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We Are Social’s Tuesday Tune-up #89

von Hani Kilech in mashup

Facebook präsentiert 1. Quartal 2013
Um es auf den Punkt zu bringen, zeigen die jüngsten Quartalszahlen von Facebook nach oben: 38 % mehr Umsatz und rund 23 % mehr monatlich aktive Nutzer als im Vorjahreszeitraum. Im direkten Vergleich konnte das soziale Netzwerk seinen Umsatz von 1,058 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2012 auf 1,458 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2013 steigern. Besonders stark ist der Anstieg der mobilen Facebook Nutzer ausgeprägt: Rund 54 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit sind mittlerweile rund zwei Drittel aller Facebook Nutzer mobil.

Facebook-Nutzer-Zwei-Drittel-mobil

Facebook hat in der jüngsten Vergangenheit gezielt auf diese Entwicklung reagiert und mit zahlreichen neuen Werbeformen für mobile Geräte einen entscheidenden Schritt in Richtung Profitabilität gemacht. Gleichbedeutend mit einer Steigerung des Gewinns auf rund 219 Millionen US-Dollar. Entscheidend: Im ersten Quartal 2013 sind mobile Geräte bereits für 30 % der gesamten Werbeeinnahmen von Facebook verantwortlich – mit der Einführung von Facebook Home ist die Tendenz weiter steigend. Schließlich ermöglicht der Android Launcher eine noch umfangreichere Integrationen von Facebook auf mobilen Phones und bietet dem sozialen Netzwerk damit die Möglichkeit noch mehr Werbung zu platzieren. Die nahe Zukunft wird zeigen wie sich der Kurs der Facebook Aktie im Zuge der jüngsten Quartalszahlen entwickeln wird. Derzeit liegt der Aktienkurs bei rund 27,50 US-Dollar – im Spätsommer des Vorjahres noch bei 17,55 US-Dollar.

Facebook und die Nutzerzahlen: Vor und nach dem 1. Quartal 2013
Im Vorfeld der ersten Quartalszahlen 2013 durch Facebook erwarteten Analysten generell eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Einschätzung wurde Facebook auch gerecht, allerdings berichtete The Guardian, so wie auch viele andere Medien im Vorfeld, von einem regelrechten Nutzerschwund auf Facebook – insbesondere Teenager standen hier im Fokus. Zu dieser Einschätzung durch die Medien führte schlichtweg die Ermittlung der Facebook Nutzerzahlen: Denn viele Tools nutzten und nutzen den Facebook Anzeigen Manager für diese Zwecke. Dieser sollte und soll aktive Nutzer in einer bestimmten Region und Altersgruppe messen – allerdings lassen diese Zahlen Spielraum für unterschiedliche Interpretationen. Laut einem aktuellen Blogbeitrag durch Jan Rezab, CEO von Socialbakers, ist die Ermittlung der Nutzerzahlen über den Anzeigen Manager vielmehr als eine Art  Richtwert und nicht als präzises Ergebnis zu verstehen, das für die Verwendung von Journalisten gedacht ist. Facebook argumentiert im Zuge seiner jüngsten Quartalszahlen damit, dass der Anzeigen Manager nicht die tatsächlichen Nutzerzahlen wiedergibt, da nicht mit jeder Anzeige gleich viele User erreicht werden können. Die Zukunft wird zeigen, wie sich die Nutzerzahlen weiterhin entwickeln werden und ob es zu weiteren Missverständnissen kommen wird.

„Photos of You“: Instagram bietet Nutzern und Marken neue Möglichkeiten
Auch der Online-Fotodienst Instagram macht im jüngsten Quartalsbericht von Facebook eine gute Figur und steht nach der Übernahme im vergangenen Jahr aktuell mit rund 100 Millionen aktiven Nutzern da. Nun möchte Instagram mehr Aktivität innerhalb der Plattform ermöglichen: Ab sofort können Nutzer und Unternehmen dank des neuen Features „Photos of You“ auf hochgeladenen Bildern „getaggt“ werden – allerdings kann diese neue Funktion nur von demjenigen genutzt werden, der ein Bild auch hochgeladen hat. Anderen ist das Taggen nicht möglich. Ein Nutzer wird zudem darüber informiert, ob er auf einem Bild markiert wurde – dieses kann er dann zu seinem Profil hinzufügen, wenn er mag.

Photos-of-You

Facebook startet neues Sicherheits-Feature: „Trusted Contacts“
Im Zentrum des neuen Features „Trusted Contacts“ steht die Nutzerfreundlichkeit: Sollte einem Facebook User in Zukunft das Passwort entfallen, hat er die Möglichkeit auf bis zu fünf verifizierte Freunde zurückzugreifen, die vom sozialen Netzwerk im Falle des Falles kontaktiert werden können. Ein ausgewählter Freund erhält dann über Facebook, alternativ per SMS oder über das Telefon einen Code mitgeteilt. Dieser kann dann wiederum an den Freund übermittelt werden, um den Zugang zum sozialen Netzwerk erneut und ohne langen Verifizierungsprozess zu gewähren.

Trusted-Contacts

Für alle englischsprachigen Facebook Nutzer ist die neue Sicherheitsfunktion bereits in den Sicherheitseinstellungen verfügbar. Für alle anderen User wird „Trusted Contacts“ laut Facebook erst in den kommenden Wochen freigeschaltet.

Update für Vine iOS-App und Twitter iOS- und Android-Apps
Nach dem jüngsten Update der Vine iOS-App können User nun auch die Frontkamera ihrer iOS-Geräte zur Erstellung von Vine Videos nutzen. Außerdem gibt es nun die Möglichkeit andere Vine Nutzer in Posts zu taggen – diese werden dann automatisch darüber informiert.

Vine-Update

Auch die hauseigene Twitter iOS-App und Android-App haben ein Update verpasst bekommen, bei dem Verbesserungen der Suchfunktion im Vordergrund stehen.

Vine-iOS-Android

Auf dem iPhone, iPod touch und iPad werden ab sofort aktuelle Twitter-Trends für das eigene Land, die eigene Stadt und neuerdings auch für Orte weltweit angezeigt. Das Update der Android-App entspricht im Wesentlichen dem der iOS-Geräte. Einziger Unterschied: Auf iOS hat Twitter sich im Grunde von den Video-Uploader Mobypicture, Posterous und Vodpod getrennt. Auf Android bleiben diese und alle bisherigen Video-Uploader unterstützt.

10 Jahre LinkedIn: Gefeiert wurde mit den jüngsten Quartalszahlen
Drei Tage vor seinem 10ten Geburtstag präsentierte das Business-Netzwerk LinkedIn die jüngsten Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kräftig gestiegen. Im ersten Quartal erzielte LinkedIn einen Umsatz von rund 325 Millionen US-Dollar und steigerte sich damit um 72 %. Im Vergleich dazu lag der Umsatz im ersten Quartal 2012 noch bei rund 188,5 Millionen US-Dollar. Die folgende Slideshare liefert weitere Informationen.

In einer Gallerie hat LinkedIn zudem seine Unternehmensgeschichte visuell ansprechend aufbereitet und auf dem LinkedIn Blog betrachtet Reid Hoffmann, Executive Chairman und Co-Founder des Business-Netzwerks, die vergangenen 10 Jahre:

At the end of our first month, we had 4,500 members in the network. 10 years later, we’re honored and humbled that so many of you have made LinkedIn a part of your daily professional lives.

