Herzlich willkommen bei We Are Social. Wir sind eine Agentur für tatsächliche Kommunikation in den digitalen Medien. Wir helfen Marken dabei, in den Socialized Digital Communications Fuß zu fassen, richtig verstanden zu werden und über die digitale Kommunikation das Internet als effektiven Weg zur Erreichung der Unternehmensziele zu nutzen.

Wir sind eine neue Art von Agentur. Gespräche sind nichts Neues. Diese in der strategischen Planung der digitalen Unternehmens- und Markenkommunikation zu nutzen und gezielt einzusetzen ist jedoch etwas völlig anderes.

Zu unserem Kundenstamm gehören unter anderem adidas, ŠKODA, PLAYMOBIL, SIEMENS, Liebherr, ABB, Nemetschek, Skype, Unilever, Sony, Expedia, HP, Absolut und Heinz. Wenn wir auch für Sie etwas tun können, erreichen Sie uns entweder telefonisch unter + 49 (0)89 8099 110 20 oder senden uns einfach eine Email.

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #39

von Florian Wimmer in mashup

Ab an die Börse – Für Facebook geht’s am Freitag los

104 Millarden $ – das ist der Wert, der Facebook vermutlich am Freitag zugesprochen wird, wenn endlich der Börsengang des Social Networks erfolgt. Das ist ungefähr so viel wie Amazon oder McDonalds gerade wert sind und deutlich mehr, als die aktuelle Marktkapitalisierung von beispielsweise Disney. Viele erhoffen sich nun das große Geld, aber das werden wohl hauptsächlich die machen, die schon vor Jahren ihr Geld in Facebook gesteckt haben. Für willige Aktienkäufer ist natürlich entscheidend, ob sich das Geschäftsmodell von Facebook und der Erfolg als nachhaltig erweisen – die Amerikaner glauben das scheinbar nicht: In einer Umfrage hält über die Hälfte der Befragten Facebook nur für eine Modeerscheinung. Tatsächlich stellt sich jedem, der die Geschichte der Social Networks kennt, die Frage, ob es Facebook nicht einst so ergeht, wie MySpace oder StudiVZ. Andere erinnert der kometenhafte Anstieg des Unternehmenswertes von Facebook an die dotcom-Blase Anfang des Jahrtausends.

Das Social Web bewegen solche Sorgen weniger, hier wird eher um Mark Zuckerbergs Lieblingsschuhe – die Adiletten – gepokert: Wer auf Twitter oder bei Facebook den Börsenkurs von Facebook am Ende des ersten Handelstages möglichst korrekt schätzt, gewinnt ein Paar.

Facebook und Bing – Microsoft verstärkt die Bindung

Nachdem Microsoft bereits vor einiger Zeit in Facebook investiert hat, dürften sich die Redmonder aktuell auf Freitag freuen, dann dürfte sich ihre Investition richtig auszahlen. Dass Microsoft und Facebook eng kooperieren zeigt sich darin, dass beispielsweise Facebook Orte auf Bing Maps angezeigt werden und auch bei den Facebook-Suchergebnissen Treffer von Bing integriert werden. Auf die Facebook-Inhalte wie Postings oder Kommentare kann aber auch Bing noch nicht zugreifen und das dürfte wohl auch noch eine ganze Zeit lang so bleiben. Immerhin integriert Microsoft Facebook nun stärker in seine Suchergebnisse: Ein Update der Suchmaschine soll es möglich machen, direkt neben den Suchergebnissen auf sein privates Netzwerk bei Facebook zuzugreifen und beispielsweise Freunde nach ihrer Meinung zu fragen oder Suchergebnisse zu teilen. Zunächst gibt es das Update nur für die amerikanische Version von Bing, wann es nach Deutschland kommt, bleibt abzuwarten.

Die Rundshow – Moderner Link oder Anbiederungsversuch?

Der Bayerische Rundfunk hatte bisher mit Social Media in der Empfindung der meisten jungen Leute wahrscheinlich soviel gemein, wie Edmund Stoiber mit dem Duden. Jetzt versuchen die Bayern mit der Rundshow (Namensähnlichkeiten zur Heute Show sind wahrscheinlich zufällig) die Netzcommunity zu erreichen. Das kann natürlich ganz schnell anbiedernd wirken, aber schauen wir mal, wie es aufgezogen ist:
Zunächst mal natürlich der Sendeplatz: ab 23 Uhr und dann auch noch zu wechselnden Zeiten – na das Thema hat wirklich Priorität beim BR. Dann gibt es eine Website, die im Blog-Stil über die Inhalte der Show berichtet und auch die viralen Jungs von Y-Titty sind mit einer eigenen Sendereihe eingebunden. Der YouTube-Kanal dümpelt etwas vor sich hin: 990 Views bisher zeugen nicht gerade von großer viraler Verbreitung. Immerhin gibt es einen gut gemachten Retro-Trailer zur Rundshow und einige Beiträge aus der ersten Sendung.

Knapp 1.400 Leute haben auf Facebook schon “Gefällt mir” geklickt und auf Twitter ging es dafür richtig ab, wie auch das Rundshow-Team selbst zugibt:

“Wow, wir wurden überflutet von Tweets,…”

heißt es in einem Facebook-Post.

Die Fans fanden die Sendung alles in allem scheinbar ganz gut gelungen, wenn es auch noch einiges zu verbessern gibt. Wir sind ebenfalls gespannt, wie sich die nächsten Sendungen des Formats entwickeln. Übrigens, wer die erste Folge verpasst hat, kann sich in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks selbst ein Bild machen.

Mashable zeigt uns, wie wir die Facebook Timeline lesen

Im Auftrag von mashable.com wurde nämlich eine Studie durchgeführt, bei der Teilnehmer von einer Webcam dabei beobachtet wurden, wie sie die Facebook Timeline einer Marke besuchten. Dabei wurden die Augen nachverfolgt und daraus geschlossen, wohin die Teilnehmer am meisten und worauf am wenigsten blickten. Kurz gesagt ist das Coverbild am oberen Rand der Timeline die Sensation, weil die Leute darauf die meisten Blicke werfen. Andererseits suggeriert die Studie auch, dass Posts kaum noch wahrgenommen werden. Das ist sicherlich eine Veränderung zu den früheren Brand Pages, allerdings kam es hier auch darauf an, wie diese eingestellt waren: Je nach Fanzahl konnte ein eigenes Posting schnell aus dem sichtbaren Bereich verschwinden, wenn Fanposts und eigene Posts gleich behandelt wurden. Zudem ist es nach wie vor so, dass der Newsstream auf der Startseite von Facebook immer noch die meisten Leute zu den Posts einer Seite bringt und hier hat sich vergleichsweise wenig geändert.

