Wir sind eine globale Agentur. Wir entwickeln kreative Ideen für nationale und internationale Marken, die sich trauen neue Wege in der Kommunikation zu gehen. Wir glauben an die Macht von Gesprächen in Social Media, unabhängig von Plattformen. Wir schaffen Mehrwert für Marken und Kunden. Wir nennen das Social Thinking.
Wir sind mit 11 Büros auf 5 Kontinenten vertreten und zählen Marken wie adidas, beats by dre, Cisco, Google, Lenovo, Liebherr, METRO, Mondelēz und TomTom zu unseren Kunden.
Wenn wir auch Sie unterstützen können, erreichen Sie uns telefonisch unter + 49 (0)89 8099 110 20 oder per Email.

Die fünf goldenen Regeln des Influencer Marketings feat. Essena O’Neill

von Bastian Scherbeck in Uncategorized

Spiegel, Süddeutsche, Die Welt, CNN…alle haben berichtet. Selten war eine Onlinepersönlichkeit so stark in den klassischen Medien vertreten wie Essena O’Neill in den vergangenen Wochen. Grund dafür: Die 19-Jährige (ehemals 500 000 Instagram Follower & 250 000 Youtube Abonnenten) radierte im Zuge einer ethischen Sinnkrise alle eigenen Social Media Kanäle aus und verwies auf ihren Blog. Neben persönlichen Enthüllungen und Krisen prangerte Essena allerdings auch der Online-Marketeers aktuell liebste Strategie an: Influencer-Marketing.

#freiheit
Klingt bekannt: Bereits letztes Jahr gab es in Deutschland einen ähnlichen, wenn auch weitaus weniger emotionalen Fall-Out von Unge, einem der bekanntesten YouTuber Deutschlands. Dieser verabschiedete sich von seinem Netzwerk Mediakraft mit einer dramatischen Videobotschaft: Man habe seine Reichweite missbraucht, ihm Produktplatzierungen untergejubelt und ihn zu wenig unterstützt.

Dabei ist das Konzept so alt wie Werbung und Massenmedien: Sobald ein Produkt kognitiv mit einer einflussreichen Person vernetzt wird, wird diesem mehr Wert beigemessen und Vertrauen entgegengebracht.

Beide Fälle zeigen aber vor allem eins: In einer Welt, in der Meinungen und Probleme direkt publik gemacht werden können ist im Bezug auf Influencer- und Word-Of-Mouth Marketing von klaren Verhältnissen und eindeutigen Strategien noch lange nicht die Rede. Unternehmen arbeiten hier mit (jungen) Menschen, deren Reichweite in der Regel nicht primär auf Information, sondern vor allem auf Emotion und Persönlichkeit beruht.

Fangen wir also noch einmal ganz von vorne an: Strategisch fundiertes Social Media Marketing sollte zunächst die beteiligten Personen, nicht Plattformen und sicherlich nicht Produkte ins Zentrum des Ansatzes stellen (“put people before platforms”). Auch wenn der heutige Facebook-Feed zum Teil schon an Vertriebsplattformen erinnert, ist Social Media Marketing die Form des Marketings, die nur dann zielunterstützend wirkt, wenn Sie einen klaren Nutzen sowie Mehrwert für alle Beteiligten erzeugen kann: Marke, Brand Ambassador und Kunde. Fehlt dieser auf einer Ebene, geht es auch dort gewaltig schief – siehe die Fälle Essena und Unge. Deutlich wird bei den beschriebenen Fällen auch: Der monetäre Mehrwert allein ist zwar immer öfter “ein notwendiger” alleine aber eben auch “nicht hinreichender” Bestandteil – dies gilt für Kunden ebenso wie für Brand Ambassadors.

Trotz einigen Herausforderungen: Influencermarketing kann, wenn es auf einem strategischen Fundament, starken Beziehungen und konstanter Kommunikation basiert, ein zentraler und nachhaltiger Marketingansatz sein.

