Here are all of the posts tagged ‘We Are Social’.

Raus aus der Hochschule und erstmal rein in die Agentur

von Daniel Leicher in Vorstellung

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Ich bin also der Neue hier: Daniel Leicher, 22, Student und aus der Nähe von München. Von März bis Juli werde ich mein Praxissemester bei We Are Social verbringen und damit zum ersten Mal richtig in das Agenturleben einsteigen.

In die Social Media Welt bin ich 2008 mit meinem eigenen Blog geraten und seitdem auch nicht mehr davon los gekommen – Facebook und Twitter folgten schnell. Etwas später ging ich noch mit zwei Podcasts an den Start und verschiedenste Internet-Projekte™ kamen auch noch hinzu.

Nach der Schule ging es 2011 mit meinem Studium in PR und Kommunikationsmanagement los. Und ja, ich bin noch immer begeistert dabei. Wenn ich nicht gerade studiere oder im Internet herumhänge gehe ich ziemlich gerne Skifahren, Mountainbiken oder Laufen und organisiere auch ein Festival: das Kulturspektakel Gauting.

Bei We Are Social habe ich mich schon letztes Jahr im November beworben und dabei weniger auf eine klassische Variante gesetzt. Vielmehr hatte ich eine kleine Website mit Anschreiben und Lebenslauf gebastelt und so bestand meine Bewerbungsmail lediglich aus einem Link und einem Passwort. Geklappt hat das scheinbar ganz gut – denn hier bin ich. Nach der ersten Runde durch die Agentur lerne ich jeden Tag Neues dazu: neue Aufgaben, neue Projekte, neue Gesichter und natürlich auch viele neue Orte zum Mittagessen.

Eines steht heute schon fest: Die nächsten fünf Monate werden sicherlich spannend.

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Tulpen aus Amsterdam und neuer Arbeitsplatz in München

von Christine Himmelberg in Vorstellung

ChrissiGleich am ersten Tag stand ein Blumenstrauß mit Tulpen an meinem neuen Platz und weckte Erinnerungen an vergangene Zeiten. In meinem Fall aber nicht an Amsterdam sondern an Maastricht. Denn dahin hatte es mich für knapp ein Jahr als Studentin der Politik-wissenschaft verschlagen – im Sommer hatte ich meinen Abschluss dann endlich in der Tasche. Davor konnte ich bereits knapp eineinhalb Jahre erste Erfahrungen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sammeln. Zuletzt bei der Maisberger GmbH als Account Executive für Kunden wie Pitney Bowes, Tieto und Ecoblue.

Als Account Executive starte ich auch bei We Are Social durch. Hier gilt das ‚Learning on the Job’-Prinzip und lässt mich als Neue von Anfang an eigenverantwortlich zum Zug kommen. Ein Glücksfall, denn so kann ich am schnellsten in die Themen und Aufgaben eintauchen, die mit den Kunden hier anstehen.

Die Leute fragen ja immer, was man so macht, wenn man so was intelligentes wie Politikwissenschaft studiert hat. Unter zukünftige Bundeskanzlerin geht da eigentlich nichts. Gut, dass ich bei der Pressestelle der FDP Bundestagsfraktion bereits einen ersten Eindruck von politischer Arbeit bekommen habe – nach der jüngsten Wahl ist dieser Zug allerdings auf unbestimmte Zeit abgefahren. Möglicherweise muss ich einfach eine eigene Partei gründen, die sich für Einhörner einsetzt und Cat Content ganz groß rausbringen will. Oder so ähnlich – an den Details arbeite ich noch. Der Vorteil: Ich kenne jetzt den Kaiser, da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Wie man merkt, ist die Anfangszeit bei We Are Social nicht spurlos an mir vorüber gegangen – hier geht es jeden Tag lustiger, verrückter und liebenswerter zu und das färbt einfach ab. Da We Are Social in Deutschland gerade sehr schnell wächst, wachsen auch meine Aufgaben und das bringt mich Tag für Tag ein Stückchen weiter.