Was bedeutet das nun für Marken? Man sollte sich ein aussagekräftiges Coverbild zurechtlegen, dabei aber nicht vergessen, dass es ganz klare Anweisungen und Beschränkungen gibt, die Facebook hier vorgibt.

Zum Abschluss: Social Media riecht jetzt auch und verschenkt Bonbons

Geschriebenen Text, Audio und Video kennt man ja im Internet. Aber haben wir da nicht noch Sinne vergessen? Wie schaut es denn mit der Nase aus? Die will doch auch belohnt werden, wenn man sich schon die Mühe macht und 300 Tweets pro Tag absetzt. Und die klassischste aller Belohnungen, das Bonbon, warum bekommt man das eigentlich nie, wenn man den ganzen Tag seine Follower brav über den Fortschritt des Tages auf dem Laufenden gehalten hat?

Olly bzw. Polly machen jetzt Schluss mit dem belohnungslosen Web 2.0-Dasein und geben bei Kommentaren, @-Mentions oder einer anderen Benachrichtigung eine wohlriechende Duftwolke (Olly) bzw. ein rotes, gelbes oder wie-auch-immer-farbiges Bonbon (Polly) ab. Nebenbei sehen sie auch noch stylish auf dem Schreibtisch aus und wer mag, kann sie sich sogar selbst bauen, die Anleitungen gibt es unter CC-Lizenz im Web. Endlich werden alle Sinne angesprochen – nur der Tastsinn fehlt noch – das ist dann wohl was für Nolly – oder Molly – oder Holly – oder…

Wieviel “Person” braucht eine Marke?

von Bastian Scherbeck in Statement

Oder anders gesagt:

Wieviel “Person” verkraftet eine Marke?

Seit Jahren wird im Umfeld der digitalen Kommunikationsberatung immer wieder Eines gepredigt: Eine Marke muss – wenn Sie in den Online-Dialog mit den Nutzern eintritt – die Gesichter hinter der Marke sichtbar machen, Personen zeigen, anfassbar sein. Das Egebnis: Der oben gezeigte Facebook-Post einer deutschen Discount-Kette – gesendet an mehr als 1.000.000 Markenfans. An diesem – aus meiner Sicht fehlgeschlagenen – Kommunikationsversuch einer Marke im Social Web lassen Sich einige klassische Missverständnisse und Probleme aufzeigen.

  • “Persönlichkeit” und “Person” sind nicht identisch: Eine Marke muss im Social Web Persönlichkeit zeigen. Genauer gesagt: Markenpersönlichkeit, im theoretischen Konstrukt auch “Markenidentität” oder “brand identity” genannt. Hierbei geht es nun gerade nicht darum, dass Lieschen Müller Persönlichkeit zeigt und die Page der Marke mit Ihrem persönlichen Facebook Profil verwechselt. Es geht stattdessen darum, im immer wieder Kompromisse fordernden Interaktionsfeld von Facebook, User und Marke täglich diejenigen Merkmale der Marke zum Ausdruck zu bringen, für welche diese steht.  Dies erfolgreich zu bewältigen ist in Zeiten des digitalen Dialogs ungleich schwieriger geworden: Dafür bedarf es nicht nur eines soliden Verständnisses der diversen Kommunikationsmechaniken unterschiedlicher Social Web Plattformen, sondern auch – und hier setzt das Missverständnis vieler Unternehmen ein – eines soliden strategischen Markenverständnisses sowie aus unserer Sicht eines PR- / Marketingbackgrounds der verantwortlichen Mitarbeiter.
  • Gesichter zu zeigen ist nicht immer sinnvoll: Es kann – auch abseits des Social Webs – für große, globale Marken, gute Gründe dafür geben, Gesichter zu zeigen. Der offensichtlichste Fall: Der Beschwerdefall. Wer aufgrund von Problemen mit einem Produkt in direkten Kontakt mit der Marke / dem Unternehmen tritt, ist in der Regel dankbar für eine deutliche Zuordnung zu einem Menschen / Mitarbeiter, welcher sich persönlich um sein Anliegen kümmert. Das Gute an diesem Konzept: Hier kann die Marke nur gewinnen. Löst der Mitarbeiter das Problem des Kunden, fällt dies positiv auf das Unternehmen zurück. Ist es dem Mitarbeiter nicht möglich, das Problem zu lösen, neigt der Kunde dazu, dieses eher dem Mitarbeiter als der Marke an sich zuzuschreiben (dieser Effekt nimmt zu, je stärker die persönliche Beziehung des Kunden zum Mitarbeiter ist d.h. je mehr Gesicht dieser zeigt). “telekom hilft” ist hier ein vielzitiertes Beispiel. An der regulären “Schnittstelle” Marke-Kunde (User) sollte jedoch auch die Marke – und nicht der Mitarbeiter dahinter – Präsenz zeigen. Bedeutet: Im Besten Fall ist auch bei verpixeltem Logo und Markennamen mithilfe eines “educated guess” die dahinterstehende Marke zu erraten. Versuchen Sie dies einmal bei obigem Beispiel.

