Here are all of the posts tagged ‘graph search’.

We Are Social’s Tuesday Tune-up #98

von Hani Kilech in mashup

In Social Media bringt 1 £ potenziell 3,34 £ wieder ein
Laut einer Studie des britischen „Internet Advertising Bureau“ bringt jedes britische Pfund, das Unternehmen in Social Media ausgegeben, potenziell 3,34 britische Pfund wieder ein. In der Summe stellte die Studie heraus, dass Konsumenten, die mit einem Unternehmen im Social Web Kontakt haben, eher geneigt sind ein Produkt zu kaufen – rund 83 % Prozent testen aus diesem Grund ein Produkt des Unternehmens. Die Untersuchung des Social Media Marketings von Heinz, Kettle und Twinings ergab, dass Heinz, ein Kunde von We Are Social, einen positiven Anstieg der Verbraucherstimmung um 22 % verzeichnen konnte, sofern sich ein Verbraucher mit der Social Media Präsenz von Heinz auseinandergesetzt hatte.

Was steckt hinter einem erfolgreichen Meme?
Der Harvard-Wissenschaftler Michele Coscia hat untersucht, welche Faktoren dazu führen, dass ein Meme erfolgreich wird. Einen sehr detaillierten Artikel zu den Ergebnissen der Studie gibt es auf der Online-Präsenz von QUARTZ. Im Kern stellte Coscia heraus, dass Memes, die über einen langen Zeitraum beständig geteilt werden erfolgreicher sind als Memes, die innerhalb eines kurzen Zeitraums häufig geteilt werden. Korreliert die Popularität eines neuen Memes mit dem Verschwinden eines anderen Memes, ist ebenfalls davon auszugehen, dass es tendenziell erfolgreich wird. Coscia hat auch sogenannte „Meme Cluster“ untersucht: Darunter versteht der Wissenschaftler ein Meme-Paar, das im Doppelpack schlichtweg gut im Social Web funktioniert – so wie auch die beiden unteren.

Online-Praesenz

Darüber hinaus verdeutlicht die Studie, dass es relativ einfach ist anhand der Gewohnheiten eines Users vorherzusagen, welche Inhalte er in Zukunft teilen wird und welche nicht. Allerdings ist es ungleich schwieriger vorherzusehen, ob ein Meme erfolgreich sein wird und wenn ja, welche Faktoren letztlich dafür verantwortlich sind.

Facebook Graph Search bald für alle verfügbar
Nach einer 6-monatigen Beta-Testphase schaltet Facebook die neue Suchfunktion Graph Search nun für alle Nutzer frei, die ihre Sprache auf English (US) eingestellt haben. Der Rollout hat Anfang dieser Woche begonnen. Unklar ist noch, wann Facebook Nutzern mit anderen Spracheinstellungen die neue Suchfunktion freischalten wird. Was sich dann ändert: Mit Graph Search wird die Suchspalte am oberen Rand dominanter und künftig soll es einfacher werden nach Personen, Fotos und Produkten zu suchen.

Facebook entfernt 20-Prozent-Textregel für Cover-Fotos
Vergangene Woche hat Facebook ein Update seiner englischsprachigen Richtlinien veröffentlicht und im Zuge dessen, die 20-Prozent-Regel für Texte in Cover-Fotos entfernt. Bereits im März wurden diesbezüglich die Richtlinien für Seitenbetreiber gelockert, indem die Einbindung von Preisen, Rabatten und sogenannten Call-to-Action-Buttons genehmigt wurde. Allerdings gilt für Anzeigen, die das Cover-Foto mit einbeziehen nach wie vor die 20-Prozent-Textregelung.

Twitter weitet Targeting aus
Twitter ermöglicht Werbetreibenden erstmals Nutzer zu erreichen, die zuvor auf der Unternehmens-Website waren oder während eines Einkaufs Daten, wie zum Beispeil ihre E-Mail Adresse, hinterlegt haben. Damit wird sichergestellt, dass Werbung primär Konsumenten erreicht, die bereits im Vorfeld Interesse an einem Unternehmen und dessen Produkte gezeigt haben. Anders als auf Facebook haben User die Möglichkeit, alle Anzeigen die an Software von Drittanbietern gekoppelt ist, optional auszublenden.

