Herzlich willkommen bei We Are Social. Wir sind eine Agentur für tatsächliche Kommunikation in den digitalen Medien. Wir helfen Marken dabei, in den Socialized Digital Communications Fuß zu fassen, richtig verstanden zu werden und über die digitale Kommunikation das Internet als effektiven Weg zur Erreichung der Unternehmensziele zu nutzen.

Wir sind eine neue Art von Agentur. Gespräche sind nichts Neues. Diese in der strategischen Planung der digitalen Unternehmens- und Markenkommunikation zu nutzen und gezielt einzusetzen ist jedoch etwas völlig anderes.

Zu unserem Kundenstamm gehören unter anderem adidas, ŠKODA, PLAYMOBIL, SIEMENS, Liebherr, ABB, Nemetschek, Skype, Unilever, Sony, Expedia, HP, Absolut und Heinz. Wenn wir auch für Sie etwas tun können, erreichen Sie uns entweder telefonisch unter + 49 (0)89 8099 110 20 oder senden uns einfach eine Email.

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #27

von Christian Hecht

Facebook Timeline für Unternehmen und neue Sponsored Stories

Es wird erwartet, dass Facebook am 29. Februar auf der fMC in New York den offiziellen Start der Timeline für Unternehmen vorstellt. Das Design wird sich voraussichtlich nicht stark vom Design der Timeline für Privatpersonen abheben -  dennoch entstehen für Unternehmen neue Möglichkeiten, sich auf Facebook zu präsentieren. Beispielsweise kann die Firmengeschichte in der Timeline abgebildet werden und durch den Banner am oberen Seitenrand lässt sich die Timeline individueller gestalten.

Des weiteren erprobt Facebook weiterhin Sponsored Stories die auf Open Graph-Informationen wie „read“ watch“ oder „listen“ beruhen. Dies ermöglicht es Werbetreibenden Anzeigen zu schalten die beispielsweise darauf hinweisen, dass ein Freund gerade eine Folge von „The Big Bang Theory“ auf Hulu schaut. Das neue Sponsored Stories Konzept ist simpel und erfolgsversprechend, da Werbung die Aktivitäten von Freunden beinhaltet als besonders effektiv gilt. Insidefacebook wirft jedoch die Frage auf, ob die Testphase nicht verfrüht sei. Zum einen haben Werbetreibende derzeit kein Werkzeug zur Hand, um die Interaktion der Nutzer mit der Anzeige sowie der dahinter liegenden Applikation zu messen. Zum anderen fehlen ausgereifte Monetarisierungsmöglichkeiten wie etwa der Verweis auf die letzte „The Big Bang Theory“ Staffel die auf Amazon erhältlich ist.

F-Commerce Dämpfer

Im April vergangenen Jahres hat Gamestop seinen Facebook Shop eröffnet und Videospiele unter seinen mehr als 3,5 Millionen Fans verkauft. Nach weniger als einem Jahr wurde der Shop leise geschlossen. Auch andere Unternehmen wie J.C. Penney, Gap und Nordstorm haben ihre kürzlich eröffneten Facebook Storefronts wieder geschlossen. Der Ansatz parallel zum existierenden Online Shop, einen weiteren Absatzkanal mit identischem Angebot auf Facebook zu implementieren wurde im letzten Jahr viel diskutiert. Heute zeigt sich, dass dieser Ansatz klar modifiziert werden sollte: “Exclusive Fan-First Stores” – also Shops auf Facebook die nur wenige und ausgewählte Artikel einzig und allein den Fans zugänglich machen zeigen vielversprechende Erfolge – wie auch die Kampagne unserer Londoner Kollegen für Heinz Ketchup beweist.

Twitter stellt Werbeplattform für KMUs vor

Twitter hat eine neue Werbelösung für kleine und mittelständige Unternehmen angekündigt die Ende März in den USA live gehen wird. Zukünftig sollen nicht nur Twitterkonten von Unternehmen beworben werden können, sondern auch Nachrichten als eine Art „Promoted Tweet“ länger im Newsfeed der Follower sichtbar bleiben. Um die neue Plattform bekannt zu machen tat sich Twitter mit American Express zusammen. Die ersten 10.000 US-amerikanischen Kreditkartenbesitzer die sich für das Programm anmelden bekommen einen frühzeitigen Zugang sowie $100 Werbebudget.

Burberrys Social Media Show

Das Britische Modehaus Burberry veröffentlichte gestern Fotos und animierte Bilder seiner Mode-Kollektion auf Twitter, noch bevor die Mode offiziell auf der Fashion Week in London vorgestellt wurde. Neben dem Engagement auf Twitter zeigte Burberry einen Live Stream seiner Show auf burberry.com und auf der Burberry Facebook Page. Das Modelabel publiziert seine Key-Looks auch auf der erst kürzlich eingerichteten Pinterest Seite und stellt seinen Fans Bilder der aktuellen Handtaschenkollektion auf der Social Styling Seite Polyvore zur Verfügung. Burberry zeigt damit die Vielfalt der potenziellen Engagements für Fashion-Label im Social Web auf. Inwiefern eine so diversifizierte Plattform-Strategie von Erfolg gekrönt sein wird, behalten wir im Auge.