Gehen wir nun einmal davon aus, dass der Mitarbeiterin der oben genannten Discount-Kette diese Tatsachen durchaus bewusst sind, so stellt sich immer noch und erst recht die Frage, wie es zu einem solchem Post kommt. Der einzige aus unserer Sicht mögliche Grund: Mit möglichst generischen, allgemein gehaltenen und einfachen Fragen, die Engagement-Rate der Page hochzudrücken bzw. zu halten. Diese rein quantitative KPI betrachtet die Anzahl von Interaktionen der Fans mit der Markenpage: Wie oft hat ein Fan einen Beitrag der Marke geliked, kommentiert, geshared etc.? Da die Engagement Rate sich mittlerweile als qualitative KPI durchgesetzt hat (“Unsere Fans setzen sich täglich mit markenrelevanten Inhalten auseinander”), ist Sie bei großen Marken mittlerweile zu einem Gradmesser der Zielerreichung geworden. Voraussetzung dafür, dass die Engagement Rate eine Aussagekraft hat, ist jedoch, das eben auch markenrelevante Inhalte gespielt werden …

Zusammengefasst: Eine Marke ist keine Person, sondern hat eine Persönlichkeit. Sie will nicht der Freund der User sein, sondern Fans gewinnen.*  Und wer im Social Web kein Budget verbrennen, sondern auch Ziele erreichen will, der sollte dies tunlichst beachten.

*Dies ist im Kontrast zum “Freund” zu verstehen – und keinesfalls als singuläres Ziel einer Marke auf facebook anzusehen.

Die We Are Social Olympia-Hoffnung: Florian Weber

von Florian Wimmer in News

Olympia 2012 in London – die nachhaltigsten Spiele aller Zeiten, der Aufbruch für ein heruntergekommenes Stadtviertel, eine riesen Werbeaktion für die britische Hauptstadt. Ob das alles so klappt, was sich die Verantwortlichen davon versprechen, ist noch nicht ganz klar – fest steht aber jetzt schon, dass es für uns hier bei We Are Social die Olympischen Spiele werden, bei denen wir am nächsten dran sind, denn unser sportlicher Kollege Florian Weber ist als Stadionregisseur für die Leichtathletik-Wettbewerbe engagiert worden.

Wir sagen “Wow!” und haben uns mit Flo mal zusammen gesetzt, damit er von seinen ersten Eindrücken vom Testevent erzählt. Ist man nicht wahnsinnig aufgeregt? Wie ist das Stadion? Machen die Engländer ihrem Ruf als große Parkgestalter auch beim Olympiapark alle Ehre? Und warum steht in der London Underground plötzlich überall “Better Walk”?

Hört euch das Podcast vom Interview an und erfahrt mehr:
Unsere Olympia-Hoffnung

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #38

von Florian Wimmer in mashup

Twitter auf Wachstumskurs

Auch wenn der Deutsche Otto Normal Twitter gar nicht oder nur selten nutzt, wächst die Plattform auch hierzulande. Obwohl das Wachstum weniger explosionsartig, sondern eher bescheiden verläuft: die 4 Millionen Nutzer-Marke zu knacken muss dem Mikroblogging-Dienst erst einmal nachgemacht werden. Die 7,1 Prozent der deutschen Onliner, die Twitter besuchen, sind vorzugsweise Social Media Nerds oder Leute die “was-mit-Medien” machen.

Twitter ist in Deutschland nicht wirklich ein Traffic-Bringer, eignet sich aber bestens für Informationen über neuste Trends und Artikel. Außerdem lässt sich unter Gleichgesinnten das eigene Netzwerk pflegen und erweitern.

Im weltweiten Ländervergleich bleibt Deutschland abgeschlagen hinter Südkorea, Russland und Indien zurück. Auch im französischen Nachbarland wird mehr gezwitschert. Den weltweiten Durchschnitt treibt die Niederlande als absolute Nummer eins was Twittern angeht ordentlich in die Höhe.

Horst 2.0 feiert Facebook-Party

Die Gästeliste ist seit vier Tagen dicht.  In wenigen Stunden wird der Sturm auf das P1 erwartet.  Geladen hat Horst Seehofer zu der Feier, die gerne als erste Facebook-Party eines deutschen Spitzenpolitikers bezeichnet wird. Ziel des CSU-Chefs ist, dass „man sich mal kennenlernt“.

Dabei fährt er offensichtlich einen anderen Kurs als Parteifreundin Ilse Aigner die sich weder für Facebooks Timeline noch für die Gesichtserkennung begeistern konnte. Die Verbraucherministerin will die jungen Facebook-Nutzer schützen, der Horst 2.0 (oder auch “Vollhorst 2.0″, wie es mittlerweile in einzelnen Tweets heißt) feiert lieber mit ihnen.

Drinnen im Club ist, wer Seehofers Fanpage geliked hat und der Einladung gefolgt ist. Über 2500 Partywillige sollen zusammengekommen sein. Sollten alle kommen, dürfte wohl ein Platzproblem entstehen. Auf jeden Fall dabei ist die bayerische JU-Chefin Katrin Albsteiger, die im Vorfeld über YouTube die Werbetrommel für den Event gerührt hat.

Ansonsten darf auch weniger CDU/CSU affines Publikum erwartet werden. Bei der CSU hofft man sicher, dass der Anti-Flashmob ausbleibt, Seehofer mit seiner Facebook-Aktion keinen Imageschaden verbuchen muss und sein Ziel erreicht, junge Wähler anzusprechen.

Facebook auf Roadshow

Die Adiletten sind zuhause geblieben. Mark Zuckerberg ist auf Investorensuche. Dennoch leger in Kapuzenpulli, Jeans und Sneaker mischt sich der Facebook-Chef unter die Broker und Banker an der Wall Street, um in der heißen Phase vor dem Börsengang die Anleger vom Kauf der nicht unbedingt billigen Aktie zu überzeugen. Angetreten zur  „Roadshow“ ist die gesamte Führungsmannschaft: Zuckerberg, Ebersman und Sandberg.

Erwartet wird, dass sich die Anleger um die Aktien reißen werden, trotz der Zweifel, die immer wieder geäußert werden. Fest steht jetzt schon: Die Facebook-Eigentümer werden mit dem Börsengang ordentlich Kasse machen. Am 18. Mai ist es soweit, bis dahin muss Facebook noch den endgültigen Ausgabekurs der Aktie festlegen.

Offensichtlicher Erfolg für Facebook Mobile

Facebook hat mittlerweile über 488 Millionen Mobile User. Keine andere App in der Welt kann vergleichbare Zahlen aufweisen. 54 Prozent aller Facebook Nutzer besuchen die Social Media Plattform auch über Smartphones, iPads oder Feature Phones. Südafrika, Nigeria und Japan können das noch toppen und sind mit 70-80 Prozent wahre Facebook Mobile Länder. Deutschland zählt immerhin zu den Top 10 was die Nutzerzahlen mit Mobilgeräten angeht.

