Herzlich willkommen bei We Are Social. Wir sind eine Agentur für tatsächliche Kommunikation in den digitalen Medien. Wir helfen Marken dabei, in den Socialized Digital Communications Fuß zu fassen, richtig verstanden zu werden und über die digitale Kommunikation das Internet als effektiven Weg zur Erreichung der Unternehmensziele zu nutzen.
Wir sind eine neue Art von Agentur. Gespräche sind nichts Neues. Diese in der strategischen Planung der digitalen Unternehmens- und Markenkommunikation zu nutzen und gezielt einzusetzen ist jedoch etwas völlig anderes.
Zu unserem Kundenstamm gehören unter anderem adidas, ŠKODA, PLAYMOBIL, SIEMENS, Liebherr, ABB, Nemetschek, Skype, Unilever, Sony, Expedia, HP, Absolut und Heinz. Wenn wir auch für Sie etwas tun können, erreichen Sie uns entweder telefonisch unter + 49 (0)89 8099 110 20 oder senden uns einfach eine Email.
So ein Account Executive bei We Are Social hat zwar vielleicht noch nicht so viel Erfahrung, dafür hat er oder sie es echt gut: Nette Kollegen, coole Kunden, ein verantwortungsvoller Job mit viel Teamwork und die Chance auf einen richtig schnellen Aufstieg.
Warum schaut unser Account Executive Anna denn dann so traurig? Wahrscheinlich, weil ihr rechter Platz noch leer ist. Dabei musst Du gar nicht so viel Erfahrung im Bereich Social Media mitbringen: Wenn Du motiviert bist, gern Verantwortung übernehmen möchtest und uns helfen willst, coole Projekte umzusetzen, dann freuen wir uns auf 200 Wörter Begründung und Deinen Lebenlauf an ed.laicoseraewnull@snutimhcirps
Das Beste dabei: Für alle Account Executive-Bewerber, die uns bis Freitag, 24 Uhr ihre Bewerbung schicken, gibt es die Chance, ein re:publica Ticket inklusive Hotelaufenthalt vom 2.5. – 4.5. in Berlin zu “gewinnen”. Da kannst Du dann schon mal Deine zukünftigen Kollegen kennenlernen und Dein Social Media Wissen gleich in interessanten Vorträgen vertiefen.
Alle, die schon einen Job haben, haben auch die Chance auf ein re:publica Ticket mit Hotelaufenthalt: Teilt einfach diesen Blogbeitrag in Social Networks, Social Bookmarking Services, Karrierenetzwerken, auf eurem Blog, … und schickt uns dann bis Freitag, 24 Uhr ein Email an ed.laicoseraewnull@snutimhcirps mit den Links zu euren Shares. Wer die meisten Shares schafft, gewinnt. (Kleiner Tipp: Die Buttons unten sind ein guter Start
Hier noch mal, wie es geht:
Gerade Dein Studium beendet und noch Einsteiger in Sachen Social Media? Bewirb Dich als Account Executive und gewinne Tickets für die re:publica vom 2.5. – 4.5. in Berlin inkl. Hotelaufenthalt
Wer die meisten Shares erreicht, gewinnt ebenfalls ein Ticket & Hotelaufenthalt für die re:publica
Teilnahmeschluss: 27.04., 24.00 Uhr MESZ. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Der Preis ist ein Drei-Tagesticket für die re:publica 2012 und ein Hotelaufenthalt für zwei Nächte in einem von uns ausgewählten Hotel in Berlin für eine Person. Der Preis kann nicht in bar ausgezahlt werden.
Digitale Mundpropaganda bringt Werbeerfolg im Netz
Die neueste globale Studie von Nielsen zum Thema „Vertrauen in Werbung“ verdeutlicht das Potenzial von Social Media für Werbetreibende. Wer Informationen zielgerichtet zur Verfügung stellt und vernetzt, hat gute Chancen, dass seine Themen weitergetragen werden. Empfehlungen von Bekannten sind den Verbrauchern die liebste Werbe- bzw. Kommunikationsform. 92 Prozent sprechen dieser Art der Produktinformation ihr Vertrauen aus – eine Steigerung um 18 Prozent seit 2007. Auch der zweite Platz, die Online-Konsumentenbewertungen, haben in den letzten vier Jahren um 15 Prozent zugelegt und erreichen mit 70 Prozent sehr gute Werte.
Gesponsorter Werbung in Sozialen Netzwerken wird deutlich misstrauischer begegnet. Mit nur 36 Prozent der Befragten, die dieser Werbeform vertrauen, ist die Ablehnung vergleichsweise hoch. Von strategischer Seite ist daher klar, dass Werbung schalten alleine keine maximale Wertschöpfung bringt – wer zusätzlich digitale Mundpropaganda erreicht, kommt weiter.
901 Millionen Facebook-Nutzer
Über 901 Millionen Nutzer zählt das größte soziale Netzwerk der Welt mittlerweile. 526 Millionen werden zu den aktiven Facebookern gezählt. Diese verbreiten 3.2 Milliarden Kommentare täglich, posten 300 Millionen neue Fotos und schließen 125 Milliarden Freundschaften über den Globus hinweg. Insider trauen dem Netzwerk zu, die 1 Milliardenmarke bis August zu knacken. Der Abstand zu Twitter, der Nummer zwei auf der Liste, ist ordentlich. Auch wenn der Microblogging-Dienst im Februar die halbe Milliarde erreicht hat, zählen nur 140 Millionen davon zu den aktiven Nutzern.
Positiv gematched: Social Media und Fernsehen
Eine Umfrage von Accenture befeuert die Idee, dass eine symbiotische Beziehung zwischen Fernsehen und Social Media nicht verkehrt ist. Laut der Ergebnisse konnte ein Drittel der US-Fernsehnutzer nachdem sie ein Social Media Symbol im Fernsehen gesehen haben, zu Interaktionen mit einem sozialen Netzwerk motiviert werden. Facebooks „Like“ ist dabei A-Prominenz unter den Symbolen. Interessanterweise erkennen die US-Fernsehnutzer eher einen QR Code als Twitter Hashtags.