Ursprünglich wollte ich ja erzählen, dass in der Agentur überraschend viele Männer arbeiten – aber seit ich hier angefangen habe, wurden nur noch Frauen eingestellt. Wir nähern uns also langsam aber sicher einem ausgeglichen Verhältnis zwischen Frauen und Männern an. Ganz ohne gesetzliche Vorgaben, vielmehr durch geschicktes Auslagern der überschüssigen männlichen Kollegen in den sogenannten „Room6“. Man muss nur erfinderisch sein, dann bekommt man hier alles geregelt. Und für den versöhnlichen – gemeinsamen – Arbeitstagsabschluss gibt es ja die legendäre „Beer O’Clock“.

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Die wunderbare Welt des Internets #36

von Rebekka Kirsch in wunderbarewelt

Diese Woche ist alles anders: Menschen machen Fuchsgeräusche nach, Nicolas Cage singt in “Wrecking Balls” statt Miley Cyrus, Arnie ist Klitschko und andersrum und der Stinkefinger wird Wahlmotiv. Alles sehr anders.

Das Geräusch der Woche

Wer braucht schon Katzen. Oder Eulen. Oder Pandas. Alles dreht sich gerade um den Fuchs und das Rätsel seiner Kommunikation: Was, um alles in der Welt, macht der Fuchs für Geräusche? Die Band Ylvis beschäftigt sich damit und bastelt folgendes Lied und dazugehöriges Musikvideo “The Fox” – beinahe wissenschaftlich gehen sie an das Thema heran und imitieren auf guter Bassgrundlage den Fuchs. Von “Gering-ding-ding” zu “Jacha-chacha” mit im Wald als Fuchs verkleideten Sänger gibt es keine Möglichkeit, den Ohrwurm zu ignorieren oder das Video ernst zu nehmen.

Aber welche Geräusche macht ein Fuchs nun wirklich? Das hier:

Das Duell der Woche – Teil 1

Miley Cirus hat mit ihrem Auftritt bei den VMA 2013 einen diskussionswürdigen Eindruck hinterlassen. Und legt mit ihrem Musikvideo „Wrecking Ball“ gleich nach. Aber auch die Internet-Community, die mit offenen Armen ihre viral-peinlichen Selbstpräsentation entgegen nimmt, legt noch eins nach: Miley wird gecaged. Ein YouTuber ersetzt das Gesicht von Miley mit dem von Nicolas Cage. So seltsam das klingen und auch aussehen mag – skurrilerweise passt es erschreckend gut. Nicolas Cage hat sich in der Vergangenheit auch schon sehr gut als Disney-Prinzessin gemacht.

Das Duell der Woche – Teil 2

Wahre Schwergewichte treten beim zweiten Duell der Woche in den Ring und posieren um die Wette. Arnie vs. Vitali. Ausgang: Unentschieden.

Eine Randnotiz für alle Fans: Arnies Uhr kann man für 34.000 $ erwerben.

Die Waffel der Woche

Das bewegte Leben einer Waffel. Es ist nicht klar, ob es sich hier um eine Kunstperfomance handelt oder ob die Waffel uns teilhaben lassen wollte an ihrer seelischen Problematik. Um die Gefühle, die eh schon sehr verworren scheinen, nicht zu verletzen, wurde vorsichtshalber auch die Kommentarfunktion deaktiviert. Der Tiefgang der Darstellung dieser Waffel bewegt die Gemüter und lässt über das eigene Leben philosophieren.

     

Die Katze der Woche

Bekanntlich haben Katzen sieben Leben – was besonders in der Politik von Vorteil sein kann. Insbesondere nach einer lebensbedrohlichen Attacke durch einen Hund. Genau das ist Stubbs passiert – der vermutlich bekanntesten Katze Alaskas. „Major Stubbs“ ist seit mehr als 15 Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Talkeetna. Mehr als 23.000 Facebook Fans haben um das Leben des Politstars gebangt – der sich mittlerweile wieder wohlbehalten zu Hause erholt:

Bis heute konnte der Täter nicht gefasst werden. Gibt es eigentlich ein Aktenzeichen XtierischY?