Update für Vine iOS App 
Vine hat ein Update mit zahlreichen Neuerungen verpasst bekommen – derzeit allerdings nur für iPhone und iPad verfügbar. Die neuen Feature können grob in drei Kategorien unterteilt werden: Videos aufnehmen, Inhalte entdecken und eigene Vines teilen. Dafür wurde die Kamera mit einem neuem Raster und verbessertem Fokus ausgestattet. Damit soll es für Nutzer in Zukunft einfacher werden eigene Videos zu erstellen. Um neue Inhalte zu entdecken, können User nun zwischen 15 verschiedenen „channels“ mit Themen von „comedy“ bis „nature“ wählen. Zu guter Letzt wird es in Zukunft mit der Funktion „Revine“ einfacher sein, Inhalte zu teilen. Damit Nutzer künftig mehr Kontrolle über ihre Inhalte haben, wurde die Funktion „Protected Posts“ eingeführt – Inhalte sind damit optional nicht mehr ausschließlich öffentlich.

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LinkedIn und Einnahmen durch Werbung
Aktuell erzielt LinkedIn 57 % seiner Einnahmen mit Tools für Recruiter. Lediglich 23 % (74,8 Millionen US-Dollar) werden durch Anzeigen erwirtschaftet. Daher experimentiert LinkedIn jetzt mit „sponsored updates“, einem Äquivalent zu Anzeigen, die im News Feed der User erscheinen. Mike Gamson, Senior Vice President of Global Solutions von LinkedIn, äußert sich wie folgt:

Now because people are reading articles and sharing updates, the [news] feed’s become very liquid. Into that liquidity, an advertiser has an opportunity to suggest a story that might be interesting.

Auf den Punkt gebracht braucht LinkedIn einen qualitativ hochwertigen News Feed – zumindest einen, der von den Nutzern geschätzt und gepflegt wird. Dazu wurde sogar die Hilfe von Richard Branson und Bill Gates in Anspruch genommen, um spannende und fundierte Inhalte zu generieren. Allerdings gibt es keine objektiven Daten, die belegen könnten, dass solche Inhalte von Nutzern tatsächlich mehr gelesen werden als andere Inhalte. Tatsächlich verbrachten Nutzer im Mai 2013 durchschnittlich 20,6 Minuten auf LinkedIn. Im Vergleich dazu waren es im Vorjahr rund 20,9 Minuten. Es bleibt abzuwarten wie sich die Werbeeinnahmen in Zukunft entwickeln werden.

Immer mehr US-Amerikaner nutzen Reddit
Laut einer Studie des Pew Research Center‘s Internet & American Life Project sind rund 6 % aller US-amerikanischen Onliner auf Reddit aktiv. Die größte Gruppe stellen Männer im Alter von 18 bis 29 Jahren dar, wie die untere Grafik zeigt:

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Geografisch betrachtet nutzen Menschen, die im näheren Umfeld von Städten leben Reddit tendenziell häufiger als andere: 7 % aller Nutzer stammen aus Städten, 6 % aus Vororten und lediglich 2 % aus ländlichen Regionen.

WeChat zählt über 70 Millionen Nutzer außerhalb von China
Die Messaging App WeChat verzeichnet mittlerweile über 70 Millionen Nutzer außerhalb von China – noch vor sechs Wochen lag die Nutzerzahl bei rund 50 Millionen. Global betrachtet kratzt WeChat mit seiner Nutzerschaft an der 400 Millionen Grenze. Für weiteres Wachstum soll unter anderem eine Werbekampagne mit Lionel Messi sorgen – die Kampagne zielt auf spanisch sprechende Menschen. Damit ist hauptsächlich in Südamerika ein größeres Wachstum der Nutzerzahlen zu erwarten.

KakaoTalk jetzt mit mehr als 100 Millionen Nutzern
Neben WeChat sorgte unter den Messaging Apps auch KakaoTalk für eine weitere Erfolgsmeldung: Das koreanische Start-Up hat die Zahl von 100 Millionen User überschritten. Dabei sind seit dem Launch der Messaging App gerade einmal drei Jahr und drei Monate vergangen. Beeindruckend: Im Juni 2012 hatte KakaoTalk noch 50 Millionen Nutzer. Noch beeindruckender: Als reine Messaging App verdrängt KakaoTalk in Südkorea jetzt das größte soziale Netzwerk – tatsächlich vor Facebook, Twitter und Co.