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Word of mouth is the primary factor behind 20 percent to 50 percent of all purchases.
(Jonah Berger – Contagious)

 

Um mit dieser Strategie erfolgreich zu sein sollte man aber einige Punkte beachten:

1. Transparenz:
Produktplatzierungen befinden sich häufig rechtlich in einer Grauzone, entsprechend gibt es viele Firmen, die ihre Kampagnen nicht als Werbung ausgeschildert haben möchten. Timm, unser In-House Jurist, beurteilt die Situation folgendermaßen:

“Ein Nutzer darf über die Werbeabsichten eines Unternehmens nicht getäuscht werden. Wann diese Werbeabsichten vorliegen ist nicht immer auf den ersten Blick sofort ersichtlich. Zeigen „Influencer“ oder „Prominente“ sich auf den sozialen Plattformen zum Beispiel in einem eher privaten Umfeld, wird der durchschnittliche Nutzer nicht unbedingt von einem werblichen Content ausgehen. Dieses muss daher für jedes Posting / jedes Video einzeln beurteilt werden. ”

Inwieweit offensichtliche Platzierungen und plattes „In-die-Kamera Halten“ heute noch Sinn machen scheint allerdings eh fraglich: Beides stößt bei der Zielgruppe inzwischen häufig auf Ablehnung. Influencermarketing umfasst weitaus mehr als solche Plattitüden: Es soll Mehrwert schaffen.
Als Unternehmen ist es dementsprechend notwendig, seine Absichten und Ansätze zum einen gegenüber den Influencern, zum anderen gegenüber den potentiellen Kunden klar zu kommunizieren.

2. Authentizität
Essena hatte sich in den letzten beiden Jahren als eine an alternativen Lebenskonzepten interessierte Person positioniert und in ihren Posts und Videos einen nachhaltigen Lebensstil propagiert. Dennoch waren ihre Produktplatzierungen eher dem Bereich der FMCG zuzuordnen: Günstig importierte Fashionprodukte, knappe Bikinis.
Solche Kooperationen senken nicht nur die Zufriedenheit, der Person, die solche Kooperationen entgegen der eigenen Ansichten eingeht, sondern auch die Glaubwürdigkeit der Marke.

3. Relevanz
Dem letzten Punkt schließt sich die Relevanz nahtlos an; Marken müssen sich fragen: Wen erreiche ich eigentlich mit meinen Ambitionen? Auch, wenn es verlockend klingt durch Personen mit hoher Online-Reichweite eine breite Masse zu erreichen, sollte man sich hier vom Quantitätsdenken des Offlinemarketings entfernen. Insbesondere bei Nischenprodukten mit engen Zielgruppen ist weniger oft mehr. Dank moderner Targetingoptionen und sehr spezifischer Werbeplatzierung online, sind Nutzer es inzwischen gewohnt maßgeschneiderte Produkte zu sehen, anstatt solche, an denen sie nicht das geringste Interesse zeigen.

4. Verbindungen
Einer der weiteren Beschwerdepunkte von Essena war außerdem die Art der Kommunikation mit der sich ihr Brands zugewandt haben: Strikte Vorgaben, vorgekaute werbliche Texte und unpersönliche Ansprache kommen bei Influencern nicht sonderlich gut an. Brands sollten sich hierbei immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass sie a) eine Community ansprechen und dass b) Blogger ihre eigene Community und deren Verhalten am besten kennen. Natürlich muss und soll es Richtlinien für die Posts geben, immerhin handelt es sich um eine Dienstleistung; dennoch ist gestalterische Freiheit nicht nur für die Creator selbst, sondern auch für die Werbewirkung zuträglich.

5. Beziehungen
Am besten promoten die Menschen ein Produkt, die selbst davon überzeugt sind. Für Brands bedeutet das, diese entweder zu identifizieren oder neue „Brand-Ambassodors“ zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle bereits genannten Punkte erfüllt werden: Verstehe dein Produkt, verstehe deine Stakeholder, verstehe dein Konzept.

