderen Airtime-Tester überrascht.

StudiVz gescheitert, Fokus zukünftig auf SchülerVZ

Wenig überraschend und von Experten bereits angekündigt, scheint das Ende von StudiVZ nun erreicht. Auch nach dem Relaunch der VZ-Seiten im Spätsommer hat sich das soziale Netzwerk nicht mehr erholt und muss nun 25 von 70 Mitarbeitern entlassen.

Im Fokus der verbleibenden Mitarbeiter wird zukünftig die Plattform SchülerVZ stehen, bei der, anders als bei MeinVZ und StudiVZ noch Potential besteht, sie erfolgreich weiterzuführen. Kaum ein Jahr nach der tiefgreifenden Wiederbelebung steht im Kampf gegen das komplette Aus nun also die nächste Neuausrichtung an. Aufgrund der Zielgruppe von SchülerVZ stand das Netzwerk weniger in Konkurrenz mit den großen sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ und hat nicht so viele Nutzer an die Konkurrenz verloren. Allerdings holt Facebook schon zum nächsten Schritt aus, der auch SchülerVZ gefährlich werden könnte: Profile für Kinder.

Apple Neuheiten auf der Entwicklerkonferenz

Sehnsüchtig wurde Apples gestrige Entwicklerkonferenz von den Fans der Marke erwartet. Bereits im Vorfeld gab es zahlreiche Gerüchte welche Neuheiten Tim Cook und seine Mitarbeiter präsentieren werden. Noch immer kein Apple TV, dafür Neuerungen bei den MacBooks. Wirklich zufrieden mit der Konferenz scheinen die Nutzer im Internet und an den Märkten nicht zu sein, nach der Präsentation rutschte der Apple-Aktienkurs um ein Prozent ins Minus und auf Facebook formierte sich die Gruppe „We want a New Macpro“ aus (ehemaligen) Apple-Fans die ihrem Ärger über die Ausstattung des MacPro Tower Luft machen.

Ärgern dürfte sich auch Google, denn künftig wird Apple auf die Google Standard-Karten-Anwendung verzichten und einen eigenen Kartendienst stellen, der mit Zukäufen und durch Partnerschaften entwickelt wurde und nun Premiere feiert. Der Dienst bietet fotorealistische 3D-Versionen von einigen Metropolen, Schritt-für-Schritt-Navigation und kann durch die Sprachassistentin Siri gesteuert werden. Was von Google befürchtet wurde hat sich nun also bewahrheitet und wird den Suchmaschinen-Riesen einige Nutzer kosten.

Auch, dass Apple eine (noch) engere Verbindung mit Facebook eingeht und damit zum ersten Mal ein soziales Netzwerk in das Betriebssystem der Apple Geräte integriert, wird Google nicht erfreuen. Die Nutzung von Facebook auf iPhone und iPad über eine extra App wird damit hinfällig. Nachdem man sich einmal mit dem Facebook Account eingeloggt hat, wird man in der Lage sein ohne weitere Zwischenschritte Links zu teilen, Bilder von der Kamera oder Location-Infos zu posten, auch der Kalender und die Kontakte sind dann mit dem Netzwerk verknüpft und immer up-to-date. Ein Feature, das sich Apple vermutlich von den zahlreichen angepassten und erweiterten Androidsystemen, beispielsweise MOTOBLUR von Motorola oder von Windows Phone 7.5 abgeschaut hat.

Und Facebooks App Center?

Geht es um die eigenständigen Neuerungen kann Facebook vergleichsweise weniger Punkten. Fazit zu Facebooks neuem App Center:

„es sieht nett aus, ändert aber wenig“.

Das App Center ist ein personalisiertes Empfehlungswerkzeug für eng in Facebook integrierte Web- und Mobile-Angebote. Es ist sowohl über Facebooks stationäre Site, die mobile Präsenz m.facebook.com als auch über die iOS- und Android-Apps verfügbar. Ungefähr 600 von dem Netzwerk akzeptierte Anwendungen werden momentan unter verschiedenen Kategorien gesammelt aufgelistet. Voraussetzung, damit die App in Facebooks App Center aufgeführt wird, ist eine tiefgehende Verknüpfung des jeweiligen Angebots mit Facebook. Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, entscheidet Faebook von Fall zu Fall, ob eine Anwendung in das App Center integriert wird.

Durch das App Center verdient Facebook zwar zunächst nichts, der Vorstoß kann aber als Versuch verstanden werden, im mobilen Bereich den Wachstumsmarkt zukünftig kommerziell zu nutzen, da es dem Netzwerk aktuell noch an Möglichkeiten fehlt, auch an den Smartphone-Nutzern zu verdienen. TechCrunch verkündet bereits, dass auch Bezahl-Apps zukünftig im neuen App Center vertreten werden sein.

Die Chefs im Social Web

Die Chefetage mag Social Media. Eine Umfrage der Personalberatung LAB & Company kommt zu diesem Ergebnis. Ganze 81 Prozent der Führungskräfte nutzen soziale Netzwerke wie Facebook, Xing. LinkedIn & Co. für berufliche Themen, 73 Prozent greifen darauf auch privat zurück. Im Beruf liegen die Netzwerke wie Xing mit 72 Prozent und LinkedIn mit 40 Prozent vor Facebook, das 12 Prozent nutzen. Andere Netzwerke wie Twitter, Youtube oder Google+ scheinen die Manager hingegen weniger zu interessieren.

Social Media, mehr Feind als Freund der Arbeitgeber

Auch wenn die Arbeitgeber selbst das Social Web nutzen und den Einsatz von Social Media für die eigene Marke befürworten, bevorzugen sie bei ihren Angestellten Zurückhaltung gegenüber Facebook & Co. Warum, das zeigt die folgende Infografik:

 

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