Alles neu macht der Mai und Facebook
Wie unser Geschäftsführer Bastian Scherbeck schon an anderer Stelle in diesem Blog erwähnt hat, unternimmt Facebook Schritte, sich neben Ad-Business auch im E-Commerce zu betätigen. Doch damit nicht genug: Mit einer ganzen Reihe neuer Features erweitert das Netzwerk die Angebotspalette um sich nicht zuletzt für Anzeigenkunden attraktiver zu positionieren.
Häufig in Vergessenheit gerät die Tatsache, dass nicht jeder Mensch ein Smartphone besitzt. Facebook trägt der Tatsache jetzt Rechnung und verbessert die „Facebook for Every Phone“ App. Weniger smarte, aber javafähige Mobiltelefone sind damit wieder mit von der Partie, wenn es um Facebook-Interaktion to-go oder Kampagnenreichweite für Marken geht.
Eng vernetzt mit Musikdiensten wie Spotify bot das soziale Netzwerk seinen Nutzern schon länger die Möglichkeit, zum Musik hören nicht zwangsläufig auf andere Seiten auszuweichen zu müssen. Mit dem neuen Listen-Button auf den Künstlerseiten wird die stetige Musikintegration weiterverfolgt. Ein Klick auf den Button, der zwischen dem Like-Button und der Message-Funktion positioniert wurde, spielt die Songs der Künstler direkt von deren Seite ab und kann gleichzeitig als Aktivität in der eigenen Chronik angezeigt werden.
Facebook testet zudem ein „Trending Articles-Feature“, mit dem Leser spannende und interessante Artikel hervorheben können. Mehr Nutzer sollen von den „Social-Reader-Services“ auf Facebook überzeugt werden. Gerade kleineren Newsseiten, die bisher weniger dominant auftauchten, könnte das mehr Leser bringen.
Auch im Analysebereich gibt es eine Weiterentwicklung: Page-Admins können auf Real-Time-Analysen zurückgreifen. Längst überfällig – jetzt wissen Online-Marketer sofort, wie gut oder schlecht sich ihre Postings schlagen und können darauf reagieren ohne, wie vorher oft, erst 48 Stunden abzuwarten. Aktuell funktioniert das allerdings erst bei der Übersicht der Seitenbeiträge. Andere Kennzahlen sind immer noch zwei Tage verspätet. Mal sehen, ob und wann Facebook hier auch auf Echtzeitdaten setzt.
Doch damit nicht genug. Desweiteren hat Facebook angekündigt, dass den Werbetreibenden auf Facebook über die Facebook Ads Manager Plattform zusätzliche tiefere Einblicke in das Engagement und Verhalten ihrer User geboten wird.
Weniger „Interest“ an Pinterest
Zuletzt extrem gehyped und stark gewachsen scheint die Plattform das Interesse ihrer Pinner zu verlieren. Die aktiven Nutzer der Facebook App die Pinterest mit dem größten sozialen Netzwerk verbindet, sind von 11.3 Millionen im März auf gegenwärtige 8.3 Millionen gefallen. Die große Aufregung um Pinterest dürfte einige Leute motiviert haben, sich den Newcomer in Social Media mal anzuschauen. Vielleicht haben diese Nutzer jetzt entschieden, dass pinnen längerfristig nicht ihr Ding ist.
Google startet neues Modell für Videoanzeigen
Letzte Woche haben wir noch darüber geschrieben, dass YouTube sein bisher exklusives Partnerprogramm für alle Video-Macher zugänglich gemacht hat. Diese Woche startet der Mutterkonzern Google ein neues Modell für Videoanzeigen. AdWords für Video ermöglicht jetzt auch kleinen und mittelständischen Unternehmen wirkungsvolle Videokampagnen. Benötigt wird ein YouTube- und ein AdWords-Account. Ähnlich wie bei den Textanzeigen werden Zielgruppen und Orte, die erreicht werden sollen, sowie das Höchstgebot und Budget durch den Kunden festgelegt. Nur wenn das Video angeschaut wird, muss er bezahlen. Laut Google erhöhen Anzeigen in YouTube-Videos Websitezugriffe um durchschnittlich 20 Prozent. Den tatsächlichen Erfolg kann der AdWords für Video-Kunde abrufen. Unter anderem wird ihm angezeigt, wie lange der Nutzer das Video angeschaut hat und wo er im Anschluss weitersurft.
Smartphone-Videos nach Instagram-Prinzip
1 Milliarde! Ausdiskutiert und mittlerweile jedem bekannt hallt die Zahl immer noch nach. Nicht wenige Apps dürften sich insgeheim wünschen, World’s Next Instagram (WNI) zu werden. Gerade in nächster Umgebung, bei Smartphone-Videos, ist das Gerangel um die Pole-Position groß. Eine Reihe von Apps hat das Prinzip aufgegriffen und bietet Filter für Videos an. Das Rennen entscheidet sich aktuell scheinbar zwischen den zwei Diensten Viddy und Socialcam.
Modebranche kein Trendsetter in Social Media
Online-Shopping-Sites gibt es in Massen und Informationen zu Mode über Fashion-Blogs sind breit gestreut im Netz. Zahlreiche modebegeisterte Menschen nutzen diese Angebote, genauso wie sie auf Social Media vertreten sind. Trotzdem ist die Zahl derer, die sich über Facebook & Co auf den neusten Stand der Fashionwelt bringen mit 16 Prozent der Befragten ganz schön mager. Der „Social-Media-Branchenreport Mode“ durch das Marktforschungsunternehmen Yougov zeigt, dass Modeunternehmen das Potenzial von Social Media nicht genug nutzen. Als Ausnahmen werden H&M und adidas genannt.