Google spendiert Gmail iOS-App Update
Ab sofort haben Gmail iOS-Nutzer wie bereits alle Android-Nutzer die Wahl: Sie können in den Einstellungen wählen ob Links – wie bisher – im Browser oder in der entsprechenden App geöffnet werden sollen. Dies gilt für Chrome, Google Maps und YouTube. Zudem wird die Nutzererfahrung in einem weiteren Punkt gesteigert. Ab sofort können Nutzer sich aus einem einzelnen Gmail-Account ausloggen und in einem oder mehreren anderen Account(s) weiterhin eingeloggt bleiben.

Google-Apps

Red Bull UK ruft Fans dazu auf ein Puzzle zu lösen
Im Rahmen des Projekts „Imaginate“ ruft Red Bull UK auf Pinterest dazu auf ein Puzzle der besonderen Art zu lösen. Als Basis dienen sechs Videos rund um den Bikespezialisten Danny MacAskill, die sein Talent und diverse Stuns in gefährlichen Situationen zeigen. Teilnehmer sind nun gefragt aus allen Episoden „an epic image of Danny in action“ zu erstellen – dabei muss die korrekte Reihenfolge eingehalten werden. Jeder Teilnehmer muss schließlich eine eigene Pinnwand mit den Bildern hochladen und den Link und das Hashtag #Imaginate an @RedBullUK schicken. Gewinner erhalten die jeweiligen Bilder in einem Rahmen und dem original Autogramm des Bikespezialisten Danny MacAskill.

Khoa: Vines Stop-Motion Animator ohnegleichen
Khoa ist seit gerade einmal drei Monaten auf Vine aktiv und hat bereits über 100 Videos produziert und hochgeladen: Mehr als 17.000 Follower sind das Ergebnis. Doch nicht nur Vine-User sind auf den Stop-Motion Animator aufmerksam geworden, auch das Tribeca Film Festival hat jüngst zwei seiner Vines in der Kategorie „Animate“ nominiert. Vielleicht reicht es im nächsten Jahr für den Sieg! Hier ein aktuelles Beispiel seiner „Kunst“.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #88

von Hani Kilech in mashup

Neuer Look für Facebook Pages auf mobilen Geräten
Facebook hat jüngst allen mobilen Facebook Pages ein neues Design verpasst und damit auf die stetig steigende Zahl der mobilen Aufrufe von Facebook Pages reagiert. Im Kern des Updates steht die Vereinfachung von Interaktionen – dieser Anspruch zeigt sich gleich im neuen Header: Hier sind die relevantesten Interaktionsmöglichkeiten auf den ersten Blick sichtbar: „Like“, „Call“, „Message“ und „Share“. Aus der Perspektive von Nutzern ändert sich folgendes: Das Design ist strukturierter, reduzierter und relevante Informationen wie etwa Adresse und Kontakt sind prominenter eingebunden. Aus Sicht von Unternehmen ändert sich folgendes: Fixierte Beiträge sind jetzt prominenter sichtbar und die mobile Verwaltung wurde verbessert.  Wie sich die Veränderungen für die verschiedenen Nutzergruppen darstellen, zeigt das folgende Bild:

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Twitter testet Zwei-Wege-Authentifizierung
Um in Zukunft namhafte und bekannte Accounts, wie etwa den der Nachrichtenagentur Associated Press, vor Hacks effektiv zu schützen, führt Twitter derzeit einen Test mit einer 2-Wege-Authentifizierung durch. Wann die doppelte Absicherung für Twitter-Accounts tatsächlich eingeführt wird, steht allerdings noch nicht fest – für Unternehmen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sicherlich ein willkommener Schritt. Google und Facebook bieten eine doppelte Sicherung für Nutzer-Accounts bereits an.

LinkedIn startet „Contacts“
Das Karriere-Netzwerk LinkedIn hat eine neue Funktion namens „Contacts“ eingeführt. Damit werden künftig Kontaktinformationen von unterschiedlichen Quellen, wie E-Mail Accounts, Kalendern und Adressbüchern auf dem Mobiltelefon und dem Computer gesammelt und an einem einzigen Ort zusammengeführt. Die neue Funktion ist sowohl auf der LinkedIn Plattform als auch auf der mobilen LinkedIn App verfügbar. Sämtliche Details liefert die folgende Präsentation:

Tumblr startet Werbung auf mobilen Apps
Zum ersten Mal integriert Tumblr Werbung auch innerhalb seiner mobilen Apps für iOS und Android – im Look and Feel gewöhnlicher Nutzerbeiträge, allerdings mit einem Dollarzeichen gekennzeichnet. Bislang erschienen lediglich im „Radar“ der Browserversion gesponserte Beiträge. Laut Tumblr sollen Nutzer künftig bis zu vier Anzeigen pro Tag im mobilen Stream ihrer Apps für iOS und Android zu Gesicht bekommen. Unter den ersten Werbepartnern befinden sich bereits unter anderen GE, Warner Bros und ABC. Diese Form der Werbung soll es in Zukunft auch auf der Desktop-Version von Tumblr geben – wann ist allerdings noch unklar.

Budweiser stößt mit „Buddy Cup“ an
Wenn Freunde ein Bier trinken, stoßen sie für gewöhnlich gemeinsam an. Die neue Kampagne von Budweiser macht sich genau dieses Trinkritual auf eine ganz besondere Weise zunutze: Mit den neuen „Buddy Cups“ wird bei jedem Anstoßen ein neuer Freund direkt zu Facebook hinzugefügt. Was dahinter steckt: Ein „Buddy Cup“ ist ein Pappbecher mit einem integrierten Mikrochip, der über einen QR-Code auf der Unterseite mit einem Facebook-Profil verbunden werden kann. Sobald zwei „Buddy Cups“ miteinander „anstoßen“, bestätigt eine rote LED an der Seite die neue Freundschaft.

Vier Weetabix Biscuits für ein Foto
Weetabix ruft seine Fans mit der neuen Kampagne #takethebiscuit auf, Fotos vom aktuellen TV-Spot zu machen. Wer die digitale Aufnahme dann in einer Filiale von Boots vorzeigt, bekommt kostenlos ein Viererpack der neuen Weetabix Biscuits. Obwohl die Idee sehr interessant ist, gibt es kleinere Stolpersteine: Zum einen ist die Teilnahmebarriere recht hoch und zum anderen waren vereinzelte Boots Filialen nicht über die Kampagne informiert. Um diesen TV-Spot geht es:

Design Kampagne für Kleenex von We Are Social
Im Rahmen eines Wettbewerbs hat We Are Social dazu aufgerufen das Design für eine neue Kleenex Box zu entwerfen. Mit Unterstützung der international renommierten Designerin Kelly Hoppen wurden gezielt junge kreative Talente angesprochen, eine Kleenex Box in ihrem eigenen Stil zu gestalten. Über Talenthouse, der weltweiten Plattform für kreative Zusammenarbeit, wurden Vorschläge sozusagen eingesammelt. Die finale Entscheidung, welches Design es auf die nächste Taschentuch Box schafft, erfolgt abschliessend durch ein Voting der Kleenex Facebook Community.

