Here are all of the posts tagged ‘Social Media’.

We Are Social’s Tuesday Tune-up #64

von Dorothee Biedermann in mashup

Stärkeres Kaufverhalten durch Social Media

Laut einer neuen Studie von LoyaltyOne kann die Interaktion mit Kunden in Social Media deren Kaufverhalten um bis zu 30 Prozent steigern. Nach zweijähriger Analyse der Interaktion mit dem kanadischen AIR MILES Reward Program in sozialen Medien und den Transaktions-Daten des Programms, konnte die Studie den begehrten Zusammenhang nachweisen. Die Meilensammler, die außerdem an Social Media Events oder Aktionen teilnahmen steigerten ihre Käufe bei AIR MILES Partnern um 15 bis 30 Prozent verglichen mit den Sammlern die nicht teilnahmen.

Führungskräfte nutzen Social Media, halten es aber von ihren Unternehmen fern

Untersuchungen der Stanford University haben entdeckt, dass obwohl 90 Prozent der CEO und Führungskräfte behaupten die Effekte von Social Media zu verstehen, nur 32 Prozent ihre Performance tatsächlich durch Monitorings überwachen und messen. Die Mehrheit der Befragten aus öffentlichen und privaten Unternehmen gab an persönliche LinkedIn und Facebook Accounts zu besitzen, nur 59 Prozent wenden Social Media allerdings zu Unternehmenszwecken an. Die Zahl fällt weiter ab, wenn nach Werbeschaltung in Social Media gefragt wird. Nur 49 Prozent sind hier aktiv, die restlichen scheinen unsicher wie sie sich in diesem Bereich bewegen sollen.

PR Agenturen fehlt ein zuverlässiger Monitoring Service

Halloween ist vorbei, aber diese Zahl birgt Schrecken: 91 Prozent der PR Agenturen in UK geben an, keinen zuverlässigen Social Media Monitoring Service anbieten zu können. Wer Angst hat, ebenfalls Kunde einer solchen Agentur zu sein, weiß wo er uns findet…

Facebook: Freies Wifi gegen Check-ins

Klingt interessant: Facebook testet einen neuen Service der lokalen Betrieben freie WiFi Zugänge anbietet. Der Internetzugang kommt dabei von den Betrieben, Facebook stellt den Router. Gekoppelt ist der Zugang an Check-Ins über Facebook. Wer sich an einem Ort einloggt wird automatisch auf die Fanseite weitergeleitet und kann von dort aus weiter durch das Web surfen. Die Seitenbetreiber können anschließend nachvollziehen, wie viele Fans sie dadurch hinzugewonnen haben. Der Vorteil für die Nutzer ist, dass sie langwierige Anmeldungen umgehen können.

Nach Stühlen sind auch Pools wie Facebook!

Facebook sieht über die Kritik an seiner Werbung „Chairs are like Facbook” hinweg oder zeigt sich zumindest unbeeindruckt. Denn jetzt hat das Unternehmen auf der Timeline ein neues Bild gepostet und das verkündet „Pools are like Facebook“. Der Begleit-Post lautet: „Swimming-Pools sind voll mit Menschen. Manche kennst du, andere nicht. Und ab und an siehst du etwas, dass du vielleicht nicht solltest. Deshalb sind Swimming-Pools ein wenig wie Facebook.“ Aha!

Twitter launcht Instagram Konkurrenz

Twitter hat von Facebook gelernt und erkannt: Was sich nicht kaufen lässt, wird selbst entwickelt. In den kommenden Monaten wird ein Update von Twitter erwartet, das den Nutzern ermöglicht Bilder mit Filtern zu bearbeiten und Instagram zu umgehen. Nach der Übernahme von Instagram durch Facebook hatte Twitter ein paar Dienste ins Auge gefasst, um seinerseits einen Fotoservice aufzukaufen. Auch wenn im Juni ein Abkommen mit Photobucket geschlossen wurde, blieb das eigentliche Ziel ohne Erfolg. Die hohen Preise führten schließlich zu der Entscheidung selbst tätig zu werden.

Verbessertes Google+ Hangout

Google+ hat weiter an der Optimierung der Hangouts gearbeitet und bescheinigt dem Ergebnis ein „besseres Aussehen und eine einfachere Nutzung“. Erzielt wurde dies durch eine Seitenleiste, die versteckt werden kann und Funktionen wie Einladungen, Chats und Apps integriert. Benachrichtigungen wurden mit Farben versehen. Alerts sind rot, Aktionen blau und Ankündigungen grau. Apps sollen künftig einfacher zu finden sein. Auf der Seitenleiste werden die meistgenutzten Apps gezeigt, die beliebig entfernt werden können.