Wir ziehen um – und wieviel Arbeit ein solcher Umzug mit sich bringen kann, zeigt dieses Video des letzten Umzuges unserer italienischen Kollegen. Ja – Sie sind, dem Wachstum sei Dank, in knapp 2 Jahren gleich mehrmals umgezogen. Auch wenn wir es lieben zu wachsen: Mehrfache Umzüge in der nächsten Zeit möchten wir gerne vermeiden. Weswegen wir die neue Location so groß wählen wollen, das wir eine Weile in sie reinwachsen können. Und deswegen suchen wir ganz offiziell und ab 1.8.: Die besten Mitbewohner der Welt! Unsere Anforderungen:
Ihr habt Lust mit einer jungen und stark wachsenden Agentur in der nächsten Zeit die Räume zu teilen und seid auch – wo passend – Synergien nicht abgeneigt
Ihr habt Bedarf an ca. 150 – 200 qm zentral gelegener und agenturstyliger “Großraum”-Fläche
Ihr seid im besten Fall genauso online-begeistert wie wir: Euer täglich Business und Brot ist die große, weite Online-Welt
Ihr seid einem Feierabendbier nicht abgeneigt und findet eine Dachterasse auch nicht verkehrt
Passt schon mal? Wunderbar! Dann können wir Euch folgendes bieten:
Die besten Kollegen der Welt – Bei Nachfrage geben wir Euch gerne Referenzen
Ein junges und dynamisches sowie professionelles und stark vernetztes Umfeld
Einen italienischen Vollautomaten, täglich gefüllt mit frischen Biokaffeebohnen, der seinesgleichen sucht
Im Falle von möglichen Synergien: Ein spannendes und breit gefächertes, internationales Kundenportfolio
Haben wir Euch neugierig gemacht? Dann schnell eine Mail an ed.laicoseraewnull@snutimhcirps oder alternativ ein Anruf unter 089 80 99 110 21 – wir freuen uns auf Euch!
Wir haben nur darauf gewartet: Nach dem verpatzten Start der “Facebook Deals” in 2011 war aufgrund der immer stärkeren Entwicklung von Facebook weg von einer reinen Kommunikations- und hin zu einer Commerce-Plattform mit Fokus auf social, local und mobile klar, das ein neues Format folgen würde. Die frisch erfolgte Übernahme des Coupon-Anbieters Tagtile war ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl.
Jetzt ist es also soweit: Facebook rollt ab sofort, in einer Beta-Phase und mit ausgewählten Partnern, “Facebook Offers” (auf Deutsch: Facebook-Angebote) auch in Deutschland aus: Ab sofort kann jeder Partner virtuelle Coupons erstellen und diese via Facebook Page seinen Fans über Ihren Newsfeed zukommen lassen. Bei entsprechenden Angeboten ist das virale Potenzial damit groß: Nachdem ein Nutzer ein Angebot – im Facebook Jargon – “beansprucht”, wird automatisch eine Story in seinem Newsfeed generiert. Das Angebot mit seinen Freunden proaktiv und noch deutlich sichtbarer zu teilen erfordert nur einen weiteren Klick.
Aus den im Rahmen von “Facebook Deals” gemachten Fehlern hat man dabei mit Sicherheit gelernt: Die neuen, auf digitalem Wege vermittelten Schnäppchen sind für Händler einfach und kostenlos zu erstellen und für Nutzer auf vielfältige Weise einsetzbar: Nachdem der Nutzer in seinem Newsfeed auf den Coupon aufmerksam wurde und geklickt hat, bekommt er dieses an die erste E-Mail-Adresse die mit dem Facebook-Konto verknüpft ist, zugestellt. Dann bleibt es letztlich Ihm überlassen, ob er das Angebot dem stationären Handel in ausgedruckter Form oder auf dem Smartphone präsentieren will. Der Online-Handel hat außerdem die Möglichkeit, ihm einen Rabatt-Code zur Verfügung zu stellen – wie man hier am Beispiel von HelloFresh.de sehen kann:
Auf den ersten Blick ein einfaches und komplikationsfreies Konzept. Wer es, nach vermutlich schneller Beendigung der Testphase durch Facebook, erfolgreich nutzen will, sollte mindestens Folgendes beachten:
1. Facebook Angebote sind aktuell nicht auf Fans von Pages beschränkbar. Im Sinne eines möglichst großen Anreizes für Freunde von Fans, ein solches Angebot auch zu nutzen und weiterzuverteilen, reicht es absolut aus, das Angebot einfach anzunehmen. Natürlich ist davon auszugehen, dass ein wahrnehmbarer Prozentsatz der Nutzer nach Annahme des Angebotes auch in “Fans” konvertiert – sollten diese jedoch reine Schnäppchenfans bleiben und keine Markenfans werden, sind sie vor allem eins: Teuer eingekauft und ohne weiteren Mehrwert für den Anbieter. Der “Aufbau” des Facebook-Angebotes ist deshalb strategisch zu konzeptionieren und klar zu durchdenken – HelloFresh.de scheint dies vernachlässigt zu haben: Sollten aktuell auch nur 50% der Nutzer, welche das Angebot beansprucht haben, dieses auch wirklich einlösen, muss der Spross aus der Startup-Schmiede Rocket Internet Rabatte von über 12.000 Euro gewähren.
2. Je nach der Anzahl bereits existierender Fans macht es Sinn parallel zur kostenlosen Nutzung der Facebook-Angebote, auch eine natürlich kostenpflichtige Ad-Kampagne zu schalten – worauf Facebook in seinem Help Center auch freundlich hinweist. Die Kosten für die Kampagne sind natürlich den durch die Coupons verursachten Kosten zuzurechnen – “kostenlos” ist was anderes.