KakaoTalk

Bebo von Gründer-Paar für 1 Millionen US-Dollar zurückgekauft
Das soziale Netzwerk Bebo wurde von seinen Gründern Michael und Xochi Birch für gerade einmal 1 Millionen US-Dollar zurückgekauft. Dem Paar gehörten 70 % des Unternehmens als es 2008 für rund 850 Millionen US-Dollar an AOL verkauft wurde. Dem folgenden Tweet nach, versucht das Paar der Plattform neues Leben einzuhauchen.

Google Reader hat Google+ in den Schatten gestellt
Buzzfeed hat eine interessante Studie über den erzeugten Traffic von Google Reader und Google+ erstellt. Demnach stellte Google Reader bis zu seiner Schließung Google+ in dieser Kategorie in den Schatten.Tatsächlich stieg der Traffic von Google Reader auf das „Buzzfeed Network“ kurz vor der Schließung des Google Dienstes um rund 6 %.

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Wimbledon auf Twitter
Andy Murrays Triumph in Wimbledon war für alle Briten ein großes Ereignis. Schließlich konnte nach 77 Jahren endlich wieder ein Brite den Matchball im Finale verwandeln. Daher überrascht es kaum, dass sein Sieg auf Twitter ausgiebig diskutiert wurde. Rund um das Match wurden in einem Zeitfenster von 12 Stunden rund 3,4 Millionen Tweets abgesetzt. Den Höhepunkt bildeten 17,25 Millionen Tweets am Ende des Matches ab. Zu diesem Zeitpunkt gab es 120.000 Wimbledon Tweets in der Minute. Andy Murrays eigener Tweet hat bereits über 90.000 Retweets:

Jede Marke möchte gerne genannt werden und unter den offiziellen Sponsoren war Evian in dieser Hinsicht die erfolgreichste: Von allen Tweets, die sich auf einen offiziellen Sponsor bezogen, nannten rund 70 % die Marke Evian. Dieser Erfolg ist zumindest zu einem kleinen Teil auf die von We Are Social entwickelte Wimbledon Wiggle Kampagne zurückzuführen. Wer Lust hatte konnte seinen eigenen „Wimbledon Wiggle“ (charakteristische Bewegung eines Spielers vor dem Return) mit Hilfe einer Facebook App hochladen und mit etwas Glück Tickets für Wimbledon gewinnen. Einige Beispiele zeigt das folgende Video:

adidas, der offizielle Sponsor von Andy Murray feierte den Triumph mit folgendem Tweet:

Société Générale bewirbt Twitter Customer Service im TV
Die französische Bank Société Générale nutzt ihre jüngste TV-Werbung, um ihren schnellen Customer Service auf Twitter zu bewerben. Damit nimmt das französische Bankhaus quasi eine Vorreiterrolle ein. Schließlich ist es eine Neuheit, dass ein Unternehmen TV-Werbung für diese Zwecke nutzt. Dieser Schritt verdeutlicht die Relevanz von Social Media hinsichtlich Interaktionen zwischen Konsumenten und Unternehmen. Hier die TV-Werbung in französischer Sprache:

Thorpe Park entscheidet sich für We Are Social
Der Freizeitpark Thorpe Park hat We Are Social als Social Media Agentur ausgewählt. Die Aufgabe besteht darin sämtliche Kanäle, auf denen der Freizeitpark aktiv ist, im Social Web zu überprüfen und weiterführend eine umfassende Social Media Strategie zu entwickeln. Langfristig gesehen wird We Are Social auch kreative Kampagnen entwickeln und umsetzen. Jason Wills, Marketing Direktor von Thorpe Park, äußert sich wie folgt:

Social media is a key part of our broader integrated communications strategy and We Are Social has a reputation throughout the industry for delivering first class, creative work. We had no doubt they would be the best agency for the job.