Google+ Demographic Fail?

Google+ sieht sich mit einem demografischen Problem konfrontiert. Zwei Drittel der Nutzer sind einer aktuellen Studie zufolge männlich, jung und Single. Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken hat Google in den vergangenen Wochen einige neue Features in seinem Sozialen Netzwerk implementiert. Zunächst wurde ein „Volume Bar“ vorgestellt, mit deren Hilfe der Informationsfluss im News-Stream justiert werden kann.   Außerdem wurde eine Instant Foto Upload-Funktion für Smartphones mit diesem recht gelungenen YouTube-Clip eingeführt.

Zu guter Letzt wurde YouTube mit Google+ Profilen verknüpft um den Bekanntheitsgrad von G+ zu fördern. Wir können uns nicht helfen aber wir glauben, dass die Mehrheit der Google+ Nutzer auch in Zukunft jung, männlich und Single sein wird ;-)

 

Zwar kein Flo, trotzdem (relativ) frisch dabei

von Susanne Porr in Vorstellung

Höchste Zeit, dass ich mich ebenfalls hier vorstelle – schließlich bin ich schon seit Anfang Januar dabei: Ich heiße Susanne und ich bin Group Account Director bei We Are Social Deutschland. Meine Aufgaben liegen in der Beratung und Konzeption in allen Fragen der digitalen Kommunikation; außerdem habe ich das große Vergnügen, hier intern das Research- und Analyse-Team weiter auf- und auszubauen.

Mein beruflicher Hintergrund ist die klassische PR-Laufbahn: PR-Assistentin in einer Agentur in Sydney, Volontariat und Junior-Beratung in einer Münchner Agentur, die letzten viereinhalb Jahre bei der internationalen PR-Beratung Text 100, zuletzt als Social Media Verantwortliche für das deutsche Büro.

Mein Interesse an den digitalen Seiten der Kommunikation besteht schon lange und im Lauf meiner Berufsjahre konnte ich mich immer intensiver damit beschäftigen. Somit war mein Wechsel zu We Are Social zum Jahreswechsel 2011/2012 ein ganz logischer und konsequenter Schritt.

Wenn ich nicht hier im Büro bin, arbeite ich daran, viel zu laufen, zu lesen, zu reisen und zu essen. Manches klappt bereits ganz gut.

Ich freue mich auf eine spannende Zeit hier bei We Are Social – auf viele interessante Projekte, tolle Kunden und auf weitere Neuzugänge im rasant wachsenden Team!

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #26

von florianwimmer in mashup

Facebook in der ARD

Alle reden über Facebook und gestern wollte eine Dokumentation in der ARD die Gespräche neu befeuern. „Die Story im Ersten: Facebook – Milliardengeschäft Freundschaft“ betitelten Svea Eckert und Anika Giese vom NDR die Doku, die in Zusammenarbeit mit der BBC entstand. Sogar ein exklusives Interview mit Mark Zuckerberg in der Facebook-Firmenzentrale wurde eingeflochten.

Alles in allem waren es interessante 45 Minuten, die die ARD hier präsentierte, an mancher Stelle allerdings zu oberflächlich und auch sicherlich mit vertanen Chancen, wirklich Neues herauszufinden.

Natürlich muss ein Film, der über Facebook spricht auch eine Facebook-Seite haben, auf der die Meinungen über den Film recht auseinander gingen. Einige fanden es gut, wie der Film alle Beteiligten zu Wort kommen ließ, andere fanden die Behandlung des Themas zu oberflächlich und warfen dem Film vor, Facebook und das Sammeln von Daten zu kritisch zu sehen.

Auch Medien wie die Süddeutsche oder das Handelsblatt fanden die Doku zu klischeebeladen, in anderen Teilen zu unkritisch, besonders als man Mark Zuckerberg selbst vor dem Mikrofon hatte.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, der kann die Doku, die laut ARD immerhin 1,77 Millionen Menschen sahen, noch für einige Tage in der ARD Mediathek anschauen.

„Angebote“ – Neues Facebook-Feature für Unternehmen

Einige ausgewählte Unternehmen testen offenbar gerade ein neues Facebook-Feature, das sich „Offers“, also „Angebote“ nennt. (Wir hatten schon vor einigen Wochen über das neue Format berichtet) Damit können Unternehmen ihren Fans spezielle Angebote unterbreiten, die die Fans an ihre bei Facebook hinterlegte Emailadresse gesendet bekommen. Mit dem Gutschein gehen die Fans dann in den Laden und bekommen, je nach Angebot, einen Nachlass, ein Geschenk oder ähnliches.

Die Coupons haben ein spezielles Layout und lassen sich wie jeder andere Post liken, kommentieren und teilen.

Bereits vor einem Jahr hat Facebook ein ähnliches Feature ausprobiert: Im Zuge des Launches von Facebook Places wurden für einige Unternehmen Facebook Deals möglich gemacht. Nach längeren Tests stellt Facebook aber den Service, der in Deutschland „Facebook Angebote“ hieß, wieder ein.