Themen der US-Wahl 2012 auf Twitter

Heute Nacht wissen wir Bescheid, ob die Vereinigten Staaten Obama treu bleiben oder es Romneys Amerika wird. Twitter hat in seinen Daten gekramt und eine interaktive Karte der USA erstellt, welche die Interaktionsrate mit den Tweets der Präsidentschaftskandidaten zeigt. Ebenso werden die Themen der Wahl nach Involvement der jeweiligen Staaten ausgegeben. Die Grafik zeigt, welche Tweets der beiden Präsidentschaftsanwärter am meisten Interaktionen zählen und wo diese herkommen.

Man City App für virtuelle Fussball-Sticker

Fussball und Sticker haben eine langjährige gemeinsame Geschichte. Grund genug für den Fussballclub Manchester City diese alte Liebe aufzugreifen und eine Facebook App zu entwickeln, die es Fans erlaubt ihre Köpfe auf die Bilder der Spieler wie Balotelli zu setzen und damit einen eigenen virtuellen Fussball-Sticker zu erstellen.

Twitter goes Fashion

Zum Start von 4G in Großbritannien hat sich X-Factor Jurorin Nicole Scherzinger in Schale geworfen. Sie trug ein Kleid, das in Echtzeit die Tweets anzeigte, die passend zum Event den Hashtag #tweetthedressjudge trugen.

Foursquare, Twitter und der Hurrikan Sandy

Foursquare hat vor ein paar Tagen eine Grafik getweetet, die zeigt wie die Gefahr durch den Hurrikan Sandy fast ganz Lower Manhattan lahmgelegt und quasi leergefegt hat. Die Grafik vergleicht die Check-Ins in Manhattan zwischen Samstag und Mittwoch. Während die Check-Ins sich Samstag über die gesamte Länge der Insel verteilten, zeigt sich am Mittwoch kaum virtuelle Aktivität in Lower Manhattan.

Fehlendes Handy- und Festnetz, führte zu verstärkter Kommunikation über Twitter und hat das Unternehmen veranlasst einige interessante Zahlen und Fakten weiterzuleiten.

Instagram führt Webprofile ein

Zwei Jahre nach dem Launch für das iPhone führt Instagram Webprofile ein. Die Verbindung mit Facebook lässt sich nicht leugnen wenn man die Optik der Profile betrachtet.

 

tagged: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

We Are Social’s Tuesday Tune-up #63

von Dorothee Biedermann in mashup

Mehr Unternehmen integrieren Social Media

Eine neue Umfrage des Internet Advertising Bureau (IAB) hat rausgefunden, dass 55 Prozent der Führungskräfte in UK ihre Unternehmensstrategie ändern und verstärkt Social Media integrieren. Obwohl damit mittlerweile die Mehrheit der Unternehmen die Notwendigkeit und den Nutzen von Social Media erkannt hat, bleibt alarmierend, dass ganze 45 Prozent weiterhin an den alten Strukturen festhalten – was zumeist auf einen Mangel an Vertrauen und fehlendes Wissen zurückzuführen ist. Zusätzlich beängstigend ist die Tatsache, dass nur 45 Prozent der Unternehmen ihre Social Media Präsenzen nutzen um die Bekanntheit ihrer Marken zu steigern und noch weniger (28 Prozent) um mit ihren Kunden zu interagieren.

Facebook veröffentlicht Quartalszahlen

Facebook hat seine Umsatzzahlen für das dritte Quartal dieses Jahres veröffentlicht. Mit  1.262 Milliarden US-Dollar konnte das Netzwerk sich gegenüber 2011 um 32 Prozent steigern. Damals hatte Facebook zum gleichen Zeitpunkt 954 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Werbeeinnahmen machten mit 1.09 Milliarden US-Dollars ganze 86 Prozent des Gesamtumsatzes aus und damit 36 Prozent mehr als im vorherigen Jahr.

Auch bei den monatlich aktiven Nutzern mit 1.01 Milliarden und den täglich aktiven Nutzern mit durchschnittlich 584 Millionen konnte Facebook zulegen.

Den größten Sprung machte die Plattform bei den Mobilen Usern. Diese stiegen um 61 Prozent auf 604 Millionen an.