Zusammengefasst: Althergebrachte Marketingkonzepte digital zu erweitern – das alleine reicht im Social Media Marketing nicht aus. Ein strategisches Fundament, welches die beteiligten Personen in den Mittelpunkt der digitalen Kommunikation und damit des digitalen Marketings stellt, ist unumgänglich. Wer nicht versteht, wie und vor allem warum Menschen (mit Marken) kommunizieren und in welchem jeweils individuellen digitalen Kontext dies geschieht, wird am digitalen Marketing scheitern.

6 Milliarden Video Views: Snapchat krempelt die Werbung um

von Bastian Scherbeck in News

6 Milliarden Video Views pro Tag: Diese Zahl bestätigte Snapchat diese Woche gegenüber der Financial Times und positioniert sich somit direkt hinter dem Urgestein der sozialen Netzwerke Facebook mit acht Milliarden Video Views pro Tag. Vor allem beeindruckend hierbei ist die Tatsache, dass sich die Zahlen bei Snapchat seit Mai verdreifacht haben.

Snapchat ist aktuell das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. Schon 2014 stiegen die Nutzerzahlen um 57%. Heute hat Snapchat 100 Millionen täglich aktive Nutzer, 65% sind auch tatsächliche „Creators“, erstellen also selbst Inhalte. Ende 2013 bot Facebook noch 3 Milliarden Euro für eine Akquisition des Netzwerkes, inzwischen wird Snapchat mit zwischen zehn und 16 Milliarden Dollar bewertet.

Die Nutzerzahlen klingen traumhaft, Snapchat gilt als eines der erfolgreichsten Start-Ups des letzten Jahrzehnts und hat doch ein schon fast als klassisch zu bezeichnendes Problem sozialer Netzwerke: : Seit 2013 wird versucht sich anhand von Werbeschaltung zu finanzieren. Auch wenn das bis jetzt vor allem nach dem Trial and Error Prinzip – neben Kooperationen mit großen Medienhäusern, Sponsored Stories und In-App-Käufen – abgelaufen ist, bietet Snapchat seit diesem Jahr zwei spannende neue Anzeigenarten. Zum einen die gesponserten Geofilter, also standortbasierte Filter, die von Unternehmen angepasst und ausgespielt werden können, sowie Sponsored Lenses, die in Echtzeit Masken über die Gesichter der Nutzer legen. Die Technik stammt aus der letzten und bis dato größten Akquisition von Looksery.

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Für das 3V Konzept von Snapchat, also vertical video views, ist das perfekt und die spielerische Herangehensweise schließt sich nahtlos an die bereits vorhandenen Geofilter an. Entsprechend greifen Sponsored Lenses nicht in den Userflow ein, sie sind nicht eine um seiner selbst willen geschaffene Werbeart, sondern ein Gadget, das mit Unternehmensinhalten bespielt werden kann, aber nur im Rahmen der bereits vorhandenen Konditionen. Die Umsetzung der Filter erfolgt, natürlich in Abstimmung mit den Werbetreibenden, durch Snapchat selbst.

So integriert das Netzwerk sich in den Trend der freiwillig-konsumierten Werbung und zeigt sich außerdem zukunftsorientiert: Nicht nur basieren die Lenses auf Interaktion ohne eine konstante Betreuung zu benötigen, sie greifen auch an Punkten wie biometrischer Erkennung und eingabeloser Bedienung.
Das eigentlich Besondere ist aber: Die Lenses sind keine Anzeigen; es handelt sich dabei um einen Service, ein Angebot des Unternehmens an den Nutzer, welches für beide Seiten einen klaren Mehrwert schafft. Damit ist es ein Beispiel für einen sogenannten Social Value Exchange – basierend auf der analytischen Erkenntnis warum und wie Menschen Verbindungen miteinander eingehen, Inhalte teilen, miteinander sprechen und sich gegenseitig beeinflussen. Die Mehrwerte für den User liegen bei den Sponsored Lenses ganz klar im Bereich “Entertainment” (er wird unterhalten) und “Soziales Kapital” (die Marke lässt ihn cool / innovativ / “gut” aussehen). Für die Marke lässt sich ebenfalls eine Vielzahl an Mehrwerten identifizieren: Von kommunikativen Effekten – (ein User hört zum ersten Mal / wieder von einer Marke), über eine Adaption der Einstellung zur Marke bis hin zum für die Marke positiven Verhalten des Users (er nutzt und distribuiert die Sponsored Lens in der Kommunikation mit seinen Freunden) ist einiges denkbar.