Weil man aber wohl Groupon nicht das Feld der Deals alleine überlassen wollte und die Facebook Orte nun stärker als zuvor mit den Unternehmensseiten verknüpft sind, ist nun diese neue Form der Angebote an den Start gegangen.

Mal sehen, wie die Nutzer auf das neue Format reagieren: Der Macy’s Deal im Bild brachte nur mittelmäßige Like- und Commentzahlen, wurde aber immerhin 51 Mal geteilt.

LinkedIn mit 150 Millionen Mitgliedern

Das Geschäftskontakte-Netzwerk LinkedIn hat über 150 Millionen Mitglieder. Letzten Mai wurde erst die 100 Millionen-Grenze überschritten, in den letzten 3 Monaten allein wurden 20 Millionen Mitglieder hinzugefügt.

Auch finanziell schaut es bei LinkedIn gerade rosig aus: So verdoppelte sich der Umsatz im 4. Quartal 2011 und der Gewinn stieg auf 6,9 Mio. $.

Der deutsche Konkurrent Xing macht sich noch keine allzugroßen Sorgen über LinkedIn. Die Nutzerzahlen von LinkedIn in Deutschland werden mit ungefähr 1,5 Million geschätzt, Xing hat im Moment noch mehr als das dreifache.

Facebook versucht in China Fuß zu fassen

Angesichts des Börsengangs möchte Facebook natürlich gerne einen der letzten großen Märkte erschließen: China. Doch an der Zensur im Einparteienstaat sind schon viele andere Internetkonzerne gescheitert. Außerdem haben sich inzwischen schon andere Netzwerke etabliert, die Facebook das Leben schwer machen könnten. Eine vom Westen abgeschottete Version von Facebook dürfte für die Chinesen also kaum attraktiv sein.

Online? Social Media!

Wenn deutsche Nutzer online gehen, dann vor allem in die Social Networks: Das Marktforschungsunternehmen comScore hat herausgefunden, dass 23% der Nutzungszeit im Internet auf soziale Netzwerke entfällt. Bezieht man noch die Musik-, Foto- und Videoseiten mit ein, die oftmals soziale Komponenten beinhalten, so sind es sogar über 30% der Nutzungszeit. Allerdings verbringen die Nutzer auch 41,9% der Zeit mit „sonstigen“ Tätigkeiten im Internet – was darunter fällt, überlassen wir mal Ihrer Fantasie…

 

HTTPS nun auch bei Twitter

Auch Twitter benutzt nun den Verschlüsselungsstandard HTTPS als Standard, wenn man sich beim Netzwerk einloggt. So soll eine höhere Sicherheit für die Nutzer gewährleistet werden. Facebook ist diesen Schritt schon vor ca. einem Jahr gegangen und sogar die Google Websuche ist seit letzten Oktober standardmäßig verschlüsselt.

Regierungssprecher im Shitstorm

Steffen Seibert, der Sprecher der deutschen Bundesregierung, stand Anfang der Woche in einem „Shitstorm“ auf Twitter. Er hatte sich zuvor in einem Tweet positiv über das ACTA-Abkommen geäußert, das internationale Standards für die Durchsetzung von Urheberrechtsansprüchen enthält. Die Twittergemeinde fragte nach der persönlichen Meinung des Regierungssprechers, nannte die Medienindustrie „Content-Mafia“ und wies auf Initiativen gegen ACTA hin.
Allerdings nahm Steffen Seibert den Shitstorm, der sich inzwischen auch abgeschwächt hat, gelassen.

Seltsames auf YouTube: Er hat Geschenke zum Fressen gern

Ob man den Valentinstag nun mag oder nicht, viele Leute freuen sich darüber, wenn sie am 14. Februar Geschenke von der oder dem Liebsten bekommen. Auch dieser Hund freut sich, dass Herrchen oder Frauchen (so genau geht das aus dem Video nicht hervor) ein süßes Einhorn, einen rosa Bär und weitere Kuscheltiere bekam. Er nimmt sie nun ganz besonders gründlich in Augenschein…

Noch ein Flo W. bei We Are Social

von florianwimmer in Vorstellung

Schon eine Woche da und immer noch nicht vorgestellt – jetzt wird’s aber Zeit! Hallo, ich bin Florian Wimmer, seit 1. Februar Account Director bei We Are Social Deutschland und ab sofort für so ziemlich alles zuständig, was von hier aus in die Social Networks und Blogs geschrieben wird. Sozusagen: Chefredakteur.

Nachdem ich mit Bastian Scherbeck schon früher zu tun hatte und wir ein echt gutes Team waren, hat er mich nun also für die We Are Social Deutschland Mannschaft verpflichtet. Die ersten Tage waren aufregend, aber echt spaßig.

Meine bisherigen Stationen waren, wie es mal ein Personalchef bezeichnete, „überaus abwechslungsreich“: Vom Synchronstudio bis zur Onlineredaktion der Nürnberger Nachrichten, vom Filmkritiker im TV bis zum Notebooktester war schon alles dabei. Der rote Faden dabei war aber immer das Schreiben und vor zwei Jahren kam dann, eher durch Zufall, Social Media dazu. Seitdem habe ich viele große und kleine Kunden bei der strategischen Content Entwicklung in den Sozialen Medien unterstützt und auch im Community Management schon einiges erlebt.