Marken erzielen fünfmal mehr Reichweite mit Facebook Ads

Es ist keine Überraschung, dass Marken die Werbung auf Facebook schalten insgesamt mehr Reichweite erzielen. Insbesondere seit Facebook den EdgeRank Algorithmus geändert hat. Aber wie groß ist der Zugewinn an Reichweite? Facebook hat die Top 100 Unternehmensseiten mit den größten Fanzahlen untersucht und herausgefunden, dass die Nutzung von bezahlter Werbung von fünfmal mehr Personen gesehen wurde. Die Reichweite eines einzelnen Posts wurde um mehr als 100 Prozent verstärkt und die Sichtbarkeit der Post der gesamten Woche signifikant gesteigert. Die Studie zeigte zusätzlich, dass die neu gewonnenen Fans lieber shoppen als der durchschnittliche Internet-Nutzer und stärker engagiert sind hinsichtlich der Marke. Während ausgezeichneter Content ein wichtiger Schritt für hohe Reichweite ist, scheint die Kombination mit bezahltem Content das Mittel zu sein diesen darüber hinaus weiter zu verbreiten.

Twitter ermöglicht Targeting nach Geschlecht

Es war der Wunsch vieler Werber, jetzt hat Twitter ihn erfüllt: Promoted Tweets können künftig nach Geschlecht ausgegeben werden. Problematisch war hier, dass Twitter seine Nutzer nicht nach der Angabe ihres Geschlechtes fragt und eine Einteilung damit unmöglich erschien. Der Mikroblogging-Dienst hat deshalb auf andere Signale zurückgegriffen um seine Nutzer nach Geschlecht zu identifizieren. Anhand von Twitternamen und den Accounts denen der Nutzer folgt, konnte in 90 Prozent der Fälle das zutreffende Geschlecht identifiziert werden. Nutzerprofile, die keine eindeutige Einteilung zulassen, werden nicht einbezogen in das Targeting.

Mehr als 2.000 Marken nutzen „expanded Tweets“

2.000 Partner sind mittlerweile an Bord von Twitter Cards, welche genutzt werden um Tweets durch Vorschauen auf gepostete Links, Fotos und Videos zu erweitern. Was mit einer kleinen Gruppe von Partnern begann, ist nun deutlich gewachsen. Das Potential das dahinter liegt ist groß und bedeutet für Twitter eine Möglichkeit sein Angebot weiter zu monetarisieren, indem der Dienst Anteile an den Sales verlangt die über “expanded Tweets” generiert werden.

Pinterest motiviert stärker zu Online-Shopping als Facebook

Eine neue Studie hat rausgefunden, dass Pinterest eine der Top Online-Plattformen für Online-Shopper ist um nach neuen Produkten zu suchen, womit der Bildersharing-Dienst Facebook hinter sich lässt. 70 Prozent der Befragten geben an sich auf Pinterest inspirieren zu lassen während das nur auf 17 Prozent der Facebook Nutzer zutrifft.

Pinterest Nutzer können sich verifizieren lassen

Pinterest Nutzer können jetzt beweisen, dass sie tatsächlich die Person sind, die sie vorgeben zu sein oder zumindest, dass die angegebene Webseite zu ihnen gehört. Das neue Feature wird für alle mit einer Top-Level Domain verfügbar sein und befindet sich aktuell im Roll-Out. Überpüfte Nutzer haben künftig ein kleines Häkchen neben der URL ihres Profils, ähnlich Twitter wo die Namen der verifizierte Accounts markiert sind. Das Feature unterscheidet sich aber insofern, dass auf Pinterest der Verifikationsprozess eigenständig eingeleitet werden kann und man nicht warten muss bis der Service angeboten wird.

Yelp kauft den deutschen Konkurrenten Qype

Yelp, das Online-Bewertungsportal für lokale Geschäfte und Dienstleistungen aus den USA, hat einen weiteren Schritt unternommen sich global durchzusetzen und mit Qype seinen größten Konkurrenten in Europa aufgekauft. Rund 50 Millionen US-Dollar soll die Übernahme dem börsennotierte Unternehmen aus San Francisco wert gewesen sein. Qype mit Sitz in Hamburg ist mittlerweile Marktführer in Deutschland, in neun Sprachen verfügbar und vielen Ländern Europas aktiv. Gemeinsam dürften die Bewertungsportale an die 93 Millionen Nutzer zählen.

Halloween Kampagnen von Tesco Wine und Topshop

Dass Halloween auf Mittwoch fällt, dürfte einige Deutsche zusätzlich motivieren sich ein gruseliges Outfit überzuwerfen, ist Allerheiligen hierzulande schließlich Feiertag. We Are Social UK hat, um den Event mit dem Kunden Tesco und seinen Followern zu feiern, den Hashtag #HalloWine ins Leben gerufen, verbunden mit der Chance ein paar Weinflaschen zu gewinnen. Auch Topshop hat Halloween einen Hashtag gewidmet und ruft seine Follower auf ihre schaurigsten Kostüme unter #TrickorTweet zu teilen um In-Store Goodies zu gewinnen. Die Follower können vor Ort in ausgewählten Stores ihre Tweets mit Hashtag den Verkäufern zeigen und erhalten im Gegenzug kostenlose Kosmetikprodukte. Das Bild des Tages gewinnt außerdem ein Geschenkgutschein im Wert von £100.