Nachricht über Flugzeugabsturz auf Twitter
Es ist mittlerweile nichts Neues, dass aktuelle Nachrichten zuerst auf sozialen Netzwerken verbreitet und platziert werden. Daher überrascht es auch kaum, dass vergangene Woche die Nachricht über den Flugzeugabsturz einer Maschine der Asiana Airlines zuerst auf Twitter öffentlich verbreitet wurde. David Eun, ein Samsung Mitarbeiter und früherer Präsident der AOL Media and Studios, war Passagier und setzte folgenden Tweet ab:

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #74

von Dorothee Biedermann in mashup

Die Mobilgeräte-Welt wird smarter

Emarketer, die Experten für digitale Marktfoschung, haben den wachsenden Markt für Smartphones untersucht. Ihre Ergebnisse sagen voraus, dass gewisse Märkte – wie die USA und UK – bis 2016 zu 75 Prozent mit Smartphones versorgt sind. Schon lange geht es nicht mehr um eine Grundversorgung mit Mobiltelefonen. Der Markt ist übersättigt. Kombiniert man die Marktdurchdringung von Smartphones und Handys liegt diese bei 130 Prozent. Die Menschen sehen den Mehrwert, den Smartphones gegenüber gewöhnlichen Mobiltelefonen bieten und wollen nicht auf die zusätzlichen Funktionen verzichten. Das bedeutet steigende Zahlen für die neuen Geräte und weniger Menschen die ihre veralteten Handys nutzen.

Facebook bringt Graph Search

Facebook hat Graph Search angekündigt, eine neue soziale Suchfunktion, die es Nutzern ermöglicht Ergebnisse zu suchen die auf den Vorlieben ihrer Freunde basieren. Empfehlungen aus dem Freundeskreis messen wir seit jeher eine besondere Bedeutung und Vertrauen zu. Das greift die soziale Facebook Suche auf: Statt nach einem „Zahnarzt“ kann man nun nach einem „Zahnarzt in meiner Umgebung, den meine Freunde mögen“ suchen. Zahlreiche weitere Suchenanfragen sind möglich. Wir haben die wichtigsten Punkte zu der neuen Funktion in einem Blogpost zusammengefasst.

Kein F(acebook)-Phone, dafür kostenlose VoIP Telefonate

Nach den Kanadiern sind jetzt auch die US-Bürger dran kostenlose VoIP Telefonate über Facebook zu testen. Wie The Verge als erstes verkündete, hat der Rollout in den Staaten begonnen. Wer bereits auf das Feature zugreifen kann, findet in der Messenger App für iOS einen neuen Button über den man kostenlos seine Kontakte erreicht. Der Angerufene wird via Push-Nachricht auf das Telefonat hingewiesen und kann es so annehmen. Voraussetzung ist, dass die Kontakte über die neuste iOS-Version verfügen, ein Update der Messenger-App ist nicht nötig.

Instagram veröffentlicht Daten zu seinen monatlichen Nutzern

Nach den Spekulationen über sinkende Nutzerzahlen für Instagram, die wir vergangene Woche in unserem Tune Up erwähnten, hat das Netzwerk sich entschlossen zum ersten Mal eigene Daten zu seinen Nutzern zu veröffentlichen. Diese sollen den Gerüchten ein Ende machen und das Gegenteil beweisen. Laut Instagram ist die Plattform von Dezember bis Januar sogar um 10 Prozent gewachsen und verbuchte zum Zeitpunkt der letzten Erhebung 90 Millionen Nutzer die Instagram monatlich nutzen.

Berliner Start-up EyeEm überholt Instagram in App Downloads

Instagrams Durchhänger und die Skepsis der Nutzer hat sich auch in den App Downloads bemerkbar gemacht. Profitieren konnte EyeEm, eine konkurrierende Fotosharing-App aus Berlin, die den Marktführer überholte bei den App Downloads und kurzzeitig sogar den zweiten Platz der Foto-Sharing-App-Download-Charts erklimmen konnte. Jetzt ist Instagram wieder auf Kurs und hat seine Position zurückerobert, die Geschichte zeigt aber wie anfällig diese ist im Fotosharing-Markt.

Favorisieren wird beliebter auf Twitter

Über die vergangenen Jahre ist das „favorisieren“ von Tweets beliebter geworden, wie das folgende Schaubild zeigt:

Der Erfolg wurde bedingt durch Veränderungen, die Twitter seit Dezember 2011 vorgenommen hat. Der Dienst hat die Option an auffälligerer Stelle integriert und den Zugang zu favorisierten Tweets erleichtert. Interessanterweise neigen Nutzer stärker dazu Tweets mit @Antworten zu favorisieren als reguläre Tweets. Damit wird die Funktion stark genutzt um Reaktionen hervorzuheben – ähnlich dem Facebook Like.