Wenn die Computertastatur mal Ruhe vor mir hat, dann findet man mich meistens im Kino, im Theaterkurs oder auf Reisen.

Ich freu mich echt auf die Arbeit mit unseren Kunden und dem coolen Team hier – auch wenn wir immer noch einen Weg suchen, wie wir am besten zwischen Flo Weber und Flo Wimmer unterscheiden können: Im Moment reicht die Ideenpalette dafür von selbst erdachten Spitznamen bis hin zu Namensänderungen. Weitere Vorschläge gerne in den Kommentaren. ;)

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #25

von Christian Hecht

Facebook, Facebook und noch mal Facebook

Wenn Facebook anlässlich des bevorstehenden Börsengangs gerne in die Schlagzeilen kommen wollte, dann haben die Jungs und Mädels aus Menlo Park, Kalifornien das definitiv geschafft: 8. Geburtstag des Social Networks, eine potentielle Milliarden Steuerforderung an Mark Zuckerberg und allem voran die Chronik oder Timeline – hier schwanken die Reaktionen zwischen Datenschutz-Panik und Begeisterung über die neuen Möglichkeiten.

Vor einem Börsengang ist es ja keine schlechte Idee, sich ins Zentrum des öffentlichen Interesses zu stellen, aber es stellt sich nun natürlich die Frage, welche Aussichten ein Investment in Facebook Aktien hat. Keine allzu guten, meint Forbes Online und listet zehn Gründe auf, warum man keine Anteile am weltweit größten Social Network kaufen sollte.

Darunter: Die große Abhängigkeit vom Spieleanbieter Zynga, der laut den Unterlagen zum Börsengang für 12% des Umsatzes von Facebook verantwortlich ist und der Rückgang der monatlich und täglich aktiven Nutzer.

Auch die Financial Times mahnt zur Vorsicht und erinnert an die Dotcom-Blase, die zur Jahrtausendwende platze und viele gehypte Unternehmen abstürzen ließ.

Man wird sehen, wie sich die Facebook Aktie entwickelt, sobald der langerwartete Börsengang endlich erfolgt.

Superbowl – Rekordverdächtige Tweetzahlen bei Twitter

Die Kollegen von Twitter können sich inzwischen über wesentlich positivere Presse freuen: Der Superbowl zwischen den New York Giants und den New England Patriots löste eine Tweet-Welle aus, die mit, je nach Quelle, zwischen 10.000 und über 12.000 Tweets pro Sekunde durch das Netzwerk spülte.

Außerdem hat Twitter auch bei deutschen Stadträten und Bürgermeistern gerade ein Popularitäts-Hoch. Der Grund: Das Social Network mit dem blauen Vogel sucht ein deutsches Hauptquartier und da zwitschert die Hamburger Stadtverwaltung schon mal direkt mit Twitter-Chef Jack Dorsey, offenbar mit mäßigem Erfolg, denn bisher ist noch nichts entschieden.

Einen Twitter-Erfolg von eher unerwarteter Seite brachte das ZDF zustande. Und der hat allen Spöttern zum Trotz nichts mit Liebesfilmen oder dem Traumschiff zu tun: Das politische Magazin „Berlin direkt“ schafft es über den Hashtag #berlindirekt tatsächlich, die Sendung ins Internet zu verlängern und die Nutzerdiskussion anzuregen. Mit großem Erfolg: Wie das ZDF selbst berichtet, schafft es #berlindirekt in die weltweiten Trending Topics und wird zu einem der meistdiskutierten Hashtags auf Twitter. Über Kritik und Lob für die eigene Kampagne berichtete die Redaktion ebenfalls.

RIM’S Superhelden Kampagne läuft schief  #socialmediafail

Der Kanadischen Smartphone Hersteller RIM musste in den vergangenen Tagen viel Spott und Hohn über sich ergehen lassen. Das insbesondere im Business-Bereich für das Blackberry bekannte Unternehmen hatte seine Fans zum Jahreswechsel dazu aufgerufen, ihre guten Vorsätze für 2012 unter dem Hashtag #BeBold zu twittern. Daraufhin erweckte RIM vier Cartoon Superhelden zum Leben, welche die wichtigsten Vorsätze verkörpern und zusammen das „Bold Team“ bilden. Die Fangemeinschaft fand die Cartoon Kampagne so albern, dass sie den Hashtag dazu verwendete, um sich über die neue Social Media Kampagne von RIM auszulassen (siehe Screenshot).

Wie RIM auf seinem Blog mitteilt, sind die Actionfiguren nicht Teil einer offiziellen Werbekampagne sondern lediglich das Resultat einer Umfrage auf Twitter, deren Ergebnis mit den Figuren visualisiert werden sollte.

Facebook Mobile Ads

Facebook plant die Einbettung von Werbeanzeigen (Ads) in die Applikation für Mobile Endgeräte für Anfang März. Aus Facebooks Initial Public Offering (IPO) Dokument, das am ersten Februar für den geplanten Börsengang vorgelegt wurde ging hervor, dass das Unternehmen seine Mobile Applikation als eine weitere Einnahmequelle in Betracht zieht. Dies ist ein schlüssiger Schritt, wenn man sich vor Augen hält, dass knapp die Hälfte der 845 Millionen Facebook-Nutzer über Mobile Apps auf das Soziale Netzwerk zugreift.