Der Hund der Woche

Eindruck schindet dieser Hund nicht nur bei seinen Hunde-Kumpels sondern wohl auch bei seinem Katzen-Vorbild. Wenn eine Putzroboter-Katze ein Internetmeme werden kann, so kann das auch ein Hund – gesagt, getan. Seine Liebe zur Reinlichkeit ist inspirierend und findet ihre Grenzen nur in der Leistungsfähigkeit des Putzroboters, dessen Batterien sich nach einigen Stunden des Putzens auch einmal geschlagen geben werden. Oder dem Gewicht des Hundes nachgeben, wer weiß.

Die Straßenumfrage der Woche

Was denken die Amerikaner eigentlich über das neue iPhone? Eine seriöse Straßenbefragung bringt Licht ins Dunkle:


Der Finger der Woche

Peer Steinbrück zeigt den Mittelfinger, in stolzer Pose abgelichtet für die Serie “Ein Interview ohne Worte” der SZ.  Wie gut, dass seine eigentlich gar nicht so stolze Stinkefinger-Pose sofort auf Tumblr verwendet wird: “Wo Peer seine Finger drin hat” zeigt den Politiker in allen nur erdenklichen Situation – Fokus auf den Mittelfinger gelegt. Die BILD greift das ebenfalls gleich auf, dank Peer macht Tumblr Schlagzeilen oder andersrum. Natürlich gibt es auch noch “Die Abenteuer von Peers Fuckfinger”.

Angela Merkel hätte wohl altbekannt im Interview posiert:

Auch abseits von Tumblr wird Peer durch seine Geste zum Twitter-Trend.

Der Moment der Woche

Für diesen Froschkönig Horst wohl eher der falsche Moment der Woche. Zumindest seine 15-Minuten Ruhm konnte er sich mit seiner Verewigung auf dem Bild der NASA sichern, als nicht nur die NASA LADEE Raumschiff in bekannte (oder unbekannte) Sphären startete sondern der Froschkönig gleich mit in die Luft ging. Man wird ihn für immer als Frosch-Photobomb der NASA in Erinnerung behalten, fast besser als ein Prinzessinenkuss.

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Ein Tumblr als Türöffner

von Rebekka Kirsch in Vorstellung

Ein verrückter Tumblr, ein ernst gemeintes Anschreiben und die bedingungslose Liebe zu Social Media sind Schuld. Schuld daran, dass ich jetzt Account Executive bei We Are Social Deutschland GmbH bin. Und das mit der Schuld ist so ein Ding, die kann auch für ganz wunderbare Dinge zur Verantwortung gezogen werden.

becky_moustacheWas Social Media betrifft war das wohl Liebe auf den ersten Klick vor 4,5 Jahren. Und seitdem begeistert weiter geklickt. Gebloggt. Geliked. Geshared. Geblockt. Geposted. Gelöscht. Geschrieben. Das komplette Beziehungspaket eben.

Als wirtschaftliche Fremdsprachen- korrespondentin mit ersten PR-Agentur-Erfahrungen ging es in Wien als PR- und Social Media Assistentin im Bereich Games weiter. Zum Studium ging’s dann wieder ins schöne Bayern, als Münchner Kindl sehnt sich das Herz eben doch etwas nach dem blau-weißen Himmel. Und auch wenn Franken nicht Bayern ist und Bayern „ned des Franken ingludiert“ war es doch eine gute Entscheidung. Zumal es als Studentin der Buchwissenschaft und Ökonomie – Zweifachbachelor – genug Gesprächsstoff für alle kommenden BarCamps, Messen, Konferenzen und Partys gab, da der Normalsterbliche nicht wirklich wusste, was mein Studium so umfasste. Außer Lesen. Und Bücher.  Und letztere mochte ich vor 20 Jahren schon sehr gerne und jetzt umso mehr.