Kenco Likes retten den Regenwald

Der Kaffeehersteller Kenco hat eine neue Kampagne gestartet die gelobt für jedes Like, dass sie auf ihrer Facebookseite erhalten einen Quadratmeter des Kolumbianischen Regenwaldes zu schützen. Die Facebook Nutzer können zur Seite zurückkehren, um zu sehen wie stark das geschützte Gebiet durch die hinzukommenden Likes bereits gewachsen ist.

Burda übernimmt Xing

Schon länger hat sich der Medienkonzern Burda als Hauptaktionär bei Xing engagiert. Jetzt teilte die Burda Digital GmbH mit, dass der Verlag mit einem Stimmrechtsanteil von knapp 39 Prozent die Kontrolle über das Karrierenetzwerk übernimmt. Pflichtgemäß wurde den Xing-Aktionären ein Angebot über die restlichen Teile unterbreitet. Anleger raten von einem Verkauf ab und sehen Potential, dass die Aktien weiter wachsen werden bzw. dass später LinkedIn Interesse an einer Übernahme zeigt.

Targeted posts funktionieren für knapp 60 Prozent der Deutschen

Eine Studie von Ipsos OTX und Ipsos Global@dvisor zeigt, dass die Mehrheit der Internet-Nutzer maßgeschneiderte Werbung positiv bewertet. Nur 44 Prozent der Befragten bevorzugen allgemeine Werbung, 56 Prozent der Nutzer wünschen sich Werbung die sich an ihren Interessen orientiert. Insbesondere bei Frauen und Besserverdienern zeigte sich eine erhöhte Akzeptanz.

tagged: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

We Are Social’s Tuesday Tune-up #60

von Dorothee Biedermann in mashup

Facebook hat eine Milliarde Nutzer

Rein rechnerisch findet sich jeder siebte Mensch auf Facebook. Vergangene Woche verkündete das Netzwerk, dass die Rekordmarke von 1 Milliarde Nutzern erreicht und geknackt wurde. Und nicht nur bei den Nutzerzahlen schwillt dem Zuckerberg-Clan die Brust, kommt die Verkündigung mit weiteren stolzen Zahlen daher:

Laut dem Netzwerk nutzen 600 Millionen Nutzer Facebook über mobile Geräte. Hinzu kommt, dass die meisten dieser Nutzer auf die Desktop Variante völlig verzichten. Aber das ist nicht alles:  1,13 Billionen Likes wurden verbucht, 140,3 Milliarden virtuelle Freundschaften gestiftet, 219 Milliarden Fotos geteilt, 17 Milliarden Menschen haben eingecheckt. Facebooks Wachstum seit 2009 war dementsprechend ein stetiger Marsch nach oben:

Der Kommentar von Mark Zuckerberg zu diesem Meilenstein in der Firmengeschichte von Facebook war eher verhalten. Zur Feier des Tages stellte das Unternehmen allerdings zum ersten Mal einen Werbefilm online – prominent platziert auf der Facebook Startseite und promotet über Ads. Das Video wirkt wie eine Fernsehwerbung, ist komisch liebenswert und steigert das Verlangen sich am Wochenende mal wieder nach einem neuen Stuhl umzuschauen.

Mark Zuckerberg ist sicherlich erfreut darüber die eine Milliarden Marke erreicht zu haben. Um dieses Ereignis zu feiern, denkt Facebook an die nächste Milliarde Nutzer. In einem Interview dazu erklärte Zuck, dass Facebook in Kürze einen Hackathon abhalten wird, um Ideen zu entwickeln wie dieses Ziel erreicht werden kann.

Indonesien an der Spitze der am schnellsten wachsenden Länder

Runtergebrochen auf die Länder, hat Indonesien seit vergangenem Monat 7,6 Millionen Facebook Nutzer gewonnen. Das ist ein eindrucksvoller Sprung von 19 Prozent und übersteigt deutlich das durchschnittlich erwartete Wachstum. Außerdem in den Top 5 der am schnellsten wachsenden Facebooknationen: Indien, die USA, Brasilien und Japan. Unglücklicherweise könnte der Erfolg in Indonesien viel Arbeit für Facebook bedeuten: Indonesien ist das Land mit den meisten Fake Accounts.

Facebook Ads steigern den Offline-Verkauf

Eine neue Studie von Facebook und DataLogix zeigt, dass Marken, die sich darauf fokussieren, ihre Reichweite auf Facebook zu maximieren, ihren gesamten ROI um 70 Prozent verbessern. Die Studie verdeutlicht, dass Clicks nicht die beste Messgröße für den Erfolg von Ads sind. Laut Facebook gehen 99 Prozent der Sales auf Ad Views zurück und nicht notwendigerweise auf Clicks oder Interaktionen. Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin bei Facebook meint:

“We now know that not only do people see the ads, we know they ring the cash registers.”