Zusammengefasst: Die neuen Facebook-Angebote sind ein vielversprechender Ansatz und ein klarer Schritt von Facebook in Richtung einer Plattform, welche Ihre Zukunft nicht mehr im reinen Ad-Business sieht sondern klar in Richtung Commerce tendiert – auch wenn man im ersten Schritt von dem bei Facebook Deals gemachten Fehler, Unternehmen schon für die Nutzung Geld abzunehmen, erst einmal wieder abgekommen ist. Wer auf Facebook in Zukunft erfolgreich mit seinen Fans kommunizieren will, sollte deshalb frühzeitig lernen die diversen Angebote von Facebook richtig zu nutzen – und dazu gehören auch die neuen “Facebook Angebote”.
20. April 2011, München – Bastian Scherbeck bezieht ein Büro in der Infanteriestraße und legt damit den Grundstein für We Are Social Deutschland – und für ein cooles erstes Jahr. Heute ist das genau ein Jahr her und das feiern wir natürlich – mit unserem Londonchef Robin, den Kollegen aus Frankreich und Italien und natürlich unseren Kunden und Partnern. Das Essen ist bestellt, die Räume vorbereitet und die Stimmung kurz vor dem Überkochen.
Bevor wir aber in den “Feier-Abend” starten, wollen wir Ihnen mit unserer Bildergalerie einen kleinen Rückblick auf ein Jahr We Are Social Deutschland geben. Wir wünschen viel Spaß und freuen uns schon auf ein weiteres Jahr We Are Social.
Zukauf von Tagtile – Facebook weiterhin in Kauflaune
Auch wenn es nach dem Zukauf von Instagram noch hieß, Facebook sei vielleicht erst mal nicht mehr an weiteren Firmen interessiert, gab es wenige Tage später schon die nächste Kauf-Meldung: Facebook erwirbt das Zwei-Mann-Unternehmen Tagtile, das sich auf das Nachverfolgen von offline-Einkäufen mittels Funktechnologie spezialisiert hat. In dieser Form wird es den Service zukünftig wohl bald nicht mehr geben, da Facebook daran kein Interesse hat. Mark Zuckerberg holt sich vielmehr das Fachwissen der Gründer ins Haus, um die eigenen “Deals”-Angebote weiterzuentwickeln.
Besonders wichtig ist dieser Schritt für Facebook, weil man sich neben Anzeigen und den Facebook-Games, die stark vom Anbieter Zynga dominiert werden, noch ein drittes Standbein schaffen möchte. Kurz vor dem Börsengang sicherlich kein schlechtes Signal an die Investoren. Wird Facebook nun innovative Vermarktungsmöglichkeiten auch für kleinere, lokale Unternehmen anbieten? Wir sind gespannt, was sich in den Monaten nach dem Börsengang tut.
Facebook-User teilen ihre Location
Die Grundlagen für ortsbezogenes Marketing scheinen bei Facebook jedenfalls gelegt zu sein: Für ein Viertel aller Facebook-User ist ihr aktueller Aufenthaltsort nämlich absolut kein Geheimnis. Einer Präsentation von Facebooks Produktmanager Josh Williams nach teilen sie durchschnittlich zehnmal pro Monat ihre Ortsangaben mit anderen. Da Facebook sein Geo-Coding Service und die Place Editing API Dritten zur Weiterentwicklung zugänglich machen möchte, dürften die Zahlen noch deutlich zulegen.
Twitter schlägt Facebook im Anzeigengeschäft
Im Anzeigengeschäft lässt Twitter Facebook hinter sich. Zumindest, was die Einnahmen pro Impression angeht. Integriert in die Tweets der Nutzer taucht die Werbung bei Twitter direkt im Stream auf und sieht damit eher wie Content aus. Eine Studie zeigt, dass Twitter damit in einigen Kategorien, wie News oder Sport, deutlich höhere Klick-Through-Rates erzielt als Facebook, das die Werbeanzeigen auf der rechten Seite platziert.
Spotify will auf fremde Webseiten
Spotify ist weiter auf Expansions-Kurs. Mit dem neuen Spotify-Play-Button können Unternehmen künftig Musik auf ihre Webseiten einbinden. Vorbild dürfte Youtube gewesen sein. Den Button stellt der Musikdienst den Nutzern gratis zur Verfügung. Mal schauen, wie sich die Reichweite von Spotify durch diesen Schritt entwickelt.
YouTube Partner werden – leicht gemacht
In das YouTube-Partnerprogramm aufgenommen zu werden und damit diverse Vorteile zu genießen, war bisher gar nicht so einfach: Man musste schon einige Erfolge vorweisen können, damit YouTube einem die Vorteile des Partnerprogramms, wie bessere Werbemöglichkeiten und Schulungen zugänglich machte. Ab sofort muss man nur noch ein Video vorweisen können, das erfolgreich Geld über die “Monetarisieren”-Funktion von YouTube verdient hat. Das YouTube Partnerprogramm, das es in 20 Ländern gibt, ist damit für wesentlich mehr Menschen zugänglich. Gleichzeitig hat YouTube das Partnerprogramm mit neuen Belohnungen für erfolgreiche Produzenten und Förderprogrammen für Newcomer hinterlegt.
Instagram ist Top Gratis App
Verärgert und entrüstet reagierten einige Instagram-Nutzer auf die Übernahme durch Facebook. Ihre logische Konsequenz: Löschen des Accounts. Sonderlich getroffen haben sie den Fotosharingdienst offensichtlich nicht: Der erklimmt die Peek-Position der Gratis Apps. Gründer und Mitarbeiter von Instagram dürften angesichts des Kaufpreises von 1 Milliarde Dollar, von dem mehr als die Hälfte unter ihnen verteilt wurde, sowieso noch immer ein Lächeln auf ihren Gesichtern tragen.