Um Social Media und Bücher zu verbinden startete ich dann einfach eine studentische Consulting-Initiative LooksIntoBooks und erstellte im Team ein paar Grobkonzepte für deutsche Verlage wie dem FJB Verlag, Econ Verlag oder Eichborn Verlag. Das resultierte dann in der Übernahme der Leitung der neugegründeten Social Media AG des Nachwuchsparlaments, das während der Buchtage Berlin jährlich statt findet sowie in der Teilnahme als Stipendiat beim Think-Tank-Projekt „protoType“ des Börsenverein d. dt. Buchhandels und Mitkonzeption des Projekts „Emotional Booksearch“. Als Werkstudentin für PR und Online Marketing war ich beim Michael Müller Verlag für die Apps zuständig, was schlussendlich im Thema meiner Bachelorarbeit „Mobile Social Marketing“ resultierte.

Da ich mich selbst sehr stark mit den Karrierechancen in der Buchbranche und für den Nachwuchs auseinandersetzte, ich war schließlich eine der „Young Professionals“, stellte ich mit meiner Buchbranchen-Kollegin das Onlineportal „BuchKarriere – Dein Platz in der Buchbranche“ auf die Beine. Ein Projekt für den Nachwuchs der deutschen Buchbranche, das ich in meiner Freizeit weiterhin betreue und aufbaue.

Die Aussichten in der Buchbranche für Querdenker, wie ich es nun doch einmal bin, waren aber im Vergleich zu den Aussichten, die mir We Are Social bot, alles andere als attraktiv. Entwicklungspotenzial, flache Hierarchien, viel zu lernen, spannende Kunden und das Verstehen meines Bewerbungstumblr  wollte ich haben und waren mitunter Grund genug, um den Start in München bei WAS anzugehen. Wer keine große Angst davor hat Ideen in die Tat umzusetzen und „einfach zu machen“, der kann sich schwer in festen Strukturen mit seit Jahren eingefahrenen Vorgängen vorstellen.

Wenn ich jetzt in der Früh meine Laufschuhe schnüre, dann mache ich das mit dem Wissen in zwei Stunden nicht in der Uni oder Bibliothek zu sitzen, sondern das machen zu dürfen, was ich recht gut kann. Und mir sehr viel Spaß macht. Quasi ein Happy End, vor allem, wenn ich danach noch zum Laufen komme oder in der schönsten Stadt Deutschlands den lauwarmen Spätsommerabend genießen kann. Happy End.

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We Are Social’s Tuesday Tune-up #79

von Hani Kilech in mashup

Kaufentscheidungen werden immer stärker durch das Web beeinflusst
Laut einer weltweiten Studie von Nielsen spielt das Internet im Kaufprozess neuer Produkte eine zunehmend wichtige Rolle. In welchem Grad der Entscheidungsprozess durch online verfügbare Informationen beeinflusst wird, hängt von der Produktkategorie ab: Elektronische Geräte, Haustechnik, Bücher, Musik, Bekleidung und Autos finden sich ganz oben. Dicht gefolgt von Nahrungsmitteln und Getränken, Hygieneartikeln, Gesundheit und Haarpflege. Zur Orientierung recherchierten rund 81 % der Befragten vor dem Kauf eines neuen elektronischen Gerätes vorher im Web. Social Media spielt dabei eine wichtige Rolle, denn rund 30 % der Befragten gaben an, dass soziale Plattformen ihre Kaufentscheidungen beeinflussen.

Briten verbringen im europäischen Vergleich am meisten Zeit im Internet 
In Europa verbringt eine Person durchschnittlich 26,9 Stunden je Monat im Internet. Ein Anstieg um rund 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Briten belegen mit 37,3 Stunden den Spitzenplatz und lassen wie die Grafik zeigt Deutschland weit hinter sich.

Social Web und Mobile Datendienste stärken Digitalmarketing
Es zeichnet sich eine immer weiter voranschreitende Verlagerung von klassischen zu digitalen Medien ab – dabei spielen das Social Web  und mobile Datendienste eine entscheidende Rolle. Einer von drei Werbetreibenden plant sein Budget für Werbeausgaben in klassischen Print-Medien zu senken. Hingegen planen 76 % ihr Budget für Social Media Aktivitäten zu erhöhen.