Offen bleibt natürlich die Frage, wie unabhängig die Studie ist, wenn sie von Facebook in Auftrag gegeben wurde.

‘Want’ und ‘Collect’ Buttons entdeckt

Gerüchte um die Einführung eines ‚Want’ Buttons auf Facebook halten sich schon seit einiger Zeit hartnäckig. Nun nimmt die Einführung genauere Formen an: Wie es scheint, hat Facebook die Funktionen von Pinterest ins Visier genommen und bläst zum Angriff. So testet die Plattform ein neues Feature namens ‚Collections’, dass es Händlern ermöglicht ‚Want’- und ‚Collect’-Buttons zu ihren Newsfeed-Postings hinzuzufügen. Das erlaubt es den Nutzern, auf ihren Profilen eine Art Wunschliste zu erstellen, die auf die Onlineshops weiterleiten, wenn man das Produkt anklickt. Mit sieben Partnern, unter anderem Pottery Barn, Victoria’s Secret und Fab.com, testet Facebook die Funktion derzeit. Bisher verlangt Facebook keine Gewinnbeteiligung, was sich langfristig vermutlich ändern wird.

Links in Privatnachrichten steigern Likezähler

Facebook hat zugegeben, private Nachrichten nach Links zu scannen. Wer in einer privaten Nachricht an Bekannte einen Link auf eine Seite mit einem Likezähler mitschickt, steigert automatisch die Anzahl der Likes der Seite. Dabei nimmt nicht die Anzahl der Fans auf Facebook zu, sondern nur der Zähler auf der Seite steigt. Im Moment gibt es allerdings laut Facebook noch einen Bug, der die Anzahl der Likes noch weiter erhöht, nämlich um zwei Likes pro Klick. Der Likezähler zählte übrigens schon immer die Anzahl der Likes, Posts und Shares für diese URL auf Facebook.

LinkedIn führt Unternehmensseiten in neuem Design ein

LinkedIn hat ein neues Design für seine Unternehmensseiten vorgestellt, das nun für alle eingeführt wurde. Zusätzlich dazu verkündete LinkedIn außerdem sein neues Feature ‚Updates’, das es erlaubt, ähnlich wie Facebooks ‚Pinned Posts’, Updates auf der Seite hervorzuheben. Econsultancy hat eine gute Übersicht über alle Neuerungen von LinkedIn erstellt. Wer sich für die Werdegänge einflussreicher Persönlichkeiten interessiert, nutzt eine weitere neue Funktion von LinkedIn und folgt 150 bekannten und tonangebenden Meinungsmachern auf LinkedIn.

Die Qual der Wahl!

Mercedes-Follower dürfen über den Inhalt des nächsten TV-Werbespots von Mercedes entscheiden. Dazu müssen sie nur #hide bzw. #evade zusammen mit #youdrive twittern und treffen damit die Auswahl über den Spot, der schließlich am Ende gezeigt wird.

Unternehmen haben die meisten Follower

Der Großteil der Twitter-User, nämlich 88%, sind Follower mindestens eines Unternehmensprofils. Der Grund dafür ist oftmals die Aussicht auf exklusiven Content oder spezielle Discounts. Obwohl sich laut Angaben von Twitter viele Unternehmen bisher schwer taten, mit einem werbewirksamen Konzept ihre Produkte über den Kurznachrichtendienst zu bewerben, scheint es in dieser Hinsicht doch einen Aufwärtstrend zu geben. Inzwischen folgt mehr als die Hälfte der Twitter-Nutzer sogar über sechs Unternehmen.

Twitter-Kooperation mit Nielsen

Um zu erfahren, wie Kampagnen bei Nutzern ankommen, haben Twitter und Nielsen @TwitterSurveys gelauncht. Über das Feature werden User nach ihrer Meinung gefragt und liefern so den Unternehmen ein Feedback zu ihren Kampagnen – wobei es sich vorerst nur um eine kleine Anzahl von Usern handelt. Spätestens im nächsten Jahr wird das Feature für mehr Unternehmen verfügbar sein.

Ads von Fashion Magazinen bei Twitter

Das Fashion Magazine People StyleWatch nutzt den Twitter-Background für die Schaltung einer Werbeanzeige von Jergens.Da Twitter dafür im Vorfeld grünes Licht gegeben hat, wird ähnliches in Zukunft vermutlich öfter zu sehen sein. Das dürfte für diejenigen eine schlechte Nachricht sein, die es gerne übersichtlich haben.