Twitter und das Fernsehen

Twitter hat spannende Statistiken veröffentlicht die zeigen, wie die Fernsehnutzung seiner User sich auf das Netzwerk auswirkt. So behauptet Twitter, dass 60 Prozent seiner Nutzer auf den Dienst zugreifen während sie TV schauen, zusätzlich soll 40 Prozent der Twitteraktivität zur Hauptsendezeit sich mit Fernsehen beschäftigen. Mit spezifischen Programmen als Fallstudien zeigt Twitter wie sich große TV-Events in verstärkter Onlineaktivität auswirken.

DIY: Twitter-Echtheitszertifikat

Fake-Profile sind beliebt auf Twitter. Insbesondere um Prominenten lustige Sprüche in den Mund zu legen. BritneySpears, Britney_Spears oder BritneySpear? Welche ist die Echte? Als Realness-Indikator hat Twitter die Verified-Buttons eingeführt. Das neue Header-Bild macht es jetzt aber einfach, sich selbst einen solchen Button zu verpassen – indem man ihn in das Bild einfügt und dann hochläd. Auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden kann man den Fake dennoch erkennen. Einfach mit der Maus über den Button fahren. Ist das Profil wirklich verifiziert wird das angezeigt.

Myspace für alle!

Schluss mit Betaphase und exklusivem Zugang. Das New Myspace ist (zumindest optisch) ausgereift und bereit sich mit der Alpha-Liga der Netzwerke zu messen. Deshalb müssen jetzt Nutzerzahlen her. Der Zugang funktioniert über den alten MySpace-Account, via Twitter oder Facebook und stellt keine große Hürde dar. Weitere Anreize soll der omnipräsente Justin Timberlake bieten, der als großer Investor der Plattform seine neue Single Suit & Tie über die Seite promotet und sich wohl einen Synergieffekt hinsichtlich des Erfolgs beider Produkte erhofft.

Die Karten von Foursquare zeigen das Wachstum des Netzwerks

Foursquare hat eine detaillierte Karte herausgebracht, welche die vielen Orte zeigt, an denen Leute in den letzten drei Monaten eingecheckt haben.

Es können nicht nur diverse weltweite Knotenpunkte erkannt werden, sondern man sieht auch im Einzelnen in welchen Gebieten innerhalb einer Stadt gerne eingecheckt wird. So ist zum Beispiel der Umriss der Star- und Landebahnen des Flughafens in Atlanta klar erkennbar. In einem Interview mit TechCrunch, erklärte Blake Shaw, ein Daten-Wissenschaftler von Foursquare, warum diese Angaben so wichtig für die Zukunft der Firma sind.

Er gab an, dass Foursquare gerade eine Wachstumsphase erlebt, die ähnlich der von Twitter im Jahr 2008 ist. Der Dienst wandelt sich von einer Plattform auf der Informationen geteilt werden zu einer auf der Informationen eingeholt werden – sprich Foursquare beabsichtigt, mehr zu einem Tool für das Entdecken  neuer Locations zu werden.

Auf Twitter die Oscars verfolgen

Twitter hat eine neues Tool herausgebracht, mit dem man positive Unterhaltungen rund um die Oscar Nominees der sechs wichtigsten Kategorien verfolgen kann: Bester Film, Schauspieler, Schauspielerin, Nebendarsteller männlich, Nebendarsteller weiblich und Regisseur.

Es wurde ein Echtzeit-Schaubild entwickelt, das positive Aussagen über jeden der Nominees als Prozentzahl aufzeigt, die aussagt, wie viel positiver Aussagen über den jeweiligen Nominee im Vergleich zu regulären Tweets sind. Das Tool ähnelt einem Entwurf, der zu Zeiten der Präsidentschaftswahl Romney vs. Obama entwickelt wurde und ist insbesondere für Recherchen interessant, die sich mit dem Effekt bestimmter Ereignisse oder Meldungen auf die öffentliche Meinung beschäftigen.