Auch wenn Sponsored Lenses schon rein budgetär nicht für alle Unternehmen nutzbar sind – wir bewegen uns hier im Bereich von 450.000 – 750.000 Dollar pro Tag und Lens – sollten auch diese aus dem oben beschriebenen Vorgehen lernen und den Social Value Exchange im Rahmen der Ausarbeitung eines strategischen Frameworks in ihr digitales Marketing grundsätzlich integrieren.

Update: Im Zuge des neusten iOS Updates werden einzelne Lenses auch nutzerseitig monetarisiert, andere bleiben (vorerst) gratis.

Update

We Are Social startet in Berlin

von Bastian Scherbeck in News

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Es war ein wahnsinniges Jahr bisher für We Are Social. Wir haben unsere ersten Cannes Lions gewonnen. Wir haben an unseren globalen Standorten mit noch mehr innovativen Marken gearbeitet. Wir haben unser Büro in Shanghai eröffnet und unser US-Angebot um einen Standort in San Francisco erweitert.

Heute, wie du vielleicht schon beim Kontakter gelesen hast, haben wir eine weitere fantastische Neuigkeit zu verkünden: Die Eröffnung unserer Berliner Niederlassung. Mit einem erfahrenen, dynamischen Team starten wir direkt durch und arbeiten mit mehreren spannenden Marken, darunter Gründungskunde Reebok.

We Are Social Germany wächst

Berlin ist global unser elftes und hier in Deutschland unser zweites Büro. Im August 2011 haben wir unser Büro in München eröffnet und haben in den letzten vier Jahren klare Erfolge eingefahren.

Allerdings mussten wir auch feststellen, dass sich viele der talentiertesten digitalen Köpfe in Berlin niederlassen. Da unsere Agentur weiterhin schnell wächst, wollen und können wir diese Entwicklung nicht verpassen – es gilt diese Talente jetzt und in Zukunft für uns gewinnen um den Bedürfnissen unserer Kunden weiterhin mehr als nur gerecht zu werden.

Unser neuer Standort in Berlin wird uns dies ermöglichen. Dieser wird eng mit dem 30 Kollegen starken Team in München zusammenarbeiten, damit wir von den jeweiligen Ressourcen und der Expertise gegenseitig profitieren können. Mit dem klaren Ziel die deutschen Niederlassungen bis Ende 2016 deutlich zu vergrößern.

Das Team in Berlin

Jason Rieff wird Teil des Berliner Teams als Senior Strategist. Mit seinen 8 Jahren Agentur-Erfahrung und der Nominierung zu Forbes „Top 30 under 30 Social Media Experts“ wird er dafür sorgen Social Thinking im Herz digitaler Marketing-Strategien zu verankern.

Julian Grandke wird als Account Manager sein beeindruckendes Skill-Set einbringen, welches er bereits als Brand Manager des Startups pixoona bewiesen hat, wo er eine Marke mit Social im Fokus von Grund auf aufbaute.

Jamina Schilcher beginnt bei We Are Social in Berlin als Senior Account Executive. Sie kommt von Viacom International Media Networks, wo sie im Bereich Editorial & Entertainment für die Marken MTV, Viva und Comedy Central arbeitete.