Cow Power von Ben & Jerry’s

Londoner Twitter-User durften als erstes die neue Geschmacksrichtung Cow Power testen. Einzige Bedingung: Sie mussten Ben & Jerry’s Werbekampagne „Supporting Better Dairy“ mit einem Tweet unterstützten. Das ließen sich unsere Kollegen im Londoner Office nicht zweimal sagen und waren die ersten an der mobilen Eistheke! Es hat wohl geschmeckt, wie man sieht.

tagged: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

We Are Social’s Tuesday Tune-up #58

von Dorothee Biedermann in mashup

In Social Media kommt die Beziehung vor den Zahlen

Awareness, ein US Unternehmen, das Social Marketing Software vertreibt, hat eine Umfrage unter amerikanischen Werbetreibenden veröffentlicht und einige interessante Antworten bekommen: So gaben 78 Prozent der Befragten an, mit Social Media ein besseres Engagement ihrer Kunden erzielen zu wollen, gefolgt von 51 Prozent, die eine höhere Umsatzentwicklung erwarten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Werber mehr Wert darauf legen, Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen, als reine Zahlen abzurufen.

Geht es um die Art des Aufwands für Social Media wollen Werber (66 Prozent) an erster Stelle in mehrere Social Media Präsenzen investieren. 56 Prozent wollen die Frequenz der Postings verbessern und 50 Prozent verstärkt die Social Media Aktivitäten mit den existierenden Marketing-Initativen verbinden.

Facebook testet Mobile Ads

Worauf Werber schon seit geraumer Zeit warten, ist nun Wirklichkeit geworden: Facebook erweitert seine Marketingstrategie und testet Ads für Mobile. Damit erreicht die Werbewirtschaft künftig auch User, die Facebook überwiegend mobil nutzen und denen Ads bisher erspart blieben.

Die Beta-Version des neuem Mobile Ad Networks ermöglicht Marketern, auf Basis der Facebook-Nutzerinformationen gezielt Anzeigen an die User auszuliefern. Ausgewählt werden kann nach Alter, Geschlecht, Location, Likes und grundsätzlich allen anderen Optionen aus dem Facebooks Ads Marketplace-Repertoire.

Die Ads werden laut Techcrunch „non-social“ sein, das bedeutet, wenn User mit der Werbung interagieren, wird das nicht an das Netzwerk weitergegeben.

Highlighten privater Posts geht in die zweite Runde

Wurden die Mobile Ads von den Werbern herbeigesehnt, dürfen sich jetzt auch die größeren Selbstdarsteller auf Facebook über eine Ausweitung von „Highlights“, dem (Eigen-)Promotion-Tool freuen. Dieses ermöglicht Usern durch Einsatz von Geld mehr Reichweite für ihre wichtigsten Posts zu kaufen. Nach einer erfolgreichen Einführung im Mai dieses Jahres wird die Betaphase ausgeweitet. Bleibt zu hoffen, dass den falschen Leuten der Geldbeutel nicht zu locker sitzt.

Facebook Offers im Rollout

Facebook Offers haben die Testphase bereits bestanden und befinden sich mittlerweile im globalen Rollout. Was auf der fMC 2012 im Februar vorgestellt wurde ist damit als Funktion für Facebook Seiten mit mehr als 400 Fans verfügbar. In der Beta-Version konnten das Produkt erste Erfolge für seine User erzielen und hat sich damit das offizielle Release gesichert.

Von nun an können die Unternehmen direkt über ihre Seiten Angebote an ihre Fans weiterleiten. Als Resultat der Testphase wurde noch einmal an den Offers geschraubt und zur ursprünglichen Variante erweiterte Funktionalitäten wie die Einbindung von “Bar Codes” und “Unique Codes” hinzugefügt. Die Einbindung von “Unique Codes” ermöglicht Offer-Angebote in Zusammenhang mit Online Shops. Robin Grant, unser Global Managing Director bei We Are Social, zeigt sich erfreut über die Einführung der Unique Codes:

“The introduction of unique codes finally makes Facebook’s Offers a mature and usable product for retailers wanting to drive volume sales and CPG brands wanting to drive trial.”

Zu den erweiterten Funktionen kommt eine zusätzliche Änderung, die wenig überrascht. Wie in der ursprünglichen Variante können die Facebook Offers zwar kostenlos erstellt werden – aber nur in Begleitung mit Ad-Budget erreichen die Angebote Reichweite im Newsfeed. Eine weitere Einkommensquelle für Facebook, die sich auch positiv für die Nutzer auswirken kann und verhindert, dass der Newsfeed mit irrelevanten Angeboten zugespammt wird.