Smoothie King hilft Neujahrsvorsätze einzuhalten

Es ist eine traurige Wahrheit, dass die meisten Neujahrsvorsätze nicht lange eingehalten werden. Der Getränkehersteller Smoothie King hat jetzt eine Facebook App namens Lean Into Life herausgebracht – diese soll motivieren Neujahrsvorsätze beizubehalten. Smoothie King fordert seine Fans auf Fotos einzusenden auf denen sie bestimmte Vorsatz-Challenges erfüllen. Als Gewinn locken 100 US-Dollars Geschenkgutscheine, gratis Smoothies oder Fahrräder.

Um am Wettbewerb teilzunehmen, müssen Fans ihre Fotos bei Instagram hochladen und die Hashtags #SmoothieKing und #LeanIntoLife verwenden.

Panara Bread preist über Twitter eine “geheime Speisekarte“ an

Panara Bread gab letzte Woche via Twitter die Einführung einer neuen “geheimen Speisekarte“ bekannt, was zu einer Reihe von Reaktionen von Begeisterung bis zu Verwirrung führte. Die Idee dahinter ist, dass die Speisekarte nicht im Laden aushängt, sondern lediglich über soziale Medien abgerufen werden kann. So können eingeweihte Twitter Follower im Laden speziell nach einem der neuen proteinreichen Produkte verlangen. Dieses, ausschließlich auf  soziale Werbekanäle beschränkte Angebot, ist eine innovative Idee, die auch für Restaurants oder Marken des “Fast Moving Consumer Goods“-Sektors interessant sein könnte.

Die neuste Indy500 Kampagne benutzt User-Fotos von Instagram

Das Autorennen Indy 500 plant für seine nächste Werbekampagne, Instagram-Fotos mit dem Hashtag #Indy500orBust zu verwenden. Die Bilder sollen auf einer interaktiven Karte angezeigt werden und User die Fotos hochladen, qualifizieren sich für den Gewinn einer “VIP race experience“. Wenn man das generelle Unbehagen gegenüber einer potenziellen Änderung der Nutzungsbedingungen von Instagram bedenkt, wird es spannend werden zu sehen, ob noch mehr solche Kampagnen auftauchen.

Bei Bentley gibt es jetzt Hashtag Nummernschilder

Um den Launch der drei neuen Modelle zu feiern, stellt Bentley jedes Auto mit einem eigenen Nummernschild vor, welches den Namen des Autos als Hashtag zeigt.

Die Aktion ähnelt der Jaguar Kampagne unserer Kollegen aus London, die den Prototyp des Jaguar XF Sportbrake mit dem Twitter Account @sportbrake verzierten. Man kann daraus ableiten, dass die Automobil-Industrie versucht die Markteinführung neuer Modelle durch online Dialoge zu unterstützen, insbesondere auf Twitter.

Das NHL Foursquare Comeback

Zum Start der neuen NHL-Saison hat die wohl berühmteste Eishockeyliga einen Foursquare Badge herausgebracht, den man nur durch das Einchecken während zwei Liga-Spielen freischalten kann. Jeder der den Badge freigeschaltet hat, erhält 15% Rabatt im NHL Online Shop. Es haben darüber hinaus noch 5 weitere Mannschaften einen eigenen Badge herausgebracht, den man entweder durch Einchecken in ihrem Stadium oder durch Einchecken bei einem ihrer Auswärtsspiele erhält. Mit diesen Badges qualifiziert man sich für verschiedene Vorteile, unter anderem kann man Tickets gewinnen, oder erhält Rabatte im Fanshop.

Esurance Facebook Kampagne hat SXSW Traumpaket im Angebot

Die Online-Versicherung Esurance hat eine Kampagne gestartet, die Fans die Chance bietet einen “All-Access-Pass“ für die SXSW, einen Hotelaufenthalt im Wert von 2000 US-Dollars und ein iPad zu gewinnen. Außerdem wird der Gewinner die Möglichkeit haben Videos zu erstellen, die hinter die Kulissen der SXWS schauen. Um zu gewinnen müssen Fans beweisen, dass sie die richtige Person für das Video-Projekt sind.  Die Kampagne baut mit dem Preis auf den technologischen Schwerpunkt der SXSW auf und wird damit der Zielgruppe gerecht.