Das neue Büro in Berlin wird geleitet von Office Lead Christopher Schmidt, kürzlich für seine Arbeit mit Liebherr ausgezeichnet. Er ist einer der ersten We Are Social Mitarbeiter in Deutschland und Teil des Kernteams welches in München in der Vergangenheit den Weg bereitet hat. Sein neues Kapital heißt: Der digitale Hotspot Berlin.

In Zukunft

Wir sind davon überzeugt, dass Berlin, als eine der weltweit dynamischsten und innovativsten Städte, die perfekte Umgebung für We Are Social bietet und eine entscheidende Rolle in der Erweiterung unseres globalen Netzwerkes spielt.

Wir haben große Ambitionen für unser Team in Berlin. Wir streben bereits eine Verdopplung des Teams an und entwickeln gleichzeitig innovative digitale Marketingstrategien mit dem Fokus auf Social Thinking, um unsere Position als führende Social Media Agentur in Deutschland weiter zu stärken.

Wenn du Lust hast Teil dieser Entwicklung zu sein, kannst du uns gerne deine Bewerbung mit CV schicken. Wir suchen aktuell Account Executives als Verstärkung für unser Team in Berlin.

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We Are Wiesn – das Oktoberfest im Social Web

von Verena Mesch

Auch wenn die Wiesn (Oktoberfest, Anm. für Nicht-Bayern) 2015 sowohl im Bezug auf Besucher, als auch auf Bierkonsum ein bisschen nachgelassen hat, (offizieller Wiesn Bericht) bedeutet sie immer noch 16 Tage Ausnahmezustand in München. Der Wahnsinn spielt sich aber nicht nur offline ab, denn auf den sozialen Plattformen war ebenfalls einiges los. Wie oft die Wiesn erwähnt wurde, welche Hashtags wie oft verwendet wurden und welches Zelt das Beliebteste auf den sozialen Plattformen ist, seht ihr in unserer Infografik.

Was haben Mario Götze und die Polizei München während der Wiesn gemeinsam? Genau, den beliebtesten Tweet. Mario Götze hat damit einen Reach von 3 Mio erreicht, wurde 567 Mal retweetet und 1.897 Mal favorisiert. Der “Aufklärungs-Tweet” der Polizei München über koksende Wiesnbesucher erreichte immerhin fast 275.000 Follower mit 318 Retweets und 421 Favs.

Für alle Snapchat-Fans gab es zwei verschiedene Geotags (siehe hier & hier), über 200 Millionen Nutzer konnten die Oktoberfest-Story weltweit sehen.

Schau ma mal, was die nächste Wiesn bringt. Auf jeden Fall wird der Harry G. auch 2016 wieder die Möglichkeit haben, Rechnungen zu fotografieren. Hat auf Facebook auch schon 2013 und 2015 gut funktioniert.
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Der Aufbau einer Connected Strategy

von Simon Kemp in News

Kürzlich habe ich eine Session für das IAB in Singapur gehalten. Der Titel der Session lautete „How to Build a Connected Strategy“ und ich dachte es wäre ganz nützlich diese auch hier zu teilen.

Ein paar der Gedanken werden Stammleser sicherlich an unsere Studie „Marketing in the Connected Age“ erinnern, die wir in Zusammenarbeit mit der WFA durchgeführt haben, oder an unser Social Brands E-Book. Doch diese Präsentation führt ein paar dieser unterschiedlichen Ideen zusammen (die PDF gibt es hier zum Download).

Die Präsentation legt den Fokus auf die 4Ps des „Connected Marketing“. Mehr dazu findest du in der obigen Slideshare oder in der folgenden kurzen Zusammenfassung.

1. People

Im Kern geht es bei Social nicht um Inhalte, Reichweite, Technologie oder Likes; Social ist dazu gedacht mit Menschen in Kontakt zu kommen. Praktischerweise ist das eigentlich auch das womit sich alle Formen des Marketing beschäftigen sollten: Die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen zu verstehen und Wege zu identifizieren, wie wir diesen nachkommen können um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen.