Neues Google+ Design – Facebook reagiert
Nachdem Google+ letzte Woche ein neues, schickeres Design mit größeren Profilbildern erhalten hat, sind nun auch die Profilbilder auf Facebook gewachsen: Von 125 x 125 Pixel auf 160 x 160 Pixel. Das dürfte vor allem diejenigen ärgern, die ihr Profilbild an ihre Covergrafik angepasst haben, sie müssen nun noch einmal Hand anlegen. Allerdings sind die Änderungen bisher nur auf private Profile beschränkt, bei Firmenseiten sind die Größenänderungen beim Profilbild noch nicht sichtbar.
Kenne deine Social Media Plattform
Das Maximum rausholen aus dem Social Web: Jedes Unternehmen ist unterschiedlich, das Publikum und potentielle Kunden deshalb auch. Wann ist Facebook am effektivsten? Wann bieten sich Twitter oder LinkedIn an? Und was bringt mir Google+? Auf Facebook interagiert man auf einem persönlicheren Level, über Twitter verbreiten sich kurze und pointierte Nachrichten und LinkedIn vergrößert das professionelle Netzwerk. Einen Überblick gibt die Infografik des Business Consultant Netzwerk Zintro.
Twitter weiß, wann der Bus in London kommt
Auf Bus und Bahn wartet keiner gerne. Für genaue Abfahrtszeiten hat mittlerweile jeder Verkehrsverbund eine App parat. Dass es jetzt noch individueller geht, zeigt uns „When is my Bus“ auf Twitter. Real-Time Data, GPS-fähiges Handy und ein Tweet liefern die Info wo und wann der nächste Bus kommt – allerdings bisher nur in London. Auszuprobieren beim nächsten Besuch in der britischen Hauptstadt.
Seltsames auf YouTube: Der große rote Action-Button
Ein einsamer belgischer Marktplatz, eine Säule mit einem großen roten Knopf und ein Schild auf dem steht “Press to add action”. Was kann das wohl bedeuten? Als ein Radfahrer es vor Neugierde nicht mehr aushält und auf den Knopf drückt, folgt die Überraschung. Die Werbeaktion zum Launch des Senders “TNT” in Belgien ist mit über 23 Millionen YouTube Hits innerhalb von 6 Tagen bereits ein Riesenerfolg – und ein Riesenspaß.
Socialbakers hat gerade seinen ersten, ab sofort vierteljährlich erscheinenden Report zu den Top Facebook-Seiten in Deutschland veröffentlicht. In der Studie betrachtet Socialbakers die Popularität, das “Engagement” sowie die Reaktionen des deutschsprachigen Auftritts einzelner Marken auf Userpostings und rankt diese dementsprechend.
Erfreulich und auffällig: Die Deutsche Bahn rankt auf auf #2 in der Response Rate. Unerfreulich und mindestens ebenso auffällig: Von den “Top 10 Brands By Number Of Fans” lässt sich keine einzige unter den “Top 10 Brands By Response Rate” wiederfinden. Und: 8 von 10 der größten deutschen Markenpages lassen sich auch in den “Top 10 Brands By Daily Page Engagement Rate” nicht wiederfinden.
Da scheint die hohe Anzahl von Fans also ebenso wenig mit dem zur Interaktion anregenden Content wie mit dem Dialog zwischen Marke und Fans zu tun zu haben. Natürlich wäre es naiv zu denken, dass im Jahr 2012 noch höchste Fanzahlen ohne ein dementsprechendes Mediabudget auf Facebook zu erreichen sind. Wer allerdings Fans erst einmal produziert um Sie dann nur einseitig und ganz im Sinne des alten Medienverständnisses zu “bespielen”, verkennt den echten Mehrwert, der sich Marken durch ein Engagement auf Facebook bietet.
Nachtrag: Wir haben aufmerksame Leser. Björn Eichstädt von Storymaker hat uns darauf hingewiesen, dass die Systematik des Reports nicht stringent erscheint, d. h. auf den ersten Blick englischsprachige Pages deutscher Unternehmen mit deutschsprachigen Pages deutscher Unternehmen verglichen werden – das wäre in der Tat ein Vergleich von Äpfel und Birnen. Wir haben bei der deutschen Niederlassung der Socialbakers hier bei uns in München nach dem Grund für dieses Vorgehen nachgefragt und melden uns sobald wir mehr wissen.
Pinterest zählt aktuell definitiv zu den spannendsten Plattformen unter den auch in Deutschland bekannteren und genutzten Social Networks. Wir werfen einen Blick auf die bisherige Entwicklung der Plattform in Deutschland, überprüfen aktuelle Entwicklungen und wagen einen Ausblick, wie es in Zukunft mit der Plattform weitergehen wird.
Was bisher geschah – rasantes Wachstum
Vor gut einem Jahr in Deutschland noch nahezu unbekannt (Mai 2011: 2000 Besucher), nutzten im Februar 2012 268.000 deutsche Besucher Pinterest – ein Wachstum um 288 % (!) im Vergleich zum Vormonat. Auch wenn diese sehr dynamische Entwicklung beeindruckt – die tatsächlichen Nutzerzahlen sind damit immer noch – und insbesondere im Vergleich zu den USA - relativ gering: Dort ist die Besucherzahl im Februar um 6 Millionen auf 17,8 Millionen geklettert. Zu beachten ist allerdings: Da man Pinterest weiterhin nur nach Einladung nutzen kann (diese kann allerdings jeder anfordern) wird das Wachstum aktuell noch künstlich begrenzt und die Begehrlichkeit weiter gesteigert. Hier ist also weiterhin mit starkem Wachstum zu rechnen.