 

Das twitterte die Netzgemeinde auf der re:publica

Die re:publica 2012 ist gelaufen. Blogger, digitale Bohemiens, Influencer, Journalisten, Kreative usw. sind zurück in ihren Heimathäfen, an den Berliner Schreibtischen oder wieder wo anders unterwegs. Auch We Are Social hatte sich unter die Leute gemischt und die Eindrücke schon an anderer Stelle in diesem Blog weitergegeben. Diese Infografik von BuzzRank fasst das Engagement, dass die Konferenz im Netz erzeugt hat, noch mal anschaulich zusammen. Die Auswertungen berücksichtigen vorzugsweise Twitter, weil auf Facebook und Google+ vergleichsweise wenig los war.

Telekom hilft

Zwei Jahre ist es her, dass die Telekom den Kundendialog über soziale Medien gestartet hat. Das Angebot soll nun weiter ausgebaut werden, wie Vertreter des Unternehmens auf der re:publica verkündeten. Wer sich informieren möchte, was sich hinter der „Telekom-hilft-Feedback-Community“ versteckt, kann sich für den „Closed Beta Test“ anmelden.

Apps für Effizienz in Unternehmen

Eine Untersuchung der Universität St. Gallen unter Beteiligung der Telekom kommt zu dem Schluss, dass die Zufriedenheit mit mobilen Geräten im Arbeitsalltag sehr hoch ist. Ganze 82 Prozent sind der Meinung, dass Apps die Effizienz in ihren Unternehmen steigern. Geliefert werden die App-Lösungen zur Arbeitserleichterung allerdings überwiegend von externen Dienstleistern – nur in 42 Prozent der Fälle kommen firmeneigene App-Lösungen zum Einsatz.

Auf der Sonnenseite

Wir haben unser sonniges Plätzchen schon gefunden. Wer noch immer durch schattige Häuserschluchten wandelt, kann schauen, ob ihm die Bright Light App von Ray Ban nicht einen Platz an der Sonne weisen kann.

Zum Abschluss: Geschlechtergleichheit mal anders

Male, Females, Shemales, Ladymen,… Verwirrung und verschwimmende Grenzen im Kampf der Geschlechter sind heute an der Tagesordnung. Gut, dass es die Medien gibt: Jacob aus Crazy, Stupid, Love sieht den Krieg beendet und die Männer als Gewinner an – datiert auf den Moment, in dem die Frauen Polestangen zu Fitnesszwecken entdeckten:

„The war between the sexes is over. We won the second women started doing pole dancing for exercise.“ (Jacob Palmer)

Dass die Grenzen noch lange nicht ausgetestet sind und die Frage, wer was besser kann weiter diskutiert werden muss, zeigen die emanzipiertesten unter den Hollywoodbeauties. Wenn selbst die Stadtmänner zum ruralen Outfit greifen, wollen auch die Frauen mitmischen. David Beckham hat ihnen die Ohrringe genommen – aber die Zeiten der Metrosexualität sind vorbei. Männlichkeit ist Mode, man trägt Bart, ab jetzt für alle. Die Social Media Herrschaft der Katzen sehen wir trotz der beeindruckenden Bilder nicht in Gefahr.

2 Tage re:publica – ein Rückblick

von Stefanie Hecht in Vortrag

2 grandiose Tage re:publica vergehen dank unzähliger Eindrücke, Sessions und Gesprächen wie im Flug. Getreu dem diesjährigen Motto „Action“, gab es viel zu sehen und zu erleben. Es ging schnell, laut und bunt zu zwischen den 8 Bühnen. Die Zusammenfassung meiner Eindrücke lest ihr hier:

Analoge Twitterwall

Analoge Twitterwall

New directions in visual storytelling

Storytelling Session

Storytelling Session

Meine erste Session – visual storytelling –  widmete sich den Trends in der visuellen Gestaltung von Geschichten auch durch die Nutzer. Bjarke Myrthu stellte neben seinem neue Online-Tool „StoryPlanet“, weitere Projekte wie Bear 71 und Pinepoint vor, die es in Zukunft einfacher und günstiger ermöglichen sollen, dass auch User ihre Stories selbst zu generieren.

Social TV – Trends and Visions

Eher spontan entschied ich mich für das Panel zu Social TV, was sich als Fehler herausstellte, denn neben der Marketingpräsentation eines Dienstes gab es nichts wirklich Neues zu verkünden. Publikum und Moderator waren sich einig, dass weiterhin eine Trennung zwischen Fernsehgerät und einem mobilen Gerät bestehen bleiben wird.

Citizen empowerment against brutality in Syria

Hands up for Syria

Hands up for Syria

Im Gegensatz zum vorigen Vortrag, anschließend ein emotionales Kontrastprogramm. Wie ist die aktuelle Lage in Syrien, wie kommunizieren die Syrer über Social Media und wie kann mit dem Volk von außen kommuniziert werden.

Zum Schluss werden Hände in die Luft erhoben und Bilder zur Unterstützung in die Welt geschickt.

Uebermorgen.TV

Der Blick in die Glaskugel

Der Blick in die Glaskugel

Mario Sixtus moderierte die Diskussionsrunde zur zukünftigen Entwicklung der Digitalisierung mit Mercedes BunzChristoph Kappes und Christian Heller.

Zwei futuristischer Themen nahm sich die Runde an: Welche Rolle spielen Bewertungssysteme in der Zukunft im privaten und beruflichen Umfeld für jeden einzelnen und werden sich Menschen in Zukunft weltweit über zeitliche und Ländergrenzen hinweg miteinander zu neuen Nationalstaaten gruppieren.

Der bis in die letzte Reihe gefüllte Saal lauschte gespannt, für eine Diskussionsrunde bat sich mir allerdings hier ein etwas zu harmonisches Meinungsbild.

Foodblogs – Verfall oder Rettung der Esskultur?