Facebook iOS App Update auf Version 5.5
Seit dem vergangenen Wochenende hat Facebook mit dem neuen iOS Update auf Version 5.5 den Teilen Button im mobilen Newsstream integriert. In den USA und in Canada können Nutzer ab sofort aus der Facebook App heraus kostenfreie Telefonate führen.

Bug in der Reichweitenmessung lieferte fehlerhafte Ergebnisse in den Facebook Insights
Vergangenen Freitag gab Facebook bekannt, dass in den zurückliegenden Monaten die Reichweite einzelner Beiträge in den Facebook Insights aufgrund eines Bugs nicht korrekt erfasst wurde. Konkret gibt es diese Problematik seit den Updates für Facebook iOS und Android Apps im Oktober und Dezember vergangenen Jahres. Damit sollte die Geschwindigkeit dieser Apps gesteigert werden, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Dabei wurde anscheinden der Code zum Tracken einer Meldung entfernt. Das Problem wurde gelöst und entsprechend ein Update zur Verfügung gestellt. Es bleibt abzuwarten, ob unser wahrgenommener Rückgang der Reichweiten auf Facebook im November 2012 darauf zurückzuführen sind.

„Facebook Offers“: Neue Erweiterung im Test
Facebook testet aktuell ein neues Format für die „Facebook Offers“ und bietet neues Design und neue Funktionen. Äußerlich wird der Titel prominenter und das eingebettete Bild wird deutlich größer angezeigt. Zur Performance: Der Button „Get Offer“ wird durch die beiden neuen Funktionen „Shop Now“ und „Remind Me“ ersetzt. Damit ist es möglich den Shop eines Unternehmens über den „Shop Now“ Button direkt zu erreichen. Über die neue Funktion „Remind Me“ erhält ein Nutzer zusätzlich per Notification Erinnerungen über Angebote. Darüber hinaus können Nutzer jetzt wählen, ob sie das Ganze mit Freunden teilen möchten oder nicht. Durch die neuen Funktionen scheint sich die Nutzerfreundlichkeit der „Facebook Offers“ zu verbessern und womöglich steigert das die Zahl derer, die eine positive Entwicklung in den neuen Funktionen sehen.

Facebook plant über Kundenkarten gesammelte Daten für Werbung zu nutzen
Facebook steht vor einer Partnerschaft mit den Unternehmen Epsilon, Acxiom und Datalogix, um Facebook Profile anhand der übermittelten Daten von Kundenkarten, die im Zuge eines Einkaufs im Handel erfasst werden, anzusprechen. Hierzu wird die von Käufern hinterlegte E-Mail Adresse oder Telefonnummer genutzt. So können zum Beispiel Nicht-Fans einer Marke gezielt angesprochen und womöglich zu Fans gemacht werden. Regelmäßige Käufer einer Marke können zudem auf Facebook zum Zeitpunkt bestimmter Angebote mit Werbung erreicht werden.

Facebook Events bekommen jetzt Coverfotos
Erst vor kurzem hat Facebook die Funktion „Buy Tickets“ für Facebook Events integriert. Jetzt kann jeder bei eigenen Events ein Coverfoto einstellen. Thumbnails gehören damit der Vergangenheit an.

Instagram rückt immer stärker in den Fokus von Unternehmen
Mittlerweile sind laut Simply Measured rund 59 % der weltweiten Top 100 Unternehmen auf Instagram vertreten – und das mit gutem Grund. Schließlich verfügt das soziale Netzwerk mit monatlich 90 Millionen aktiven Nutzern, 40 Millionen Fotos je Tag und 8.500 Likes in der Sekunde über enormes Potenzial, wie die folgende Grafik verdeutlicht:

adidas (Kunde von We Are Social) wurde jüngst als erfolgreichstes Unternehmen auf Instagram hervorgehoben: Das Unternehmen hat seine Follower innerhalb von 3 Monaten verdoppelt und zählt aktuell 150.000 und verzeichnet insgesamt 5.000 Kommentare innerhalb der letzten 49 vierteljährlichen Updates.