Nutzergruppe und Firmenengagement
Als Hauptnutzergruppe hat sich auf Pinterest weltweit eine Altersschicht etabliert, die durchaus für Werber interessant sein könnte: Soweit hier genauere Daten bekannt sind, ist die Mehrheit der Pinterest Nutzer weiblich und zwischen 25 und 44 Jahre alt (abhängig von den vorhandenen Studien sind dies zwischen 60% und 80% der User). Das sich ein Engagement, beispielsweise auch in Form einer kurzen Kampagne, für Marken, die diese Zielgruppe ansprechen durchaus schon lohnen kann, zeigt sich an aktuellen Zahlen:
Jeder fünfte Nutzer hat schon ein gepinntes Produkt gekauft
Erst kürzlich sorgte Pinterest für Schlagzeilen, als es mehr Link-Traffic als Twitter für den Monat Februar vorweisen konnte
Zuvor schon war bekannt geworden, dass der Foto-Sharing-Dienst mehr Traffic als Google+, LinkedIn und YouTube zusammen erzeugt
Eine Nutzung als Traffic Bringer für E-Commerce Portale wäre also bereits heute gut denkbar – am besten bei weiblicher Zielgruppe. Schöne Beispiele für Engagements von Marken mit primär weiblicher Zielgruppe kommen nach wie vor meist aus dem amerikanischen Sprachraum: Martha Stewart, Schuhhändler Bergdorf Goodman oder das Better Homes and Gardens Magazine.
Aber auch deutsche Firmen haben mittlerweile die Potentiale erkannt, die Pinterest bietet – vor allem Reiseanbieter und Hotels, aber auch Spielzeughändler und der WWF haben mittlerweile ein Zuhause auf Pinterest gefunden. Der bekannteste Firmenauftritt einer deutschen Marke ist aber sicherlich der von Opel: Der deutsche Autobauer bietet neben Bildern von aktuellen Modellen auch eine Galerie mit den Repins von Opelbildern der Fans, Behind the Scenes und Geschichtliches.
Sehr allgemein gesagt: Für Marken, die ihre Produkte nicht direkt online verkaufen, ist ein Engagement auf Pinterest im Moment eigentlich nur dann sinnvoll, wenn man damit gezielt auf den aktuellen Hype der Plattform setzt und hofft auf der Welle der aktuellen Berichterstattung über Pinterest mitschwimmen zu können. Eine solche Entscheidung muss aber zur Marke passen – und hat mit Strategie und Nachhaltigkeit sehr wenig zu tun.
Ob ein langfristiges Engagement auf Pinterest für Unternehmen überhaupt Sinn macht, sollte genau überlegt werden. Dabei können die folgenden Fragestellung helfen:
Zählt die Zielgruppe des Unternehmens bereits zu den Nutzern von Pinterest bzw. generell zu den sogenannten Early Adopters, welche früh und intensiv neue Plattformen dieser Art nutzen?
Wie hoch ist das von einem Unternehmen geforderte Investment? Erlaubt Pinterest ein kosteneffizientes Engagement zur Erreichung der business objectives?
Wie sieht es mit der weltweiten Reichweite der Plattform aus?
Wie etabliert / wirtschaftlich solide ist Pinterest als Plattform? Von welcher Entwicklung ist mittel- bis langfristig auszugehen?
Kann die Plattform eine Balance bieten hinsichtlich der Dynamik der Plattform (bezogen nicht auf die Userzahl sondern auf die Weiterentwicklung neuer Funktionalitäten) aber auch Strukturen, welche es großen Marken erlauben problemlos mit diesen oft noch sehr kleinen Unternehmen zusammenzuarbeiten?
Inwiefern lässt sich das Engagement auf Pinterest in das bestehende Social Media Engagement des Unternehmens integrieren?
Die Rechtethematik
Klar ist: Pinterest läuft - nicht nur in Deutschland – in ein Rechteproblem. Zunächst erscheint die Lage klar: Wer eigenes Fotomaterial hochlädt, überträgt die weitere Nutzung an Pinterest:
“Subject to any applicable account settings you select, you grant us a non-exclusive, royalty-free, transferable, sublicensable, worldwide license to use, display, reproduce, re-pin, modify (e.g., re-format), re-arrange, and distribute your User Content on Pinterest for the purposes of operating and providing the Service(s) to you and to our other Users. Nothing in these Terms shall restrict Pinterest’s rights under separate licenses to User Content. Please remember that the Pinterest Service is a public platform, and that other Users may search for, see, use, and/or re-pin any User Content that you make publicly available through the Service.”
Das Problem besteht für alle User, für Unternehmen ist die Lage dabei mindestens genauso undurchsichtig, wie für private Anwender: Unternehmen haben Bildrechte lange nicht für jedes von Ihnen genutzte Bildmaterial und können Sie daher auch nicht weitergeben (Rechte an Bildern mit Models sind oft zeitlich begrenzt, etc.). Theoretisch könnte ein Unternehmen diese Bilder trotzdem über den eigenen Pinterest Account nutzen und dann eben rechtzeitig wieder offline nehmen. Das Problem: Pinterest (wie allerdings jedes andere Social Network auch) lebt ja gerade vom Teilen der Inhalte – in dem Fall dem sogenannten Re-pin.
Letztlich hat Pinterest “nur” ein Problem deutlich sichtbarer gemacht, welches solange nicht gelöst werden kann, wie die aktuelle Rechtsprechung zum Urheberrecht sich den neuen Entwicklungen nicht in gewisser Art und Weise anpasst. Auch wenn es hier nicht um klassisches Filesharing geht: Letztlich ist die Situation ähnlich und die Aufgeregtheit eines Sven Regeners spricht Bände …
Pinterest versucht sich aktuell mit einer Zusatzfunktion etwas aus der Schusslinie zu bringen: Indem Websitebetreiber einen Codeschnipsel in ihre Seiten einbauen, können sie das Speichern von Fotos und Bildern bei Pinterest unterbinden. Das ist aufgrund der Fokussierung auf diese Plattform im Rahmen der aktuellen Diskussion verständlich. Inwieweit Unternehmen dies im großen Stil nutzen werden, ist schwer vorherzusagen – Pinterest hat sich wie oben beschrieben bereits als verlässlicher Trafficlieferant erwiesen.