Die Runde bestehend aus Nicole Stich (von der Foodbloggerin zur Kochbuchautorin), Sebastian Dickhaut (vom Kochbuchautor zum Foodblogger zum Multimedia-Foodie), Stevan Paul (vom Koch und Foodstylisten über Foodblogger zum Buchautor und zurück), Vijay Sapre (Herausgeber des Food-Magazins Effilee, Online-Vorreiter im Foodbereich) und Inés Guitiérrez (Foodbloggerin) befasste sich stark mit dem Thema der Monetarisierung der Blogs.

Nach den Fashion- und Beautybloggern stehen auch die Foodblogger vor einem wichtigen Wandel. Mit der wachsenden Relevanz von Nahrungsmitteln im Onlinehandel, rückt auch diese Gruppe mehr und mehr in den Fokus der Marketingtreibenden und steht vor der Frage, wie ihre Arbeit durch Werbung finanziert werden kann, aber trotzdem ein Maximum an Authentizität gewahrt bleibt. Die Leserschaft ist hier besonders kritisch und daher muss Werbung, anders als bei den Foodbloggern in den USA, besonders themenrelevant ausgewählt werden.

Webvideopreis FAIL-Award

Nach einer kurzen Lesung aus dem neuen Buch von Falk Lüke und Markus  Beckedahl ging es anschließend über in das unterhaltsame Abendprogramm. Der Webfail Award wird durch die Publikumsjury verliehen. Nachdem wir 30 Minuten mit dem schlechtesten, was das Internet im letzten Jahr an Videoproduktion hervorgebracht hat, mehr oder minder gequält wurden, fiel die Wahl schnell und eindeutig auf den Praktikanten Rap von BMW.

Die Webfail Awards - Die Verleihung des silbernen Selleries

Die Webfail Awards - Die Verleihung des silbernen Selleries

Royal Revue III – Das große Finale

Anstatt Poetry Spam spielten wir Bingo und ließen uns vom genialen Duo Markus Hermann und Nils Bokelberg von einer Geschäftsidee für das neue soziale Netzwerk „Facepunch“ überzeugen, die vor allem durch genaue Zielgruppenanalysen und fundierte Nutzungsfunktionen unsere Zustimmung findet.

Die Royal Revue - die Interessensgebiete der weiblichen Zielgruppe von Facepunch

Die Royal Revue - die Interessensgebiete der weiblichen Zielgruppe von Facepunch

Die Royal Revue -  Interessensgebiete der männlichen Zielgruppe von Facepunch

Die Royal Revue - Interessensgebiete der männlichen Zielgruppe von Facepunch

Freitag

Bloggervermarktung

Bloggervermarktung auf der Re:publica

Session zur Bloggervermarktung

Eine sehr spannende Diskussionsrunde wurde am Freitag morgen von Nico Lumma moderiert. In Teilen bereits bei der Foodblogger Session angerissen, ist Blogvermarktung ein Thema, was von Jahr zu Jahr immer mehr an Relevanz gewinnt, für das allerdings eine wirklich nachhaltige Lösung noch gefunden werden muss. Nach eigenen Aussagen das 5. Mal zum Thema auf der re:publica – das zeigt, wie komplex die Thematik gleichwohl für Blogger als auch für Marketingtreibende ist.

Mit René von Nerdcore, Jörg Blumtritt und Vasco Sommer-Nunes  gab es einen facettenreichen Meinungsmix und eine spannende Diskussion.

Wie verknüpft man also Authentizität mit der Monetarisierung eines Blogs, war die zentrale Frage und die Antwort darauf wird es wohl eher auf der re:publica 2015 geben. Die Reichweite bei vielen Blogs ist da, aber es gibt keine richtigen Vermarktungsmöglichkeiten, um diese auch zu nutzen.

Eine kurze Umfrage im Publikum zeigte, dass zwar 90% der Anwesendem im Raum einen eigenen Blog betreiben, sich aber kaum einer am Ende des Monats davon mehr als ein Bier oder eine warme Mahlzeit kaufen kann. Neben Bannerwerbung, haben Blogger zwar viele andere Online-Werbemöglichkeiten, allerdings müssen neue Modelle geschaffen werden, welche die Arbeit der Blogger in angemessener Form unterstützen können und die gleichzeitig ihre Glaubwürdigkeit bewahren. Vasco versprach, gerade daran zu arbeiten, wir sind gespannt.

Copyriots

Die letzte Diskussionsrunde, die ich besuchen konnte, moderierte Johnny Häusler und auch diese Diskussion wurde nicht zum ersten Mal auf der re:publica geführt: Es ging ums Urheberrecht am Beispiel der Musikindustrie und wie, ob und in welcher Form dieses auch in Zukunft bestehen bleiben kann.

Bestes Zitat, was die Diskussion zusammenfasst und wohl auch die kommenden Jahre weiterhin Bestand haben wird, kam von Roxanne de Bastion:

“It’s so much easier to make Money out of Musicians than to make out of Music”

Draußen nur Kännchen - Re:publica

Draußen nur Kännchen

Wenn auch die ein oder andere Session wenig Neues bot, so lebt die re:publica doch wohl viel mehr noch von den Begegnungen und dem viel zitierten Gefühl von Klassentreffen und dem Austausch verschiedener Meinungen. Menschen zu sehen, die man sonst nur aus dem Digitalen kennt, ist ebenfalls ein angenehmer Effekt. Für mich auf jeden Fall eine mehr als gelungene Veranstaltung! 

We Are Social’s Weekend Video Warmup #2 – Wahlkampf Web 2.0

von Anna Kranz in News

Der Wahlkampf in Frankreich tobt, nicht erst seit dem Fernsehduell von François Hollande und Nicolas Sarkozy am Mittwoch, welche als #ledebat bei Twitter zum trending hashtag wurde.

Am Sonntag geht es um’s Baguette und es wird ein neuer Präsident gewählt. In Frankreich fragt man sich jetzt, in wie fern Social Media Einfluss auf die Wahl  haben wird.

Interessanterweise gibt es ein Gesetz in Frankreich, welches die Bekanntgabe der Wahlergebnisse vor 20:00 Uhr innerhalb des Landes verbietet. Am 22. April, bei der Vorwahl, ließ sich schon auf Twitter und Facebook beobachten, dass ein solches Gesetz in den Zeiten von Social Media nicht greifen kann. Zumal nicht-französische Medien die (vorläufigen) Wahlergebnisse eh schon früher bekanntgeben.