Gemeinsamer Wettbewerb von Urban Outfitters und Converse auf Vine
Unter dem Motto „A day in the life of your Converse“ haben Urban Outfitters und Converse einen Wettbewerb auf Vine ins Leben gerufen. Hier dreht sich alles um die Kultschuhe „Chucks“. Attraktive Gewinne wie Gutscheine für Urban Outfitters im Gesamtwert von 1.500 US-Dollar, 10 Paar „Chucks“ zwei Trips nach San Francisco und Brooklyn. Zwar haben bereits zahlreiche Unternehmen Vine zur Erstellung von Content genutzt, allerdings taucht dieses Beispiel sehr tief in die Möglichkeiten von Vine ein.

Tate Modern Führung auf Twitter
Um rund um die neue Roy Lichtenstein Ausstellung für Aufmerksamkeit zu sorgen, hat das Tate Modern eine Führung auf und für Twitter produziert. Ein Museums Kurator verbrachte rund eine halbe Stunde damit Bilder und die entsprechenden Informationen über den Künstler zu tweeten. Auf diese Weise ermöglicht das Tate Modern, potentiellen Besuchern, die die Ausstellung allerdings nicht besuchen können, über Twitter an der Ausstellung teilzunehmen und sich über die Werke zu äußern.

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„Golden Bikes“ auf Twitter
Der britische Fahrradspezialist Evans Cycles kooperiert mit dem britischen Rekord-Olympioniken Sir Chris Hoy im Rahmen einer Kampagne mit dem bezeichnenden Namen „Hoy’s Golden Bikes“. Eigens dafür hat Hoy drei goldfarbene Fahrräder im ganzen Land versteckt. Wer eines der goldfarbenen Fahrräder findet, kann es bei Evans Cycles gegen ein brandneues Fahrrad im Wert von 1.000 britischen Pfund eintauschen. Die Kampagne wird mit Hinweisen vom offiziellen Twitter Account @chrishoy und über das Hashtag #hoyshiddenbikes unterstützt.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #87

von Hani Kilech in mashup

Wie viel ist ein Facebook Fan wert?
Die Marketing-Agentur Syncapse hat im Januar und Februar 2013 eine Studie mit rund 2.000 US-Bürgern durchgeführt und herausgefunden, dass der Wert eines Facebook Fans seit 2010 von 136,38 US-Dollar um insgesamt 28 % auf 174 US- Dollar gestiegen ist. Um für einen durchschnittlichen Facebook Nutzer einen Wert ermitteln zu können, wurden im Rahmen der Studie Fans und Nicht-Fans hinsichtlich verschiedener Kriterien verglichen: Ausgaben für Markenprodukte, Loyalität gegenüber einer Marke und Bereitschaft eine Marke weiter zu empfehlen. Zwischen Facebook Fans und nicht-Fans gibt es interessante Unterschiede: 2/3 aller Fans von einer Markenseite sind gleichzeitig auch Fans von 10 oder mehr anderen Markenseiten. 3/4 teilen sogar ihre positiven Erfahrungen die sie mit einer Marke gemacht haben mit anderen Freunden auf Facebook und 2/3 teilen ihre negativen Erfahrungen.

Nutzerfragen auf Facebook Pages von Unternehmen steigen um 30 %
Vom vierten Quartal 2012 bis zum ersten Quartal 2013 stieg auf Facebook Pages von Unternehmen die Anzahl der Fragen von 953.000 auf 1.2 Millionen an. Im selben Zeitraum stieg auch die Anzahl der beantworteten Fragen von 499.000 auf 744.000. In allen von Socialbakers untersuchten Bereichen ist der Prozentsatz von Anfragen, auf die mit einer Antwort reagiert wurde, gestiegen. Der Finanzsektor steht mit rund 80 % an der Spitze, dicht gefolgt von Flugunternehmen mit knapp unter 80 % und als Schlusslicht Spirituosenmarken mit weniger als 40 %. Auf der anderen Seite verschlechterte sich im ersten Quartal 2013 die durchschnittliche Dauer bis es zu einer Antwort kommt erheblich: 22,6 Stunden im Vergleich zu 13,7 Stunden im vierten Quartal 2012.

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Neue Facebook App für iPhone und iPad
Facebook hat jüngst eine neue Facebook App für iPhone und iPad veröffentlicht. Damit bekommen iOS Geräte jetzt neue Features, wie etwa bunte Sticker, Chat Heads, einen überarbeiteten Newsfeed und einige Veränderungen in Hinblick auf Fotos. Nachrichten können nun mit Stickern ausgeschmückt werden – diese finden Nutzer hinter einem Smiley-Symbol in der Textzeile neben normalen Emoticons Auch teilweise animierte Bilder können hier ausgewählt werden. Über die sogenannten Chatheads können iPhone und iPad Nutzer, anders als bei der Android Version Facebook Home, nur aus der Anwendung selbst heraus chatten. Bei einer neuen Nachricht taucht ein Avatar des jeweiligen Chat-Partners auf und zum Antworten müssen Nutzer einfach das Symbol antippen. Zudem hat Facebook neue Feeds für Musik, Fotos und Spiele integriert.

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Video-Werbung: Facebook steht in den Startlöchern
Auch wenn das Format für Video-Werbung auf Facebook noch nicht final feststeht, soll das soziale Netzwerk laut Ad Age bei der Preisgestaltung bereits ganz konkrete Vorstellungen geäußert haben: Der Preis für Video-Werbung soll bei einer Million US-Dollar starten. Das neue Format für Video-Werbung soll ab Juni und Juli 2013 auf Facebook für Desktop- Browser eingeführt und Nutzern am Tag maximal drei Spots präsentiert werden. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Facebook seinen Einstiegspreis von einer Million US-Dollar für Video-Werbung tatsächlich erzielen wird.

Experimentiert Facebook mit „Tap to Call“ Funktion?
Medienberichten zufolge hat Facebook erste Gespräche mit Unternehmen wie etwa RingRevenue, Freespree und Synclio geführt und die Integration einer „Tap to Call“ Funktion in „Home“ und die mobile App geprüft. Mit dem neuen Feature hätten Facebook Nutzer die Möglichkeit bei Werbeanzeigen auf einen integrierten Button zu klicken, um ein Unternehmen direkt anzurufen. Damit könnten sich auf Facebook neue Werbemöglichkeiten eröffnen. Ob dieses Angebot für Werbung sinnvoll ist oder doch mehr Potential im Rahmen von Aktionen mit Freunden hat wird die Zukunft zeigen.

Facebook produziert weiteren TV-Spot
Unmittelbar nach dem ersten im TV ausgestrahlten Werbespot hat Facebook einen weiteren TV-Spot produziert. Dieses Mal steht Mark Zuckerberg im Mittelpunkt. Das folgende Video zeigt den CEO von Facebook, wie er eine Rede vor den Entwicklern von „Home“ hält und einer von ihnen, der Home während Zuckerbergs Rede nutzt, sprichwörtlich die bildlastige Welt von „Home“ in den Spot holt.