KLM bedankt sich mit einem Video bei ihren 1 Millionen Fans

Nach einem negativen Social Media Beispiel folgt nun ein positives. Die Fluglinie KLM dankt ihrer, mehr als eine Million Menschen umfassenden Fanbase auf Facebook mit einem Video. Darin bedanken sich die Mitarbeiter von KLM bei ihren Fans. Eine simple und zugleich großartige Möglichkeit dem Unternehmen eine persönliche Note zu geben – die Aktion spiegelt unsere Auffassung von Social Media genau wieder!

 

KLM geht mit der Meet & Seat Applikation live

Die niederländische Fluggesellschaft KLM beweist nicht nur mit ihrem „Danke-Video“ Social Media-Expertise sondern ging nun auch mit ihrer Social Seating Applikation „Meet & Seat“ live, die wir im Dezember letzten Jahres vorgestellt hatten. Die Idee, bei der Flugreisende auf Basis von Facebook- und LinkedIn-Daten ihren Sitznachbarn auswählen, hat bereits im Vorfeld großes Medieninteresse hervorgerufen, u.a. haben DIE ZEIT ONLINE, die TAZ und SPIEGEL ONLINE darüber berichtet. Wir sind gespannt wie die Applikation bei den Fluggästen ankommt.

 

Bananen-Streit auf Twitter

Bananen-Gigant Chiquita sucht ein neues US-Hauptquartier und lässt sich dabei auch auf Twitter von etwaigen Standorten umwerben. Die Einwohner von Charlotte, North Carolina wandten sich unter dem Hashtag #bananas4CLT direkt an den Chiquita-Chef und überzeugten damit das Unternehmen. Der bisherige Standort Cincinatti, Ohio will sich aber noch nicht geschlagen geben und startete seinerseits eine Twitter-Kampagne.

Facebook ist unprofessionell?

Das sagen zumindest österreichische Aktivisten, die schon seit einem Jahr erreichen wollen, dass Facebook seine Datenschutzmaßnahmen wesentlich verbessert. Unter anderem fordern die Aktivisten, dass Nutzer der Verwendung Ihrer Daten deutlich sichtbar zustimmen müssen. Nun haben sich beide Seiten in Wien getroffen, allerdings sind die Aktivisten mit den erreichten Zusagen noch nicht zufrieden.

Facebook-Coverbilder als rechtliche Stolperfalle

Die Kollegen von allfacebook.de haben einen guten und wichtigen Artikel darüber geschrieben, welche rechtlichen Gefahren durch die neuen Coverbilder der Timeline auf Facebook-Nutzer zukommen.

Seltsames auf YouTube: „Take on Me“ auf dem Akkordeon

Aus Asien kommen doch immer wieder die schönsten YouTube Videos. Der neueste Renner auf YouTube mit bereits über einer halben Million Views: 5 Nord-Koreaner, die auf dem Akkordeon den 80er-Hit „Take on me“ von A-ha spielen. Hoffentlich entdeckt das die GEMA nicht so schnell. :-)

Der nächste Neuzugang bei We Are Social Deutschland: Timm Riggers

von timmriggers

Rückblick: Flurgespräch mit Bastian vor zwei Tagen. Mein zweiter Arbeitstag. Es wird gelacht, gescherzt. Man versteht sich. Dann: Freundlicher Hinweis, dass ich mich „nun doch endlich mal kurz vorstellen“ solle. Ich sei zwar „der Neue“, aber nächste Woche kämen schließlich weitere Neuzugänge und dann sei es zu spät. Ich habe verstanden und beeile mich…

Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen. Dann Ausflug nach Hamburg. Eine Online-Sportredaktion. Anschließend Referendariat. Umzug nach München. Rechtsanwalt. Tätigkeit in Beteiligungsholding.
Jetzt: Die Chance bei We Are Social Deutschland Social Media, Recht und Sport (ja, ich bin ein verdammter Sport-Nerd) zu verbinden. Freu mich wie Bolle, Basti :) .

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #24

von Anna Kranz in mashup

Lokal ist besser als Global
Eine Studie der Socialbakers zeigt auf, dass lokale Facebook Fanpages deutlich effektiver wirken als globale. Konkret: Die Engagement Rate (die Interaktion der Fans mit der Page) bei einer lokal fokussierten Seite ist in der Regel deutlich höher als auf global orientierten Pages. Noch konkreter: Bei den lokalen X-Box Fanpages ist die Engagement Rate durchschnittlich 10 x höher als bei der globalen Fanpage. Der Vorteil von lokalen Pages liegt unter Anderem darin, dass Inhalte  deutlich stärker auf die Interessen der lokalen Fans zugeschnitten werden können und daher deutlich mehr Relevanz haben. Die anzunehmenden kulturellen Gemeinsamkeiten der Fans einer lokal orientierten Page erhöhen außerdem die Engagement Rate.