Nicolas Sarkozy setzt im Wahlkampf auf Social Media, er war einer der ersten Politiker, die ihre Fanpage auf die Timeline umstellten, ist aber erst seit Februar auf Twitter, wo er einen unermüdlichen Kampf gegen ’Fake-Twitterprofile’ führt.

Nicht zu vergessen sein YouTube-Kanal, der ein nicht-verlinktes Menü anzeigt (vielleicht das seiner Homepage?). Auch seine Videos sind eher fad.

François Hollande weiß die Wirkung von Social Media ebenfalls zu schätzen, so sollen beispielsweise seine Wahlhelfer eingewiesen worden sein, wie sie Twitter am Besten nutzen können. Auch sein eigener Twitter-Account hat mit 278,161 Followern einen Vorsprung zu Sarkozy, der 205,717 Follower zählt. Vielleicht hat das auch mit Hollandes cleverer Nutzung des Hasthags #FH2012 zu tun? Oder damit, dass er und sein Wahlkampf-Team Social Media einfach besser für sich zu nutzen wissen?

Am Besten zeigt sich das mit diesem Video, 48 H AVEC FH par #2H12CREW, das Hollande beim Besuch der ärmeren französischen Vorstädte zeigt. Das Video bedient sich des “Niggas in Paris“ – Songs von Jay Z und Kanye West. Da wirkt Sarkozys  REMIX : la FRANCE FORTE au Trocadéro  gleich noch viel langweiliger, oder?

Auch einige Sätze Hollandes aus der Debatte vom Mittwoch wurden in YouTube-Clips verarbeitet:  François Hollande Rap Moi président de la république Ma benz und Remix “Moi Président de la République ” – François Hollande – Feat. Dr Dre –Still, um nur einige zu nennen.

Nicht nur in Frankreich bedient man sich neuerdings des Raps um politische Ziele zu verdeutlichen. So gesehen im Wahlkampfsong “Hallo NRW” von Jaice, mehr oder weniger erfolgreich, aber urteilt selbst:

#wearerp12

von Christopher Schmidt in News

Über 4.000 Besucher, 200h Programm, 350 Redner aus 30 Nationen: Das ist die re:publica 2012. Und eine Einladung ganz nach unserem Geschmack.

We Are Social wird sich unter die “Leute”, also Blogger, Aktivisten, Journalisten, Künstler, Medienschaffende, Denker und Macher des Digitalen (manche sagen auch “Nerds”) mischen. Denn wir lieben das Internet! Wir atmen Social Media. Jeden Tag initiieren wir Gespräche und treiben den Dialog voran: Privat, always on und beruflich, vornehmlich im Auftrag von Unternehmen. Und zwar mit allen, die sich für unsere Themen interessieren, teilnehmen, reden, tauschen und die Netzöffentlichkeit mit gestalten wollen.

Wir freuen uns, unsere Timeline wieder zu sehen und einige Leute auch mal außerhalb dieses Internets Kennenzulernen. Denn mit vielen Köpfen hier verbinden wir Geschichten: Sei dies ganz persönlich oder im Rahmen vieler großartiger Projekte und Aktionen, die wir in einem Jahr We Are Social Deutschland schon veranstalten durften. Der Rahmen hierfür ist großartig, der Spirit in den Räumen der STATION-Berlin einzigartig und die Sessions machen Lust auf mehr.

Ihr findet uns auf allen Stages rund um das Thema Social Media, im Spannungsfeld zwischen persönlicher und professioneller Kommunikation. Denn das ist die re:publica, und das Einzigartige, aus dem wir auch die Inspiration für unsere tägliche Arbeit finden: Die Gestaltung der Netzöffentlichkeit, des digitalen Wandels und dem gemeinsamen Begegnen aller Chancen und Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Sei dies aus wirtschaftlicher Sicht von Unternehmen, aus Sicht öffentlicher Institutionen, aus Perspektive des Gemeinwohls, Kunst, Kultur und jedem Einzelnen.

#wearerp12! Mit Steffi und Christopher. Heute zu finden z.b. auf den Sessions New Directions in Visual Storytelling, Foodblogs – Verfall oder Rettung der Esskultur, From Attention to Trust, Health 2.0, From Dissent to Dissillusionment, QR Code Urban Art und vielen mehr.

Wir freuen uns auf Euch! Da wir auch altern, und eine kurze Nacht hinter uns haben, erkennt ihr uns am besten an unserem We Are Social-Button. Von dem ihr gerne auch einen haben könnt ;)

Let’s think, talk, have a coffee, inspiration, beer and fun. Cause We Are Social!

We Are Social’s Tuesday Tune-Up #37

von Florian Wimmer in mashup

Corporate-Blog oder Facebook-Page?

Mit der steigenden Relevanz von Social Media für Unternehmen ersetzen diese ihre Blogs immer häufiger durch wendigere Instrumente wie Facebook-Pages, Twitter-Accounts oder Tumblr, in der Hoffnung Zeit und Ressourcen zu sparen.

Eine Befragung der University of Massachusetts Dartmouth  hat ergeben, dass der Prozentsatz der Unternehmen, die weiterhin Blogs betreiben von 50 Prozent in 2010 auf 37 Prozent in 2011 gesunken ist.

Der Trend soll einem generellen niedrigeren Interesse am bloggen geschuldet sein. Oftmals unterschätzen die Unternehmen auch den Aufwand, der mit einem Blog verbunden ist. Um dennoch dort vertreten zu sein, wo auch die Kunden zu finden sind, wird auf Social Media zurückgegriffen. Dabei wird vergessen, dass Unternehmensblogs durchaus dazu dienen können, eine Expertenrolle zu erfüllen und das Unternehmensprofil in der öffentlichen Wahrnehmung zu schärfen.

Dove Makeover gegen Feel Bad Ads

Seit geraumer Zeit setzt Dove auf ein Markenimage nah an der Kundin und der Normal- statt Irrealfigur – auch in den Social Media. Dort lauerte bisher Werbung, die den inneren Schweinehund der Frauen adressiert und ihr Selbstwertgefühl in Gefahr bringt. Dieser stülpt Dove nun eine Selbstakzeptanz-  und Wertschätzungs-Botschaft über. Die Nutzerinnen können ihre eigene Werbung schreiben  bzw. in den Anwendungen von Dove auswählen und an andere verschicken.