Twitter mit #music Dienst am Start
Vergangene Woche hat Twitter seinen neuen #music Dienst gestartet – diesen gibt es als Browser und iOS App. Derzeit ist die Neuheit in USA, Canada, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland verfügbar. Twitter #music ist in vier Kategorien unterteilt: ‘suggested’, ‘popular’, ‘now playing’ und ‘emerging’. Wer in den verschiedenen Kategorien nach Musik stöbert, bekommt Ergebnisse von Twitter-Usern geliefert, denen er folgt. Bei einem Klick auf einen Song kommt zunächst eine Hörprobe, die iTunes in der App zur Verfügung stellt. Um das entsprechende Lied in voller Länge zu hören, ist zur Zeit ein Konto bei Spotify oder Rdio nötig.

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Twitter startet Partnerschaft mit BBC America
Twitter hat jüngst eine Videopartnerschaft mit BBC America bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Kooperation erscheinen künftig Video-Clips bei Klick auf entsprechende Tweets. Damit baut Twitter die Integration von Markenvideos weiter aus und rückt nach dem Start von #music näher an die Unterhaltungsbranche heran. Während der NCAA March Madness in den USA wurde diese Form der Video-Integration erstmals genutzt:

WhatsApp „größer“ als Twitter
Gemäß Jan Koum, CEO von WhatsApp, verzeichnet der Messenger-Dienst mittlerweile mehr als 200 Millionen Nutzer – und gemessen daran ist WhatsApp „größer“ als Twitter. Laut Koum werden über WhatsApp täglich im Schnitt 8 Milliarden Nachrichten empfangen und 12 Milliarden Nachrichten verschickt. Selbst die Ankündigung eine jährliche Nutzungsgebühr von 0,99 US-Dollar pro Jahr einzuführen hatte sich in der Vergangenheit nicht negativ auf die Nutzungszahlen ausgewirkt. Allerdings ist der chinesische Konkurrent WeChat auch weiter auf dem Vormarsch und zählt mittlerweile rund 300 Millionen Nutzer von denen immerhin 40 Millionen außerhalb Chinas anzutreffen sind. Die Zukunft wird zeigen, wie sich das Wachstum von WhatsApp weiterentwickeln wird.

LinkedIn überarbeitet Apps für iOS und Android
Mit dem ersten Update seit zwei Jahren hat LinkedIn seine App-Versionen für iOS und Android maßgeblich überarbeitet. Im Mittelpunkt der Neuerungen steht ein dynamischer Stream, der relevante Nachrichten, Einträge und Status-Updates jetzt mit einem Fokus auf visuelle Inhalte darstellt – ähnlich wie auch bei den jüngsten Updates der mobilen Facebook Apps. LinkedIn bietet im Zuge seines Updates jetzt auch neue Personalisierungsmöglichkeiten, wie etwa Shortcuts zu Funktionen und eine einfachere Benutzerführung – dazu lässt sich auf der linken Seite ein Navigationsmenü mit den wichtigsten Funktionen einblenden. Weitere Details rund um die neuen Funktionen veranschaulicht das folgende Video:

Google+ Kommentare auf „Blogger“ hinzufügen
Ab sofort können Google+ Kommentare von Nutzern des Dienstes „Blogger“ in den eigenen Blog integriert werden. Um diesen neuen Service zu nutzen, muss lediglich im Blogger-Dashboard das Kontrollkästchen „Google+ Kommentare aktivieren“ angeklickt werden. Blog-Leser haben die Möglichkeit Kommentare für alle oder nur für ihre Kreise auf Google+ zu veröffentlichen. Zudem können Blog-Leser auch festlegen, ob sie alle Kommentare, die aktuellsten oder nur die Kommentare von Personen aus ihren Kreisen sehen möchten. Im Kern ist durch dieses neue Feature ein gezielteres Teilen von Kommentaren möglich, das auch potentiell mehr Traffic auf einen Blog lenken kann.

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Twitter spendet „Promoted Trend“
Nach den jüngsten Terroranschläge während des Boston Marathons hat Twitter mit folgender Aktion auf die rege Nutzung des Hashtags #OneBoston reagiert:

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Samsung stellt anonyme Foren-Posts ein
Im Zuge von Untersuchungen durch taiwanische Wettbewerbshüter hinsichtlich anonymer Foren-Pots zugunsten des eigenen Unternehmens und zu Ungunsten von Wettbewerbern hat Samsung die Notbremse gezogen und alle damit verbundenen Marketingaktivitäten mit sofortiger Wirkung eingestellt. Samsung entschuldigte sich für dieses Vorgehen und erklärte, dass das Unternehmen in Zukunft an seiner transparenten und ehrlichen Kommunikation mit Verbrauchern festhalten werde. Weiter gab das Unternehmen an, dass der Vorfall auf ein mangelndes Verständnis für dieses grundlegende Prinzip zurückzuführen sei.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #85

von Hani Kilech in mashup

Frischgebackene Mütter verbringen mehr Zeit im Internet
Laut einer Studie des Unternehmens babycenter verbringen Frauen nach der Geburt ihres Nachwuchses generell mehr Zeit im Internet als vorher. In Zahlen ausgedrückt verbringt diese Zielgruppe rund 35 % mehr Zeit im Web als der Durchschnitt, und steigert nach der Geburt die stationäre Internet-Nutzung um 45 % und die mobile Internetnutzung um 28 %. Faktoren wie gesteigertes Verantwortungsbewusstsein, Stress und vor allen Dingen Zeitmangel fördern das veränderte Nutzungsverhalten. Daher überrascht es nicht, dass 59 % ihr Smartphone als Universalgerät für viele Dinge wahrnehmen.

Immer mehr amerikanische Teenager nutzen das mobile Web
Ein Bericht des Pew Research Centre zeigt, dass die mobile Internet-Nutzung unter amerikanischen Teenagern im Alter von 12-17 Jahren immer populärer wird. Heute besitzen rund 47 % ein Smartphone, während bereits 74 % angeben ein mobiles Gerät zu nutzen um gelegentlich das Internet zu nutzen. Besonders interessant: Die mobile Internetnutzung avanciert bei dieser Zielgruppe langsam aber sicher zur ersten Wahl – das gilt immerhin schon für rund die Hälfte aller jugendlichen Smartphone-Besitzer.

Multitasking und Soziale Netzwerke
Eine Studie unter amerikanischen Internet-Nutzern im März 2013 zeigt, wie beliebt soziale Aktivitäten auf Facebook und Twitter während anderer Tätigkeiten sind. Die untenstehende Grafik veranschaulicht die Frequenz der Zugriffe auf Facebook und Twitter beispielsweise beim Fernsehen und während der Arbeit. Frauen nutzen Facebook und Twitter eher beim Fernsehen, auf Reisen und während des Shoppings. Männer hingegen bei der Arbeit, auf der Toilette und wenn sie betrunken sind.

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Aufwendungen für mobile Anzeigen bei 4.11 Milliarden US-Dollar
Das Volumen für mobile Werbung ist von 2011 auf 2012 um nahezu das 5-fache angestiegen und erreichte 4.11 Milliarden US-Dollar. Eine Steigerung ist auch für 2013 zu erwarten – hier gehen Prognosen von einem Wachstum um 77.3 % auf 7.29 Milliarden US-Dollar aus. Historisch betrachtet hat Google mit mobiler Anzeigenwerbung bisher am meisten Profit gemacht, allerdings haben Facebook und Twitter seit ihrem Einstieg in dieses Geschäftsfeld ein sattes Stück vom Kuchen abbekommen. Alleine Facebook konnte sich einen Anteil von 29 % am Gesamtumsatz sichern. In den kommenden Jahren wird erwartet, dass Facebook Google in diesem Marktsegment bis 2015 überholt hat – ab 2015 aber wieder hinter Google liegen wird.