Websites müssen sich daher genau überlegen, was ihnen mehr wert ist: Die durch Backlinks bei Pinterest generierten zusätzlichen Besucher oder der Schutz der Urheberrechte von veröffentlichtem Bildmaterial. Eine Möglichkeit das Problem zu umgehen besteht in der Nutzung von Creative Commons Lizenzen.
Raus aus der Nische? – Weitere Entwicklungswege für Pinterest
Pinterest ist aktuell noch in doppelter Hinsicht ein Nischenprodukt: Klare und stark eingeschränkte Funktionalitäten für eine immer noch relativ kleine und nischige Zielgruppe. Letztlich wird Pinterest – wenn es als unabhängige Plattform bestehen will – auch nur in der Nische die Chance auf eine dauerhafte Existenz und ein vergleichsweise starkes Wachstum.
Gleichzeitig beschränkt die Nische allerdings auch die Möglichkeiten von Pinterest: Sollten Sie diese zu stark verlassen und sich in ihren Möglichkeiten immer stärker anderen Social Networks annähern, werden sie allein aufgrund der geringen Masse von Nutzern sofort verlieren. Pinterest ist deutlich mehr als ein Hype. Definitiv allerdings kein Facebook Killer. Und dann gibt es ja auch immer noch die Möglichkeit, sich kaufen zu lassen …
Es ist schon wieder soweit: Unser Wachstum zieht weiter kräftig an – und spannende, neue Kunden sind ein guter Grund das Team schon wieder zu erweitern. Deswegen suchen wir weiterhin und ab sofort: Account Executives, Account Manager und insbesondere einen Account Director. Was solltest Du mitbringen?
Spaß an der Arbeit in und mit einem dynamischen und stark wachsenden Team von Social Media Spezialisten
Eine tiefe Leidenschaft für die vielfältigen Veränderungen, welche die ständige Evolution des Social Web auf privater wie professioneller Ebene fortlaufend hervorbringt
Je nach Level für das Du Dich bewirbst: Einen soliden Agenturhintergrund (Account Manager und Account Director) und Erfahrungen im Social Media Marketing für große Marken und globale Konzerne – gerne auch B2B (Account Director)
und vor allem: Das Bedürfnis das “Agenturleben” auf allen Ebenen mitzugestalten. Denn: Wir nehmen unseren Namen sehr ernst – Du hast die Möglichkeit Dich in einer Vielzahl von Entscheidungsprozessen einzubringen und mit uns (und ebenso schnell) zu wachsen.
Was Du dafür tun musst: Uns in weniger als 200 Worten zu sagen, warum wir uns gerade mit Dir unterhalten sollten. Das Ganze einfach an ed.laicoseraewnull@snutimhcirps senden – wir freuen uns auf Deine Begründung!
P.S.: Wenn Du den Voraussetzungen erst einmal nicht zu entsprechen scheinst, versuch es trotzdem. Deine Begründung zählt.
Facebook: Zukauf von Instagram erzeugt Aufruhr im Web
Unser Geschäftsführer Bastian hat den Verkauf von Instagram an Facebook heute morgen schon ausführlich kommentiert. Natürlich haben sich auch die CEOs der beiden Firmen und zahlreiche Medien zu der Social Media Sensation des Wochenendes geäußert:
Mark Zuckerberg und Instagram CEO Kevin Systrom zeigen sich zufrieden mit dem Deal. Der Kauf sei „ein wichtiger Meilenstein“ so Zuckerberg und Systrom versichert, dass Instagram durch die Übernahme „nicht verschwinden wird“.
In den Medien sorgt der hohe Preis, den Facebook für die Foto-Sharing-Anwendung hingeblättert hat, für Gesprächstoff:
Beispielsweise der Tagesspiegel: „Bei Facebook sitzt das Geld locker, noch bevor die Börsen-Milliarden kassiert werden. Der Preis von einer Milliarde Dollar für die Fotoplattform Instagram wirft jedoch Fragen auf. Warum gibt Facebook so viel Geld für etwas aus, was es eigentlich auch selbst hat?“
Auch Stern.de zeigt sich überrascht: „Dieser Preis überrascht dann doch: Für das erst vor zwei Jahren gegründete Instagram will das soziale Netzwerk Facebook eine Milliarde Dollar auf den Tisch legen.“
Welt.de sieht den langfristigen Nutzen: „mit dem Kauf von Instagram hat Facebook nicht nur einen potenziellen Konkurrenten aus dem Weg geräumt, sondern sich auch eine Technologie mit wahnsinniger Zugkraft verschafft.”
Sueddeutsche.de fragt sich, was “Facebook mit Instagram anfangen kann“ und tippt auf „Stärkung der mobilen Komponente“, Integration der „Pinterest Komponente“ und „Stärkung der Fotofunktionen“ durch die Übernahme.
Letztlich dürfte der Kauf sich positiv auf den geplanten Börsengang von Facebook auswirken, meint Handelsblatt.de: „Eine Milliarde Dollar für einen Fotodienst mit gerade einmal 13 Mitarbeitern. Klingt unsinnig, ist aber ein gutes Investment. Denn der Zukauf könnte die entscheidende Geschichte für den Börsengang sein.“
Auch die Wettbewerbssituation könnte Facebook laut Blogger Nico Lumma zu dem Schritt bewogen haben:„Die Frage war nicht: ist Instagram mit 1 Milliarde Dollar zu teuer? – sondern: was ist, wenn Apple oder Google Instagram kaufen? Instagram hatte das Potential, Facebook gefährlich zu werden, weil es mobile Fotos besser kann als Facebook – und Fotos sind immer noch der Kern von Facebook. Facebook hatte gar keine andere Wahl, als Instagram zu kaufen.“
Google präsentiert Augmented-Reality-Brille
Googles Schmiede für zukunftsfähige Entwicklungen präsentiert die Augmented-Reality-Brille, das „Project Glass“.