Mit dem Dove Ad Makeover werden die Feel Bad Ads zwar nicht eliminiert , die Dove-Anzeigen gleichen sie aber aus  und die Frauen können sich auch im Social Network wieder schön fühlen. Während Dove (ganz nebenbei) Werbung macht.

Zuckerberg produziert Viddy-Video

Vergangene Woche haben wir die Frage aufgegriffen, welche Video-Apps Chancen haben, World’s Next Instagram zu werden. Favoriten waren Viddy und Socialcam. Diese Woche kann eine sich über prominente Unterstützung freuen. Mark Zuckerberg ist Viddy beigetreten. In dem 15Sekünder „Baby Beast“ zeigt er, wie sein Hund versucht irgendeinen Gegenstand vom Boden zu lösen. Nach dem Instagramkauf steht die Frage der Absicht hinter Zuckerbergs Engagement im Raum. Kein Wunder, dass sich in den Kommentaren Aufrufe zur nächsten Übernahme finden.

„Just go ahead and purchase Viddy for $1 Billion Dollars before Twitter or Google snaps them up! Anyways, that’s my suggestion.“

Über 214 Nutzer kommentierten das Video bereits, 1739  gefällt das mäßig spannende Zuckerberg-Video. Für das nächste Video empfehlen wir Katzencontent ;-) .

The Fancy oder Pinterest

Weiter auf der Suche nach dem Next Big Thing im Web wird The Fancy in die Waagschale geworfen. Immerhin hat das Netzwerk (je nach Quelle) schon 250.000 bis 500.000 Nutzer auf seiner Seite ansammeln können.

Ähnlich wie bei dem Mitbewerber Pinterest  können die Nutzer bookmarken, was ihnen gefällt. Mit dem Unterschied, dass Fancy kommerzieller ausgelegt ist. Die Seite wirkt wie eine gutbebilderte Wunschliste. Ziel der Plattform ist, sich im E-Commerce zu etablieren, sodass von der Entdeckung des Produkts bis zur Zahlungsbestätigung alles über The Fancy abgewickelt wird.

Während die Nutzer auf Pinterest überwiegend weiblich sind und bevorzugt Baby-, Essens- und niedlicher Tiercontent gepinnt wird, ist The Fancy bisher unisex und zeigt Design, Kunst, Gadgets, Architektur und Mode. Die Infografik von SearchEnabler stellt die beiden Plattformen gegenüber.

Lebensretter Facebook?

Immer wieder tauchen in den Medien Meldungen auf, dass Social Media ein Leben gerettet hat.

Facebook will die Lebensretter-Funktion nun scheinbar aufgreifen: Mark Zuckerberg wird am heutigen Dienstag in ABC’S Good Morning America Show erwartet, in der er ein Feature, das „Leben retten könnte“ präsentieren soll. Von offizieller Seite wurde noch nichts bestätigt, aber bereits im vergangenen Jahr hat Facebook das Programm „Lifeline“ eingeführt, mit dem Freunde Facebook kontaktieren können, wenn im Bekanntenkreis Selbstmordgedanken geäußert werden. Facebook antwortet dann indem sie dem Informanten die Nummer einer Hotline oder den Link zu einem Chat zukommen lassen, über die sie Hilfe bekommen.

Share Button auf Google+

Die Veränderungen auf Google+ sind vorerst noch nicht beendet.

Neben der Vorstellung der Dropbox-Konkurrenz Google Drive stellt der Internetriese nun den Share-Button auf Google+ vor. Damit wird stärker getrennt zwischen Content der gefällt und Content der geteilt wird. Obwohl das Teilen von Inhalten über die +1 Funktion bereits gegeben war, implizierte diese immer eine Zustimmung des Nutzers. Der Share-Button ermöglicht es jetzt, auf Dinge zu verweisen, die nicht zwangsläufig für gut befunden werden.

Kony-Buschbrand resultiert in Strohfeuer

Die “Kony 2012″ Kampagne war Mitte März ein Riesenerfolg. Unglaubliche 88.931.576 Klicks bis heute machten das Youtube-Video zu einem viralen Erfolg, der seinesgleichen sucht. Im Video wurde zum offiziellen Kony Day am 20. April aufgerufen. Die virtuelle Energie, die im Web entstand scheint aber vorher schon verpufft zu sein. Mit 90.000 Nennungen am Kony Day bleibt das Engagement deutlich hinter den 580.000 zurück, die in der Hochphase am 7. März erreicht wurden. Das Abflachen des Interesses zeigt, dass der Hype nicht in gleichem Maße in tatsächlichem politischen Engagement gebunden werden konnte.

Hohe Engagement Raten bei weniger Fans

Eine aktuelle Studie von Socialbakers zeigt, dass Fanpages von Gütern für den täglichen Bedarf zwar die meisten Fans haben, die Automobilbranche insgesamt aber die höchsten Engagement Raten generiert. Gleichzeitig bedeuten hohe Fanzahlen nicht automatisch hohe Engagement Raten.

Coca-Cola ist mit 41 Millionen Fans unbezwungene Nummer eins, sowohl unter den FMCGs (Fast Moving Consumer Goods), als auch unter den Marken insgesamt, was die Fanzahlen auf Facebook angeht. Trotzdem bleibt der Getränkehersteller hinter der Modemarke Viktor & Rolf zurück, wenn es um das Engagement der Fans geht. Mit vergleichsweise geringeren 32.000 Fans erreichen sie die höchste Engagement Rate unter den FMCGs. Die Marke mit der stärksten Engagement Rate generell kommt mit Renault aus der Automobilbranche. Auch hier greift das gleiche Phänomen. Obwohl Renaults Elektrofahrzeuge auf Facebook nur knapp 15.000 Fans zählen, erzielt die Seite prozentual gesehen mehr Engagement durch ihre Nutzer als die größte Facebookseite aus dem Automobilbereich – BMW mit 9.5 Millionen Fans.