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Facebook führt Home ein
In der vergangenen Woche gab es heftige Spekulationen um die Einführung des ersten Facebook Phones. Am Ende des Tages wurde Facebook Home vorgestellt. Eine Software für Android Phones, die einmal installiert ein Smartphone in ein permanent mit Facebook verknüpftes Gerät verwandelt. Facebook Home ist visuell ansprechender als die bisher verfügbare Facebook App. Schließlich erscheinen jetzt direkt auf dem Home Screen Fotos und Statusmeldungen, die Zuckerbergs Vision eines sozialen Phones, das den Menschen in den Fokus stellt und nicht Apps an sich, näher kommt als zuvor. Facebook Home bringt zahlreiche Verbesserungen für das soziale Netzwerk mit sich. So ermöglicht die neue Software mobile Werbung zu platzieren, wie es kein Konkurrent vermag. Dafür sorgt die bessere Integration auf dem Smartphone eines Nutzers. Um Diskussionen zum Thema Datenschutz vorzubeugen, hat Facebook unmittelbar klar gestellt, dass die neue Software im Kern genau dieselben Funktionen hat wie die bisher verfügbare App, insbesondere hinsichtlich Ortungsdienste und andere App Daten. Die gesamte FAQ gibt es im Facebook Online Newsroom.

Facebook schaltet erste TV-Werbung im US-Fernsehen
Flankierend zum Launch von Home hat Facebook die erste TV-Werbung in seiner jungen Geschichte ausgestrahlt. Der folgende 60-Sekünder lief im amerikanischen Fernsehen:

Test: Facebook-Nutzer bezahlen für Nachrichten an Prominenten
Neuerdings hat Facebook eine Reihe von Tarifen veröffentlicht, für den Fall, dass Nutzer Prominenten eine Nachricht schicken möchten. Demnach kostet eine Nachricht an einen weniger bekannten Promi 0,71 Britische Pfund und Nachrichten an einen A-Promi kosten bis zu 10,68 Britische Pfund. Dieser Schritt markiert eine Erweiterung im Segment bezahlter Nachrichten. Hier hat Facebook in der Vergangenheit bereits experimentiert als das Netzwerk Geld für direkte Nachrichten an Mark Zuckerburg verlangte.

Neues „Twitter Cards“ Update
Ab sofort können Tweets mit Hilfe des neuen „Twitter Cards“ Updates erweitert werden: Die Likes von Apps können nun angezeigt werden und Produkte und Fotogallerien direkt in Tweets eingebunden werden. Der untenstehende Screenshot zeigt die Neuerungen:

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LinkedIn fördert Kommunikation mithilfe von Erwähnungen
Die Soziale Plattform LinkedIn plant die Kommunikation innerhalb des Netzwerks zu verbessern. Dazu ermöglicht das Netzwerk Nutzern ab sofort andere Nutzer in Konversationen ab sofort zu erwähnen – ähnlich wie auch auf Facebook. Die folgende Slideshare veranschaulicht die neue Funktion:

Instagram und Werbung
Facebook hat seit seiner Übernahme von Instagram grundsätzlich die Einführung von bezahlter Werbung abgelehnt. Dennoch nutzen sowohl Prominente als auch Marken die Plattform bereits um Werbung in eigner Sache zu betreiben – bislang verdient Facebook an dieser Werrbung keinen Cent (Beyonce ist nur ein Beispiel von vielen, das dieses Phänomen veranschaulicht). Es bleibt abzuwarten, ob Facebook einen Versuch startet hier einzugreifen und aus diesem bereits vorhandenen Content Einnahmen zu generieren.

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We Are Social setzt Launch für adidas Energy Boost Laufschuhe um
Die italienische Niederlassung von We Are Social hat eine Party zum Launch der neuen adidas Energy Boost Laufschuhe umgesetzt. Zum Start gab es eine „online content-production competition“. Hier wurden Facebook Nutzer aufgerufen eine sogenannte „card“ rund um das Thema Energy zu erstellen. 10 Gewinner wurden auf die exklusive BOOST™ Party eingeladen – unter den Gästen waren auch einige Prominente. Opinion Leader wie Riccardo Montolivo, Antonio Nocerino, Rugby Star Martin Castrogiovanni and Basketballer Danilo Gallinari sorgten für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Die American Heart Foundation startet „My Moves“ Kampagne
Die AHA hat eine „Social Campaign“ gestartet, um Menschen zu animieren mehr Sport zu treiben. Fans sollen einfach Fotos via Facebook, Instagram oder Twitter einreichen, auf denen sie bei ihrer Lieblingsaktivität zu sehen sind. Obschon es keine Gewinne für die Teilnehmer gibt, läuft die Kampagne bisher sehr erfolgreich: Es wurden tausende von Fotos unter Verwendung des Hashtags #MyMoves eingereicht.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #68

von Dorothee Biedermann in mashup

Ad Budget verdoppelt sich in den nächsten vier Jahren

Das Gesamtbudget, das in Werbung auf Sozialen Netzwerken investiert wird, soll laut Untersuchungen von BIA/Kelsey bis 2016 auf 9.2 Milliarden US-Dollar ansteigen. Damit verdoppelte sich das Budget innerhalb der nächsten vier Jahre im Vergleich zu heute. Der Großteil der Ausgaben für Werbung wird sich in Richtung Display-Werbung entwickeln, das größte Wachstum wird für die typischen Ads wie Promoted Posts auf Facebook erwartet.

Samsung erzielt mit 10 Millionen US-Dollars für Facebook Ads 129 Millionen Verkaufserlös

Mit gezielten Werbeschaltungen und gut getakteten Updates auf Facebook hat Samsung 129 Millionen US-Dollars Verkaufserlöse erwirtschaftet. Über drei Wochen während der iPhone 5 Einführung, investierte das Technologieunternehmen ein Budget von 10 Millionen US-Dollar. Die Zahlen veröffentlichte Facebooks Vize-Präsidentin für Global Marketing Solutions vergangene Woche auf einer Konferenz. Das Ergebnis spricht für den Erfolg von Investitionen auf Facebook, auch wenn zugegebenermaßen nicht gesagt wurde, wie die Verkaufserlöse den Aktivitäten auf Facebook so klar zugeordnet werden konnten. Das Netzwerk ist jedenfalls zuversichtlich, dass mehr Werber über die Weihnachtszeit in Facebook Werbung investieren werden.

Facebooks mobile Seiten bekommen mehr Inhalt und Farbe

Facebook weiß, dass die Zukunft im mobilen Erfolg liegt. Jetzt hat das Netzwerk ein neues Design für mobile Ads veröffentlicht. Statt drei Anzeigen auf einmal, bekommen die Nutzer nur noch eine, stark an der Zielgruppen orientierte, Werbung gezeigt. Teil des neuen Designs ist, dass die Ads mit einem timeline-ähnlichen Header angezeigt werden und einen kurzen Beschreibungstext mitführen.