Facebooks Custom Audience-Funktion ausgeweitet

Unternehmen sind wieder einen Schritt weiter, was das Erreichen bestehender Kunden angeht, die noch keine Fans der Facebook-Seite sind. Denn das Netzwerk hat seine Custom Audience-Funktion für Werbetreibende erweitert. Nicht nur Unternehmen mit Managed Account können nun darauf zugreifen, das Feature ist auch über Power Editor und Facebook Advertising API verfügbar.

Mit der Targeting Option können Unternehmen Daten, die sie von ihren Kunden gesammelt haben, auf Facebook hochladen, wo diese mit den Netzwerk-Daten abgeglichen werden. User, die zu einem früheren Zeitpunkt zugestimmt haben, ihre Daten an das Unternehmen weiterzugeben, aber auf Facebook nicht mit der Marke vernetzt sind, können so über gezielte Ads erreicht werden.

Google+ hat 400 Millionen Nutzer, true story…

Genug zu Facebook fürs Erste, Google+ klopft an und beansprucht Social Media-Relevanz für sich. Denn das Netzwerk hat 400 Millionen registrierte Nutzer. Ja wirklich! Sollen die Argwöhnischen argwöhnen, es scheint tatsächlich als ob Google+ eine gewisse Basis an Fans verzeichnen kann.

Laut Vic Gundotra, Googles Vice President of Engineering zählen 100 Millionen der 400 Millionen zu den aktiven Nutzern. Offensichtlich verfügt Google+ über viele potentielle Nutzer, schafft es aber nur, ein Viertel zu aktivieren. Die Herausforderung ist klar.

Social Media, Datenschutz und Privatsphäre

Datenschützer in Europa können einen Erfolg gegenüber Facebook verbuchen: Nach langer Kritik deaktiviert das Netzwerk nun die umstrittene Gesichtserkennung. Bis zum 15. Oktober sollen alle dafür bisher erstellten Nutzerprofile gelöscht werden.

Die Privatsphäre der Nutzer in Social Media ist immer wieder ein Thema, das Gemüter hochkochen lässt. Zu viele wertvolle Daten und Informationen, die unbedacht geteilt werden, manch ein User weiß gar nicht was das Netz alles über ihn weiß. Die Infographik von siliconrepublic.com räumt ein wenig auf und erklärt die Risiken die beim Posten in Social Networks bestehen.

Endorsements: Zustimmung auf LinkedIn

Like, +1 oder favorisieren. Jetzt kommen Endorsements dazu. LinkedIn führt seine eigene Version der Zustimmung ein. Likes für Status Updates und Gruppenposts gibt’s bereits, das neue Feature soll dazu dienen, die Expertise von Fachkräften anzuerkennen und eine professionellere Richtung anstreben.

Endorsements startet zunächst auf Englisch in den Vereinigten Staaten, Indien, Neuseeland und Australien und soll dann auch auf andere Sprachen und Länder ausgeweitet werden. Es wird sich zeigen, für was sich der Xing-Konkurrent in Deutschland entscheiden wird. Endorsement dürfte ein zu sperriger Ausdruck sein unter dem sich die deutschen User wenig vorstellen können.

So funktioniert’s:

Vimeo führt Tip Jar und Pay-per-View Service ein

Vimeo ist eine prominente Alternative zu YouTube und bisher kostenfreie Plattform für gestalterische Talent und ambitionierte Filmemacher. Jetzt schaut sich das Videoportal offensichtlich nach Einnahmequellen um und erlaubt auch seinen Mitgliedern, etwas zu verdienen: Mit dem Spendenbutton Tip Jar können Besucher den Videomachern einen Beitrag überweisen. Künftig sollen auch kostenpflichtige Videos in das Angebot aufgenommen werden.

tagged: , , , , , , , , , , , , , , ,

We Are Social’s Tuesday Tune-up #57

von Dorothee Biedermann in mashup

Chinas “Facebook” Renren hat jetzt auch die Timeline

Facebook bleibt weiterhin draußen in China. Gegen die Optik des Netzwerkes scheint allerdings nichts einzuwenden zu sein. Schon immer orientierte sich das chinesische Soziale Netzwerk Renren stark an Funktion und Aussehen von Facebook – ob mobile, News Feed oder Nutzerprofil. Und was jetzt als neues Profil verbreitet wird, ist nichts anderes als eine Kopie von Facebooks Timelime. Absolut nichts anderes! wie erste Bilder des Roll-Outs zeigen.