Twitter startet Ads API
Mit der neuen Schnittstelle Ads API können Werbungtreibende künftig einfacher und komfortabler Werbekampagnen auf Twitter kaufen und verwalten. Die Zukunft wird zeigen wie sich diese Neuerung auf die Qualität und Quantität von Twitter Ads auswirken wird. Mithilfe von Ads API erreichen Werbungtreibende effektiver die richtige Zielgruppe mit ihren Botschaften.

Twitter testet neue Möglichkeit Kundenkontakte zu generieren
Aktuell nimmt Twitter eine Erweiterung für die bestehende „Cards“ Funktion in einem Test unter die Lupe. Damit sollen Unternehmen mehr Kundenkontakte generieren können. Twitter zeigt anhand eines Tweets (siehe Grafik) zum „Small Business Guide“, wie das neue Feature aussieht und funktioniert: Klickt ein User auf den entsprechenden Link, erscheint ein Button mit der Bezeichnung „get it now“. Es bleibt abzuwarten, ob nach der Testphase mehr daraus wird.

Twitter erweitert API Metadaten
Twitter stellt womöglich bald neue Funktionen für die bestehenden API Metadaten vor und ermöglicht das Filtern von Sprache und Informationen nach Wichtigkeitsgrad. Dieses Feature nennt Twitter „high value“ Tweets. Letzteres ist sicherlich am interessantesten für Unternehmen, da hiermit die eigene Performance auf Twitter besser gesteuert werden kann.

Twitter Accounts von Burger King und Jeep gehackt, worauf MTV sich selbst hackt
Vergangene Woche war die Woche von Social Media Hiobsbotschaften. Im Rampenlicht standen die gehackten Twitter Accounts von Burger King und Jeep, sowie der durch MTV selbst gehackte eigene Account. Es liegt auf der Hand, dass Hacks negative Konsequenzen haben können, wenn nichts unternommen wird. Aber Jim Coleman von We Are Social hat auch etwas positives daran gefunden: Hacks wie in der vergangenen Woche ziehen sehr viel Aufmerksamkeit auf sich. Zudem müssen sie einem Unternehmen nicht zwangsläufig schaden, insbesondere wenn unmittelbar und mit einer Portion Humor darauf reagiert wird. Burger King hat gezeigt wie man einem Hack auf amüsante und angemessene Weise begegnet, auch wenn die Reaktionszeit verbesserungswürdig ist.

Die jüngsten Vorfälle haben eine Grundsatzdebatte über Verbesserungen der Sicherheit von Twitter Accounts ins Leben gerufen – insbesondere in Hinblick auf Accounts von Unternehmen.

Echtzeit-Marketing: Dulux auf den diesjährigen Brit Awards
Amerikanische Marken haben es bereits erfolgreich vorgemacht und mit Aktivitäten rund um den Superbowl und die Oscars enorme Aufmerksamkeit mit schnellen Reaktionszeiten auf aktuelle Ereignisse generiert. Jetzt versuchen britische Unternehmen im Rahmen der Brit Awards auch auf diesen Zug aufzuspringen. Betrachtet man den Dulux Tweet in Kombination mit der farbig gepunkteten Award Statuette von Damien Hirst wurde auch tatsächlich einiges aus ihr gemacht. Allerdings wurde nicht wirklich auf ein Echtzeit-Element reagiert. Schließlich stand das Design der Award Statuette seit Monaten fest. Allerdings zeigt dieses Beispiel schön, wie Unternehmen mit kreativen Ideen zur richtigen Zeit auf den richtigen Kanälen für Aufmerksamkeit sorgen können. Somit gab es zumindest einen kleinen „Oreo Moment“.