LinkedIn verkündet ambitionierte langfristige Pläne und führt Ads API ein

Wie sieht LinkedIn in vier Jahren aus? CEO Jeff Weiner eröffnet den Blick in die Glaskugel und sieht besonderen Bedarf auf geographischer Ebene. Oft zieht es Menschen mit ähnlichen Ausbildungen in die gleichen Städte. Ziel von LinkedIn ist es, den zukünftigen Bedarf an Fachkräften in Regionen zu erkennen und sich für frühzeitige Ausbildungen in den gefragten Bereichen einzusetzen. Das gleiche Schema soll auch auf Unternehmensebene angewendet werden und Mitarbeiter durch interne Fortbildungen auf zukünftig zu besetzende Positionen vorbereiten.

LinkedIn hat in der Vergangenheit bereits einige Neuerungen an seiner Plattform vorgenommen. Zu der neuesten zählt das Hinzufügen der API für Ads, damit können Anbieter von Marketing-Software jetzt Tools zum Managen von Werbe-Kampagnen auf LinkedIn erstellen und Werbung auf LinkedIn besser genutzt und erfasst werden.

Adidas und Snoop Dogg fragen nach: Bist du ein Social Media Geizhals?

Wie oft hast du schon vergessen, deinen Facebook Freunden zum Geburtstag zu gratulieren? Ignorierst du Pinnwandeinträge deiner Freunde? Die App von adidas und Snoop Dog schafft Abhilfe und zeigt dir, wen du vergessen hast und bietet die die Gelegenheit, das wieder gut zumachen. In The Cautionary Tale of Ebenezer, warnt Snoop Dog davor, was passieren kann, wenn man ein “bah humbug-dizzle” ist…

Hausgerätehersteller Belling integriert Tweets in Geburstagskuchen

Zum 100. Geburtstag des britischen Hausgeräteherstellers Belling integrierte die Marke ihre Fans und Follower in die Gestaltung der Geburtstagstorte. Neben den wichtigsten britischen Events der letzten 100 Jahre, welche die Fans auf Facebook bestimmten, wurden auch Tweets mit dem Hashtag #Belling100years auf Esspapier gedruckt.

Tesco Wines veranstaltet Live Verkostung und Q&A Event auf Twitter

Für den britischen Weinhändler Tesco Wines führt We Are Social eine Twitter Weinverkostung und Q&A-Session mit Tesco’s „Master of Wine“ Laura Jewell durch. In einem Live-Videostream beantwortete Laura Fragen, die mit dem Hashtag #XmasWineSOS gestellt wurden. Die Follower konnten zusätzlich Weine für Weihnachten gewinnen.

Ab sofort auch heilige Tweets

Halleluja! Der Papst nennt nun einen eigenen Twitter-Kanal sein eigen. Einen? Nein, gleich acht Twitterkanäle in verschiedenen Sprachen werden zukünftig vom Oberhaupt der katholischen Kirche befüllt. Unter @pontifex_de findet sich der deutschsprachige Twitterkanal, daneben gibt es Kanäle auf Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Italienisch, Französisch und Arabisch. Der Kanal @Pontifex wird auf Englisch befüllt.

Im Moment ist der Twitterkanal noch etwas leer, erst am 12. Dezember gibt es den ersten Tweet von Seiner Heiligkeit. Über den Hashtag #AskPontifex kann man Benedikt sogar Fragen stellen.

Auch ansonsten ist der Papst im Social Web recht erfolgreich: 36.000 Abonnenten hat beispielsweise der englischsprachige YouTube Kanal des Vatikan. Auch dieser wird in verschiedenen Sprachen angeboten und sammelt so noch tausende weiterer Social Media-affiner Schäfchen ein.

Der gefälschte Armutsbericht und Twitter

Dass die Bundesregierung scharfe Formulierungen im Armutsbericht abgemildert hat, hat natürlich auch in den Social Media hohe Wellen geschlagen. Fremdschämen, Lügen über Lügen, Verwässern-verschleiern-versagen, sind noch die netteren Formulierungen, die die Nutzer finden. @Darth_Lehrer freut sich, dass der Bericht jetzt Reichtumsbericht heißt, andere Nutzer suchen lieber nach Anagrammen von Armutsbericht, beispielsweise “Rumbaschritte”.

@RAStadler hingegen erinnert die Sache an Pippi Langstrumpf: “Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt”.  Der Postillon freut sich über seine hellseherischen Fähigkeiten – die haben das ganze schon vor 2 Monaten vorhergesehen.

Facebook-News: Aktie im Höhenflug, möglicherweise eigene Facebook-Games und immer mehr Freunde

Für Facebook war es keine schlechte Woche: Die gebeutelten Anleger durften Kursgewinne einfahren, auch wenn der Ausgabepreis oder das Kurshoch vom September noch in weiter Ferne liegen.

Außerdem hat Facebook bekannt gegeben, dass man sich aus der engen Umklammerung mit dem Spielehersteller Zynga löst: Zynga muss nun keine Facebookwerbung mehr einblenden und kann auch andere Zahlungssysteme nutzen als das von Facebook. Gleichzeitig könnte Facebook nun auch selbst in den Spielemarkt einsteigen, was man aber laut eigener Aussage im Moment nicht vorhat. Das Geschäft von Zynga hatte in letzter Zeit an Power verloren, die bisherige Sonderstellung war dabei gleichzeitig Segen und Fluch für beide Seiten.

Sprach man früher immer von der magischen Zahl von 130 Freunden pro Facebooknutzer, sind es mittlerweile bei jungen Leuten schon 272 Freunde, mit denen sie im Durchschnitt auf Facebook verbunden sind. Sicherheit ist bei jungen Leute in Deutschland inzwischen anscheinend ein wichtiges Thema: Laut einer Studie nutzen 87 Prozent der Jugendlichen die Facebook Privacy Features, um ihre persönlichen Daten zu schützen.

Beste Social Media Kampagnen 2012 mit Heinz’s Grown Up Beanz

Die „Grown Up Beanz“ Kampagne wurde von Ecounsultancy unter die 10 besten Social Media Kamapagnen des Jahres gewählt. Die Kampagne zum Launch der neuen Geschmacksrichtung mit der mehr als 10.8 Mio. User erreicht und 22.000 Teilnehmer generiert wurden, wurde von We Are Social umgesetzt.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #60

von Dorothee Biedermann in mashup

Facebook hat eine Milliarde Nutzer

Rein rechnerisch findet sich jeder siebte Mensch auf Facebook. Vergangene Woche verkündete das Netzwerk, dass die Rekordmarke von 1 Milliarde Nutzern erreicht und geknackt wurde. Und nicht nur bei den Nutzerzahlen schwillt dem Zuckerberg-Clan die Brust, kommt die Verkündigung mit weiteren stolzen Zahlen daher:

Laut dem Netzwerk nutzen 600 Millionen Nutzer Facebook über mobile Geräte. Hinzu kommt, dass die meisten dieser Nutzer auf die Desktop Variante völlig verzichten. Aber das ist nicht alles:  1,13 Billionen Likes wurden verbucht, 140,3 Milliarden virtuelle Freundschaften gestiftet, 219 Milliarden Fotos geteilt, 17 Milliarden Menschen haben eingecheckt. Facebooks Wachstum seit 2009 war dementsprechend ein stetiger Marsch nach oben:

Der Kommentar von Mark Zuckerberg zu diesem Meilenstein in der Firmengeschichte von Facebook war eher verhalten. Zur Feier des Tages stellte das Unternehmen allerdings zum ersten Mal einen Werbefilm online – prominent platziert auf der Facebook Startseite und promotet über Ads. Das Video wirkt wie eine Fernsehwerbung, ist komisch liebenswert und steigert das Verlangen sich am Wochenende mal wieder nach einem neuen Stuhl umzuschauen.