Wichtig ist dies vor allem aus folgendem Grunde: Je höher die Engagement Rate einer Facebook Page, um so höher ist deren Sichtbarkeit – und damit die Chance auf Wirkung im Sinne der zu erreichenden Ziele.

Facebook Chronik bald verbindlich für alle (und unverbindlich für Firmen)
Unerwartet kommt es nicht, dass die Chronik bald für alle Facebook Nutzer verbindlich eingeführt wird. Laut Facebook kommt die Umstellung “in den nächsten Wochen“ – ein genaues Datum steht weiterhin nicht fest. Facebook kündigt ebenfalls die Chronik-Einführung für Fanpages an, eine doch mehr oder weniger zügige Entwicklung, da bisher angenommen wurde, dass die Chronik für Unternehmen noch auf sich warten lassen würde. Die Chronik für Fanpages wird neue Möglichkeiten der Produktvermarktung und des Fan Engagements liefern – von uns bereits ungeduldig erwartet. Wie ein Chronik-Profil einer Fanpage aussehen könnte, hat die israelische Antidrogenbehörde eindrucksvoll inszeniert, wurde jedoch von Facebook wieder deaktiviert.

Die verbindliche Einführung der Timeline für Privatprofile stößt jedoch nicht überall auf Zustimmung:  Sie wird in den Medien heftig diskutiert und hinterfragt. Eine nicht repräsentative Umfrage unter 4000 Facebook Nutzern ergab, dass gerade einmal 8% die Umstellung zur Chronik befürworten. 51% sorgten sich wegen der Änderung, während 32% in Frage stellten, warum sie Facebook überhaupt noch nutzen. Gerade mal 7% finden sich einfach mit der Umstellung ab.

Das war zu erwarten: Nutzer tendieren generell dazu, Änderungen auf sozialen Netzwerken skeptisch gegenüberzustehen. Auch die Einführung des Newstickers im letzten Jahr führte zu einer Protestwelle unter Nutzern und deren Androhung ihre Facebook-Profile zu deaktivieren: Jetzt wird erneut von Nutzern angekündigt, Facebook in Zukunft zu meiden. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass (vermutlich auch) der Mangel an alternativen Netzwerken dazu führt, dass diese Drohung selten umgesetzt wurde.

Auch Google+ wird dies nicht ändern: Das fehlende Netz von Freunden in Googles Social Network sowie die auch im Zusammenhang mit Google+ geäußerten Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Schutz der Privatsphäre lassen den potenziellen Konkurrenten gegenüber Facebook weiterhin blass aussehen.

Twitter und die Zensur
Twitter macht sich unbeliebt: Das Unternehmen  hat sich durch seine Zensurvorschläge für einzelne Länder in ein zunehmend schlechtes Licht gerückt.

Betrachtet man die Situation genauer, ergibt sich folgendes Bild: Twitter verfolgt eine relativ transparente Zensur-Policy und  veröffentlicht auf Chilling Effects welche Tweets in welchen Ländern nicht angezeigt werden.

Nutzern wird angezeigt, wenn ein Twitter Nutzer oder Tweet zensiert wurde:

Aus der Perspektive des Unternehmens Twitter ist es ökonomisch nicht sinnvoll sich Zensurwünschen einzelner Länder und Organisationen zu widersetzen, da dies bis zur totalen Sperrung des Dienstes inkl. juristischer Konsequenzen führen könnte. Da die Zensur eben nicht global, sondern nur auf Länderebene stattfindet, was man unter Umständen als Kompromiss werten kann. Oder einfach als verdammte Pflicht (wenn es schon sein muss, dann bitte lokal).

Als Resultat der angekündigten Zensur kündigten viele prominente Twitternutzer jedoch an, ihre Accounts zu schließen. In Deutschland sind nach Informationen der FT allerdings noch keine Zensurvorschläge eingegangen. Man könne sich aber vorstellen, dass beispielsweise verfassungsfeindliche oder rechtsradikale Inhalte gesperrt werden könnten.

Googeln ohne personalisierte Suchergebnisse
Das Google Suchergebnisse auf den Nutzer zuschneidet  und durch Google+ damit leichtes Spiel hat, ist keine Neuigkeit. Das diese personalisierte Suche umgangen werden kann allerdings schon. Facebook, Twitter und Myspace Programmierer haben sich zusammengeschlossen und ein Add-On entwickelt, welches eine neutrale Google-Suche ermöglicht. Natürlich ist das ganze auch im Sinne ihrer Arbeitgeber. Wie abweichend sich eine Suche mit dem Add-on im Vergleich zu einer herkömmlichen Google-Suche gestaltet, zeigt das folgende Video.

Pinterest pusht Handel
Pinterest ist eine Art virtuelle Pinnwand, die es Nutzern erlaubt Bilder und/oder Links zu teilen, die sie inspirieren oder interessant finden. Dieser geteilte Inhalt wird als ’Pin’ bezeichnet, welche der Nutzer thematisch auf seinen verschiedenen ’Boards’ (Pinnwänden) auflistet. Andere Pinterest Nutzer haben Zugang zu diesen Boards und können sie und die Pins nach ihren Interessen durchforsten und ’repinnen’, also in ihren Netzwerken / Ihrem Social Graph teilen. Pinterest nutzt seit kurzem auch die Möglichkeiten des Open Graph von Facebook , was ein reibungsloses Teilen der Pins erlaubt.