Volvic und We Are Social suchen Markenfürsprecher auf Facebook

We Are Social hat für Volvic eine Kampagne konzipiert, die Fans dazu auffordert Fotos einzuschicken, welche die Marke Volvic und deren  “Vulkanismus“ am Besten repräsentierten. Als Mitmach-Anreiz für die Fans lockt die einmalige Chance einen Trip zu einem echten Vulkan zu gewinnen – mit einer Fotokamera on top – um das einmalige Erlebnis festzuhalten. Die Kampagne ist darauf ausgerichtet Fans zu Markenbotschaftern zu machen. Deala Laniyan, Account Director bei We Are Social, erklärt:

“Fans become our community managers, meaning the content that’s posted is much more likely to resonate with their peers and drive engagement.”

Tesco und die Pferdesache auf Twitter

Man könnte annehmen, dass die letzte Woche für die britische Supermarktkette Tesco nicht schlimmer hätte verlaufen können. Zuerst wurde Pferdefleisch in ihren Hausmarke-Burgern gefunden und dann wurde auch noch von ihrem Twitteraccount, höchst wahrscheinlich unabsichtlich, ein Witz über Pferde getweetet. Damit wird wieder einmal verdeutlicht, wie gefährlich das “schedulen“ von Tweets sein kann und wie wichtig es ist seine Social Media Kanäle im Auge zu behalten, insbesondere in Krisenzeiten eines Unternehmens.

 

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Facebook Graph Search: Die Fakten

von Stefanie Hecht in Facebook

Vergangene Woche verkündete Facebook mit der Graph Search einen neuen, vereinfachten Weg um Freunde, Orte, Fotos und andere Dinge bei Facebook zu finden.
Das “Finden” wird von Mark Zuckerberg besonders betont, denn es geht primär darum Antworten zu geben und nicht wie bei der klassischen Websuche eine Ansammlung von Links zu erhalten um sich dort mögliche Antworten zusammenzusuchen.

Anstatt Keywords rückt die logische Kombination verschiedener Satzteile ins Zentrum der Suchabfrage, die sich schon während des Tippens dynamisch ändert. “Fotos von Freunden die in Italien im Urlaub waren“, “Alle Freunde die Fans von Playmobil sind“, “Freunde meiner Freunde die Single sind und Fußball mögen“, „ “Menschen die das gleiche mögen wie ich“, …. die Möglichkeiten lassen sich schier unendlich weiterstricken.

In der aktuellen Beta-Version, die nur einer begrenzten Anzahl an Usern zugänglich gemacht werden wird, können Nutzer unter anderem Menschen, Orte, Fotos und Interessen miteinander verbinden. Aber Facebook plant künftig auch Posts und Open Graph Aktionen in der Suche zu ergänzen. Folgendes Video erläutert die Motivation Facebooks, die hinter dem Launch steht:

Wie bei allen neuen Funktionen stellt sich die Frage, mit welchen Auswirkungen sich Marken und deren Fanpages konfrontiert sehen werden. „Die unmittelbaren Konsequenzen werden zunächst eher gering sein.“ erklärte unser Global Managing Director Robin Grant gegenüber der AdWeek „Es scheint, als wäre das Produkt ohne direkten Bezug zu Nutzerbedürfnissen entwickelt worden. Im Moment bietet es noch wenig Nutzen und erfordert eine massive Veränderung des Nutzerverhaltens. Deshalb kann man von einem ähnlichen Ablauf wie bei Wolfram Alpha ausgehen.”

Sollte Facebook die Funktion aber über die momentan noch eingeschränkten Suchoptionen “Menschen, Orte und Interessen“ hinaus weiterentwickeln und Graph Search von den Usern in ihrer täglichen Facebook Nutzung adaptiert werden, kann die Funktion auch für Marken interessant werden; so Grant gegenüber Econsultancy. „Sponsored Result Ads“ werden langfristig mehr Relevanz für Werbetreibende entwickeln.

Für Händler oder andere Geschäfte mit physischem Standort wird es jetzt zusätzlich notwendig, Facebook Ortsseiten für jede ihrer örtlichen Niederlassungen anzulegen und zu pflegen.
Zentraler Punkt ist und bleibt, wie nützlich die Graph Search wirklich für das Facebook Nutzer sein kann. TechCrunch zeigt in einem Blogpost noch mehr Beispiele für Suchabfragen, zum Beispiel um neue Leute kennen zu lernen, die in der Nähe wohnen und Indiana Jones mögen, aber auch für lokale Empfehlungen: „Restaurants in Rom, deren Fans in Rom leben“.