Good News für Facebook

45 Millionen Nutzer hat Renren in China, Konkurrenz durch Facebook droht laut North Asia Director Jayne Leung nicht. Das gilt nicht für den gesamten asiatischen Raum. Denn in Japan ist Facebook mittlerweile auf Erfolgskurs. Seit September 2011 sind die Nutzerzahlen von fünf Millionen auf 15 Millionen gestiegen. Damit überholt Facebook das japanische soziale Netzwerk MIXI, das bisher die Nase vorne hatte.

Twitter in visuellem Einklang

Der Mikroblogging-Dienst ist der Meinung „… you have more to show“ und launcht ein Profilupdate. Ab heute können die Nutzer ein Header Foto hochladen, das dem Profil – sei es das Web oder Mobile Apps für iPad, iPhone und Android – ein einheitliches Aussehen verpasst. Das bewährte Background Bild für twitter.com bleibt bestehen.

Passend zum aufgehübschten, einheitlichen Profil wurde auch an der Twitter App fürs iPad gearbeitet, die abgesehen von der optischen Verschönerung jetzt schneller und einfacher zu bedienen sein soll.

Google kauft Instagram Konkurrent Snapseed

Von Wettrüsten zwischen Facebook und Google kann im Bereich der Fotodienste noch nicht die Rede sein. Die Übernahme der Nik Software und damit auch der Foto-App Snapseed durch Google kommt an Facebooks Instagram-Kauf nicht heran und fällt eher in die Rubrik nachrüsten. Ähnlich wie Instagram ermöglicht Snapseed seinen Nutzern, Bilder zu bearbeiten, mit Filtern zu versehen und das anschließende Weiterleiten über soziale Netzwerke oder Mail. Google+, zumeist als Geisterplattform verschrien, könnte mit Snapseed versuchen, die fotofreundlichen Features des Netzwerkes zu pushen und damit verstärkt Fotografen und User ansprechen, die auf die visuellen Darstellungsmöglichkeiten von Google+ setzen.

Bye Bye Reach Generator

Weniger als sieben Monate stand der Reach-Generator für die Premium Werbetreibenden auf Facebook zu Verfügung. Zum Zeitpunkt der Einführung sagte Facebook, dass geschaltete Ads mit dem Programm statt 16 Prozent der Facebook Fans zukünftig 75 Prozent pro Monat erreichen können. Nicht einmal den Babyschuhen entwachsen ist jetzt Schluss mit dem Reach Generator – zugunsten der Promoted Posts. Verfügbar für alle Seiten über 400 Likes können Reichweiten Ziele nun mit dem neueren Produkt erreicht werden und Facebooks Ads-Angebote einfacher gestaltet werden. Aktuelle Kampagnen mit dem Reach Generator werden wie geplant weiterlaufen, neue Aufträge aber nicht mehr angenommen.

Twitter erweitert Geotargeting

Auch Twitter hat sich Gedanken gemacht wie die „Promoted“-Angebote verbessert werden können. Die (naheliegende) Lösung: Geotargeting! Marketer in Großbritannien und Japan wie in einigen US-Staaten haben jetzt die Möglichkeit Promoted Tweets und Promoted Accounts nach speziellen Regionen auszurichten. Damit gehen Tweets gezielter auf die ortsbezogenen Bedürfnisse der Nutzer ein.

Tweets als Beweismittel vor Gericht

Bezüglich der Bedürfnisse des Twitter-Nutzers und Occupy Demonstranten Malcom Harris hat Twitter nun im Rechtstreit mit der New Yorker Staatsanwaltschaft nachgegeben. Der Mikroblogging-Dienst wollte Tweets, die Malcolm Harris über die Plattform absetzte, ursprünglich nicht an die Ermittler weitergeben und argumentierte, dass sie Eigentum des Nutzer seien. Nun ist Twitter eingeknickt und gibt die Daten weiter an das zuständige US-Gericht. Die Tweets könnten beweisen, dass Harris wusste, dass er im Rahmen der Occupy-Proteste Polizeibefehle missachtete.

Das Social Media Monster

Ja, bisweilen zeigt sich das Netz an der einen Ecke und Nische als wahrliches Kuriositätenkabinett. Und auch Social Media wartet ab und an mit gespenstigen Inhalten auf. Aber das Social Media Monster ausrufen? Der Grusel den Brian Wallace von nowsourcing heraufbeschwört ist weniger grafischen Ursprungs, ihn lässt die Zeit frösteln die für Social Media draufgeht. Nicht nur die private Freizeit der Nutzer und FOMO-infizierten schwindet durch das Surfen auf Facebook und Tweeten über Twitter, offensichtlich wird auch die (US)-Wirtschaft schwer belastet. Ablenkung durch Twitter, Facebook & Co. kosten den amerikanischen Staat scheinbar 650 Billionen Dollar. Meint zumindest die schaurige Grafik auf redeapp.com:

tagged: , , , , , , , , , , , ,