Mark Zuckerberg ist sicherlich erfreut darüber die eine Milliarden Marke erreicht zu haben. Um dieses Ereignis zu feiern, denkt Facebook an die nächste Milliarde Nutzer. In einem Interview dazu erklärte Zuck, dass Facebook in Kürze einen Hackathon abhalten wird, um Ideen zu entwickeln wie dieses Ziel erreicht werden kann.

Indonesien an der Spitze der am schnellsten wachsenden Länder

Runtergebrochen auf die Länder, hat Indonesien seit vergangenem Monat 7,6 Millionen Facebook Nutzer gewonnen. Das ist ein eindrucksvoller Sprung von 19 Prozent und übersteigt deutlich das durchschnittlich erwartete Wachstum. Außerdem in den Top 5 der am schnellsten wachsenden Facebooknationen: Indien, die USA, Brasilien und Japan. Unglücklicherweise könnte der Erfolg in Indonesien viel Arbeit für Facebook bedeuten: Indonesien ist das Land mit den meisten Fake Accounts.

Facebook Ads steigern den Offline-Verkauf

Eine neue Studie von Facebook und DataLogix zeigt, dass Marken, die sich darauf fokussieren, ihre Reichweite auf Facebook zu maximieren, ihren gesamten ROI um 70 Prozent verbessern. Die Studie verdeutlicht, dass Clicks nicht die beste Messgröße für den Erfolg von Ads sind. Laut Facebook gehen 99 Prozent der Sales auf Ad Views zurück und nicht notwendigerweise auf Clicks oder Interaktionen. Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin bei Facebook meint:

“We now know that not only do people see the ads, we know they ring the cash registers.”

Offen bleibt natürlich die Frage, wie unabhängig die Studie ist, wenn sie von Facebook in Auftrag gegeben wurde.

‘Want’ und ‘Collect’ Buttons entdeckt

Gerüchte um die Einführung eines ‚Want’ Buttons auf Facebook halten sich schon seit einiger Zeit hartnäckig. Nun nimmt die Einführung genauere Formen an: Wie es scheint, hat Facebook die Funktionen von Pinterest ins Visier genommen und bläst zum Angriff. So testet die Plattform ein neues Feature namens ‚Collections’, dass es Händlern ermöglicht ‚Want’- und ‚Collect’-Buttons zu ihren Newsfeed-Postings hinzuzufügen. Das erlaubt es den Nutzern, auf ihren Profilen eine Art Wunschliste zu erstellen, die auf die Onlineshops weiterleiten, wenn man das Produkt anklickt. Mit sieben Partnern, unter anderem Pottery Barn, Victoria’s Secret und Fab.com, testet Facebook die Funktion derzeit. Bisher verlangt Facebook keine Gewinnbeteiligung, was sich langfristig vermutlich ändern wird.

Links in Privatnachrichten steigern Likezähler

Facebook hat zugegeben, private Nachrichten nach Links zu scannen. Wer in einer privaten Nachricht an Bekannte einen Link auf eine Seite mit einem Likezähler mitschickt, steigert automatisch die Anzahl der Likes der Seite. Dabei nimmt nicht die Anzahl der Fans auf Facebook zu, sondern nur der Zähler auf der Seite steigt. Im Moment gibt es allerdings laut Facebook noch einen Bug, der die Anzahl der Likes noch weiter erhöht, nämlich um zwei Likes pro Klick. Der Likezähler zählte übrigens schon immer die Anzahl der Likes, Posts und Shares für diese URL auf Facebook.

LinkedIn führt Unternehmensseiten in neuem Design ein

LinkedIn hat ein neues Design für seine Unternehmensseiten vorgestellt, das nun für alle eingeführt wurde. Zusätzlich dazu verkündete LinkedIn außerdem sein neues Feature ‚Updates’, das es erlaubt, ähnlich wie Facebooks ‚Pinned Posts’, Updates auf der Seite hervorzuheben. Econsultancy hat eine gute Übersicht über alle Neuerungen von LinkedIn erstellt. Wer sich für die Werdegänge einflussreicher Persönlichkeiten interessiert, nutzt eine weitere neue Funktion von LinkedIn und folgt 150 bekannten und tonangebenden Meinungsmachern auf LinkedIn.

Die Qual der Wahl!

Mercedes-Follower dürfen über den Inhalt des nächsten TV-Werbespots von Mercedes entscheiden. Dazu müssen sie nur #hide bzw. #evade zusammen mit #youdrive twittern und treffen damit die Auswahl über den Spot, der schließlich am Ende gezeigt wird.

Unternehmen haben die meisten Follower

Der Großteil der Twitter-User, nämlich 88%, sind Follower mindestens eines Unternehmensprofils. Der Grund dafür ist oftmals die Aussicht auf exklusiven Content oder spezielle Discounts. Obwohl sich laut Angaben von Twitter viele Unternehmen bisher schwer taten, mit einem werbewirksamen Konzept ihre Produkte über den Kurznachrichtendienst zu bewerben, scheint es in dieser Hinsicht doch einen Aufwärtstrend zu geben. Inzwischen folgt mehr als die Hälfte der Twitter-Nutzer sogar über sechs Unternehmen.

Twitter-Kooperation mit Nielsen

Um zu erfahren, wie Kampagnen bei Nutzern ankommen, haben Twitter und Nielsen @TwitterSurveys gelauncht. Über das Feature werden User nach ihrer Meinung gefragt und liefern so den Unternehmen ein Feedback zu ihren Kampagnen – wobei es sich vorerst nur um eine kleine Anzahl von Usern handelt. Spätestens im nächsten Jahr wird das Feature für mehr Unternehmen verfügbar sein.

Ads von Fashion Magazinen bei Twitter

Das Fashion Magazine People StyleWatch nutzt den Twitter-Background für die Schaltung einer Werbeanzeige von Jergens.Da Twitter dafür im Vorfeld grünes Licht gegeben hat, wird ähnliches in Zukunft vermutlich öfter zu sehen sein. Das dürfte für diejenigen eine schlechte Nachricht sein, die es gerne übersichtlich haben.

Cow Power von Ben & Jerry’s

Londoner Twitter-User durften als erstes die neue Geschmacksrichtung Cow Power testen. Einzige Bedingung: Sie mussten Ben & Jerry’s Werbekampagne „Supporting Better Dairy“ mit einem Tweet unterstützten. Das ließen sich unsere Kollegen im Londoner Office nicht zweimal sagen und waren die ersten an der mobilen Eistheke! Es hat wohl geschmeckt, wie man sieht.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #58

von Dorothee Biedermann in mashup

In Social Media kommt die Beziehung vor den Zahlen

Awareness, ein US Unternehmen, das Social Marketing Software vertreibt, hat eine Umfrage unter amerikanischen Werbetreibenden veröffentlicht und einige interessante Antworten bekommen: So gaben 78 Prozent der Befragten an, mit Social Media ein besseres Engagement ihrer Kunden erzielen zu wollen, gefolgt von 51 Prozent, die eine höhere Umsatzentwicklung erwarten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Werber mehr Wert darauf legen, Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen, als reine Zahlen abzurufen.