In einem Marketing-Model, welches sich auf das reine Senden von Botschaften beschränkte, war das manchmal knifflig. Marken hatten limitierte Möglichkeiten Feedback von ihrer Zielgruppe zu empfangen. In Zeiten von Social Media haben sich die Herausforderungen umgedreht. Marketer haben heute fast zu viele Informationen zur Verfügung. Die neue Herausforderung heißt diese Informationen sinnvoll zu nutzen.

Die Antwort zu dieser Herausforderung? Mithilfe von Social Listening müssen wir versuchen das Leben, die Interessen und die Motivation unserer Zielgruppe zu verstehen und nicht bloß monitoren, was diese über unsere Marke mitteilen.

Tipp: Um als Marke wirklich social zu sein, höre mindestens doppelt so viel zu wie du selbst sprichst.

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2. Purpose

Den meisten Menschen ist ziemlich egal was Marken tun; Sie interessieren sich viel mehr dafür was Marken für sie tun können. Statt deinen Zielgruppen davon zu überzeugen, wie großartig dein Produkt oder Service ist, solltest du versuchen ihnen zu zeigen, wie deine Marke ihnen dabei helfen kann selbst zu einem großartigen Menschen zu werden.

Stelle sie in den Mittelpunkt und nicht dich selbst.

Versuche ein bedeutsamer Teil in der Welt deiner Zielgruppe zu werden anstatt nur auf Profit abzuzielen. Hilf Menschen Dinge zu erreichen, die ihnen wichtig sind. Gib ihnen etwas Unwiderstehliches an das sie glauben können – etwas über das sie mit anderen Menschen von sich aus reden wollen.

Tipp: Gib Menschen nicht nur etwas was sie kaufen können; gib ihnen etwas woran sie glauben können.

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3. Principles

Menschen nutzen Social Media um sich mit Freunden und Familie zu verbinden und mit diesen zu interagieren. Daher erscheinen Marken, die sich wie profitgeile Roboter verhalten, in einem Social-Kontext ziemlich fehl am Platz. Menschen wollen einen emotionaleren Ansatz wenn sie Marken in Social Media folgen. Es ist daher wichtig als Marke entsprechende Aspekte der Markenpersönlichkeit hervorzuheben – vor allem Großzügigkeit und Empathie werden in der Regel wohlwollend wahrgenommen.

Tipp: Nutze die Werte deiner Marke um konkreten Mehrwert zu bieten.

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4. Participation

Es ist nicht die Aufgabe des Marketing die Anzahl der Likes, Views, Shares oder Kommentare zu erhöhen, sondern den Markenwert aufzubauen. Wenn Marketer aufrichtiges Engagement erzielen wollen, müssen wir Menschen tatsächlich einbeziehen und nicht bloß hohle Social Metrics verfolgen.

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Der einfachste Weg dies zu erreichen ist, unsere Zielgruppen als aktiven Teil unserer Marke zu verstehen und nicht bloß als den Konsumenten dessen Produktes.

Jedoch bedeutet die Einbeziehung von Menschen nicht nur diese zu bitten Verbesserungsvorschläge zu unseren Produkten mitzuteilen oder sich an unserer neuesten Anzeige kreativ auszulassen. Mitwirkung bedeutet Menschen das Gefühl zu geben ein wichtiger Teil bei dem Aufbau von Werten zu sein – vor allem dann, wenn die Werte an denen sie arbeiten ihnen selbst helfen sollen und du ihnen hierbei lediglich hilfsbereit zur Seite stehst.

Mit den sich immer mehr etablierenden Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter, Indiegogo oder Startnext, ist es nur eine Frage der Zeit bis auch deine Branche von neuen Marken aufgerüttelt wird, welche von Menschen für Menschen kreiert wurden.

Tipp: Beziehe Zielgruppen aktiv in den Wertschöpfungsprozess mit ein, um eine demokratische Marke zu werden.

Du willst mehr Inspiration zu diesem Thema? Dann hol dir unser Social Brands eBook für ähnliche Tipps und Insights.

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