Für den Handel ist Pinterest interessant: Ein Pin kann beispielsweise zu einem Onlineshop führen: Auch Geschäfte unterhalten mittlerweile Pinterest Accounts um ihre Produkte in Boards zu vermarkten. Anhand von fünf Pinterest-nutzenden Fachhändlern kann man schlussfolgern, dass ihre Onlineshops innerhalb eines halben Jahres kontinuierlich mehr Traffic über Pinterest-Pins verzeichnen konnten, wie die untere Graphik aufzeigt.

Pinterest ist jetzt schon eines der schnellst wachsenden sozialen Netzwerke und konnte im Dezember 2011 einen Zuwachs von 429% an Zugriffen seit September 2011 vorweisen. Wie die Graphik von Monetate aufzeigt, wächst Pinterest kontinuierlich und konnte im Dezember mit 7.21 Millionen Nutzern aufwarten.

 

Ansgar Heveling und die Wut der „Netzgemeinde“
In einem Gastbeitrag im “Handelsblatt“ verdammte der CDU-Abgeordnete Ansgar Heveling das Web 2.0 und prophezeite einen baldigen Niedergang des Social Web. Der Artikel ist auf seltsame Weise lesenswert und amüsierte die „Netzgemeinde“ nicht nur, sondern provozierte auch in einem solchen Maße, dass Hevelings Homepage gehackt wurde. Anhören kann man sich seinen Artikel übrigens auch hier.

Hallo – ich bin der Neue…

von florianweber

Bei We are social hat der Frühling bereits begonnen, denn es gibt schon wieder einen neuen Sproß. Ich freue mich, genau dieser zu sein und darf mich nach guter Manier vorstellen. Ich bin der Flo.
Eigentlich gebürtiger Münchner, hat es mich vor 4 Jahren nach Berlin verschlagen.
Grund waren die Leichtathletik Weltmeisterschaften 2009. Als Coordinator Event Presentation hatte ich die tolle Möglichkeit, diesen Event mitzugestalten und während der WM dann als Stadionsprecher für täglich mehr als 50.000 Zuschauer die Stimme der WM zu sein – ein unvergessliches Erlebnis. Damals habe ich auch meine ersten Blogerfahrungen gemacht und als sportmoderator fleißig WM Eindrücke getweetet. Der Startschuß für die Social Media Begeisterung.

Diese führte dann auch zur nächsten Station in Berlin. Als begeisterter wie erfolgloser Läufer und ehemaliger Leichtathlet (wer’s genau wissen will: Kurzhürdensprinter und Hobbyzehnkämpfer) bekam ich die Chance, die Social Media Kanäle für adidas Running zu betreuen. Mit diesem Projekt zusammen bin ich Mitte Januar nach München gewechselt und freue mich, neben dem schon bekannten Gebiet, bei We Are Social viele neue Einblicke in das aufregende Universum von Facebook, Twitter und Co. zu bekommen.

Sport spielt, neben diesem Job, auch sonst eine große Rolle in meinen Alltag, oft aktiv, immer öfter aber auch passiv. So steh ich seit längerer Zeit speziell bei Lauf- und Leichtathletikveranstaltungen nicht mehr auf der Bahn sondern hinterm Mikrofon und kommentiere als Stadionsprecher oder für webTV Angebote das Geschehen.

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #23

von Anna Kranz in mashup

Eine neue Woche, ein neues Tune-Up. Dieses Mal geht es unter Anderem um Facebook Posts abseits der Business Hours, den Open Graph, Twitters neues Image, Orkut und komatöse Facebook Fanpages.

Warum Facebook am Wochenende doch mehr Sinn macht

Laut einer Untersuchung von Dan Zarella, der sich intensiv mit Statusupdates und ihrem Timing auf diversen Social Media Kanälen beschäftigt hat, sind Facebook Postings am Wochenende effektiver.

Futurebiz erklärt sich das ganze so: Da die Facebook-Nutzung am Wochenende geringer ist, bekommen die Beiträge, die trotzdem gepostet werden mehr Sichtbarkeit und gehen nicht im Gewühl des alltäglichen News Feeds unter.

Anderseits könnte man auch argumentieren, dass Facebook-User vielleicht am Wochenende einfach mehr Muße und Zeit haben durch ihren News Feed zu scrollen.

Und auf einmal bin ich überall vernetzt….