Geht es um die Art des Aufwands für Social Media wollen Werber (66 Prozent) an erster Stelle in mehrere Social Media Präsenzen investieren. 56 Prozent wollen die Frequenz der Postings verbessern und 50 Prozent verstärkt die Social Media Aktivitäten mit den existierenden Marketing-Initativen verbinden.

Facebook testet Mobile Ads

Worauf Werber schon seit geraumer Zeit warten, ist nun Wirklichkeit geworden: Facebook erweitert seine Marketingstrategie und testet Ads für Mobile. Damit erreicht die Werbewirtschaft künftig auch User, die Facebook überwiegend mobil nutzen und denen Ads bisher erspart blieben.

Die Beta-Version des neuem Mobile Ad Networks ermöglicht Marketern, auf Basis der Facebook-Nutzerinformationen gezielt Anzeigen an die User auszuliefern. Ausgewählt werden kann nach Alter, Geschlecht, Location, Likes und grundsätzlich allen anderen Optionen aus dem Facebooks Ads Marketplace-Repertoire.

Die Ads werden laut Techcrunch „non-social“ sein, das bedeutet, wenn User mit der Werbung interagieren, wird das nicht an das Netzwerk weitergegeben.

Highlighten privater Posts geht in die zweite Runde

Wurden die Mobile Ads von den Werbern herbeigesehnt, dürfen sich jetzt auch die größeren Selbstdarsteller auf Facebook über eine Ausweitung von „Highlights“, dem (Eigen-)Promotion-Tool freuen. Dieses ermöglicht Usern durch Einsatz von Geld mehr Reichweite für ihre wichtigsten Posts zu kaufen. Nach einer erfolgreichen Einführung im Mai dieses Jahres wird die Betaphase ausgeweitet. Bleibt zu hoffen, dass den falschen Leuten der Geldbeutel nicht zu locker sitzt.

Facebook Offers im Rollout

Facebook Offers haben die Testphase bereits bestanden und befinden sich mittlerweile im globalen Rollout. Was auf der fMC 2012 im Februar vorgestellt wurde ist damit als Funktion für Facebook Seiten mit mehr als 400 Fans verfügbar. In der Beta-Version konnten das Produkt erste Erfolge für seine User erzielen und hat sich damit das offizielle Release gesichert.

Von nun an können die Unternehmen direkt über ihre Seiten Angebote an ihre Fans weiterleiten. Als Resultat der Testphase wurde noch einmal an den Offers geschraubt und zur ursprünglichen Variante erweiterte Funktionalitäten wie die Einbindung von “Bar Codes” und “Unique Codes” hinzugefügt. Die Einbindung von “Unique Codes” ermöglicht Offer-Angebote in Zusammenhang mit Online Shops. Robin Grant, unser Global Managing Director bei We Are Social, zeigt sich erfreut über die Einführung der Unique Codes:

“The introduction of unique codes finally makes Facebook’s Offers a mature and usable product for retailers wanting to drive volume sales and CPG brands wanting to drive trial.”

Zu den erweiterten Funktionen kommt eine zusätzliche Änderung, die wenig überrascht. Wie in der ursprünglichen Variante können die Facebook Offers zwar kostenlos erstellt werden – aber nur in Begleitung mit Ad-Budget erreichen die Angebote Reichweite im Newsfeed. Eine weitere Einkommensquelle für Facebook, die sich auch positiv für die Nutzer auswirken kann und verhindert, dass der Newsfeed mit irrelevanten Angeboten zugespammt wird.

Facebooks Custom Audience-Funktion ausgeweitet

Unternehmen sind wieder einen Schritt weiter, was das Erreichen bestehender Kunden angeht, die noch keine Fans der Facebook-Seite sind. Denn das Netzwerk hat seine Custom Audience-Funktion für Werbetreibende erweitert. Nicht nur Unternehmen mit Managed Account können nun darauf zugreifen, das Feature ist auch über Power Editor und Facebook Advertising API verfügbar.

Mit der Targeting Option können Unternehmen Daten, die sie von ihren Kunden gesammelt haben, auf Facebook hochladen, wo diese mit den Netzwerk-Daten abgeglichen werden. User, die zu einem früheren Zeitpunkt zugestimmt haben, ihre Daten an das Unternehmen weiterzugeben, aber auf Facebook nicht mit der Marke vernetzt sind, können so über gezielte Ads erreicht werden.

Google+ hat 400 Millionen Nutzer, true story…

Genug zu Facebook fürs Erste, Google+ klopft an und beansprucht Social Media-Relevanz für sich. Denn das Netzwerk hat 400 Millionen registrierte Nutzer. Ja wirklich! Sollen die Argwöhnischen argwöhnen, es scheint tatsächlich als ob Google+ eine gewisse Basis an Fans verzeichnen kann.

Laut Vic Gundotra, Googles Vice President of Engineering zählen 100 Millionen der 400 Millionen zu den aktiven Nutzern. Offensichtlich verfügt Google+ über viele potentielle Nutzer, schafft es aber nur, ein Viertel zu aktivieren. Die Herausforderung ist klar.

Social Media, Datenschutz und Privatsphäre

Datenschützer in Europa können einen Erfolg gegenüber Facebook verbuchen: Nach langer Kritik deaktiviert das Netzwerk nun die umstrittene Gesichtserkennung. Bis zum 15. Oktober sollen alle dafür bisher erstellten Nutzerprofile gelöscht werden.

Die Privatsphäre der Nutzer in Social Media ist immer wieder ein Thema, das Gemüter hochkochen lässt. Zu viele wertvolle Daten und Informationen, die unbedacht geteilt werden, manch ein User weiß gar nicht was das Netz alles über ihn weiß. Die Infographik von siliconrepublic.com räumt ein wenig auf und erklärt die Risiken die beim Posten in Social Networks bestehen.

Endorsements: Zustimmung auf LinkedIn

Like, +1 oder favorisieren. Jetzt kommen Endorsements dazu. LinkedIn führt seine eigene Version der Zustimmung ein. Likes für Status Updates und Gruppenposts gibt’s bereits, das neue Feature soll dazu dienen, die Expertise von Fachkräften anzuerkennen und eine professionellere Richtung anstreben.

Endorsements startet zunächst auf Englisch in den Vereinigten Staaten, Indien, Neuseeland und Australien und soll dann auch auf andere Sprachen und Länder ausgeweitet werden. Es wird sich zeigen, für was sich der Xing-Konkurrent in Deutschland entscheiden wird. Endorsement dürfte ein zu sperriger Ausdruck sein unter dem sich die deutschen User wenig vorstellen können.

So funktioniert’s:

Vimeo führt Tip Jar und Pay-per-View Service ein

Vimeo ist eine prominente Alternative zu YouTube und bisher kostenfreie Plattform für gestalterische Talent und ambitionierte Filmemacher. Jetzt schaut sich das Videoportal offensichtlich nach Einnahmequellen um und erlaubt auch seinen Mitgliedern, etwas zu verdienen: Mit dem Spendenbutton Tip Jar können Besucher den Videomachern einen Beitrag überweisen. Künftig sollen auch kostenpflichtige Videos in das Angebot aufgenommen werden.

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