Ein sehr ausführlicher Artikel der Wired erklärt die Hintergrundgeschichte zur Entwicklung der neuen Funktion, welche Motivation und welch großes Potential hinter ihr steckt und bezeichnet sie sogar als Waffe um Google zu besiegen. Die Antwort von Zuckerberg auf die Frage, ob die Zahl der Suchabfragen von Facebook mit Googles Abfragen mithalten könnte, gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen der Funktion:
„Mit der Zeit hoffentlich. Wir haben die Suche entwickelt, weil wir denken, dass sie etwas darstellt, was die Menschen benutzen wollen. Es gibt noch viele Funktionen, die wir jetzt noch nicht eingebaut haben. Ich denke aber, wir sind gerade erst am Anfang.“
Facebook’s Ambitionen sind also groß, auf der anderen Seite gibt es aber auch noch eine Reihe kritischer Stimmen, beispielsweise der CNN. Damit Facebook langfristig ein erfolgreiches Empfehlungstool wird, muss sich das User Verhalten enorm ändern. Beispielsweise nutzen die User weit weniger oft den Like Button, als Facebook hofft. Das bedeutet, dass bei der Suche “Restaurants, die meine Freunde in München mögen“, nur solche in den Suchergebnissen auftauchen, die aktiv geliked wurden. Schafft es Facebook, einen Weg zu finden, jene Informationen zu verarbeiten, in denen User bestimmte Restaurants positiv erwähnen, könnte das Tool einen weitaus größeren Mehrwert bieten.
Eine weitere Herausforderung der Suchfunktion wird die geringe Aktivität einer großen Zahl an Accounts sein. Von den 67% der globalen Internetbevölkerung, die einen Facebook Account besitzen, nutzen rund 25% diesen nicht mehr. Während 80% der aktiven User Fotos teilen, kommentierten nur 60% öffentlich.
Facebook muss es also schaffen, noch mehr User zum aktiven Teilen ihrer Aktivitäten zu bringen, um die Graph Search erfolgreich zu machen. Dieser Trend lässt sich aber im Moment anhand der Zahlen nicht ablesen.

Auch hierzu gibt es jedoch Stimmen, die der Ansicht sind, dass gerade die Graph Search selbst diese Verhaltensänderung auslösen wird.

Die Theorie besagt, dass beim momentanen Aufbau von Facebook, das Teilen von Inhalten primär für die Teilenden nützlich ist und weniger denen nutzt, mit denen die Inhalte geteilt werden. Dies hat wenig mit dem Mitteilen im realen Leben zu tun. Durch die Graph Search könnte sich dies ändern, da durch das Teilen letztendlich jeder in einem größeren Rahmen von akkurateren Suchergebnissen profitiert. Andererseits könnte sich dadurch aber auch das Like-Verhalten insgesamt ändern: Die Seiten haben nun einen stärkeren Bezug zum User, welcher wiederum vorsichtiger im Verteilen von Likes wird. Insgesamt gibt es also eine Vielzahl an Faktoren, die Einfluss darauf haben, wie User und Marketer künftig durch die Graph Search beeinflusst werden.

Auch die Privatsphäre ist ein Thema, mit dem sich User künftig noch stärker beschäftigen werden müssen. Zwar gibt es keine Änderungen, welche Informationen privat oder öffentlich sind, es wird aber viel einfacher, vorhandene Informationen zu finden. Gizmodo listet ein paar Anlässe auf, bei denen sich einige wünschten, sie wären etwas vorsichtiger mit dem Like Button umgegangen. Jeder sollte also noch einmal überprüfen, was er geliked hat.

Denn Facebook macht es jetzt in der Tat unmöglich, nicht in den Suchergebnissen zu erscheinen. Für die Plattform ist dies ein logischer Schritt, wenn man bedenkt, dass die Suche nur durch die Daten funktioniert. User müssen in Zukunft aber noch vorsichtiger sein, welche Informationen sie öffentlich teilen.

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