Die Sehhilfe versorgt den Brillenträger über eine mobile Internetverbindung mit orts- und situationsbezogenen Informationen, die ihm auf der Innenseite der Brille angezeigt werden. Gesteuert über Sprachbefehle könnte die Brille das Smartphone ersetzen.
Ob und wann die Innovation aus den Google Labs marktfähig sein soll ist bislang nicht bekannt. Fraglich bleibt, ob der Konsument ein solches Produkt annimmt bzw. Lust hat sich mit dem futuristischen Design auf der Straße blicken zu lassen. Die Entwickler von Google wollen deshalb die Meinungen ihrer Zielgruppe auf Google+ erfahren.
Folgen jetzt auch auf Xing möglich
Sechs Jahre nach Twitter und nachdem auch Facebook den Subscribe Button eingeführt hat, zieht jetzt Xing nach und ermöglicht seinen Mitgliedern das Folgen ohne Kontaktanfrage. Wer möchte, kann ab sofort Infos, Daten und Updates von Nichtkontakten abonnieren oder das eigene Profil für andere verfolgbar machen.
Online-Marktplatz Etsy schickt Frauen auf die Hacker School
Etsy, der Online Marktplatz für Handgemachtes und amerikanische Variante von Dawanda schickt Frauen auf die Hacker School. 10 Programmiererinnen erhalten ein 5000 Dollar-Stipendium von dem Unternehmen, um ihre Programmier- und Technik-Kenntnisse zu verbessern. Etsy als Webseite mit überwiegend weiblichem Publikum wünscht sich mehr Frauen in der Web-Entwicklung.
Deutsche Wired geht in die zweite Runde
Die Wired scheint auch auf dem deutschen Markt angekommen zu sein. Nach der ersten deutschen Ausgabe macht Condé Nast weiter mit Wired. Die zweite Nummer des Tech-Magazin gibt’s ab 10. April am Kiosk. Ab 12. April ist zudem die iPad-App zum aktuellen Heft erhältlich.
Kodex für soziale Netzwerke
Obwohl seit langem geplant, kommt eine Selbstverpflichtungserklärung für Online-Netzwerke in Deutschland nur langsam voran. Auch nach den jüngsten Gesprächen wurde noch keine abschließende Einigung erzielt. Jugendschutz, Verbraucherschutz und Datenschutz sind die zentralen Themen, die Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) nun bei den größten Social Networks verbessert sehen möchte. Die Gespräche dauern allerdings noch an. Neben Facebook, Google+ und LinkedIn sind auch StayFriends und Xing bei den Gesprächsrunden anwesend.
Pinterest besteigt das Siegerpodest
Laut dem Report „The 2012 Digital Marketer“ ist Pinterest in den USA mittlerweile schon drittgrößter Dienst im Social Web. Hinter Facebook mit 7 Milliarden und Twitter mit 182 Millionen Aufrufen klettert Pinterest, das 104 Millionen mal abgerufen wurde, damit auf das Siegertreppchen der Dienste im Social Web. Dass Zugriffe via Tablet und Smartphone nicht berücksichtigt wurden, dürfte Google + unterbewerten, mindert aber nicht den Erfolg, den Pinterest in kurzer Zeit verbuchen konnte. In ganzen 18 Bereichen soll das soziale Netzwerk für neuen Wind gesorgt haben.
Am Ruhetag sind Nutzer am aktivsten
Mit dem Wochenende steigt die Interaktionsrate auf den Facebook-Markenprofile von Konsumgüterherstellern. Das sagt eine Studie der Firma Social Bakers. Am Sonntag sind die Werte insgesamt am höchsten, wobei Fotos für die erfolgreichsten Postings über die ganze Woche sorgen. Unterschiede machen sich bemerkbar wenn man die Interaktionen differenzierter betrachtet; es scheint, als änderten sich die Nutzungsgewohnheiten mit der Zielgruppe: Am Sonntag bringen Angebote aus dem Telekommunikationsbereich höhere Interaktionswerte, Medien sind offenbar Montags am erfolgreichsten, Autoliebhaber verstärkt Dienstag und Mittwoch unterwegs.
Was bringt den viralen Erfolg auf Twitter?
Breaking News oder Katzenvideos? Was liefert den größten Erfolg? Die Struktur des Netzwerkes ist ausschlaggebender als Inhalt oder der Autor sagt eine Studie der Indiana University. Dabei sind sich die Wissenschaftler nicht sicher, ob es nicht einfach nur Zufall ist, wann ein Tweet viral wird: Die Wissenschaftler gingen in ihrem Modell nämlich davon aus, dass kein Beitrag mehr oder weniger Interessant für einen durchschnittlichen Nutzer ist. Die Überraschung: Mit ihrem Modell kamen die Wissenschaftler sehr nah an die realen Werte der Vergleichstweets.
Stimmt es also wirklich? Es gibt im realen Leben immer noch Dinge, die für den Großteil der Nutzer interessanter sind, als andere. Wenn ein uninteressantes Thema gehypt wird, hat es wohl eher etwas mit Glück zu tun. Um die Suche nach zielgruppenrelevanten Themen wird man also auch in Zukunft als Marketeer bei Twitter nicht herumkommen.
Seltsames auf YouTube:Parodie auf Googles Project Glass
Dass das Forschungsprojekt Google Glass nicht nur freudige Techniknerds anzieht, sondern auch bissige Satiriker, die sich gleich über die vielen Fallstricke hermachen, die so eine Anzeigefläche, die über dem wahren Leben liegt, bietet, war eigentlich klar. So finden sich schon mehrere Parodie-Videos im Netz, beispielsweise dieses hier, in dem ein Nutzer keinen wirklich guten Tag mit den Google Glasses hat.