Nicht erst seit Einführung der Timeline ermöglichen Open-Graph Applikationen auf Facebook zu dokumentieren, was auf externen Seiten gelesen, angesehen oder gehört wird. So ist es nicht notwendig einen gelesenen Artikel tatsächlich zu ’liken’ um im Newsfeed (seiner Freunde) aufzutauchen – nach einmaliger Bestätigung der Applikation führt der Click auf einen Artikel – und damit das Lesen desselben schon zu einem Eintrag im Newsfeed. Ursprünglich waren wenige ausgewählte Partner in einer Art Pilotprojekt miteinbezogen, dass aber seit letzter Woche auf 60 neue Open-Graph Apps  ausgeweitet wurde. Facebook will damit die Chronik boosten, die durch diese neuen Anwendungen angereichert wird. Nutzer können durch Einbindung von verschiedenen Apps wie beispielsweise Snooth, der Applikation einer Wein-Community, angeben welchen Wein sie gerade trinken und ob und wie dieser ihnen schmeckt. Das von Mark Zuckerberg verkündete “reibungslose” Sharing ist hier technisch sicherlich sehr eindrucksvoll umgesetzt und wiedergegeben. Aufgrund unserer Erfahrungen gehen wir davon aus, dass sich die Nutzung der Open-Graph Applikationen in diversen Märkten jedoch stark unterscheiden wird. Marketing- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen sollten sich vor allem eines bewusst machen: Den fortlaufenden Zugang in die Timeline eines Users über die Installation Ihrer App werden Sie nur dann erhalten, wenn der Mehrwert für den User deutlich erkennbar und fortlaufend ist. Womit einige der aktuell zu findenden Open-Graph Applikationen schon wieder zum Scheitern verurteilt sind …

Alle neuen Open Graph Anwendungen kann man übrigens hier finden.

Bald zwitschert Twitter auch aus Deutschland

Twitter wird eine Niederlassung in Deutschland eröffnen und es damit seinem großen Konkurrenten Facebook, der schon seit Längerem in Hamburg zu finden ist, gleichtun. Der primäre Grund dafür: Bisher nicht genutzte, aber aus Sicht des Gründers Jack Dorsey vorhandene, Marktpotenziale zu realisieren.

In den letzten Monaten gab es bei und über Twitter fortlaufend Neues zu verkünden (wir berichteten im Tune-Up #17). Wie Jack Dorsey nun in einem Interview auf der gerade stattfindenden DLD Conference erklärte, sieht sich Twitter nicht mehr nur als Soziales Netzwerk, sondern auch als Nachrichtenmedium. Diese Aussage scheint mit dem Kauf von Summify, welches für seine Anwender interessante Themen und News aus Sozialen Netzwerken filtert, untermauert worden zu sein. Es wird jedoch (nicht zu unrecht) gemutmaßt, dass es Twitter hier nur um das Recruiting von Talenten – eben den Summify Angestellten – ging, nicht aber um das Summify Produkt an sich. Mitarbeiter müssen seit dem Verkauf aus Vancouver in die Twitter Zentrale nach San Francisco umsiedeln und Summify nimmt auch keine neuen Nutzer mehr auf.

Apropos Veränderung und Twitter: Das Ende einer Ehe lässt sich übrigens auch ganz gut auf Twitter verfolgen. Katy Perry, die sich gerade von ihrem Noch-Ehemann Russell Brand scheiden lässt (oder umgekehrt, er lässt sich von ihr scheiden?) folgt ihm nicht mehr auf Twitter.

Wer oder was ist nochmal Orkut?

Facebook strebt weiterhin Richtung globaler Marktdominanz und konnte auf dem Weg dahin einen weiteren großen Sieg verzeichnen. Das Soziale Netzwerk konnte in Brasilien, das langatmig von den Überresten des Social Network Orkut dominiert wurde, letztlich ebenfalls die Mehrzahl der User zu einem “Umzug” auf Facebook bewegen.

Damit hat Facebook die Zahl der Total Unique Visitors innerhalb eines Jahres fast verdreifacht. Die Zahl der nicht von Facebook beherrschten Märkte schwindet dahin und ist mittlerweile hauptsächlich politisch motiviert (siehe China …)

Sind Facebook Fanpages doch nicht so effektiv?

Eigentlich kann man es schon ahnen, eine nichtgepflegte (komatöse) Facebook Fanpage  ist nicht besonders wirksam. Aber auch Neuerungen auf Facebook seit Ende letzten Jahres machen es für Seitenadmins schwerer ihre Fans zu erreichen. Die meisten Seiten erreichen einer neuen Studie zufolge gerade einmal 17% ihrer Fans.

Mit der Einführung des Tickers und der Chronik änderte sich auch die Art wie und was beim Newsfeed von Nutzern angezeigt wird. Der News Feed zeigt ’Hervorgehobene Meldungen’ zuerst an, das sind dann solche, die besonders viele Likes oder Kommentare haben. Alle anderen, nicht so beliebten Updates, können da schon mal verloren gehen.  Klingt böse, muss es aber nicht sein: Hat man die Techniken des News Feeds erst einmal durchschaut, kann man auch weiterhin die Sichtbarkeit seiner Fanpage hervorheben. Dabei können wir Ihnen natürlich behilflich sein, immerhin sind wir social ;-) .

Online Handel 2012 – Social Media 2012

von Bastian Scherbeck in Vortrag

Für Euch – noch vor dem Vortrag selber – die Slides zu meinem Vortrag auf der Online Handel 2012. Da sie – wie es sich für einen guten Vortrag gehört – sehr bildlastig sind, wird im Laufe der nächsten Tage noch ein Posting folgen, welches Euch die Themen im Detail näher bringt. Bis dahin: Viel Spaß mit den Slides!