Wie erreichen Marken mehr Reaktionen aus einer kleineren Gruppe von Fans? Abwechslungsreicher Content ist sicher ebensowichtig, wie die Einbindung verschiedener Medien wie Fotos und Videos. Engagement Posts, die die Fans mit einfachen Call-to-Actions dazu einladen, zu liken oder einen Beitrag zu teilen, stärken die Seite und deren Bekanntheit ebenfalls.

We Are Social’s Weekend Video Warmup #1 – Holy(graphic) Rapper auf der Bühne

von Florian Wimmer in News

Herzlich willkommen zu einer neuen Kategorie im Blog: Dem Weekend Video Warmup. Weil sich unsere ungewöhnlichen YouTube-Videos aus dem Tuesday Tune-Up immer größerer Beliebtheit erfreuen und weil der Hype um YouTube-Videos immer größer wird, haben wir uns entschlossen, einem der bemerkenswertesten Videos der Woche eine eigene Kategorie zu widmen. Außerdem ist es einfach ein super Start ins Wochenende ;) Viel Spaß mit unserem ersten Artikel zur Wiederauferstehung des Rappers Tupac.

Tupac Shakurs virtueller Auftritt auf dem Coachella Music Festival sorgte nämlich für Gesprächsstoff in Netz. Für die zwei Songs „Hail Mary“ und „2 of America’s Most Wanted“ wurde der Rapper von Snoop Dogg auf die Bühne gebeten – und erschien. Nachdem er die Menge mit einem „What the fuck is up, Coachella“ begrüßte, hatte die das Gefühl, Tupac wäre nie weg gewesen.

Körperlich top fit und keinen Deut gealtert konnten die Fans Tupac, der 1996 bei einer Schießerei in Las Vegas ums Leben kam, dort bewundern wo sie ihn am liebsten sahen – on stage. Wie bei allen großen verstorbenen Künstlern gibt es auch in Tupacs Fall eine Verschwörungstheorie, die sagt, dass der Rapper eigentlich noch unter uns weilt. Zumindest für einige Minuten wurde er nun zu Unterhaltungszwecken zum Leben erweckt. Bewerkstelligt wurde die Geisterbeschwörung mit Technik der Digital Domain Media Group (DDMG). Dabei handelt es sich entgegen der vorherrschenden Meinung im eigentlichen Sinn um keine Hologrammtechnologie sondern um eine Illusionstechnik namens Pepper’s Ghost, die so ähnlich auch bei Telepromptern im Fernsehen eingesetzt wird.

Wie schon auf der Bühne zeigte sich der Geist auch in Social Media beweglich und kommunizierte über sieben Tage mit Fangemeinde und Interessierten auf Twitter. Ähnlich dem Original ist das Twitter-Alter-Ego furchtlos und tweetet

„Remember when I told yall… ‘My only fear of death is comin back to this bitch at a slower bit-rate’?“

Immerhin 33.983 Twitter-Nutzer folgen dem Account des auferstanden Rapper, der mittlerweile wieder inaktiv zu sein scheint.

Ist die virtuelle Auferstehung von den Toten The Next Big Thing in der Künstlervermarktung? Der Tod eines Musikers beflügelt bekanntlich sämtliche Umsätze. Ein Beispiel ist Michael Jackson 3D Wiedergeburt auf der Kinoleinwand. Tupacs Rückkehr hebt das Ganze allerdings auf eine neue Ebene. Die Liste der verstorbenen Künstler, die das Publikum wiedersehen will, ist lang. Pragmatiker und Juristen fragen sich jetzt nach der Legalität solcher Auftritte.

Ein nette Idee, ein unterhaltsamer Trick und gut für allerhand Videos, die sich beispielsweise mit der Frage beschäftigen, wie der Trick funktioniert.

Wer die Performance noch nicht gesehen hat, kann sich hier das YouTube-Video anschauen:

Sogar US-Late-Show-Host Jimmy Kimmel hat den Auftritt in seiner Show aufgegriffen:

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von Florian Wimmer in News, offene Stellen

So ein Account Executive bei We Are Social hat zwar vielleicht noch nicht so viel Erfahrung, dafür hat er oder sie es echt gut: Nette Kollegen, coole Kunden, ein verantwortungsvoller Job mit viel Teamwork und die Chance auf einen richtig schnellen Aufstieg.

Warum schaut unser Account Executive Anna denn dann so traurig? Wahrscheinlich, weil ihr rechter Platz noch leer ist. Dabei musst Du gar nicht so viel Erfahrung im Bereich Social Media mitbringen: Wenn Du motiviert bist, gern Verantwortung übernehmen möchtest und uns helfen willst, coole Projekte umzusetzen, dann freuen wir uns auf 200 Wörter Begründung und Deinen Lebenlauf an ed.laicoseraewnull@snutimhcirps

Das Beste dabei: Für alle Account Executive-Bewerber, die uns bis Freitag, 24 Uhr ihre Bewerbung schicken, gibt es die Chance, ein re:publica Ticket inklusive Hotelaufenthalt vom 2.5. – 4.5. in Berlin zu “gewinnen”. Da kannst Du dann schon mal Deine zukünftigen Kollegen kennenlernen und Dein Social Media Wissen gleich in interessanten Vorträgen vertiefen.

Alle, die schon einen Job haben, haben auch die Chance auf ein re:publica Ticket mit Hotelaufenthalt: Teilt einfach diesen Blogbeitrag in Social Networks, Social Bookmarking Services, Karrierenetzwerken, auf eurem Blog, …  und schickt uns dann bis Freitag, 24 Uhr ein Email an ed.laicoseraewnull@snutimhcirps mit den Links zu euren Shares. Wer die meisten Shares schafft, gewinnt. (Kleiner Tipp: Die Buttons unten sind ein guter Start ;)

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  • Wer die meisten Shares erreicht, gewinnt ebenfalls ein Ticket & Hotelaufenthalt für die re:publica

Teilnahmeschluss: 27.04., 24.00 Uhr MESZ. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Der Preis ist ein Drei-Tagesticket für die re:publica 2012 und ein Hotelaufenthalt für zwei Nächte in einem von uns ausgewählten Hotel in Berlin für eine Person. Der Preis kann nicht in bar ausgezahlt werden.