Pinterest mit 2.5 Milliarden US-Dollar bewertet
Die jüngste Finanzierungsrunde brachte Pinterest 200 Millionen US-Dollar und eine Bewertung in Höhe von rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Damit plant Pinterest Investition in Produktentwicklungen, die Expansion und neue Ankäufe. CEO Ben Silbermann äußert sich wie folgt:

Unser Hauptaugenmerk liegt darauf Menschen dabei zu helfen, Dinge die sie lieben zu entdecken und diese im echten Leben auch zu nutzen. Unsere Investitionen unterstützen uns dabei diese Vision auch in die Tat umzusetzen.

Social Media und die Oscar-Verleihung
Die Oscar-Verleihung am vergangenen Wochenende knüpfte hinsichtlich Echtzeit-Marketing nahtlos an den mehrere Wochen zurückliegenden Superbowl an. Als die Stars über den roten Teppich liefen, bekam eine Schauspielerin besonders viel Aufmerksamkeit auf Twitter: #JessicaChastain brachte es immerhin auf Platz zwei, direkt hinter dem relevantesten Thema #Oscars2013. Unternehmen wie Samsung, American Express, Royal Caribbean. Michael Stores, Dell und Sprint zogen, wie auch viele andere Unternehmen, ihre Vorteile daraus, und platzierten Tweets im unmittelbaren Umfeld der Top- Themen. Allerdings wurden diese gezielt platzierten Tweets in den meisten Fällen weit im voraus anhand der zu erwartenden Themen entwickelt und vorbereitet. Das Unternehmen Oreo, während des Super Bowls für sein Echtzeit-Marketing gefeiert, platzierte dieses Mal vier Tweets in Bezug auf relevante Filme. Ein Tweet zielte auf die „night‘s fashion“ ab und bezog sich auf die Show „The Walking Dead“:

Oreo nutzte auch die Möglichkeiten von Twitpics, wie anhand des Tweets zu James Bond deutlich wird. Es fällt allerdings auf, dass keiner dieser Tweets annähernd eine ähnliche Aufmerksamkeit erhielt, wie während des Superbowls. Dieses Phänomen zeigt, dass Echtzeit-Marketing nur dann wirklich erfolgreich ist, wenn unmittelbar auf eine Situation reagiert wird – so wie eben während des Stromausfalls beim Superbowl.

Ein weiteres Experiment startete anlässlich der Oscar-Verleihung Smart Car. Das Unternehmen veröffentlichte kleine Video-Sequenzen via Vine und thematisierte darin die jeweiligen Oscar-Gewinner:

Die Video-Sequenzen wurden im Vorfeld für jeden Nominierten erstellt.

Blogger und Tweeter erhalten von Ford Autos zum Probefahren
Ford legt seine berühmte „Fiesta Movement“ Kampagne in einer Art „Social Remix“ neu auf und lässt 100 Fahrzeuge von Bloggern und Tweetern für ein halbes Jahr Probefahren. Sprit, Parken und Versicherungen sind ebenfalls kostenlos. Auch Prominente sind Teil dieser Kampagne. Als Gegenleistung berichten die Auserwählten von ihren Erfahrung auf dieversen sozialen Plattformen. Den Output nutzt Ford auch in Print und TV.

YSL launched ‘Radiance’ mit Facebook App
Yves Saint Laurent feiert den Launch seiner neuen Range „Radiance“ mittels einer Facebook App. Diese ermöglicht den Usern Bilder zu bearbeiten. Der Clou: Die Bearbeitung der Bilder ist so gestaltet, als würde man tatsächlich eines der beiden neuen Produkt „Glow“ oder „Vitality“ benutzen. Zusätzlich gibt es als download noch einen Gutschein für einen zweiwöchigen Test eines der beiden Produkte.

Bulmers und We Are Social launchen neue Geschmacksrichtungen
We Are Social hat jüngst eine Kampagne zum Launch von zwei neuen Bulmers Cider Geschmacksrichtungen für das Social Web entwickelt: „Bold Black Berry“ und „Pressed Red Grape“. Wer die eigens dafür programmierte Facebook App „try it first“ benutzt, wird unter den Ersten sein, die beide neuen Geschmacksrichtungen probieren dürfen. Zum Start wurden auch Opinion Leader auf Twitter zum Probieren eingeladen.

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